Jan Jasper Kosok

Berufsjugendlicher

13.02.2012 | 12:34

Irgendwie Links: Auf ein Pils mit der Generation Internet

 

Montag, 13.02.12

 

Das Märchen vom Politiker im Glück, Michael Spreng, Sprengsatz

“Nehmen wir einmal an, Sie sind Politiker und haben kein Geld. Sie verdienen zwar gut (etwa 8.000 Euro netto im Monat), aber Sie haben Familie und eine anspruchsvolle Freundin, später müssen Sie davon zwei Familien ernähren.” #uswusf

 

“Generation Twitter”?, Marcel Weiß, Neunetz

“Christoph Kappes wundert sich auf Google+ angesichts diverser Artikel zu den ACTA-Demonstrationen: “Generation Twitter”? Das ist der Begriff wieder, gestern schon auf faz.net. Wo kommt diese Sicht her? Ich habe jetzt die Daten nicht zur Hand, aber nach meiner Erinnerung ist… 1. Facebook Faktor mindestens Faktor 5 stärker (US-Zahlen, in D >10) und bei anderen pol. Aktivitäten auch als Werkzeug erfolgreicher 2. Twitter nur zu 1/3 von der Gruppe bis 29 Jahre genutzt 3. Das Phänomen der Politisierung nicht einseitig durch Werkzeug und Alter zu begreifen, sondern auch durch Bildungsgrad und Urbanität/Suburbanität besser zu fassen. Irgendjemand von den Social-Media-Spezialisten Anmerkungen zur sog. “Generation Twitter”?“

 

Aufstand der Generation Internet, Faz

“Aus der Unionsfraktion heißt es, Acta habe „kein Einziger auf dem Schirm gehabt“. Nun dämmert es vielen: Schwarz-Gelb ist offline. Angesichts der Wahlerfolge der Piratenpartei macht das den Politikern vor allem eines: nackte Angst. Diese Geschichte begann mit einem Gesetz. Sie endet mit einer Revolution: Gegen die Twitter-Generation geht künftig nichts mehr.”

Dazu auch: Die Kinder der digitalen Revolution, Wolfgang Michal, Carta

 

Gemeinsamkeit zwischen der Zukunft von Foto und Buch: Alte Begriffe passen nicht mehr, Leander Wattig

“Viel spannender finde ich die Frage nach der künftigen Bedeutung von Schrift überhaupt. Wir sind heute “people of the screen” und nicht mehr “people of the book”. Bildschirme umgeben uns überall. Die Technik hinter diesen Bildschirmen wird immer leistungsfähiger und das Inhalte-Angebot wird immer reichhaltiger. Da heute jeder ins Internet schreiben kann, nimmt natürlich auch die absolute Textmenge zu. Doch Schrift wurde irgendwann mal erfunden als Hilfsmittel, um mit Botschaften Raum und Zeit zu überbrücken. Nun können wir dafür dank Internet aber auch die gewissermaßen “natürlicheren” Formen Bewegtbild und Ton verwenden und das im Gegensatz zu früher ohne hohe Kosten. In vielen Fällen ist das auch sinnvoll. Ich könnte mir daher gut vorstellen, dass die relative Bedeutung von Schrift zurückgehen wird.”

 

Kino.to: Drohen tausende Durchsuchungen?, Udo Vetter, Law Blog

“Die Generalstaatsanwaltschaft Dresden plant möglicherweise, gegen zahlende Nutzer des hochgenommenen Portals kino.to vorzugehehen. Die Fahnder sollen Zahlungsdaten sogenannter Premiumnutzer des Streamingdienstes auf den beschlagnahmten Rechnern gefunden haben. Das Nachrichtenmagazin Focus will erfahren haben, dass diesen zahlenden Kunden, die PayPal genutzt haben, nun Strafverfahren drohen. In diesem Rahmen kann es gegebenfalls auch zu Hausdurchsuchungen kommen – wenn die Strafverfolger sich auf glattes Parkett begeben."

Außerdem auf dem Law Blog: Katholische Kirche darf “Kinderficker-Sekte” genannt werden

 

“Iron Sky” – Auf ein Pils mit den Mond-Nazis, Markus Hündgen, Hyperland (ZDF)

“Kaum ein Film wurde in den vergangenen Jahren im Internet derartig gehyped und durch die sozialen Netzwerke gepeitscht wie “Iron Sky”. Das Konzept des Teams, die Fans zu Kreativen und Investoren zu machen, ist in dieser Größenordnung bis jetzt einzigartig. Jeder Unterstützer war Marketing-Mensch, Finanzvorstand und Dramaturg zugleich. Vielleicht war die Ernüchterung, dass es eben “nur” für einen guten Sonntagabendfilm gereicht hat, bei vielen Premierenbesuchern gerade deswegen so groß."

 

 
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Kommentare
Ehemaliger Nutzer schrieb am 13.02.2012 um 13:52
Sprengsatz - Michael Spreng- lakonisch, witzig, auf den Punkt gebracht!

Danke, wieder eine gute Auswahl!
goedzak schrieb am 13.02.2012 um 20:50
Wo kommt denn das Pils her? Und weiß die Generation Internet überhaupt, was das ist?
GeroSteiner schrieb am 13.02.2012 um 21:57
Ja natürlich!

Auch in Sevilla ist das beliebteste Barbier ein Pils.
Magda schrieb am 13.02.2012 um 21:48
Ich habe gerade bei Spreng meinen Ekel gepostet . Wofür hält sich denn der Spreng, dass er solche Diagnosen stellt, wo es nix mehr kostet, ihm aber - in der Meute - was einbringt. Das sind alles Charaktere. Hilfe, Hilfe.
Anchesa schrieb am 15.02.2012 um 00:02
"...Gemeinsamkeit zwischen der Zukunft von Foto und Buch: Alte Begriffe passen nicht mehr, Leander Wattig
Ich könnte mir daher gut vorstellen, dass die relative Bedeutung von Schrift zurückgehen wird..."

Ich hoffe nicht ! Das Internet ist schnell, vielseitig... aber ein gutes Buch ist doch nicht zu ersetzen...
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