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Die Timeline der Facebook Fanpage "Wir wollen Guttenberg zurück" lässt (zu?) tief blicken.
Eine Auswahl:

Die Seite hat 444.200 Fans (2.3.11, 20:13h).
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Der werte Herr @haekelschwein hat dazu einen klugen, nachdenklich stimmenden Kommentar geschrieben (der vor allem von Politiker_innen gründlich gelesen werden sollte):
"Es bringt nichts, sich über unpolitische Menschen mit einfacherer Bildung lustig zu machen. Was sollen die daraufhin tun, plötzlich klug werden? Wie soll das gehen? Stattdessen muss man sie da abholen und annehmen, wo sie sich emotional und intellektuell befinden. Das ist nicht die abstrakte Welt dröger Politik mit ihren ellenlangen Diskussionen und meterhohen Papierstapeln, sondern es ist die Welt des Events, der Tat, der bewegenden Bilder. ..." rotstehtunsgut.de/2011/03/02/die-graue-masse/ |
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Stimme zu. - Außerdem: Es gibt genug "unpolitische Menschen mit einfacherer Bildung", denen es nicht im Traum einfallen würde, Anhänger eines freiherrlichen Angehörigen der high society zu werden.
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Spannend ist ja dennoch, dass KTG parteiübergreifend Anhänger gefunden hat, sicher auch im Bereich der Unpolitischen und zweifelsohne auch in sehr gebildeten Kreisen.
Vielleicht - behaupte ich jetzt mal - kann man Charisma sogar lernen oder sich zumindest ein wenig davon aneignen. |
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Stimme ebenfalls zu, eine Aufgabe irgendwo zwischen Herkules und Sisyphos. Und ob auf Seiten der Politik die Mobilisierungsinteressen fernab derer der bild sind, wage ich zu bezweifeln.
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@Tessa Vom Agitator der Bild lernen heisst Siegen lernen.
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Charisma? Hab schon gehört, dass der welches haben soll. Muss wohl ein chronisch charismablinder Mensch sein. :)>
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Ich - ich muss wohl usw.
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Abgesehen davon stößt es mir immer ein wenig übel auf, wenn jemand Powerpointisierung der Politik fordert. So verlockend es klingt, das Komplizierte auf das vermeintlich Wichtige zu reduzieren, dabei bleibt häufig mehr auf der Strecke, als dem Rezipienten lieb sein kann/sollte.
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Die Frage ist, ob das Ziel sein sollte, zu siegen, oder nicht vielmehr, zu bilden.
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@cms Die Frage ist rhetorisch – nur für die Politik vermutlich nicht.
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Entweder man hat´s oder man hat´s nicht. Ansonsten viel Spaß beim aneignen. :-))))
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Powerpointisierung, hm.
Was mich bei der Durchsicht der Kommentarspalten dieser seltsamen Seite eher frappiert ist die, nunja ... Ulf-Poschardtisierung, die dort greifbar wird. Wie man völlig bewußtlos eine Parole wie »Wir sind das Volk« in negativer Weise begrifflich aneignen und aus ihr einen exklusiven Repräsentationsanspruch durch einen Charismatiker ableiten kann, der noch verstärkt wird durch die verzerrte Wahrnehmung, daß eben dieser Volksheld von diversen Gerontokraten gemeuchelt worden sein soll, die hinter rot-rot-grünen Vorhängen die Strippen ziehen, ist mir völlig schleierhaft. Gibt mir aber im weiteren auf, mal wieder über die Parole selbst nachzudenken. |
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Charisma kann man lernen. Hitler hat ja auch Unterricht genommen.
Aber, bei zu Guttenberg kommt man schnell auf die Charisma-Legierung. Eben hat der Spiegel-Feldenkirchen im BR erklärt, wie schnell die Journalisten gemerkt haben, dass das ein Blender ist. |
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@ goedzak - Das kränkt mich jetzt. Wir sind uns doch mal über den Weg...und da hast Du nich...Pfui.
Schönen Abend. |
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@Tessa
Toller Kommentar. Hat mir gut gefallen. Zwar bin ich ein Mann und oft impulsgesteuert. ;) Natürlich hatte ich beim Lesen von Jans Blog ein bißchen diese bösen Gedanken, mich über die abgebildeten Äußerungen lustig zu machen, aber im Endeffekt bringt das natürlich nichts und würde nur eine eigene Unreflektiertheit zeigen, der entgegenzuwirken ich mich mein ganzes Leben lang wirklich bemüht habe. |
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@goedzak
Genau. Schöne Bemerkung. ;) |
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@Tessa
Da bin ich jetzt verdutzt! ;)- Charisma bei KTG? Das verstehe ich nicht. Das ist doch eher der hohle Narziß in Vollendung, oder stehe ich jetzt auf der langen Leitung? ;) Lieber Gruß por |
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@JJK, es heißt Powerpointilismus; nicht Powerpointisierung.
8-) Hilmar Schmundt vom SPIEGEL hat dafür sogar einen Medienpreis für kreative Wortschöpfungen bekommen. Und hier eine gute Pauerpeuntpräsentazion: |
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So sehr ich der haekelschwein'schen Analyse zustimme, dass Häme nichts ändert, so sehr stösst mich der impliziten Aufruf zu noch mehr Blender-Image und inhaltsleerer Polemik in der Politik ab, Denn genau dafür steht doch die Guttenbergsche Strategie.
Meiner Ansicht nach müsste die Schlussfolgerung aus der Analyse sein, dass diejeniegen die die nötige Bildung haben, um den Blender zu erkennen, verpflichtet sind nicht nur mit der Spitze des Eisbergs zu beschäftigen, sondern mit den Strukturen, die es diesen Charakteren überhaupt ermöglichen so erfolgreich zu täuschen. Dazu gehören Medien, aber auch Institute, Stiftungen und sogar Pseudo-Bürgerinitiativen, deren einzige Aufgabe darin besteht Wahrheiten zu verschleihern und Lügen zu verkaufen. Indem wir das dulden, lassen wir die Volksverarschung doch erst zu. Die Aufklärung in die Hände unserer Politiker zu überantworten ist doch nicht nur fahrlässig, sondern in etwa so als ließe ich den Bauernfänger die Bauern aufklären. Das ist also unser aller Job. |
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leider nein. das ist real.
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Auf MDR1 war heute früh eine Straßenumfrage zu hören, bei der auch die Mehrheit für Guttenberg sprach, vor allem Frauen. Nach dem Motto: da haben wir endlich mal einen sympathischen, gut aussehenden Politiker und da kommen diese verkopften Krümelknacker ...
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"leider nein. das ist real."
Wie kriegt man denn sowas raus? |
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@Magda
"Wie kriegt man denn sowas raus?" Durch die Analyse des Sprachcodes, der Rechtschreibung, des Satzbaus, der Interpunktion, der IP-Adresse, der Fotos, der Freundeslisten, des Mondstandes und das alles in Verbindung mit etwas glimmendem Gras und ganz klar: Alkoholmangel. |
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manche der beiträge klingen so absurd, dass es sich, nach allem, was bislang galt, um satire handeln muss. guttis verdienst bzw das traurige an dieser existierenden befürworterwelle besteht dann darin, dass die unterscheidung zwischen satire und realernst nicht mehr funktioniert/erkennbar ist. das ist so ähnlich wie die "blöd-zeitung" (kommissar stoever), wo diekmann auch mit klaus-staeck-kritik für sich wirbt. oder diesem kollektiven cdu-hirnschiss, bei dem man auch nicht mehr weiß, ob die wirklich glauben, dass gutti ein opfer von irgendwas ist, oder einfach nichts anderes sagen dürfen, weil man das öffentlich nicht machen darf.
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Nu, Nu Kommunisten überall
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Wenn ich mir die Bilder so anschaue und das Alter schätze, lauf ich tiefrot an vor Scham. Das ist die Generation, die ich (mit) erzogen habe.
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Tja, das war wohl umsonst...
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Treffsicher ... der merdeister ...
und so schön trocken... Gabs nicht mal eine Psychologin aus den USA, die da erklärte, das Eerziehung nicht nötig sei...? Nach dieser Aussage ist also Eerziehung nur noch Beschäftigungstherapie für die Eltern und Möglichkeit zum Ego aufpumpn ...indem sie sich über die Kinder her macheen... als seien sie el Komandante.... |
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Las ich da irgendwo "Vorbild für die Jugend"?
Tatsächlich: "Ein politisches Vorbild wird der Jugend genommen ..." (Daniel) Wie uninformiert (um es freundlich zu formulieren), muss man eigentlich sein, um so einen Schwachsinn zu schreiben? Vorbild? Für was? Für Lüge, Betrug, für mehr scheinen wollen, als sein? Genommen? Wer hat wem etwas genommen? Der Mann hat ein jämmerliches Schauspiel geliefert, er hatte nicht "den Arsch in der Hose", um als "Mann abzutreten", sondern hat (wie schon bei seinen vorher zelebrierten 'Bauernopfern' ...) die Schuld auf andere versucht abzuschieben, dann immer nur zugegeben, was längst aufgedeckt war, sich schließlich als "bedauernswertes Opfer" einer Pressekampagne inszeniert" und weinerlich, wie eine Memme davongemacht. Vorbild? Ja! Für Betrüger, Täuscher, Blender..., so könnte man es natürlich sehen. BILD scheint die Methode der "Gehirnwäsche und Gehirnerweichung" ja inzwischen wirklich zu beherrschen: Ein Heer von Idioten herangezüchtet, zu blöd selbst zu denken und zu urteilen. Herzlichen Glückwunsch und Friede Springer sollte Merkel als Kanzlerin ablösen und Liz Mohn zur Bildungsministerin machen ... :-) |
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Immerhin war er ja immer gut gekleidet ... was schon mal Vorbild genug ist ... für "politisch" unbedarfte.... das der Man mehr Namen hat, als sie sich alle merken können (und wollen) .... macht nichts. Immerhin ist der vollständige Name dann doch kein Gedicht ..(von Schiller ... oder so...)
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Ist das wirklich alles echt? *schauder*
Oder eventuell manipuliert, vor allem das Ranking mit 450.000 Befürwortern? Irgendwie kann ich es nicht glauben, daß in 24 Stunden sich so viele Idioten zusammenrotten. Da es muss doch ein Mastermind geben ;-) |
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Es oben ist echt, allerdings eine Auswahl meinerseits.
Laut Facebook sind die Guttenberg Fanpages nicht manipuliert, soweit mir zu Ohren kam. Das scheint alles echt zu sein. |
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Ich glaube einfach nicht, daß die Fanpages NICHT manipuliert sind. Vielleicht will es Facebook einfach nicht zugeben;-)
Ein Indiz ist für mich der Aufruf der Gutti-Fans, auf der WDR-Webseite Hart aber fair zu voten. Da steht es momentan noch 53% gegen Guttenberg. Wieviele Leute werden normalerweise an so einem Voting teilnehmen? 1000? Von den 450.000 Pappnasen, die sich wie durch ein Wunder innerhalb von 24 Stunden gefunden haben, bringt es nur ein 1% fertig, bei Hart aber fair zu voten, trotz Aufruf. Irgendwie steht das in keiner Relation! |
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Genau solche Überlegungen haben wir heute im Büro auch angestellt. Allerdings konnten wir uns auch nicht erklären, wie es anders gehen soll - solang Facebook sagt, dass die nicht bescheissen. Insofern ist es für mich im Moment, was es ist.
