Mittwoch, 22.02.12
Es gibt keine Netzgemeinde, Stefan Sasse, Oeffinger Freidenker
“Es ist in etwa so sinnvoll wie von der "Öffentliche-Verkehrsmittel-Gemeinde" oder der "Supermarkt-Gemeinde" zu sprechen. Niemand würde auf die Idee kommen, die politische Meinung der "Autofahrer-Gemeinde" zu Gauck aufzuschreiben. Nur beim Internet gilt diese Schwachsinnsvermeidungsregel nicht, aber das ist, wie bereits gesagt, auch neu, mysteriös und sexy.“
Kathrin Passig: Mein Medien-Menü (Folge 2), Kathrin Passig, Christoph Koch
“Ich fürchte aber, realistisch betrachtet lese ich auch in den Heften nicht mehr als zehn Prozent – früher habe ich sie immer auf Reisen mitgenommen, aber seit ich unterwegs E-Books lesen kann, ist diese Papierlesenische verschwunden (zur gleichen Zeit haben auch meine sporadischen Zeitschriftenkäufe in Bahnhofsbuchhandlungen aufgehört). Es ist jedenfalls sehr angenehm, gelesene Hefte dank Onlinearchiv ohne Zögern zum Altpapier geben zu können.”
Medien, lernt von YouTube: Artikel brauchen Embed-Codes, David Bauer, Tages Woche
“Es führt kein Weg daran vorbei: Medien müssen viel stärker Teil des Inhalte-Ökosystems im Netz werden, das heisst: Inhalte Dritter einbinden, wo immer es sinnvoll ist und die eigenen Inhalte so freigeben, dass sie eingebunden werden können, wo immer es sinnvoll ist. Sie werden selber am allermeisten davon profitieren.“
Kooperation trotz Konkurrenz, Marc Jan Eumann, Funkkorrespondenz
“Denn der Eindruck, dass aktuell zu viele Ressourcen für More-of-the-same-Journalismus verschwendet werden, drängt sich nicht nur hinsichtlich ARD und ZDF auf. In Zeiten der Digitalisierung und globalen Vernetzung, in denen die Inhalte aller Anbieter durch alle Nutzer praktisch von überall abgerufen werden können, könnte dieses Mehr desselben ein Luxus sein, den man sich nicht mehr leisten kann oder auch nicht mehr leisten sollte. Ein starker, finanziell wohlausgestatteter, kooperierender öffentlich-rechtlicher Rundfunk könnte – ein Beispiel dafür wäre etwa auch der Bereich der Auslandsberichterstattung – ein guter organisatorischer und technischer Partner privater Medien, insbesondere von Zeitungen und Zeitschriften sein. Das könnte Kosten verringern, ohne den publizistischen Wettbewerb zu schmälern – eine Win-Win-Situation für beide Seiten.”
Alles zu Google+ [Infografik] – Nutzerzahlen, Markenseiten & Entwicklung, Futurebiz
“Ein paar Fakten der Infografik: 2,20 % der Google+ Nutzer kommen aus Deutschland (von den erwähnten Ländern, ist Deutschland der Spitzenreiter), Die meisten Google+ Nutzer kommen aus den USA 31,49 %, 20,01 % aller Google+ Nutzer sind Studenten. Gefolgt von Entwicklern (2,65 %) und Beratern (1,99 %), 42,06 % aller Google+ Nutzer sind Single, Männer dominieren – 67 % der Nutzer sind männlich.