Jan Jasper Kosok

Berufsjugendlicher

25.10.2011 | 17:49

Irgendwie Links: Blogs, PDFs und ein unsozialer Leser

 

Dienstag, 25.10.11

 

Die Amazonisierung des Sortiments, Joachim Leser, Buchreport.de

“War der Buchhändler bis in die 90-er Jahren noch eine Instanz der Vernunft, der auch die Auswirkungen medialer Buchinszenierungen in Schranken hielt und seine Bestellungen an den Kunden orientieren konnte (die er auch noch kannte), so ist er nun der Verkäufer, der am Ende einer Produktkampagne in Medien und Handel an der Kasse abrechnet und das Buch in die Plastiktüte gleiten lässt. Das elektronische Bestellsystem wirkt als Katalysator, der die immer gleichen Titel am POS positioniert. Der Händler als Qualitätshürde hat ausgedient.”

Außerdem: Die wirkliche Datenkrake heißt Amazon

 

Medientage München: Von Blogs und PDFs…, Christian Scholz, Mrtopf.de

“Insgesamt kann man festhalten, dass es also nach wie vor eben das Festhalten ist. Man wartet auf Standards und setzt auf Regulierung, anstatt all die Chancen, die ungenutzt vor einem liegen, mal zu ergreifen und etwas neues zu machen. Man entschuldigt das mit unveränderlichen Produktionsprozessen, ist aber anscheinend auch nicht in der Lage, Ausgründungen wie AllThingsD zu verwirklichen. Und wenn am Ende innovativere US-Unternehmen alles an sich gerissen haben, wendet man sich dann jammernd an den Staat wenden und bittet um Rettung!“

 

The Unsocial Network: Why Google Is Wrong to Kill Off Google Reader, Forbes

“The microcosm that is Google Reader is a valuable and important piece of social media. It’s a shame that Google doesn’t recognize this. Why not create a Google Reader Plus for everyone on Plus and just leave Reader itself alone? This seems like a simple solution to a non-problem. Google would reward its most loyal users, while expanding its RSS service to everyone else.”

 

Wikileaks Is Running Out Of Cash, TechCrunch

“Then it asks for a donation to help fight the evil banks. Of course, most people will find it difficult to donate if Wikileaks cannot accept credit cards. But there are other ways to get money to the leak-gathering organization, including bitcoin, Flattr, and, of course, direct deposit. Only about 5 percent of donations come through these alternate means.”

 

Neue Spielregeln für Blogger und Provider, Udo Vetter, Law Blog

“Fest steht aber schon jetzt, dass der Provider bei unklaren Sachverhalten jedenfalls nicht mehr in eigener Regie und sofort, das heißt unter großem Zeitdruck, entscheiden muss, ob er einer Beanstandung nachkommt. Vielmehr hat er die Möglichkeit, den Blogbetreiber zu einer Stellungnahme aufzufordern. Für die Stellungnahme kann der Provider auch eine “angemessene Frist” einräumen. Das dürften mindestens zwei, drei Tage sein. Liefert der Blogger nachvollziehbare Argumente für seinen Eintrag, muss diese wiederum der Beschwerdeführer entkräften und hierfür “Belege” präsentieren.”

 

 
Senden Bookmarken Drucken
Kommentare
Jan Jasper Kosok schrieb am 25.10.2011 um 18:37
Auch schön bezüglich der PDF/Bücher/Amazon-Geschichte: Kathrin Passigs Beitrag auf G+ plus Diskussion. Streckenweise sehr lesenswert.
mathegudrun schrieb am 27.10.2011 um 11:36
Oh, danke für den Hinweis - wirklich sehr interessant!
kay.kloetzer schrieb am 25.10.2011 um 21:26
o ja, unbedingt. "Ich kriege immer solche Angst um die Verlage, wenn Verleger sagen, sie hätten keineswegs Angst. Ach, ach, ach.", schreibt frau passig.
es wandelt sich ja auch das berufsbild der literaturagenten. sie übernehmen immer öfter aufgaben, die früher beim verlag lagen, quasi zum betreuungspak(e)t gehörten. dazu noch der tiefschlaf bei den e-books ... ich bin sehr gespannt, bei wem in zehn jahren dann die schuld gesucht wird.
Jan Jasper Kosok
Es gibt nur off- und online und wie man sich fühlt. // Online-Chef
Ort:
Berlin
Mitglied seit:
3 Jahre 8 Wochen
Zuletzt aktiv:
23.05.2012
Status:
Redakteur
Aktivität:
Beiträge: 357
Kommentare: 1508
Mein Projekt:
Mein Web:
Logbuch
19:48
Mirai hat gerade einen Kommentar geschrieben.
19:46
winfired hat gerade einen Kommentar geschrieben.
19:41
anne mohnen hat gerade einen Kommentar geschrieben.
19:40
Der König von Prussia hat gerade einen Kommentar geschrieben.
19:35
Der König von Prussia hat gerade einen Kommentar geschrieben.
Jürgen Roth Gazprom – das unheimliche Imperium Westend Verlag 2012

316 Seiten. Gebunden.

19,99
 
Das Imperium Gazprom verfügt über eine eigene Armee und einen mächtigen Geheimdienst. An verantwortlichen Positionen arbeiten ehemalige KGB-Agenten, sein privater Besitz ist absolut geschützt, die Verantwortlichen sind unantastbar. Mit Hilfe williger deutscher und europäischer Industrieller versucht es, den Energiemarkt zu monopolisieren und die Verbraucher abzuzocken. Jürgen Roth enthüllt, wer hinter den Kulissen die Fäden zieht >> mehr
Arte-Kooperation

portlet_ArabienArte.png

portlet-gaertnerbuch.png

wir müssen reden

Augstein und Blome

portlet_Phoenix-12.png

Probe-Abo

probeabo260x120.jpg

Aktuelle Ausgabe bestellen
Der gefährlichste Mann Europas?

Ausgabe 21/2012
24.05.2012

keine Versandkosten
kein Aufpreis

Einzelpreis: 3.60 €

>> bestellen
der Freitag Kollektion

Freitag-Kollektion_Gaertner.jpg

Arte

portlet_arte+zeile.pngportlet_arte+zeile.png

Freitag-Buchshop.png

 
 
 
 
© der Freitag Mediengesellschaft mbH & Co. KG