Toxteth
Toxteth ist ein Stadtteil im Südosten Liverpools. Er ist geprägt von manchmal unendlich erscheinenden Reihen viktorianischer Backsteinhäuser, von Sozialwohnungen der Nachkriegszeit und kommunalen Einrichtungen. Auffällig sind abe...>> mehr
Irgendwas fehlt doch im heute vorgelegten Programmentwurf der Linken. Was sehe ich da, wenn ich mir Punkt IV vornehme? "Die Grundlage für die Entwicklung der Produktivkräfte ist heute und auf absehbare Zeit die Erwerbsarbeit." Hmmm. Da waren wir aber...>> mehr
Was da heute in der taz stand, musste ich schon mehrmals lesen, bevor ich es mit einem Schlucken als tatsächlich akzeptiert habe: Unter dem Titel "Pilgerfahrt nach Auschwitz" hat sich Iris Hefetz in die Nachwehen der Finkelstein-Debatte eingebracht. ...>> mehr
Am 26. Februar wurde im Bundestag über die Aufstockung der deutschen Truppen im Afghanistan-Krieg abgestimmt. Seit achteinhalb Jahren steht die Bundesrepublik nun schon im Krieg gegen einen schwer auszumachenden Feind in Zentralasien. Der Einsatz ist denk...>> mehr
Die deutsche Presselandschaft ist im Augenblick wieder merkwürdig. Wochenlang drehte sie durch als Ulla Schmidt zwar moralisch verwerflich aber juristisch korrekt ihren Urlaub mit dem Dienstwagen verbrachte. Nun lässt Angela Merkel eine dicke Sause a...>> mehr
Tatsächlich kenne auch ich noch viele Menschen, meist älteren Semesters und selbstverständlich noch nie in England gewesene, die das Land wirklich romantisch verklärend als Ansammlung Tweed-tragender alter Männer sehen, die im Land Rover über hügelige Weiden fahren. Es ist wirklich ein denkbar großer Kontrast zwischen dem romantischen Lelant, das kleine Dorf, in dem Rosamunde Pilcher aufgewachsen ist, und den viktorianischen Wohnvierteln in London, Liverpool und Manchester. Vielleicht ist es vielen gar nicht bewusst, dass es in Westeuropa im 21. Jahrhundert Viertel gibt, die einem Slum oder wenigstens der Bronx der 80er Jahre nahekommen.
Ich denke nur an die Petitionen zur Abschaffung der Sanktionen im Hartz-IV-System. Davon gab es nun auch schon einige, sogar offline. Alle sind kläglich gescheitert. Selbst die Papier-Petition für die mehrere Jahre (!) von vielen engagierten Menschen gesammelt wurde, war am Ende weit entfernt von den 50.000 Unterschriften. Die online-Petitionen sind meiner Erinnerung nach bei etwa 3000 hängen geblieben und das, obwohl dieses Thema Millionen Menschen ganz direkt betrifft. Es ist doch zum Mäusemelken.
Warum sie an Barack Obama hassen, was wir lieben. 2012 steht in den USA im Zeichen des Präsidentschaftswahlkampfs und auch Europa schaut gespannt zu. Christoph von Marschall erklärt die unterschiedlichen politischen Kulturen dies- und jenseits des Atlantiks und entlarvt typische Vorurteile auf beiden Seiten
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