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Nach langer Zeit schreibe ich wieder einen Blogeintrag für die Freitag-Community. Warum ich es zwischenzeitlich vorgezogen habe hier nicht mehr zu Schreiben, müsste ich eigentlich in einem gesonderten Beitrag klären. Hier möchte ich mich aber aus aktuellen Anlass nur der Frage nach Sinn und Zweck von User-Kommentaren widmen.
Die alten Seiten des Freitags hatten keine. Das BildBlog verweigert sich ebenfalls. Und Spiegel Online lässt sie nur vereinzelt und nicht unter den Artikeln selbst zu. Die Rede ist von User-Kommentaren. Die moderne Form des Leserbriefs. Die es jedem Besucher erlaubt schnell seine Meinung zu einem Artikel oder einer Diskussion abzugeben. Dieses Angebot nehmen viele Leser gerne an. So werden zum Beispiel auf den Seiten des Focus bis zu 80.000 Kommentare pro Monat verfasst. Die Anbieter profitieren vermeintlich ebenfalls. Der Leser fühlt sich ernst genommen und besucht das entsprechende Angebot häufiger.
Doch stellen User-Kommentare wirklich einen Mehrwert dar? Wenn ich nach den Kommentaren auf der Onlinevideo-Plattform YouTube gehe definitiv nicht. Die dort verfassten Nachrichten lassen mich eher an der Menschheit verzweifeln. Doch auch bei den sogenannten seriösen Medien sieht es oft nicht viel besser aus. Die Kommentare auf den Onlineangeboten von Süddeutsche und die Welt haben vielfach ein erbärmliches Niveau. Hier trifft sich der Pöbel zum virtuellen Stammtisch. Verallgemeinerungen, Vorurteile und Verleumdungen finden ein zu Hause. Wo früher das mühevolle Verfassen eines Briefes und die Auswahl durch die Redaktion einen gewissen Schutz boten, darf heute zu Lasten der Qualität jeder nahezu frei und ungehindert seine Meinung abgeben.
Auch die neuen Seiten des Freitags sind von diesem Problem betroffen. Es gibt einige User die sehr viel schreiben. Einige davon mögen auch sehr viel gutes Schreiben. Aber immer öfter stelle ich fest, dass in den Kommentaren keine Diskussion, sondern Privatgespräche stattfinden, deren Inhalt keinen Bezug zum Artikel hat. Das Meinungen geäußert werden, die geäußert werden können, die ich aber nicht unbedingt von Lesern des Freitags erwarten würde oder auf dessen Seiten lesen will. Das Kommentare scheinbar nur geschrieben werden, um ein Kommentar mehr geschrieben zu haben.
Folglich stellt sich für mich die Frage: Was bringen eigentlich User-Kommentare? Haben Sie einen nennenswerten Vorteil gegenüber dem guten alten Leserbrief-Modell? Ist eine von der Redaktion moderierte Diskussion an der nur Beiträge teilnehmen können, die einen bestimmten Anspruch erfüllen, am Ende nicht vielleicht doch die bessere Wahl? Oder ist dies eine elitäre Forderung und User-Kommentare die wesentlich demokratischere Variante?
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weil ich das gerade schon unter ihrem kommentar beim wallraff-text erwähnt habe: ich finde, die frage ist zu ausschließlich gestellt. natürlich wäre es schön, wenn immer nur klug und in der sache argumentiert würde, aber dass das nicht gelingt, liegt in der natur des menschen. das soll keine ausflucht in biologismus sein, nur passiert es doch im analogen leben und selbst in kleinsten runden doch auch, dass diskussion aus dem ruder laufen, das die einen witze machen, wo die anderen ernsthaft reden wollen, das ein dritter die fehler von vierten verbessert. ich habe die erfahrung auch schon gemacht, dass eine online-diskussion ermüdend enden und unbefriedigend wird, aber ich habe auch schon kommentare geschrieben, die eher "privat" waren als an der sache orientiert. dafür ist es bei nächster gelegenheit wieder anders. "neu beginnen kannst du mit dem letzten atemzug", sagt brecht. und das kann man, das ist das schöne am internet, ja sehr oft. bei welt-online kann einem tatsächlich schlecht werden, aber auch wenn man das nicht lesen könnte (und defacto liest man es auch nicht), gäbe es die menschen und ihren hass trotzdem. insofern ist es das, so elendig es ist, nicht besser oder schlechter, als an der kneipe vorbeizugehen bzw. einzutreten, wo genauso geredet wird. und gemessen daran (auch wenn ich welt-online nicht zum maßstab machen will), ist der freitag doch eine recht noble gaststätte.
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schrieb am
27.10.2009 um 08:56
Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen. Aber doch das noch: Deine Beschreibung, Jacob Fricke, ist sachlich richtig. Auch bei Kneipengesprächen kommt es vor, dass ich mich zurücklehne und denke, was faseln die hier. Wenn mir immer so zumute wäre, wäre ich bald sehr einsam. Das hier ist eben nicht nur die technisch leichter gemachte Art des Leserbriefschreibens, sondern (auch) der Austausch innerhalb einer Art Gemeinschaft, es werden nicht nur one way Meinungen zu Texten abgegeben, sondern diskutiert, schließlich geplaudert, geschwatzt, geblödelt, geneckt, gemeckert, genölt, und was es noch so an Formen der zwischenmenschlichen verbal-nonverbalen Kommunikation gibt. Man muss es mögen oder meiden. :)
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@meisterfalk
Ein sehr guter Punkt über denn ich noch einmal nachdenken werde. |
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Hallo meisterfalk, das war ein gutes Gleichnis. außerdem stimme ich matthias dell zu, der schreibt:
"natürlich wäre es schön, wenn immer nur klug und in der sache argumentiert würde," Aber ich kann eben nicht überall kommentieren :-p |
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@magda: Immerhin sind meine Beiträge dankenswerterweise in deinem Kommentar-Verteiler!
Ich hoffe, das war jetzt keine unzulässige Abschweifung, wie Herr Fricke sie sicher nicht gern sähe... |
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Die Beipiele aus Massenmedien sind oben gegeben. Dazu ein Zitat von Roger Willemsen in seinem “Zeit”-Video: “Wir haben eine Meinungsfreiheit, die meistens für Dinge in Anspruch genommen wird, für die man keine Meinungsfreiheit braucht.”
Daß sich linke Zeitschriften bzw. ihre Leser dem annähern, liegt im Zwang der Sache. Wo es das Ich des Leserbriefs gar nicht mehr gibt, kommt seine Meinung technisch massenhaft zur Geltung. Kluge Publikationsorte haben vielleicht weder Werbung noch Kommentarfunktion. |
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schrieb am
27.10.2009 um 10:35
dem stimme ich zu: "Kluge Publikationsorte haben vielleicht weder Werbung noch Kommentarfunktion." und es gibt exzellente Beispiele. Ich glaube das Social-Networking Gefahr läuft sich durch Überfrachtung selbst auszuhebeln, denn selbst bei einer kleinen Community wie dieser ist der Zeitaufwand beträchtlich.
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schrieb am
27.10.2009 um 21:01
Ich stimme zu.
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die kommentarfunktion hat einen eigenen stellenwert, oft driftet die diskussion in den kommentaren ab aber genau so viele beispiele gibt es für weiterführende, vertiefende gedanken und auch richtigstellungen bei einseitiger berichterstattung, dass das bei freitag möglich ist, ist eines der vorteile dieser seite
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Wer nur klug sein will, immer beim ursprünglichen Thema bleibt, nicht weiter denkt, seine Gedanken nicht treiben lässt sondern immer einsperrt und somit Anregungen und kreativen Ideen den Weg zu ihrer Entwicklung in vielen Köpfen versperrt ist nicht klug. Sondern furchtbar dumm.
Wer suggestiv fragt, was User-Kommentare eigentlich bringen, den frage ich, warum er dann einen Blog schreibt, auf den er nämlich was erwartet? - Genau. |
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So suggestiv ist die Frage nicht. Ich schreibe um mir meiner eigenen Gedanken klar zu werden und am Ende bin ich eben bei dieser Frage hängen geblieben.
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schrieb am
27.10.2009 um 10:12
So gesehen, könnte das Kommentieren von Blogeinträgen dazu führen, dass ich mir meiner eigenen Gedanken klarer werde, wie Jacob schreibt.
