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Der säkulare Staat mit seinen Bürgern verschiedenster Religionen und einer beträchtlichen Zahl atheistischer Mitbürger leistet sich so mindestens sieben christliche Feiertage im Jahr - in einigen Bundesländern sind es noch mehr.
Ist das noch zu rechtfertigen?
Brauchen wir wirklich den 2. Weihnachts-, Oster,- oder Pfingsttag? Himmelfahrt oder Fronleichnam? Feiertag, an denen sogar die meisten Angehörigen der entsprechenden christlichen Kirche gar nicht feiern.
Wie wäre es, wir schafften diese Feiertage als staatliche solche einfach ab? Da freuen sich die Arbeitgeber und die Kirchen laufen Amok.
Aber vielleicht könnte man ja die christlichen Feiertage streichen und dafür säkulare Feiertage einführen. Welt-Aids-Tag, Vatertag natürlich, Tag der Frau, Antikriegstag, Tag der Befreiung, ... der Möglichkeiten gäbe es viele.
Oder: jeder Arbeitnehmer/jede Arbeitnehmerin kriegt einfach sieben zusätzliche Urlaubstage, die er dann nach eigenem religiösen Empfinden (oder auch nicht) einsetzen kann.
Das würde zwar vermutlich den kommerziellen Feiertagsterror nicht grade minimieren, aber immerhin hätte jeder nichtchristliche Mensch die Möglichkeit, die ihm wichtigen Feiertage auch zu begehen, ohne Urlaub nehmen zu können. Und die stillen Feiertag fielen bis auf einen auch weg. Das könnte dann ja jede Gemeinde für sich regeln. Außerdem könnte man bei der Gelegenheit auch gleich das Feiertagsgesetzt ad acta legen. Das würde vor allem den Vereinen mehr Möglichkeiten schaffen.
Oder sind wir als Staat so säkular dann doch nicht?
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Feiertage? Christliche? Kinkerlitzchen!
Wir werden erst zufrieden sein, wenn wir sieben Feiertage die Woche haben, außerdem Arbeitslosigkeit für alle, aber bei vollem Lohnausgleich. |
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Na sowas. Das ist ja mal eine weitreichende Forderung. Ich war bisher immer für die Einführung des Winterschlafs bei vollem Lohnausgleich. Das könnte natürlich ein erster Schritt hin zu dem von Ihnen aufgezeigtem Ziel sein.
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Ich verstehe wahrlich nicht den Sinn dieses Beitrags, der mit dem Titel: "Brauchen wir christliche Feiertage?" eine Sinnfrage vortäuscht.
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Es ist nicht die Frage, ob wir die Feiertage, sondern vielmehr, ob wir diese Kirchen noch brauchen und wann Staat und Kirche endlich konsequent getrennt werden.
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Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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