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Shoppen auf Kosten von Menschen, Tieren und der Natur? Das wollen nicht alle. Daher stellen sich viele die Frage, wie umweltfreundlich/nachhaltig ist Primark? Wir beantworten euch diese Frage.
Kinderarbeit, Sklavenarbeit, Menschenausbeutung etc.
Primark ist Mitglied der ETI (Ethical Trading Initiative) und hat einen eigenen Kodex, der Kinderarbeit, Sklavenarbeit und Menschenausbeutung ausschließt. Zum Vergleich, H&M ist kein Mitglied der ETI. Es gab allerdings schon Vorwürfe bezüglich Kinderarbeit bei Produktionsstätte von Primark. Diese Vorwürfe wurden von Primark strikt abgelehnt oder die Geschäftsbeziehungen zu diesen Fabriken wurden aufgelöst. In diesen Fällen gab es ausschließlich interne Kontrollen. Primark gibt nicht an, woher sie die Baumwolle in ihren Fabriken beziehen. Die meiste Baumwolle auf dem freien Weltmarkt wird teilweise durch Kinderarbeit gewonnen. Primark kann somit in Verbindung von Kinderarbeit stehen.
Die Arbeitnehmer, die in Primark Fabriken arbeiten, dürfen nach den Regeln der ETI Gewerkschaften gründen. Bei der Konkurrenz H&M ist dies nicht mit eingeschlossen.
Primark setzt sich außerdem für die Verbesserung der Arbeitsbedingungen ein. Primark veröffentlicht regelmäßig die Strategien zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen.
Umweltzerstörung, Umweltbelastung, CO2 Belastung etc.
Primark arbeitet mit Carbon Trust zusammen, um die CO2 Belastung bis 2013 um 10% zu senken.
Außerdem führt ein System namens "Green Store" ein. Sie wollen mithilfe diesen Systems die Energie der Primark Filialen um 40% senken. In Deutschland ist noch keine Filiale dieser Art geplant. In Cambridge stehen Solarzellen auf dem Dach der Primark Filiale. Diese Solarzellen liefern 1% der Energie, die der Store benötigt.
Primark gibt keine Informationen darüber heraus, ob sie ausschließlich grünen Strom beziehen. Man kann davon ausgehen, dass sie auch Atom- und Kohlekraftstrom beziehen.
Primark veröffentlicht keine Informationen darüber, welche Farben, Bleichmittel und ähnliches sie benutzen. Es ist somit davon auszugehen, dass es keine umweltfreundlichen Stoffe sein werden.
Über den Anbau der Baumwolle für Primark wird auch kein Wort verloren. Es kann davon ausgegangen werden, dass die Natur um die Felder mit schweren Chemikalien belastet werden.
Fazit: Primark ist kein weißes Schaf in der Texilbranche. Das Unternehmen schneidet im Vergleich zur Konkurrenz nicht sehr schlecht ab. Da Primark eigene Fabriken besitzt, ist es für das Unternehmen einfacherer gegen die Ausbeutung von Menschen vorzugehen. Im gesamten bemüht sich das Unternehmen, die Arbeitsbedingungen und Umweltbedingungen zu verbessern, wobei es im Bereich des Umweltbewusstseins viel mehr tun könnte. Man muss bedenken, dass der Preis auch irgendwo seinen Ursprung haben muss
Zuerst veröffentlicht auf: Jakiku
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Einen sehr erhellenden Artikel über Primark gibt es auch in der neuen brand eins zu lesen. Der Text ist ab sofort auf der Webseite kostenlos im Volltext verfügbar. goo.gl/1R1u4
Schöne Grüße Frank Dahlmann brand eins Redaktion |
Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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