Das "laute Denken" in Gesellschaft könnte dann wiederum dazu führen, dass andere sich ihrer eigenen Gedanken ebenfalls klarer werden, oder auch durch das laute Denken anderer selber auf einen ganz neuen Gedanken kommen! Natürlich ist der ein oder andere Gedanke nicht hundertprozentig steril, wasserdicht formuliert und ausgereift. Und unbedingt wissen will ihn auch nicht jeder. Das Potential, dass im lauten Denken in Gesellschaft schlummert, kann daher sehr produktiv, überrrauschend und kreativ oder aber auch frustrierend sein. |
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Vielleicht könnte man sagen, daß die Kommentare sozusagen der Marktplatz im Web 2.0 sind? Wo alles stattfinden kann, von "Dankeschön" bis "Was soll das?" und allem, was dazwischen liegt? Einschließlich dem small talk der Kommentierenden untereinander aus Anlaß des Kommentierens? Wer es nicht lesen mag, kann es getrost sein lassen. Manche finden es interessant, hier zu schreiben oder zu lesen. Andere prokrastinieren hier erfolgreich.
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"Andere prokrastinieren hier erfolgreich."
Pro...was? Bilde mich mal ein bisschen. Bloggen bildet ja auch. |
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Den argumenten, die die kommentatorInnen hier schon pro userkommentare angeführt haben, kann ich nur beipflichten, und sicherlich ist ein aspekt auch ganz wichtig: der des feedbacks auf beiträge - ich glaube, daß auch ein gestandener journalist oder redakteur kaum noch ohne feedback auskommen mag/kann, sei es in gestalt von leserbriefen oder halt kommentaren. Vielleicht ist das auch erst in unserer welt atomisierter aufmerksamkeit und wahrnehmung (absoluter zerstreuung) so wichtig geworden, in einer welt, in der andere kommunikationsformen wie der brief, das persönliche oder tischgespräch ... das nachsehen haben.
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Bisher einige sehr interessante Gedanken und vielleicht muss die Frage auch weniger heißen Userkommentare Ja/Nein, sondern wie kann das Niveau der Kommentare unter Berücksichtigung dessen, was Matthias Dell "die menschliche Natur" nennt möglichst hoch gehalten werden. Im übrigen möchte ich meinen Beitrag auch explizit nicht nur auf den Freitag bezogen wissen.
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kommentarfunktionen an sich sind nicht sonderlich praktikabel. da fehlt noch der große entwicklungsschritt.
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"MH120480 schrieb am 27.10.2009 um 09:47
kommentarfunktionen an sich sind nicht sonderlich praktikabel. da fehlt noch der große entwicklungsschritt." Begründung bitte! Versteh' ich nicht (mag an mir liegen ... :-) SexPower |
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@Jacob Fricke
Mit Interesse lese ich Deinen Blog und die bisher aufgelaufenen Kommentare. Eine ähnliche Diskussion habe ich hier vor einigen Wochen, mit meinem Blog "Kein Diskussionsbedarf?", losgetreten (ist von mir zwischenzeitlich wieder gelöscht worden, weil er Internas abhandelte und ich ihn nicht für eine 'weltweite Dauerveröffentlichung' :-) geeignet hielt). Ich möchte dieser Diskussion hier jetzt auch eher "passiv" folgen, um zu lernen und nicht um "Monologe" zum Besten zu geben ;-). Vielleicht nur so viel, von meiner Seite: Ich sehe jeden Blog/Kommentar in einem Online-Portal, wie "Der Freitag" oder auch "ZEIT-ONLINE", wo ich unter dem Avatar "Blogger" schreibe, grundsätzlich als eine weltweite Veröffentlichung an. Begründung: Was ich oder andere dort schreiben ist "theoretisch" von jedem Computer, mit Internet-Zugang, weltweit einzusehen. Die Portale sind - wem sag' ich das - öffentlich, d.h. niemand muss sich als User anmelden, um mitlesen zu können. Aus diesem (und anderem) Grund habe ich mich schon oft dagegen verwahrt, wenn in "meinen" Threads extrem vom Inhalt meines Blogs abgewichen wurde und sich die Diskussionen zu "Plaudereien über 'zwischenmenschliche Banalitäten' (oh, jetzt kriege ich sicher verbale Prügel :-)) entwickelten. Brauch' ich nicht, will ich nicht! Und jetzt ... lese ich weiter mit, ohne noch Kommentare zu posten. Beste Grüße SexPower |
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"(oh, jetzt kriege ich sicher verbale Prügel :-))"
Ja,das hättste gern SexPower, was? |
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Hi Magda,
""(oh, jetzt kriege ich sicher verbale Prügel :-)) "Ja,das hättste gern SexPower, was?" Nee, schwul sein reicht mir, nicht auch noch "Masochist" :-))))))) Gruß Blogger |
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"Doch stellen User-Kommentare wirklich einen Mehrwert dar?"