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Warum sollte man ausgerechnet dieser amerikanischen social media Firma vertrauen ?
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Ja, warum? Aber warum auch nicht? Wenn ich mir anschaue, was auf der Seite los ist, dann kann ich mir jedenfalls schon vorstellen, dass das "echt" ist.
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Facebook ist nicht vertrauenswürdig! Kann ich aus eigener Erfahrung sagen. Ich war nie bei Facebook aktiv, bekam dann mehrmal eine Einladung, die ich nie annahm. Dann schickte mir Facebook ein E-Mail, in dem es mir sagte, daß meine Freunde X und Y auch bei Facebook sind.
a) das wußte ich bis dahin noch gar nicht b) Y und Y hatten mir noch nie eine Einladung geschickt c) ich habe mich noch nie bei facebook mit meiner E-Mail-Adresse eingeloggt, allerdings hatte mir X mal ein Link zu seiner Fotogalerie geschickt, ABER mit Y hatte ich nicht einmal indirekte Kontake zu facebook. Also woher hatten die meine E-Mail-Adresse und wußten, daß ich mit Y korrespondiere? Und so einer Organisation soll ich vertrauen? MANIPULATIONEN Irgendwo habe ich gehört, daß es Bot-Systeme gibt, die sogar in Ebay reinkommen und dort falsche/künstliche Identitäten schaffen können. Wieso sollte das nicht auch bei facebook gehen? |
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@jjk
Die Kommentare sind sicherlich großteils echt, nur die extrem hohe Zustimmungsrate innerhalb von 24 Stunden macht mich stutzig. |
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Nochmals Manipulationen:
ausm STERN: Die gewaltige Zahl von mehr als 500.000 Mitgliedern kommt aber auch dadurch zustande, dass man gegen den eigenen Willen hinzugefügt werden kann, Facebook macht das möglich. Inzwischen haben sich bei stern.de einige User gemeldet, denen genau das widerfahren ist. |
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Ich hoffe ja, dass der gelbe Stern ein schlechter Witz von jemandem war, der sich über die Grüpplinge lustig machen wollte.
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Wieso machen die nicht was Naheliegendes?
Einfach die Haare schwarz färben und zurückgelen: Solidarische Guttenbergplagiate! |
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Das glaube ich nicht. Vielmehr denke ich, dass derjenige nicht um die Bedeutung weiß.
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"Wieso? Die sind doch alle hellgrau auf den Fotos."
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"der sich über die Grüpplinge lustig machen wollte."
Das glaube ich auch. Da sind Satiriker bei. |
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Das mag ja sein, aber ein Blick auf die Seite (der Link ist oben) sollte für Ernüchterung sorgen. Ich befürchte man muss das - bis auf das Rührgerät - ernst nehmen.
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wer "polit-star" als stern denkt und bethlehem schon mal gehört hat, weiß auch, wofür ein gelber stern steht. das traurige ist, wie gesagt, dass das die "gefällt mir"-fritzen das nicht checken.
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"Wieso machen die nicht was Naheliegendes?
Einfach die Haare schwarz färben und zurückgelen: Solidarische Guttenbergplagiate!" Merdeister danke für diesen Knaller! Man stelle sich vor.....! |
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@Weitblick
Man stelle sich vor.....! Hätte was von Matrix. @Matthias Dell Wenn es ein biblisches Thema sein soll, wäre doch die Auferstehung besser als die Geburt. Seine Unterstützer sollten also entweder ein Kreuz tragen oder sich einen Fels vor die Haustür rollen. |
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Um mal adressatenadäquat den größten Intellektuellen der letzten dreißig Jahre zu zitieren: »Nee, ne?«
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ZZ Top hilft ;-)
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"Vor 30 Minuten" finde ich als Linker am besten.
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Und bei stern.de ist folgender Artikel: "Guttenberg-Sympathisanten bei Facebook; Konservative Apo läuft Sturm" unter bit.ly/h966QC erschienen. Darin: "Für Samstag rufen sie in 20 Städten zu Demonstrationen auf. Dort wollen die Guttenberg-Anhänger für den Verbleib ihres Idols in der Politik protestieren."
Ich überlege, ob ich hier im Süden Berlin schon einmal Barrikaden errichten soll, damit die Guttenberg'schen Horden nicht so einfach in die Stadt einfallen können. Am Ende werden es wahrscheinlich wie bei dem gehypten Gauck dann doch nur zwei Dutzend schräge Hansel sein, die es schaffen nicht bloß zu klicken, sondern in personam zu demonstrieren. Aufstand per Mausklick, am Besten noch anonym, das kommt dem Deutschen doch sehr entgegen. |
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Auch Demonstranten können gemietet werden.
