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Frieden – Wie geht das?

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Klaus von Dohnanyi, Erich Vad

Hardcover, gebunden

160 Seiten

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Meine Frau weint

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Drama

Deutschland, Frankreich 2026

93 Minuten
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Kultur : Irgendwie Links: Ach so, Verzweiflung, doppelt überkreuz

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Mittwoch, 01.02.12

Doppelt Überkreuz: Die GEMA und Creative Commons, John Weitzmann, iRights

“Es zeigt sich, dass die Systeme von CC und GEMA tatsächlich an zwei entscheidenden Stellen überkreuz liegen, nämlich beim Spektrum der Rechte und der Lizenzierung einzelner Titel. Das heißt allerdings nicht, dass diese Systeme zwingend inkompatibel sind, vielmehr bräuchte es nur etwas guten Willen aufseiten der GEMA, um hier einiges möglich zu machen. Zu vermuten ist, dass die Machtverhältnisse innerhalb der GEMA für einen solchen Willen keinen Raum lassen.”

Hacken – ist es gut, böse zu sein?, Peter Glaser, Berliner Zeitung

“Hacker zeigen, dass man sich erheben kann und sich nicht vor der Zukunft fürchten muss, wenn man Offenheit, Neugierde und Risikobewusstsein kultiviert. Und dass man als Mensch souverän bleiben kann gegenüber den Maschinen. Hacker wollen lernen, alles über die moderne Welt wissen. Verborgene Informationen repräsentieren für sie die dunkle Seite der Macht. Sie glauben daran, dass eine informierte Welt eine bessere Welt sein kann. Die Hacker jedenfalls, die ich gut finde.“

Verzweiflung macht aggressiv, Sascha Lobo, SpOn

“Genau hier besteht für das freie und offene Netz, wie wir es heute kennen, die Chance. Mit Tim Wu gesprochen war die Vermarktung medialer Inhalte bisher stets entscheidend für die Weiterentwicklung von großen Informationsstrukturen. Wenn also ein legaler Web-2.0-Markt für Musik, Filme, Bücher entsteht, mit ernstzunehmenden Umsätzen, der die Kraft der digitalen Vernetzung nutzt, statt sie zu bekämpfen - dann wird jeder dort ausgegebene Euro das Netz stärken. Denn es ist völlig legitim und wünschenswert, mit Inhalten Geld zu verdienen. Illegitim ist es nur, zu diesem Zweck die Abschaffung des freien und offenen Internet herbeiführen zu wollen.”

"Die Schutzmechanismen haben versagt", Interview mit Friedrich Küppersbusch, Journalist

“Ich wünsche mir, dass wenn der Kollege von Bild anruft, ich das tue, was ich bei einem Anruf von jeder anderen Zeitung auch tun würde. Ich würde fragen: Darfst du mir das eigentlich sagen, was dir jemand aufs Telefon gequatscht hat? Kann ich das selbst recherchieren? Gibt es eine notarielle Abschrift von dem Quatsch? Diese ganzen Schutzmechanismen haben hier versagt. Und sie haben nicht bei der Bravo versagt oder beim Bückeburger Käseblatt, Entschuldigung liebe Kollegen in Bückeburg, sie haben bei der FAZ, bei der SZ versagt. In der Tat kann man aus der Nummer lernen.”

Why Can't Europe Just Forget The Ridiculous Idea Of A 'Right To Be Forgotten', TechDirt

“Basically, if there's any information about you online -- even information you created yourself and posted online directly -- that you suddenly decide shouldn't be online any more, you can demand its removal. This is pretty ridiculous for a variety of reasons. While it's positioned as a form of "privacy," that's insane. There's no "privacy" in information you've already released publicly. Pretending that the information can just "disappear" is fantasy-land thinking by EU politicans."

The Odd Couple: Romney Vs. Gingrich, Matt Taibbi, Rolling Stone

“All of which makes the goofball theater surrounding the GOP primaries seem even crazier. With a weak economy and a vulnerable president in the White House, the Republican Party had a real chance to reseize power, if it could only have grasped the gravity of the situation and put forward a plausible candidate. And a plausible candidate would have been better for everyone, not just Republicans, because the nation will suffer when Obama cruises to victory next fall on a sea of open-marriage jokes, instead of having to face a cogent argument against useless bailouts, endless wars and economic mismanagement."

The Wire, Institutionen und das 21. Jahrhundert, Marcel Weiß, Neunetz

“Wir haben als Gesellschaft ein enormes Problem, das in seiner Tiefe kaum erkannt wird. Destruktive hierarchische Strukturen verstärken die Schäden, die sie verursachen, immer weiter. Gleichzeitig werden sie mit steigendem Alter immer unreformierbarer. Beides geht Hand in Hand dank sich tief verankernden, fehlgeleiteten Anreizsystemen. Während Unternehmen vielleicht noch untergehen und Platz machen können für Neues, gilt das Gleiche für Behörden und politische Ämter nicht."

Wie böse ist das Internet?, Stefan Plöchinger, Süddeutsche

“Dass Ansgar Heveling einen Tag lang den Ton der Diskussion bestimmen konnte, zeigt, wie große Lücken ihm andere lassen. Die Verbraucherschutzministerin: gestaltet das Thema kaum noch. Der Innenminister, zuständig für Netzsicherheit und -freiheit: kein Vordenker, im Gegenteil. Der Wirtschaftsminister und Vizekanzler, zuständig für die Chancen der neuen Welt: bemühte sich stets. Die Justizministerin: eher einsam im Kabinett, was Bürgerrechte im Netz betrifft. Und so weiter. Es ist ja nicht nur so, dass Parlamentarier Unsinn über das Thema reden. Es ist auch so, dass die Regierung keinen Sinn im Thema findet. Man muss nicht gleich nach der ordnenden Hand der Kanzlerin rufen. Aber was ein Herr aus der gefühlt vorletzten Reihe der CDU-Fraktion so denkt, wissen wir jetzt. Zu wissen, wie Deutschlands Regierungsparteien dieses Internet wirklich sehen: Das wäre allmählich interessant, weil das Netz kein Sommerlochding ist."

Mehr dazu: Ach so, Herr Heveling, Udo Vetter, Law Blog / Internet, wir müssen reden, Meike Laaff, Taz / It’s the internet, stupid! Web 2.0 ist nicht Geschichte, sondern der Anfang, Dagmar Wöhrl, CSU

Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag.