Jan Jasper Kosok

Berufsjugendlicher

23.02.2010 | 12:09

ASBOrometer: Wie asozial ist mein Kiez?

 

In England gibt es jetzt für Android und iPhone eine App, die anzeigt, wie "asozial" die Umgebung ist, in der man sich gerade aufhält. Sie hat inzwischen mehr als 100.000 Downloads und erfreut sich steigender Popularität. Möglich macht das ganze data.gov.uk, also die Open Data Initiative des United Kingdom. It's a brave new world.

Oben ein Interview mit dem Entwickler dieses "famosen" Tools.

 
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Kommentare
Streifzug schrieb am 23.02.2010 um 12:13
Und? Wie lautet das Ergebnis deiner aktuellen UmfeldAnalyse?
Jan Jasper Kosok schrieb am 23.02.2010 um 12:15
@Streif England. Es geht um England. So gern ich das prüfen würde, so unmöglich ist es mir (momentan).
Streifzug schrieb am 23.02.2010 um 12:20
Klar. Hab erst gefragt, dann nachgelesen :|

Idee: eine App, die anzeigt, wie "xxxxx" die Umgebung ist, in der ich gerade twitter, blogge und kommentiere.
Streifzug schrieb am 23.02.2010 um 12:22
Eine App, die anzeigt, wie "sozialverträglich?" der Arbeitgeber ist, bei dem man gerade arbeitet.
Jan Jasper Kosok schrieb am 23.02.2010 um 12:25
Kneipendichte, Klubdichte, Spätidichte, Dönerdichte, Arztdichte, Geschäftsdichte, durchschnittlicher Mietpreis, etc pp. Das wäre sicherlich alles interessant.
Streifzug schrieb am 23.02.2010 um 12:26
Eine App, die anzeigt, wie "treu" die Ehefrau ist, mit der man gerade verheiratet ist.

Umgekehrt geht auch, die Tiger-Woods-App.
Jan Jasper Kosok schrieb am 23.02.2010 um 12:30
Das lässt sich sicher easy mit foursquare rausfinden:

Angela became the mayor of bed@The Neighbours' House.
Streifzug schrieb am 23.02.2010 um 12:31
Ach so, eh ich es vergesse, das ist ja völlig unmöglich, unverschämt, so eine App, so ein Eingriff in die Privatsphäre ;)
Jan Jasper Kosok schrieb am 23.02.2010 um 12:43
Aaaaußer natürlich, wenn man es freiwillg tut. Dann geht ja jetzt alles. ;)
Anette Lack schrieb am 23.02.2010 um 12:44
Haben wir in HH doch auch schon: Das Abendblatt veröffentlicht regelmässig, als Special Service, die Kriminalitätsrate im jeweiligen Stadtteil, sorgfältig aufgeschlüsselt nach Diebstählen, Körperverletzung etc.

Da kann sich der Blankeneser schön gruseln und sagen, GottseiDank, dass ich nicht in Billstedt... und so.

Ist natürlich nicht das Gleiche wie oben, aber immerhin ein Ansatz. :)
Jan Jasper Kosok schrieb am 23.02.2010 um 12:47
Klar, aber das ist ja total irreführend. Auf der einen Seite des Winterhuder Wegs muss ich mich fürchten, auf der anderen nicht. Da wäre mir eine auf mich und meine Position zugeschnittene Lösung "lieber". ;)
Anette Lack schrieb am 23.02.2010 um 12:50
Auf welcher Seite des Winterhuder Wegs musst Du Dich fürchten?

Betonung 1.: WELCHER
Betonung 2.: DU (denn ich habe hier schon öfter gelesen, dass Du groß bist, nahezu furchteinflössend riesig? ^^

Wo ist denn der Unterschied? Das hab ich nicht ganz begriffen.
Jan Jasper Kosok schrieb am 23.02.2010 um 12:53
Die eine Seite ist Uhlenhorst/Winterhude, die andere Barmbek. Ich bin mir ziemlich sicher, dass Barmbek in den Statistiken deutlich schlechter abschneidet als U/W.

