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Samstag, 20.08.11
Disliking “Like” in Germany, Jeff Jarvis, Buzz Machine
“Earlier today, I went to search GoogleNews for “Facebook” and “Schleswig-Holstein” to find news on the event but found something else interesting, which I discussed — to considerable controversy — in a Google+ post: A politician from Schleswig-Holstein just resigned in shame after confessing to an affair via Facebook with a 16-year-old girl. To me, there’s an obvious paradox there: Aren’t government officials trying first to protect the privacy and thus safety of our young people? Yet here is a government official exploiting a young girl via Facebook. Facebook is not the threat here; the government official is. In my earlier post, I said that in some states in the U.S., this would be statutory rape. Much upset ensued. But I still don’t get it. Who’s protecting whom from whom?”
Mehr zum Thema auf Netzwertig: Ein neuer Höhepunkt deutscher Datenschutzhysterie
OpenLeaks-Gründer wollen Wikileaks-Dateien löschen, Heise
“CCC-Vorstand Müller-Maguhn kann sich mit der Handlungsweise von Domscheit-Berg nicht anfreunden. Gegenüber heise online betonte er, dass der Quellenschutz bei Wikileaks bisher immer funktioniert habe und dem Projekt zumindest in dieser Hinsicht keine Fehler unterlaufen seien. Außerdem müsse man annehmen, dass jede Quelle Risiken auf sich genommen haben, das Material Wikileaks zur Veröffentlichung zuzuspielen. "Diesen Wunsch der Quellen zu ignorieren halte ich für eine Ungeheuerlichkeit – zumal noch von jemanden, der eine Plattform für die Übermittlung von Dateien aufbaut. Damit muss man sich die Frage stellen, in wessen Interessen bzw. nach welchen Wertvorstellungen Daniel Domscheit-Berg hier handelt."“
How Google+ is like Twitter — but not in a good way, Mathew Ingram, GigaOm
“None of these are easy problems to solve. Indexing and making sense of hundreds of billions of tweets a day isn’t something that just happens overnight (and for what are probably competitive reasons, Twitter seems to have decided to do this on its own and recently cut Google off from providing real-time results). And the issue of discovery, both of users and content, is a complex one as well: too much and it becomes noise, too little and your fancy social network looks like a ghost town. And providing tools for filtering noise, like Twitter lists and Google+ Circles, is great — except that they take time, and many people are simplynever going to use them properly.”
Als Moslem sieht Mesut Özil schnell rot, Lukas Heinser, BildBlog
“In einem Nachtrag stellt questionhalal.com fest, dass der Ursprungsartikel bei football.fr offline genommen wurde. Einer Stellungnahme der Verantwortlichen von football.fr kann man entnehmen, dass es wohl zu "inakzeptablen Kommentaren" gekommen war und auch der Blogger, der das Gerücht über Villas Islam-Beleidigung in die Welt gesetzt hatte, sich nicht ordnungsgemäß verhalten hatte. Aber weil sie diese Entwicklungen bei kicker.de nicht mehr verfolgt haben, behauptete die populäre Sportseite weiter, Mesut Özil habe so reagiert, weil David Villa dessen Religion beleidigt habe.”
Abusting: Die Partei klebt NPD-Plakate, Rebel:Art
“Die PARTEI hat NPD-Plakate geklebt – aber mit Jörg Haider. “Gas geben!” hängt jetzt u.a. an der NPD-Zentrale in Köpenick.”
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Der Berliner Regionalwahlkampf treibt so einige "Blüten". Es gibt da z.B. eine winzige Partei, die sich ausgerechnet "BIG" nennt und bisher vor allem durch einen homophoben Flyer aufgefallen ist.
"Islamische Partei hetzt im Wahlkampf gegen Schwule Die von türkischstämmigen Muslimen gegründete Partei "Bündnis für Innovation und Gerechtigkeit" (BIG) macht im Berliner Wahlkampf Stimmung gegen die "homosexuelle Lebensform" - mit vielen falschen Behauptungen ..." hier ist der komplette Queer.de Artikel dazu und der o.g. Flyer www.queer.de/detail.php?article_id=14823 ![]() Uploaded with ImageShack.us Spitzenkandidat der BIG Partei ![]() Uploaded with ImageShack.us Die Ähnlichkeit der Aussage zu diesem älteren NPD-Plakat ist kaum zu übersehen ![]() Uploaded with ImageShack.us Und das meint ein Politiker der GRÜNEN zur Homophobie der BIG Partei "Einfalt statt Vielfalt - BIG-Partei will Toleranz nur für sich selbst ..." gruene-berlin.de/partei/landesarbeitsgemeinschaften/lag-queergr%C3%BCn/einfalt-statt-vielfalt-big-partei-will-toleranz-nur Abschließend die Kommentare eines Queer.de Users Zitat: Kommentar #16 vom 16.08.2011 - 19:02:18 Uhr - Von stephan, Paderborn (Nordrhein-Westfalen) "... Die BIG sägt am Ast der Toleranz, auf dem sie und die von ihnen 'vermeintlich' vertretene Minderheit sitzt. Deshalb sollte man den Herrn Ismet Misirlioglu und seine Parteikollegen einmal mit alten und neuen Werbematerialien der NPD konfrontieren, damit sie begreifen, a. auf welchem Niveau sie sich bewegen und b. was Intoleranz und verletzende Darstellungen sind! Gute (Negativ-)Beispiele helfen zumeist, wenn jemand zu abstrakteren Gedanken und zur Reflexion eigenen Verhaltens nicht in der Lage ist! Keine Toleranz der Intoleranz!" Kommentar #62 vom 17.08.2011 - 13:44:06 Uhr - Von stephan, Paderborn (Nordrhein-Westfalen) "Antwort zu Kommentar #61 von Geert: Das sind exakt die richtigen Fragen, Geert! (Ich war lange Vors. einer mittelgroßen AH (AIDS-Hilfe, barshai) und werde nie die Diskussionen mit Mitarbeitern, Lehrern und Eltern darüber vergessen, warum in unseren Räumen auch viel 'schwule' Plakate hängen müssten, da die armen russland-deutschen Zuwanderer-'Kinder' (sog. Christen - keine Moslems), die die AH zu Präventionsveranstaltungen aufsuchten, dadurch doch irritiert würden. Und das obwohl 90% der Ehrenamtler und sonstigen Besucher schwule Männer waren.) Ich persönlich habe auch keinerlei Lust die Diskussionen der 90iger wieder erneut zu führen und erwarte von unserem Gemeinwesen, dass es unsere Art zu leben und zu lieben schützt. Wenn es jemand nicht passt, hat derjenige das Problem und nicht wir. Jeder kann auswandern, wohin er will. Und wer dennoch mit Beleidigungen und/oder Gewalt Minderheiten zu diskriminieren versucht, der muss mit der ganzen Härte des Gesetzes rechnen - das erwarte ich von dem Staat, in dem ich leben! Schuld an der Misere ist meines Erachtens die schwarz-gelbe Koalition unter Kohl. Zulange hat man - um bloß kein Einwanderungsland zu sein - keine vernünftige Migrationspolitik gemacht und auch nicht dafür gesorgt, dass Zuwanderer und ihre Kinder und Kindeskinder einfach die hiesigen Gesetze akzeptieren. Wer sich mit der demokratischen Werteordnung und den Werten unserer Verfassung nicht anfreunden kann, darf auswandern oder wird für seine Vergehen entsprechend bestraft! Keinesfalls aber die Uhr von Zurückgebliebenen zurück gedreht werden! Die Kritik von Timm Johannes an 'Multikulti' geht an der Sache vorbei, da 'Multikulti' ja wohl auch heißen müsste, dass unsere Lebenskultur akzeptiert würde ..." |
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Die Links zu den beiden Kommentaren des Queer.de Users Stephan, Paderborn reiche ich hiermit nach
www.queer.de/detail.php?article_id=14823&antwort_zeigen=ja#c16 www.queer.de/detail.php?article_id=14823&antwort_zeigen=ja#c62 |
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Die BIG Partei
www.bigpartei-berlin.de/index.php?option=com_content&view=article&id=57&Itemid=56 www.bigdeutschland.de/content/big-b%C3%BCndnis-f%C3%BCr-innovation-gerechtigkeit und ihre Vertreter www.eurozaman.com/euro/newsDetail_getNewsById.action;jsessionid=5EF43DDF063DC5A0B722A29354A37B6E.node1?newsId=53209 www.xing.com/profile/Ismail_Oezkanli |
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Heute greift die taz das Thema Homophobie in der BIG Partei auf.
„(…) Abwehrend streckt der kleine Junge dem Betrachter die Hand entgegen, seine Augen sind schreckgeweitet. Wovor hat das Kerlchen bloß solche Angst - Schläger? Monster? Vollkornspaghetti? Nein, das Kind gruselt sich offenbar vor dem "Schulfach Schwul", das die Berliner Landesregierung einführen will. Ungeheuerliches sollen Kinder ab dem 2. Schuljahr lernen: Homosexualität, Bisexualität, Transsexualität. Das glaubt jedenfalls die islamische BIG-Partei und zieht in den Berliner Wahlkampf mit der Forderung "Alle Kinder schützen". Das "Bündnis für Innovation und Gerechtigkeit" hat nämlich ein großes Problem mit Büchern, die Kinder mit zwei Vätern zeigen. Oder mit Pantomimespielen, in denen Schüler Coming-outs nachspielen sollen (…) (…) Solche Materialien gehören zu den Unterrichtshandreichungen, die der Senat für den Einsatz an Berliner Schulen entwickelt hat. Damit das Mobbing von sexuellen Minderheiten aufhört, sollen Kinder möglichst früh erfahren, dass sexuelle Vielfalt zu unserer Gesellschaft gehört, so der hehre Aufklärungsgedanke (…) (…) Die BIG-Partei, die 2010 in Köln gegründet wurde und der Beobachter eine Nähe zur islamistischen Vereinigung Milli Görüs attestieren, sieht darin aber das Recht der Eltern auf Wertevermittlung "ausgehebelt". Das stimmt aber gar nicht: Eltern dürfen weiterhin ihren Kindern erzählen, dass Schwulsein eine Krankheit ist und Selbstbefriedigung blind macht. Sie müssen aber damit leben, dass Lehrer die Dinge anders sehen - und das Kind sich eine eigene Meinung bilden kann. (…) Es könnte also durchaus sein, dass der Junge auf dem Plakat bald ein Märchen mit zwei Prinzen in die Hände kriegt. Damit sich das Entsetzen zu Hause in Grenzen hält, werden in Berlin bald Elternbriefe verschickt, auf Deutsch, Arabisch und Türkisch. Die Botschaft: Homosexualität ist nicht ansteckend. Homophobie oft leider schon (…)“ Quelle: „Angst vor Schwulkindern“, taz 22.8.2011 www.taz.de/Islamische-BIG-Partei/!76635/ |
Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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