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Auf der aktuellen Stoppok CD "Grundblues 2.1", gleich der erste Song. Den kann man hören, der passt. "WENN ES WEITER SO STINKT WÜRD ICH BESSER JETZT MA GEHN"
01. BESSER MAL GEH´N Stoppok/Stoppok JEDEN FORMFEHLER GEMACHT IN ALLE FETTNÄPFCHEN GESTIEGEN KEINE PEINLICHKEIT UND KEINE UNANNEHMLICHKEIT VERMIEDEN ALLE FREUNDE LIEBE ANVERWANDTE VOR DEN KOPF GESTOSSEN VOLL IN DIE SCHEISSE GEGRIFFEN MIT DEN HÄNDEN MIT DEN BLOSSEN JA ES STINKT ZUM HIMMEL JA ES IST NICHT MEHR SCHÖN WENN ES WEITER SO STINKT WÜRD ICH BESSER JETZT MA GEHN ALLE GESCHWINDIGKEITSBEGRENZUNGEN KONSEQUENT ÜBERSCHRITTEN ÜBER ALLES SCHLECHT GEREDET AUCH IN GEGENWART VON DRITTEN KEINE SCHEU IM MAI UND AUCH NICHT IM AUGUST KEIN RESPEKT VOR DEM MANN UND DER FRAU UND DEM FRUST JA ES STINKT ZUM HIMMEL DIE FRAGE BLEIBT BESTEHN WIE WEIT KANN SICH EIN NORMALER ARSCH EIGENTLICH DEHN KEINE TALER AUF DER TASCHE KEINE KUGEL MEHR IM LAUF KEINE ANSATZWEISE GUTE IDEE FÜR EINEN WIRKLICH GUTEN KAUF ALLES GELD ZUM FENSTER RAUSGESCHMISSEN OHNE EIN GEFÜHL DEN URLAUB FEST GEBUCHT OHNE SINN UND OHNE ZIEL HAUPTSACHE SCHABERNACK HAUPTSACHE IRGENDEIN KACK DIE DINGE SIND WIE SIE SIND UND WENN ER AB IST DER LACK DANN GIBT ES NIX MEHR ES SEI DENN MAN WILL NICHT VERSTEHN WIE WEIT KANN SICH EIN NORMALER ARSCH EIGENTLICH DEHN JA ES STINKT ZUM HIMMEL WAS BLEIBT IST UNANGENEHM WIE WEIT KANN SICH EIN NORMALER ARSCH EIGENTLICH DEHN JA ES STINKT ZUM HIMMEL DIE FRAGE BLEIBT BESTEHN WONACH SICH NORMALE ÄRSCHE EIGENTLICH SEHN Die ersten 60 sec des Videos sind der Song, vollständig gibt's das noch nicht auf youtube. |
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Und Ihr seid sicher, dass das kein Titanic-Scherz ist? Sätze wie: "Die Opposition ist an allem schuld! Erst zwingen die Linken-Spinner ihn dazu, bei seiner Doktorarbeit zu betrügen..." usw.
Das ist doch so unterirdisch, dass man an Satire denken mag. Irgendeiner da oben fragt, wo man ein Rührwerk herkriegt, weil die einen Kuchen für ihn backen wollen oder so. Bei einigem kann man auch denken, dass da subversiv auch noch Leute sich lustig machen. Das hat doch überhaupt keine politische Substanz, das ist ein Spaßverein, der politisch auch nichts ausrichten wird. |
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Höre ich da eine gewisse Verzweiflung heraus ?
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"Höre ich da eine gewisse Verzweiflung heraus ?"
Nee Verzweiflung nich, nur Zweifel. |
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@ Magda
Da sind einige dabei, die die sich "sehnende Ärsche" (siehe Stoppok) mit bösen Sprüchen versorgen. Aber, die merken es nicht. Nur einige wittern, dass hier was gegen Gutti läuft: z.B. >>>Sabine Menhart Liebe "Hart aber fair" - Redaktion, ich war gerade auf Ihrer Website und wollte an der Abstimmung über zu Guttenberg teilnehmen. Zu meinem Entsetzen musste ich feststellen, dass meine Stimme FÜR Guttenberg nicht gezählt wurde, da ich angeblich ein "Mehrfach-Voter" sei. Komischerweise war ich aber zum ersten Mal auf dieser Seite!<<< Sabine Menhart ist ENTSETZT! |
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Dazu würde doch eine Gruppe passen:
"Wir haben Guttenberg zerpflückt" |
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@Jan Jasper Kosok am 02.03.2011 um 21:32: »Genau solche Überlegungen haben wir heute im Büro auch angestellt. ... Insofern ist es für mich im Moment, was es ist.«
Ich gebe etwas vom vorigen Jahr zum Überlegen: 'Gauck-Hype? Welcher Gauck-Hype?'. Darüber hinaus zurückkommend auf mich am 02.03.2011 um 21:14: »"Vor 30 Minuten" finde ich als Linker am besten.« - und dies gedankengänglich verknüpfend mit meinem Blog-Artikel 'Zwischen Sparpaket und Bundespräsidentenwahl': Wenn mich heuer auf einem Infostand die real existierende Jugend mit "Warum habt Ihr den besten Politiker der Welt dazu gezwungen, bei seiner Doktorarbeit zu betrügen, und ihn zum Rücktritt getrieben, Ihr Schweine?" (Southpark lässt grüßen) bestürmt, ist es wohl das, was es ist. @Magda am 02.03.2011 um 21:50: »Das ist doch so unterirdisch, dass man an Satire denken mag.« Ich nehme es als Satire, sonst müsste ich als Linker an der real existierenden BRD bald verzweifeln. |
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Es ist Satire. Realsatire. Im Grunde können wir Satire und Realität gar nicht mehr unterscheiden. Damit fehlen die Wahlmöglichkeiten: ist es nun eine Tragödie und eine Komödie? Beides? Lachen? Weinen?
Irgendein schlauer, nehmen wir mal an, er sei es gewesen, wobei ich das nicht voraussetzen darf, aber trotzdem tue, Brite, oder besser anglikanischer Staatsangehöriger britischer Nation, wobei ich also niemanden jetzt explizit herausstellen oder erniedrigen will, es sei hiermit versichert, dass es neutral gemeint ist, also exemplarisch hätte es auch ein Schotte, Ire oder Waliser sein können, hat einmal einen zusammenhanglosen Satz gesagt, der folgendermaßen lautet, wenn er allerdings jetzt doch schon getorben ist, dann natürlich lautete: Life is a tragedy for those who feel and a comedy for those who think. |
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"Hart aber Fair" greift den "Facebook-Protest" auf.
So funktioniert Propaganda.Genial. |
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Sehr interessante links, Danke.
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du libe Guethe, warn die schon immer soh, oda kommt das von twittern? Wenn poltitische Bildung nu online statt finded kann dass nix mit das Bildungsstantord Deutschland werden.