Du meinst sicherlich 'geistigen Mehrwert'? Der wird sich kaum zeigen; dafür ist das ganze viel zu flüchtig und viel zu viel. Aber, so ist das eben, das ist die Netzkultur, die ja möglichst ohne Beschränkungen, Zensur und Lektorat auskommen soll. Schon wenn man nur ein bißchen später zu einem viel-kommentierten Beitrag, Blog, wie auch immer, kommt, stellt sich das ganze so häufig, wie du ja auch sagst, als ein Insider-Plausch dar. Der sachliche Faden wird dabei auch so häufig verloren. Andererseits ist das ja aber auch das Wesen einer Unterhaltung - dass sie fortschreitet. Und der schieren Masse ist es geschuldet, dass sich die Spreu kaum vom Weizen trennen kann. Keiner sucht mehr aus - Kommentar ist Kommentar. Aber ich glaube, hauptsächlich macht's der Nutzer auch der Kommunikation wegen. Wo konnte er sich schon vorher vorraussetzungslos und ohne redaktionelle Auswahl (Leserbrief) mal eben jetzt auf gleich mitteilen? In vielen Foren ist es ja auch sehr beliebt, sich über weite Strecken zu beschimpfen. Die Leute mögen dass. |
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Übrigens eine Seite auf der ich noch nie einen Flame-War erleben musste, die Qualität der Beiträge und der Umgang der User miteinander außergewöhnlich ist: www.metafilter.com bzw. ask.metafilter.com.
Ich weiß nicht woran es liegt, aber ich kenne keine vergleichbare Seite. Ob es die fünf Euro Anmeldegebühr sind? Auch finde ich das Bewertungssystem wesentlich schlüssiger. Ich habe gerade versucht ein Kommentar zu bewerten. Es ist mir nicht gelungen. Ist die Funktion defekt? Nicht Google Chrome kompatibel? |
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Jetzt hat es doch noch mit Sternen geklappt. Ich finde es dennoch besser, wenn man Kommentare wie bei Metafilter einfach als Favorite markieren könnte. Denn wie viele Sterne ein Kommentar nun verdient hat - das überfordert mich schon wieder.
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ja, bewertungssysteme die per favorite funktionieren sind wesentlich effektiver.
mfg mh |
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Lieber Jacob Fricke,
ich würde nicht an Diskussionen teilnehmen wollen, deren Beiträge z.B. von Ihnen als Teil der Redaktion auf "einen bestimmten Anspruch" geprüft würde, bevor er hier zu lesen sein würde. Sie plädieren also für einen QualitätsTÜV? Ok. Sind Sie sich ganz sicher, dass Ihr Blog es dann problemlos bis hierher geschafft hätte? Sie haben keine "elitäre Forderung" gestellt. Sie hatten sich hier ein wenig herausputzen wollen, eitel und irgendwie onanisch. Ausschließlich sehr höflich wurde Ihr Blökchen hier kommentiert. Das konnte ich einfach so nicht stehen lassen. Liebe Grüße weinsztein |
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Lieber weinsztein,
deine Frage geht an der Diskussion, die sich auf Kommentare und nicht auf Blogeinträge bezieht, vorbei. Auch habe ich noch nicht so viele Kommentare oder Blogeinträge geschrieben. Ich möchte dir aber dennoch ehrlich antworten: Ich persönlich halte von meinen Beiträgen 1/3 für gelungen, 1/3 für na ja und 1/3 für überflüssig. Einzelne Beiträge hätten es also hierher geschafft. Ich plädiere aber überhaupt nicht für einen Qualitäts-TÜV. Ich plädiere für Qualität. Über die Instrumente bin ich mir unsicher. PS. Das Wort "onanisch" ist mir bisher noch nie untergekommen. Google ist auch keine Hilfe. |
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einfach aus dem Adjektiv ein Verb machen, dann wird es warm und vertraut.
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@ merdeister
versteif dich da mal nicht |
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Gut. In Zukunft möchte ich bitte nur noch mit Worten beleidigt werden, die auch im Duden verzeichnet sind. Das Adjektiv gibt es so nicht.
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onanisch - herrlich,
ist das die bildungsbürgerliche Fassung von "Du Wichser?". Dann würde ich das an Ihrer Stelle zurückweisen. |
Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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