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Probleme gibt es immer wieder. Ob in der Politik, zwischen einigen Menschen oder Organisationen. Nun hat es die vegane Gesellschaft Deutschland e.V. getroffen. Eine große Debatte in der veganen Gesellschaft e.V. ist nun ausgebrochen.
Was ist aber passiert?
Die Struktur der veganen Gesellschaft e.V.
Um den Streit zu verstehen, muss man erst einmal mehr über die Struktur der veganen Gesellschaft e.V. wissen. Die vegane Gesellschaft Deutschland e.V. ist eine Organisation, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, die sogenannte vegane Idee, also die vegane Ernährungsweise, in ganz Deutschland zu verbreiten. Zu dieser Organisation gehören genau genommen nur sehr wenige Personen. Schätzungsweise etwa 8-15 Personen. Auf der Webpräsenz der veganen Gesellschaft Deutschland e.V. werden 2 davon abgebildet. Weiterhin heißt es auf der Seite aber auch: "die vegane gesellschaft deutschland e. v. besteht aus unzähligen engagierten menschen, die in den verschiedensten bereichen aktiv ihre fähigkeiten in der öffentlichkeit und hinter den kulissen einsetzen."
Genau dieser Satz spiegelt in etwa die Struktur der veganen Gesellschaft e.V. wieder. Sie besteht im Kern aus nur wenigen festen Mitgliedern aber aus vielen Anhängern und Befürwortern. Es ist schwierig zu schätzen, wie viele Personen es genau sind. Zu diesen Anhängern gehören die sogenannten Basisgruppen und Fördermitglieder.
Genau dort liegt das Problem. Wahlberechtigt sind Fördermitglieder und die Basisgruppen nicht. Sollte nun in der veganen Gesellschaft Deutschland e.V ein Vorschlag auf Bundesebene gemacht werden, so kann kein Mitglied dieser Gruppierungen dagegen oder dafür stimmen.
Demokratie, Diktatur und Soziokratie
Vor einigen Wochen haben sich einige Basisgruppen der veganen Gesellschaft e.V dazu entschieden sich unabhängig zu machen. Grund hierfür war die nicht vorhandene Basisdemokratie. Diese Basisgruppen wollten ohne diese Art von Demokratie nicht weiter für die vegane Gesellschaft e.V agieren.
Die Debatte über Facebook
Einige Wochen nach dem Austritt einige Basisgruppen wurde eine große Debatte über die vegane Gesellschaft Deutschland e.V. gestartet. In einer gesonderten und nicht öffentlichen Gruppe wurden über einige Dinge diskutiert. Dort gab es Themen darüber, ob Christian Vagedes die vegane Gesellschaft e.V. weiter leiten sollte oder nicht, ob die Demokratie das richtige System sei usw. Sehr undistanziert wurde hier eine Art Hetzaktion gegen Christian Vagedes und die vegane Gesellschaft Deutschland e.V. gestartet. Es wurde Christian Vagedes unterstellt Spendengelder missbraucht zu haben. Außerdem wurde es ihm nachgesagt gegen die Demokratie zu sein. Auch persönliche Angriffe wurden gegen ihn vorgenommen. So hat man ihm unterstellt, dass er die Demokratie aus Angst um seinen Posten ablehnt. Einige Mitglieder dieser nicht öffentlichen Gruppe namens vgd 2.0 haben versucht diesen Streit zu verhindern. Bevor diese Gruppe gegründet wurde, gab es allerdings noch eine offizielle Stellungnahme der veganen Gesellschaft Deutschland e.v. zum Thema der Demokratie. Es wurde angekündigt, die Struktur der Organisation im Jahr 2012 zu verändern. Wie das ganze aussehen wird, ist bis heute nicht klar. An dieser Stelle ist noch hinzu zu fügen, dass die ausgetretenen Basisgruppen nichts mit diesem Streit zu tun hatten. Sie haben ausschließlich für eine Vollmitgliedschaft in der veganen Gesellschaft e.V geworben. Einzelne Personen aus den Gruppe können allerdings durchaus daran beteiligt gewesen sein.
Der heutige Stand
Ein großes Durcheinander. Die geschlossene, nicht öffentliche Facebookgruppe wurde gelöscht, Andreas Schneider und Frauke Girus-Nowocyn haben ihre Tätigkeiten in der veganen Gesellschaft aufgegeben. Beide waren Mitglieder der veganen Gesellschaft Deutschland e.V. Wie die vegane Gesellschaft nun weiter handeln wird, bleibt in diesem Moment erst einmal offen. Auf der vegfach Messe in Berlin werden sicherlich einige dieser Dinge ein Gesprächsthema sein. Wir hoffen an dieser Stelle, dass alles ohne Konsequenzen gelöst wird.
Zuerst veröffentlicht: Jakiku
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eigentlich interessieren mich Veganer und so nicht wirklich. Aber diesen Artikel habe ich gern gelesen, weil in der Düsseldorfer Occupy -Bewegung eben auch ein Ableger vegan-ökologisch unterwegs war. War. Der Artikel spiegelt so in etwa meinen Eindruck. Ich fand deren alternative Ideen sogar gut, was mich schreckte, aber das tut es eigentlich immer, ist ein latenter Totalitarismus, der meistens von den Leuten selbst gar nicht als solcher wahrgenommen wird. Meine ich.
Von daher vielen Dank für diesen informativen Artikel. |
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Natürlich, die vegane Idee ist überzeugend. Ich lebe selbst vegan und bin auch vollkommen davon überzeugt, denn es ist ein Schritt in die richtige Richtung. Leider gibt es Menschen, die dies allerdings ausnutzen. Manchmal sehr schade.
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Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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