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Da kuckse mal, watte so allet kanns, wennze wat gelernt gekricht hass, nö?
Da brauchse dir gaa nich lusstich drüba machen, selba kannze doch auch nich bessa als wie unsa supa klasse ehemaliga Fateidigunksminista oda? |
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Hömma, wat willse denn von mich, et heist ja sörweivel of se fitest - ich pass mir ebend an. oda glaubse ich will nich übaleben? hä?
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dahrumm geh ich ja auch imma in's fittnes-stuhdijoh. ich wil der fiteßte von alens sein weil ich dan ebent übalebn kan.
aba dat mit dem sörweivel find ich blöhd ich kan nämmich kein latain |
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mann übalebt doch wegen die Inteliegenz sacht mann und nich wegen die Muskeln. Häste ma Gehierndschoggink gemacht, dann wühsteste jetz, dat dat mit dat sörweivel vonne Grieschen kommt und nich vonne Lateiner.
Helau ;-) |
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Grieschen im Garnevall? Tu isch auch imma - aba east nach so'n paar Bierkes un Schnäpskes.
Alaaf! ;-) |
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Also zumindest Sarah (vor 30 Minuten) ist eindeutig Satire. Das sage ich nicht nur als notorischer Titanicer.
Insgesamt glaube ich aber, dass sich hier eine gewisse Strunzdummheit Bahn bricht, die doch wahrlich nicht neu ist. Freuen wir uns doch einfach, dass eine schon längst als solche identifizierte Dummbrotgeneration, welche DSDS etc. konsumiert oder selbst mitgestaltet, sich plötzlich politisch "engagiert" und sich "artikuliert". Jan Jasper hat sicher nicht soviel Zeit - ich selbst habe kein Facebook-Profil - aber sollte man nicht mal erforschen, was all die User aus dem Blog-Beitrag sonst so via Facebook von sich geben. Da würde doch vielleicht schnell klar werden, wofür die sich sonst so interessieren. Am Ende würde zum einen klar, wer sich satirisch betätigt, zum anderen klar, über welche politische Grundkompetenz die o. g. User verfügen. Guttenberg-Unterstützung ist (bei Facebook) gerade in. Warten wir alle mal 3 Wochen ab, wie sich die Unterstützer-Szene entwickelt. Sollte sich die Betrüger-Unterstützer-Szene allerdings festsetzen, dann ist das wohl ein Fall für den Verfassungsschutz ;-) |
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"Charisma kann man lernen?" - Das liest Mann und Frau in letzter Zeit häufiger. Aber es ist nicht so. -Zum Glück! Denn schon die Abwehr eines einzigen Charismatikers, -die Leut´ machen sich eben kurzfristig in ihrer Besofffenheit keine weiterführenden Gedanken-, der sich für einen "Politgott" und sich als Familienpaket für eine geborene "Celebrity" hält und auch dafür gehalten wird, kostet so viel Schweiß. -Zudem ist die Abwehr nur gerade noch einmal gut gegangen. Merkels Ungeschick oder List des Unworts bezüglich der Wissenschaftler, je nach dem, schaffte, was die Opposition nie gepackt hätte.
Stellten wir uns nur einmal vor, "Gutti" wäre schon Kanzler gewesen und die Plagium-Geschichte hätte das Licht der Welt erblickt. Die von ihm so in Herz geschlossenen Bundeswehreinheiten, sein "Herzblut" im Kampfeinsatz, bald reformiert, beständig und in mindestens doppelter Stärke kampffähig, wären doch glatt über die Gebirgsjägerkaserne in Mittenwald und ein paar Luftlandetruppenplätze nahe Berlin direkt zur Bannmeile marschiert und hätten, zusammen mit den Fanbklubs ("die übergroße Mehrheit", nach den Fanmedien und nach von G., selbst noch am Rücktrittsdatum) Macht demonstriert. - Ich überzeichne bewusst ein wenig. Nee, wir brauchen keine Charismatiker, Kruzi-Marx und der Herrgott am Marterl mögen es im Verbund verhindern, und auch keine opportunistischen KanzlerInnen, die sich nur durchwursteln wollen. Die letzten Wechsel hatten allzu viel von Platz- und Machterhalt, wir brauchen einmal wieder einen Kanzler (m/w) mit ein paar weiterführenden Ideen für die Gesellschaft, die sich derzeit erneut in Klassen aufzuteilen beginnt. Der Populismus, den von Guttenberg (oder war es schon die Presse) versuchte in Deutschland einzuführen, er ist in der Tat ein wiederkehrendes europäisches Phänomen, weil die Bürger mit TV und Tageszeitungsanschluss und der Facebook- Minimalkommunikation, zermürbt vom Einerlei und Allerlei der Bürokratie und der zerfasernden Verfahren, sich tatkräftige Entscheider an ihrer Stelle wünschen. - Es ist noch ein eher heimlicher Wunsch, aber dafür ist er sehr emotional. Aber zumindest einige Fans dieser Art Politik sollten sich die Scherben