Ingo Stützle

Blog von Ingo Stützle

06.11.2009 | 16:20

Verkehrte Welt der real existierenden Kapitalismuskritik

So sieht sie also aus, die real existierende Kapitalismuskritik. Da wollen die Gewerkschaften, die organisierte Interessenvertretung der Lohnabhängigen, einen richtigen Kapitalismus und keinen Staatssozialismus:

»Das Problem sind die Strukturen und die grundsätzliche Ausrichtung des insolventen Giganten GM. Das Berichtswesen von einer Hierarchieebene zur nächsten erinnert an Staatssozialismus, in dem Erfolgsmeldungen abgesetzt werden, selbst wenn der Tanker schon absäuft.«

Der gute Armin Schild, IG-Metall-Bezirksleiter und Aufsichtsrat bei Opel meinte wohl die Kritik am Staatssozialismus passt gut zum 20igsten Jahrestag des Mauerfalls und könnte so richtig mobilisierend wirken.

Und diejenigen, die alles daran setzen, dem Kapital gute Verwertungsbedingungen zu garantieren (da Voraussetzungen für Arbeitsplätze), schimpfen auf den Kapitalismus, nein genauer: Turbokapitalismus.

»Dieses Verhalten von General Motors zeigt das hässliche Gesicht des Turbokapitalismus«


So Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (CDU).

Wie heißt es so schön bei Asterix: Ich hab' nichts gegen den Kapitalismus, nur dieser Kapitalismus ist nicht von hier!

 
Senden Bookmarken Drucken
Ingo Stützle
Publizist und Redakteur bei ak - analyse & kritik
Mitglied seit:
3 Jahre 15 Wochen
Zuletzt aktiv:
29.01.2012
Status:
Publizist
Aktivität:
Beiträge: 21
Kommentare: 51
Mein Projekt:
Logbuch
02:15
weinsztein hat gerade einen Kommentar geschrieben.
02:15
weinsztein hat gerade einen Kommentar geschrieben.
02:13
Columbus hat gerade einen Blogbeitrag erstellt.
01:51
lurch hat gerade einen Kommentar geschrieben.
01:45
DandelionWine hat gerade einen Kommentar geschrieben.
Jürgen Roth Gazprom – das unheimliche Imperium Westend Verlag 2012

316 Seiten. Gebunden.

19,99
 
Das Imperium Gazprom verfügt über eine eigene Armee und einen mächtigen Geheimdienst. An verantwortlichen Positionen arbeiten ehemalige KGB-Agenten, sein privater Besitz ist absolut geschützt, die Verantwortlichen sind unantastbar. Mit Hilfe williger deutscher und europäischer Industrieller versucht es, den Energiemarkt zu monopolisieren und die Verbraucher abzuzocken. Jürgen Roth enthüllt, wer hinter den Kulissen die Fäden zieht >> mehr
Arte-Kooperation

portlet_ArabienArte.png

portlet-gaertnerbuch.png

wir müssen reden

Augstein und Blome

portlet_Phoenix-12.png

Probe-Abo

probeabo260x120.jpg

Aktuelle Ausgabe bestellen
Der gefährlichste Mann Europas?

Ausgabe 21/2012
24.05.2012

keine Versandkosten
kein Aufpreis

Einzelpreis: 3.60 €

>> bestellen
der Freitag Kollektion

Freitag-Kollektion_Gaertner.jpg

Arte

portlet_arte+zeile.pngportlet_arte+zeile.png

Freitag-Buchshop.png

 
 
 
 
© der Freitag Mediengesellschaft mbH & Co. KG