Und ich bin total harmlos. Ich bin groß, trage Brille und werde von Bier eher müde als aggressiv. Oder so. ;)
Streifzug schrieb am 23.02.2010 um 12:53
Jan Jasper Kosok schrieb am 23.02.2010 um 12:59
@Streif Die ersten 30 Sekunden sind auf jeden Fall schon mal furchteinflößend.
Anette Lack schrieb am 23.02.2010 um 13:04
Danke. Beruhigend.

Wobei das ja viele von sich sagen. Die Hells Angels z.B.: Ey, ich bin nur 'n harmloser Rocker. :D

Mit Unterschied meine ich: Wo ist der Unteschied zwischen der App und dieser Abendblatt-Statistik. Die natürlich auf Print ist. Aber sonst
Anette Lack schrieb am 23.02.2010 um 13:05
Geht an @JJK, und den PUNKT (nach SONST) liefere ich hiermit nach.

.
Jan Jasper Kosok schrieb am 23.02.2010 um 13:07
Mööönsch, hab ich doch schon gesagt. ;) Die App beruft sich sicher auf ähnliche Daten, passt das Ergebnis aber an den genauen Standpunkt an. Also nicht an den Stadtteil, sondern an meine Position. Riesenunterschied. ;)
Streifzug schrieb am 23.02.2010 um 13:10
Anette Lack schrieb am 23.02.2010 um 13:14
Ruhig Blut (hat jemand mal ein Bier für JJK, damit er "müde" wird statt "agressiv"?).

Bisschen mehr charming, dude. Oder willst Du ganz zum Berliner mutieren? ^^
merdeister schrieb am 23.02.2010 um 14:24
Ich hatte Angst vor JJK, hab ich aber versteckt.
Jan Jasper Kosok schrieb am 23.02.2010 um 14:29
@Anette Also, hömma! ;)

@merdeister Ich hatte dich aber auch im Auge, Bürschchen. Hast dich aber wacker geschlagen.
Magda schrieb am 23.02.2010 um 17:39
"Und ich bin total harmlos. Ich bin groß, trage Brille und werde von Bier eher müde als aggressiv. Oder so. ;)"

Haha, ich weiß. :-))
Jan Jasper Kosok schrieb am 23.02.2010 um 17:47
Zeugen! Ha! :)
merdeister schrieb am 23.02.2010 um 14:26
Der sieht auch schon so aus, als kenne er die Sonne auch eher von seinem Weather-App.
Neurotiker aller Welt, kauft euch ein iPhone*

*oder vergleichbares
Jan Jasper Kosok schrieb am 23.02.2010 um 14:30
Ich versuch es noch mal: England! ;)
merdeister schrieb am 23.02.2010 um 14:51
Vergleichbares haben die Banken in Deutschland doch auch. Da geht es um die Kreditwürdigkeit der Nachbarn und man selber wird danach eingestuft.

Aber gut: England. Dann kann uns ja nix passieren.
Jan Jasper Kosok schrieb am 23.02.2010 um 14:58
Ich meinte eher: England = keine Sonne.
merdeister schrieb am 23.02.2010 um 18:25
Ich meinte, was du meinst :-P
goedzak schrieb am 23.02.2010 um 17:02
Wenn ich aus der Haustür komme und ein paar Meter weiter die in der Silvesternacht gesprengte allerletzte Telefonzelle des ganzen Stadtteils sehe, wie kann ich das in Ranking-Punkte für Asozialität umrubeln?
Jan Jasper Kosok schrieb am 23.02.2010 um 17:23
Vielleicht hat die App die Möglichkeit ein User-Rating abzugeben. Gefühlte Asozialität sozusagen.
Jan Jasper Kosok
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