ansehen, die die Populisten nach nur kurzen Amtszeiten im europäischen Ausland hinterlassen haben. Von linken Populisten nach dem Blair und Schröder-Fischer- Modell ("Basta" auf Deutsch, englisch feiner, "dritter Weg"), bis zum letztlich fast hemmungslosen Verhalten Berlusconis in Italien (Wer genau hinschaute, der würde die Achse Berlusconi-Blair entdecken!). Vom zunehmend nur noch eine Maske vorstellenden Sarkozy-Kärcher-Steuererleichterungspräsidenten, der schon den grauenhaften Atem Marine LePens im Rücken spürt, zu den Geschehnissen im Euro-Neuland Ungarn, in dem sich Opposition und Regierung im Wehselspiel bis auf die Knochen blamierten und nun eine nationale "Wahl-Volksherrschaft" versucht die Pressefreiheit abzuschaffen. Das andere "Balkonien" und das fast zerfallene Belgien, noch gar nicht mit betrachtet. In dem privat Leute wie in Schlarafia leben können, vor allem wenn sie was mit EU zu tun haben, aber der Staat zunehmend zerbröselt. Wer mit den Medien und dem Volk angedockt an diese Medien regieren will, der macht eigentlich nur viel kaputt, zugunsten eines relativ kurzfristigen Triumphgefühls der Masse. Für positive Dinge von Dauer, für eine aufbauende Politik, braucht es Pläne und gut vorgetragene Konzepte, die in einer Akklamations- und Mediendemokratie, wie sie sich einige Chefredakteure (auch von, vermeintlich für Besserdenkende geschriebenen Blättern), Wahlkampangne-Leiter und Staatsparteien eigentlich wünschen, weil die Freiheitsgrade der Manipulation damit wachsen, keine Chance haben werden. - Wollen wir das? Na, die Opposition hierzulande macht allerdings nicht gerade den Eindruck, sie mühe sich redlich dafür ab, dass sich was positiv ändere. Eher sieht es so aus, dass das Wahlspiel lautet, "Wir wollen, nach dem Abgang des Charismatikers, wieder weiter spielen wie bisher." Bei einem Regierungswechsel stünde die amtliche Rückkehr so manches skandalerprobten Oppositionellen an, bei Rot (Steini-Kurnaz) und bei Grün (Cem). Das ist das Traurige an der Geschichte (die Klammern sind nur Beispiele, sie ließen sich noch besser füllen). LG Christoph Leusch |
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Hochverehrter Herr Christoph,
Sie sind ein charismatischer Schreiber. *zungeraus und kicher, kicher* |
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ad
Magda schrieb am 02.03.2011 um 23:46 Magda, Dabei habe ich mich doch so bemüht ein "Charessmatiker" zu sein. ;-)). Gute Nacht und gute Woche Christoph Leusch |
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Die Facebookinitiative sollte man wohl etwas gelassener sehen - das sind weniger als 5% der Bildleser (11,5Mill).
95% der Bildleser haben keine Lust, sich an diesem Schwachsinn zu beteiligen. Das Thema ist durch. Von Milli Vanilli spricht auch niemand mehr. „Der anfangs große Erfolg des Duos endete 1990 in einem Skandal, als bekannt wurde, dass sie keinen ihrer Songs selbst gesungen hatten. Ihr Part bestand lediglich darin, die per Playback abgespielten, von anderen Künstlern gesungenen Lieder tänzerisch zu begleiten und synchron die Lippen zu bewegen.“ mehr |
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Die Gutten sterben halt immer viel zu früh.
Deswegen, und auch nur deswegen, hat der Mann sich doch so gemüht, in Amt und Bürden zu verbleiben: Weil das Volk, der "große Lümmel" (Heine) ihn eben so liebt, wie es sie nun mal alle mit zu wenig Sauerstoff im Blut liebt, von HMS Kwien Elisabeth sö Seckönd bis zu Gloria Viktoria von Nichtsthun und Taxifahren. Wir (so als Deutsche an und für sich) sehnen uns halt nach der Erlöserfigur, nach einer starken Faust, ddie uns zu lichten Höhen empor- und aus allem Schlamassel heruasführt. So einen hatten wir ja schon mal, der auch ganz aufopferungsvoll in der Reichskanzlei ausgeharrt hat, weil ihn das Volk so liebte, daß er es auf gar keinen Fall alleinlassen konnte. Und auch diesen Hang zur Nibelungentreue (in diesem Fall seitens der Kanzlerin und anderen Volks-Lenkern) erleben wir in diesem unseren Lande nicht das erste Mal. Ich aber sage euch: Fürchtet euch nicht, denn sieh, uns wird der Heiland wiederkommen, wenn Volkes kurz Gedächtnis sich eralzheimert hat. Dann wird er uns deeinst wieder erstehen und da kommen in Glanz und ... sich noch so manche Schote leisten. Und die Leutchen, die obige Kommentare verfaßt haben, dürfen dann wählen gehen. Mich graust. |
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Komisch, das mit den ach so manipulativen Medien, die an allem schuld sein sollen, kommt mir irgendwoher bekannt vor ...
