Jan Jasper Kosok

Berufsjugendlicher

12.09.2011 | 13:05

Irgendwie Links: Geeks, Kommentare und Piraten

 

Montag, 12.09.11

 

wired_de, MSPro

“Die Zielgruppenansprache der Wired ähnelt etwa dem, was die SPD unter Netzpolitik versteht: allseits hofieren aber inhaltlich das Gegenteil machen, was aus der Szene gefordert wird. Ich würde mir wünschen, dass man – falls man das nächste Heft macht – den Mut aufbringt, ein echtes Nerd-Magazin zu machen. Und bitte kein Geek-Magazin! Jedenfalls nicht, wenn die aktuelle Ausgabe ein Geek-Magazin ist.”

Die Wired wird auf Print Würgt ebenfalls besprochen

 

Commentarist wagt den Neustart und erhält sechsstellige Finanzierung, Martin Weigert, Netzwertig

“Wie groß die Nachfrage nach einem Aggregator für Meinungsjournalismus ist, wird Commentarist in den kommenden Monaten zeigen. Für mich steht aber jetzt schon fest, dass es sich hierbei um eines der innovativsten Experimente rund um digitalen Journalismus im deutschsprachigen Raum seit langem handelt. Dass dies von einem Startup und nicht von einem der etablierten Verlage kommt, spricht Bände.“

 

Der Erfolg der Piraten, Michael Spreng

“Da ist dann vollig egal, ob sich die Kandidaten der Piratenpartei für Berlin interessieren, die Probleme der Stadt kennen, sich wenigstens mal ein bisschen eingelesen haben. Rezepte und Konzepte sind dann erst recht egal. Die Piraten sind halt die Partei des Internets, sie sind neu, nicht etabliert, modern. Ahnung kann da nur stören. Aber so ist das, wenn die etablierten Parteien einen großen Teil einer Generation nicht mehr erreichen, wenn sie in den Augen vieler junger Wähler unmodern, unglaubwürdig und verbraucht sind. Dann entern die Piraten das Abgeordnetenhaus.”

Mit den Piraten beschäftigt sich ebenfalls Nico Lumma

 

Empören wir uns nicht genug, Herr Harpprecht?, Medium Magazin

“Sie reicht jetzt nicht mehr vom Italiener am Bonner Marktplatz bis zum berühmten Restaurant „Maternus“ am Godesberger Bahnhof, sondern vom alten „Einstein“ in der Kurfürstenstrasse bis zum „Borchardt“ in der Französischen Straße, wo Journalisten und Politiker zu oft die Köpfe zusammenstecken. Da werden die kleinen Abhängigkeiten geschaffen durch das gängigste Korruptionsmittel im Umgang zwischen Medien und Politik und zum Teil der Wirtschaft: das sogenannte Vertrauen und die Vertraulichkeit. In Wahrheit sind die vermeintlich exklusiven Informationen meist nur Bestechungsmittel, um Journalisten zu bauchpinseln.” via Bildblog

 

Facebook macht kindisch, KoopTech

“Eine Studie an der US-amerikanischen Columbia-University besagt, dass Teenager, die soziale Netzwerke nutzen, häufiger trinken, rauchen und illegale Substanzen konsumieren als ihre Online-abstinenten Altersgenossen. Angeblich rauchen jugendliche Facebook-Nutzer fünf Mal häufiger, trinken drei Mal häufiger Alkohol und kiffen doppelt so oft wie internet-abstinente Jugendliche. Als Grund dafür führt die Studie an, dass Jugendliche auf Facebook und Co. deutlich häufiger Fotos von betrunkenen oder anderweitig beeinträchtigten Altersgenossen sehen.”

 

 
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Kommentare
ed2murrow schrieb am 12.09.2011 um 15:48
Danke für die Verlinkung auf das Interview mit Harpprecht.
Jan Jasper Kosok
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20:07
ideefix hat gerade einen Kommentar geschrieben.
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Uwe Theel hat gerade einen Kommentar geschrieben.
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