Empfehlung der Woche

Frieden – Wie geht das?

Frieden – Wie geht das?

Klaus von Dohnanyi, Erich Vad

Hardcover, gebunden

160 Seiten

22 €

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Meine Frau weint

Meine Frau weint

Angela Schanelec

Drama

Deutschland, Frankreich 2026

93 Minuten
ab dem 11. Juni im Kino!

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Kultur : Irgendwie Links: Datenschutz, Frauenquote, Schoßgebete, Amen

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Dienstag, 13.09.11

Amen: Genug genörgelt!, Martin Weigert, Netzwertig

“Wer Amen oder ein anderes, nach eigenem Empfinden zu Unrecht gelobtes Startup aus konzeptionellen Gesichtspunkten kritisieren möchte, soll dies tun. Wer im selben Kontext aber die Frage stellt, wieso trotzdem jeder über den jeweiligen Dienst berichtet, hat nicht begriffen, dass zu einem erfolgreichen Startup-Launch mehr gehört, als eine Site online zu stellen und eine Pressemitteilung zu versenden. Amen hat hier viele Dinge richtig gemacht, an denen sich andere Startups die Zähne ausbeißen. Und ist allein deshalb als Objekt einer Berichterstattung attraktiv.”

Martin bespricht Amen auch noch etwas detaillierter, Marcel Weiß ebenfalls

Ich habe außerdem noch einen Invite. Just saying.

Anhand konkreter Zahlen: Führende deutsche Online-Redaktionen haben eine miserable Frauenquote, NilsOle.net

“Unter den zwölf ausgewählten Nachrichtenportalen, darunter überregional, regional sowie primär lokal ausgerichtete, findet sich nirgends eine einigermaßen ausgeglichene Geschlechterquote. Lediglich die Lokalnachrichten von DerWesten.de können eine mäßige Frauenquote von 44 Prozent (422 regelmäßige Autorinnen) ausweisen – dort fließen bislang aber wirklich nur die Artikel aus den Lokalredaktionen ein. Den schlechtesten Frauenanteil insgesamt erreicht das Portal FAZ.net mit nur 23 Prozent weiblichen Autorinnen. Auch Spiegel Online (26 Prozent) und Zeit Online (28 Prozent) haben offensichtlich ein Frauen-Quotenproblem.“

Warum der Datenschutzbeauftragte von Schleswig Holstein Thilo Weichert im Kampf gegen Facebook falsch liegt, Hadmut Danisch

“Und die Quintessenz daraus: Das Vorgehen Weicherts ist verfehlt, wenn man Datenschutz als Ziel hat. Wirksam (das Wort richtig verbietet sich in diesem Zusammenhang) ist es, wenn man das Ziel hat, sich selbst in die Presse zu spielen, Aktionismus zu ventilieren und auf möglichst einfache und billige Art (so ganz in der Art juristischen Abmahnwesens) ein paar Exempel-Schuldige vorzuführen. Aber so funktioniert eben die Politik der Juristenrepublik Deutschland. Rein destruktiv.”

Auch die Spackeria beschäftigt sich mit Datenschutz

Ein Interview über Interviews – Harald Schmidt: "Ich kann nicht anders als Feuilleton", DWDL.de

“Es geht nur alles viel schneller unter, weil die mediale Aufmerksamkeit irrsinnig groß ist. Was vielen leider oft nicht so klar ist: Man muss in jedem Interview mindestens einen zitierfähigen Satz abliefern, sonst findet man medial eigentlich gar nicht statt.”

"Schoßgebete": Das Buch als Therapie, Harald Martenstein, Tagesspiegel

“Im Grunde steht Charlotte Roche jetzt neben Loriot und neben Helmut Schmidt. Fast jeder, außer den „Bild“-Leuten, mag und respektiert sie. Sie ist Konsens, bis auf Weiteres, und das hat sie unter anderem mit der Beschreibung eines O und eines A geschafft.Möglicherweise sei das Buch ja doch klüger als die Autorin, hieß es in der „Frankfurter Allgemeinen“. Irgendwas, so der Unterton, kann an dieser unglaublichen Charlotte-Roche-Geschichte nicht stimmen, von der Schulabbrecherin über die Musikmoderatorin zur Großliteratin im Feuilleton. Kann sein, dass sie nur Bücher über sich selbst und ihr Leben schreiben kann – na und? Viele Autoren tun das. Das Ganze ist einfach so eine Art Märchen, wenn auch kein jugendfreies.”

NEXT und re:publica rücken zusammen - FAQ, Fischmarkt

“Die NEXT und die re:publica, so unterschiedlich sie sind, haben eine Gemeinsamkeit: Uns eint die Leidenschaft für das Web. Wir wollen die Menschen, die diese Leidenschaft teilen, für acht Tage in Berlin zusammenbringen. Der Austausch untereinander, das Networking, ist das Wichtigste an Konferenzen. Und da, so glauben wir, haben wir mit der neuen Berlin Web Week ein starkes Paket für die digitale Wirtschaft in Europa. Diese acht Tage werden der digitalen Revolution einen starken Aufmerksamkeitsschub verschaffen und die Branche voranbringen.”

Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag.