Jan Jasper Kosok

Berufsjugendlicher

25.11.2011 | 16:01

Irgendwie Links: Freiheit, Self-Publishing, Hadopi 3

 

Freitag, 25.11.11

 

Jan Delay und das Verhältnis zwischen Musikern und dem Musikbusiness, Marcel Weiß, Neumusik

“Ein gutes Beispiel für geringes Verständnis zeigt leider auch Jan Delay, dessen Aussagen zu Filesharing diese Woche die Runde machten. Heute hat er mit ein paar weiteren ausführenden Worten nachgelegt und es zeigt sich leider, dass er zwar das Herz am richtigen Fleck hat, sich mit den Vorgängen in der Musikbranche aber nicht nah genug beschäftigt, um tatsächlich praktikable Lösungsvorschläge zu machen. Und dabei wäre es heute für Musiker wichtiger denn je, sich anzuschauen, welche neuen Wege möglich werden, die einem vielleicht neben finanzieller Freiheit auch mehr künstlerische Freiheit geben können!“

 

Self-Publishing wird immer größere Erfolge jenseits der klassischen Verlage erzeugen, Leander Wattig

“Eine Argumentationslinie, die sich derzeit im Buchmarkt aufbaut, verläuft ungefähr so: Ok, zugestanden, Self-Publishing produziert – wenn auch fast nur – vielleichtnicht ausschließlich Müll. Wer aber langfristig wirtschaftlich wirklich erfolgreich sein möchte, der wird auch in Zukunft um klassische Verlage nicht herum kommen. Ähnlich wurde ja auch im Musikmarkt pro große Labels argumentiert, weshalb es interessant ist, dort immer mehr Beispiele zu sehen, die das widerlegen.“

 

Facebook: Datenverkehr wird künftig abgehört, Futurezone

“Der Gründer der schwedischen Piratenpartei, Rick Falkvinge, erklärte gegenüber der futurezone, wie dieser Zugriff auf die Kommunikation genau funktioniert. "Das Gesetz besagt, dass jeder Internet Service Provider mit Kabeln, die über die schwedischen Grenzen gehen, der FRA [Försvarets radioanstalt (FRA), dem schwedischen Verteidigungsministerium unterstellt] eine komplette Kopie des Datenverkehrs zur Verfügung stellen muss", so Falkvinge. Das funktioniert über einen physischen Ort, an dem die FRA Zugriff auf die Kommunikation erhält, die schwedische Grenzen überschreitet.” #Datenzentrum #Facebook #Schweden

 

Augen zu und durch, Juli Zeh, Sueddeutsche Magazin

“Gerade ans Stichwort Internet knüpft sich das Missverständnis, welches der älteren Generation den Blick auf die wahre Stoßrichtung der Piratenpartei verstellt. Menschen, die sich schon vor zwanzig Jahren von ihren Kindern den Videorekorder programmieren ließen, reagieren heute gereizt, wenn viel Gewese um »dieses Internet« gemacht wird, in dem sie nicht mehr erkennen können als eine verbesserte Post- und Telefonanlage. Für etablierte Politiker galt es bis vor Kurzem noch als schick, öffentlich zu betonen, man drucke sich seine E-Mails aus. Seit dem Erfolg der Piraten in Berlin wird plötzlich eifrig darauf verwiesen, dass auch die eigene Partei nicht nur eine Homepage, sondern sogar echte »Netzpolitiker« besitze. Erst Ablehnung, dann Assimilation – beides Ausdruck einer allumfassenden Hilflosigkeit.”

 

Sarkozy will Streaming-Konsum kriminalisieren, Golem

“Unter dem Arbeitstitel Hadopi 3 werden demnach gegenwärtig zwei unterschiedliche Ansätze als Mittel gegen Streaming-Portale diskutiert. So wird einerseits überlegt, den Konsum von Inhalten, vor allem von Filmen, unmittelbar unter Strafe zu stellen. Dazu müsste der Streaming-Konsum nichtlizenzierter Inhalte zur Straftat erklärt werden. Alternativ dazu könnte das Regime der Internetsperren ausgeweitet werden, das aktuell zur Blockade von Glückspielsites zum Einsatz kommt."

 

 

 
Senden Bookmarken Drucken
Kommentare
Rosa Sconto schrieb am 26.11.2011 um 18:20
Ja das gute Facebook... ob's jemand wirklich stört, oder ist Eitelkeit die Falle der "privicy"?
Rosa Sconto schrieb am 26.11.2011 um 18:22
Ja das gute Facebook... ob's jemand wirklich stört, oder ist Eitelkeit die Falle der "privicy"?

Und "Napoelon der Neue" will nur die Schäfchen für seine Freundchen von Canalplus und M6 ins trockene bringen, dann wird er im Juni auch wieder gewählt, das ist Geschäft auf Gegenseitigkeit.
Jan Jasper Kosok
Es gibt nur off- und online und wie man sich fühlt. // Online-Chef
Ort:
Berlin
Mitglied seit:
3 Jahre 8 Wochen
Zuletzt aktiv:
23.05.2012
Status:
Redakteur
Aktivität:
Beiträge: 357
Kommentare: 1508
Mein Projekt:
Mein Web:
Logbuch
20:07
ideefix hat gerade einen Kommentar geschrieben.
20:05
Uwe Theel hat gerade einen Kommentar geschrieben.
20:04
xxm hat gerade einen Kommentar geschrieben.
19:59
Technixer hat gerade einen Kommentar geschrieben.
19:59
Wolfram Heinrich hat gerade einen Kommentar geschrieben.
Jürgen Roth Gazprom – das unheimliche Imperium Westend Verlag 2012

316 Seiten. Gebunden.

19,99
 
Das Imperium Gazprom verfügt über eine eigene Armee und einen mächtigen Geheimdienst. An verantwortlichen Positionen arbeiten ehemalige KGB-Agenten, sein privater Besitz ist absolut geschützt, die Verantwortlichen sind unantastbar. Mit Hilfe williger deutscher und europäischer Industrieller versucht es, den Energiemarkt zu monopolisieren und die Verbraucher abzuzocken. Jürgen Roth enthüllt, wer hinter den Kulissen die Fäden zieht >> mehr
Arte-Kooperation

portlet_ArabienArte.png

portlet-gaertnerbuch.png

wir müssen reden

Augstein und Blome

portlet_Phoenix-12.png

Probe-Abo

probeabo260x120.jpg

Aktuelle Ausgabe bestellen
Der gefährlichste Mann Europas?

Ausgabe 21/2012
24.05.2012

keine Versandkosten
kein Aufpreis

Einzelpreis: 3.60 €

>> bestellen
der Freitag Kollektion

Freitag-Kollektion_Gaertner.jpg

Arte

portlet_arte+zeile.pngportlet_arte+zeile.png

Freitag-Buchshop.png

 
 
 
 
© der Freitag Mediengesellschaft mbH & Co. KG