Aber mal ernsthaft, wenigstens ein Argument der Gutti-Fans kann ich nachvollziehen: Es gibt mit Sicherheit noch eine Menge anderer Spitzenpolitiker mit vergleichbar stinkenden Leichen im Keller, die nur noch nicht gefunden worden sind. Und auch das etwas weinerlich rüberkommende Bibelzitieren - "der werfe den ersten Stein" - hat durchaus einen realen Hintergrund. Nämlich den, dass Schummeleien à la Gutti gesellschaftlich längst anerkannt sind. Wie sonst könnten so viele ihn zum "Vorbild" erklären. Schließlich fiel mir die Verachtung für diese unnützen Wissenschaftler mit ihrer Fußnoten-Marotte auf. Auch kein Wunder, weiß doch "die Jugend von heute", dass mit Bildung alleine heute kein Blumentopf zu gewinnen ist. Am besten man macht es wie Gutti, das große Vorbild: steinreich geboren werden und sich dann aalglatt bis ganz nach oben durchschleimen. |
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>>Statt¬des¬sen muss man sie da abholen und annehmen, wo sie sich emo¬tio¬nal und intel¬lek¬tu¬ell befin¬den.<<
Muss man, ja. Ich habe oft den Eindruck, dass die Mehrheit nicht an selbständiges Denken gewöhnt ist. Das gilt allerdings auch für viele „Gebildete“. Wenn man „wenig Gebildete“ als soziale Gruppe zur Kenntnis nimmt, dann wird allein das ja schon von den Volksverdummern als „Diskriminierung“ gebrandmarkt. Die Hürde muss erst mal genommen werden. Ansonsten sehe ich einen Unterschied in der Vermittlung des „kulturellen Unterbaues.“ Dietrich Kittner z.B, oder Dieter Süverkrüp oder auch die damaligen Rockbands, die politische Inhalte hatten: Die waren nie im Fernsehen, und Interent und youtube gab es nicht. Man musste hingehen und kam mit Vielen anderen zusammen, die auch nicht so stromlinienförmig konfiguriert waren. Und es kamen auch Leute, die wenig „politisch bewusst“ waren, eher Spass haben wollten. Aber der Spass hatte politische Inhalte trotz „Festival“-Stimmung. Oder nicht „trotz“ sondern mit, denn das war gut vereinbar. Da sollten wir vielleicht wieder hinkommen. Auf der letztenMontagdemo hat eine junge Frau ein Guttispottlied vorgetragen. Da blieben plötzlich auch mehr junge Leute stehen. Und als ich anschliessend eine kleine Rede über den Lohnkrieg hielt, blieben sie da. Vielleicht bleibt ein kleines Stückchen Systemzweifel in den Köpfen. --- Der Gutti ist sicher ein Vorbild. High society war und ist ein Vorbild. Der Mann hat mindestens eine halbe Mrd. € im Sparstrumpf: Wer hätte das nicht gerne? Gut, um so weit zu kommen, braucht man Vorfahren, die auch schon im harten Geschäft des Volksberaubens tätig waren. Aber wer so wie Gutti auftritt, kann es doch mindestens auf eine Mio. bringen? Und wenn das nicht, dann wenigstens zu einem Job am Reklamestand von Vodafone. Und ausserdem: Der Gutti könnte beim Fernsehen eine ganz grosse Nummer sein. Der hat das doch nicht nötig, sich mit der drögen Politik abzugeben und sich von Lobbyisten gängeln zu lassen. Das macht ihn besonders glaubwürdig und das wird mal ja mal sagen dürfen. --- Nur: Wofür brauchen wir einen Kriegsminister, mit oder ohne Doktor? Für Kreig & Rüstung bezahlen wir Mehrwertsteuer, die vielleicht besser eingesetzt werden kann? So darf man das aber nicht sehen, und die Guttikritiker haben es ja kreuzbrav nicht hinterfragt. So uneinig sind sich die Guttifans und die Guttikritiker gar nicht, wie es die Grosse Show suggerieren könnte. Wer für die Guttenbergs arbeitet, darf seinen Doktor nicht erschwindelt haben. Das darf nur der Chef, denn der braucht den Doktor nicht unbedingt. Und das verbindet Gutti halt doch wieder mit dem Gelfrisierten am Vodafonestand: Der braucht auch keinen Doktor. |
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Karl-Theodor hat jetzt zu seinen vielen Vornamen noch einen weiteren Vornamen hinzubekommen: Xerox.
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Der kommt bestimmt wieder auf wölfe:
Xerox Canon Minolta Ricoh ... |
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Der kommt natürlich nicht auf Wölfe, sondern auf zwölfe.
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Ich glaube nicht, dass die Guttenberg-Supporters rechts gewickelt sind. Für sie sind die Nazis rechts. Unsere Politiker sind für sie nicht "echt" - mit Ausnahme eines absurderweise wohl wirklich "Unechten". Da spiegelt sich unsere Gesellschaft. Die Fan-Generation hat gelernt, dass man sich "präsentieren" müsse, um überhaupt eine Chance zu haben. Viele fallen trotzdem auf die Nase. Und wenn nun der einzig "Echte" fällt, gar gefällt wird, gibt's solche Reaktionen. Man unterstützt sich mit Guttenberg selbst. Und fühlt sich echt gut. Auch 'ne Art Volksgemeinschaft.
Ein Lehrstück ist für mich der Umgang mit Begriffen wie "Charisma" oder "Vorbildfunktion". Die Webersche charismatische Herrschaft haben wir "Achtundsechziger" mit Wehler u.a. und immer im Blick auf die sozioökonomische Entwicklung auf die Napoleon, Bismarck, Stalin und Hitler weiter gegeben - immer im Bewusstsein der nicht zu übersehenden Erkenntnisgrenzen des Konzepts. Und was kommt heraus? Begriffsinflation, unkritische Verwendung, Verbindung mit der autoritären "Vorbildfunktion". Asche über unsere Häupter, auf dass sie noch grauer werden! |
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schrieb am
03.03.2011 um 12:24
>>Unsere Politiker sind für sie nicht "echt"<<
Eben. Immer mehr Leuten gehts es immer schlechter, und die Lobbykraten unterschiedlicher Couleur haben viel dafür und nichts dagegen getan. >>... - mit Ausnahme eines absurderweise wohl wirklich "Unechten". << Der ist ja echt. Kein Lobbykrat, sondern einer von denen, die Politiker kaufen. Aber nicht unser Gutti, der kauft nicht, der macht selber Politik. Glaubwürdiger gehts nicht. Das is mal ne ehrliche Haut, sowas hats doch noch nie gegeben in der deutschen Politick. Und wie der aussieht und wie der auftritt. Dagegen können doch die Lobbykraten nicht anstinken. Klar, daß der ihnen nicht in den Kram paßt und weg muss. Aber damit haben die Linken bewiesen, daß die Reichen gar nicht soviel Macht haben, wie sie immer behaupten. Wenn einer mal ein bißchen geschummelt hat, dann fliegt er genauso raus wie Emmely. Das ist die Wahrheit, und dafür kämpfen wir, bis unser Gutti wieder eingestellt wird. Oder er muss ne hohe Abfindung bekommen daß er davon leben kann, mindestens. |
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Ich hab mich zwingen müssen, diesen Beitrag bis zum Schluss anzuhören. Soviel 'fremdschämen' war selten.
Etwas resignativ merke ich an: Hier zeigte sich wieder einmal deutlich die Durchschlagskraft des guten Argumentes :-( |
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Die meisten interessieren sich leider nicht für politische Zusammenhänge. Und da sehen sie nun endlich einen Politiker, der eine gute Show hinlegt und es vermag sich als Macher, der es gut mit allen meint, zu inszenieren. Aber Guttenberg hat die Öffentlichkeit nach Strich und Faden verarscht. Er gab sich als jemanden, der er nicht ist. Für viele die sich täuschen ließen war/ist er wirklich die perfekte Lichtgestalt und Zukunftshoffnung. Das ist aber im Wesentlichen G.s Werk. Selbst in der Abschiedsrede inszeniert G. sich noch als perfekten Politiker und strickte Legenden. Blenden und Hochstapeln war/ist seine bewusst eingesetzte Masche. Diese Erkenntnis muss für einen jahrelang Betrogenen schmerzhaft sein. Sollen die Verblendeten ihre Abschiedsmärsche machen. Trauer braucht Zeit und Rituale.
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Guttenberg?
Wer ist Guttenberg? |
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Der ist eben so ein wirklich netter, gutaussehender Mensch, wie Du weiter oben hören konntest.
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Diese Facebook-Seite und die Meinungsfürze ihrer "Freunde" machen mich auch traurig, aber ein neuer Verblödungstrend wird nicht sichtbar, sondern dass sich dem "Volk" im Zeitalter von Facebook, Twitter und Co. nur einfacher aufs Maul schauen lässt. Wäre es "früher" anders gewesen?
Ein Dreizeiler bei besagten Diensten, mit Möglichkeit der Anonymität, dürfte vielen "Freunden" der Seite wohl intellektuell mehr entgegenkommen als bspw. ein (Leser)Brief, den man "früher" hätte schreiben müssen, um sich zu artikulieren. Was für ein Aufwand! Umfragen sind in der Regel auf einen sehr viel kleineren Personenkreis beschränkt und es gibt "zivilisatorische Hemmnisse", d. h. man schämt sich ja vllt. doch. Bei TEDs lässt sich meines Wissens nur für / gegen etwas stimmen, Fäkalsprache und Co. nicht möglich. Und Demos? S. o.: Aufwand zu groß, man schämt sich ja vllt. doch. Unterschriftenaktionen? 500.000 Unterschreiber? S. o. Mit Facebook, Twitter und Co. ist der "Blick in Volkes Seele" eben einfacher. Dann sieht man aber auch, Verzeihung, die "Guten", die, nochmal Verzeihung, "kritischen Nachdenker", und von denen, s. Protest gegen KTzuGutt, gibt es anscheinend ja auch eine ganze Menge... |
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Es wird vielleicht noch lange die Gemüter erhitzen:
Ist Gutti ein wackrer doitscher Krieger, der Herzog unserer Jungs in Afghanistan, feige gemeuchelt an der Heimatfront von Roten Neidern? Oder hat Gutti mit seinem Dissertationsplagiat das Ansehen des edlen Kriegshandwerks besudelt? Es wird noch vielen Streit darüber geben, Historiker werden in 100 Jahren rätseln: "Dolchstoss oder Entlarvung eines Betrügers?" |
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schrieb am
03.03.2011 um 18:45
Ach noch was:
Es werden 100 Dissertationen zum Thema geschrieben werden. Die ersten 60 wirklich, die restlichen 40 werden abgeschrieben. |
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Da wird mir der Begriff "Politikverdrossenheit" durchaus sympathisch.
Wer keine Lust hat sich mit Themen, außerhalb einer durch Bild vorgepressten Meinung, auseinander zu setzen sollte sich auch keine Meinung anmaßen. Dies gilt im übrigen für beide Seiten. Da haben wir den hier häufig beschriebenen klassischen Fall des Gutenberg Fans - aber auch den Bild-Blog Unterstützer ohne ihn zu lesen, ebenfalls fernab jedes Hintergrundwissens, hauptsache dagegen. Letztere Gruppe gibt derzeit ihr bestes um die gleiche Penetranz zu erreichen. |
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Die FB Seite ist ein Fake. (nicht die Kommentare)
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O.k., ... gehe ich recht in der Annahme, dass der Guttenberg nicht so recht angesehen sei ... hier beim Freitag...?
Naja, ... welcher amtlicher Politiker hat das jemals geschaft? Und von Betrüger kann erst gesprochen werden, wenn der eben bewiesen ist. Bisher ist das aber nur die Unvollkommenheit der Arbeit... Und solche würde man sicher reichlich finden... wenn man sucht. |
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Neulich habe ich mich auf drängen eines Arbeitskollegen auch bei Facebook angemeldet.
Alle meine Erwartungen wurden übertroffen, in 10 Minuten 70 neue "Freunde". Und so ist die junge Union. Facebook die eigene Mailbox mit eigenen Kontakten geöffnet, schwups 100 neue Freunde, Potenz hoch zehn, mal 500 Jungunionisten= 500000 Guttis. Ist doch gar nicht so schwer. Die Kampagnenfähigkeit der Union hat aber natürliche Grenzen, und das ist der Cyberspace, da kommen sie nicht raus, hi hi. Oder soll ich lieber Gott sei Dank sagen? Auf einer echten Demo, gerade mal 150 Personen, schrieb der Stern. Davon die Hälfte Spötter. Nur, wir gehen mit Riesenschritten auf die Medienpostdemokratie zu, und da wird es Friede Springer nicht an Unterhaltung fehlen lassen, sieben Millionen Bildleser müssen schließlich regelmässig gefüttert werden, oder? |
Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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