Jan Jasper Kosok

Berufsjugendlicher

16.08.2011 | 14:24

Irgendwie Links: Generationen, Google und Gerichte

 

Dienstag, 16.08.11

 

Generation F*cked, Adbusters

“As a small, densely populated island that spawned both the industrial revolution and colonialism, Britain has a lot to tell the rest of the developed world in general, and America in particular, about our common future. If the crisscrossing fault-lines of greed, geopolitics and social inequality do reach a tipping point, we may well see a conflict between youthful brutality and the power of old age that will only accelerate the decline. Maybe we should hope that our young people never wake. Because, if they do, Britain may soon be no place to grow old.”

 

Verachtung am Morgen - Rassismus im Leserforum: Warum helfen Journalisten, die öffentliche Debatte zu vergiften?, Deutschlandradio Kultur

“Ein Blick in die Leserkommentare der Zeitungen hilft vielleicht bei der Suche nach Ursache und Wirkung. Sobald ein Artikel das Thema Integrationspolitik oder Islam streift, sammeln sich innerhalb kürzester Zeit 100, 200 manchmal bis zu 500 Kommentare von eifrigen Lesern, wo andere Artikel, die sich mit dem Länderfinanzausgleich beschäftigen, mit einer Handvoll Kommentaren zu verwaisen drohen.“

 

Londons Ruf nach mehr Internetkontrolle erfreut China, Heise

“Die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua griff die Steilvorlage sofort auf: Als ehemaliger Verfechter absoluter Internetfreiheit habe die britische Regierung "eine Kehrtwende" vollzogen. Der Kommentator wies auch darauf hin, dass Cameron während des arabischen Frühlings noch betont habe, die Meinungsfreiheit müsse "am Tahrir-Platz (in Kairo) genauso wie am Trafalgar Square (in London)" respektiert werden.”

 

Balls, Daring Fireball

“Look at Google’s financial results. They reported $8.5 billion in net income this year, and $6.5 billion last year. That’s for all of Google. They’re offering $12.5 billion for Motorola. So Google just spent almost two years of its profits to buy a second-rate phone maker that itself is unprofitable,1 almost went bankrupt, and is arguably only the third-best maker of Android devices, behind HTC and Samsung.”

 

Tablet Wars: Hat Apple bewusst Beweise gefälscht und war der Verkaufsstopp gar nicht legal?, Engadget Deutschland

“Ob der Antrag nun rechtens war oder nicht, werden die Gerichte hierzulande entscheiden. Die Frage, die sich stellt ist, ob sich für Cupertino die ganze Angelegenheit überhaupt gelohnt hat und ob neben der Tatsache, dass unter Umständen eine große Entschädigung an Samsung gezahlt werden muss, nicht auch das Image von Apple einen dicken Kratzer mitkriegen wird.”

 

 
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Kommentare
ed2murrow schrieb am 17.08.2011 um 00:28
Zu Google: Meldungen zufolge hat der Erwerb von Motorola wohl 174 Patentrechte umfaßt, die vorzüglich in das Portfolio passen. Die Vertriebswege sind auch nicht zu verachten.

Das ist eine ähnliche Kalkulation (nur von der anderen Seite her aufgezäumt) wie bei Apple: Da muss nämlich auch nur gefragt werden, wieviel Geräte während des Verkausverbotes abgesetzt wurden (und daher den Gewinn erhöhen). Peinlich würde es nur, wenn die Klage sich als vorsätzlich schädigend herausstellte, denn dann wäre der Gewinn per Schadensersatz wieder perdu.

And the winner is ....
Jan Jasper Kosok schrieb am 17.08.2011 um 09:58
Ich glaube, Gruber (daring fireball) will eher darauf hinaus, dass Google – nachdem man Apple untzerstellte, zu viel für den vorigen Patentdeal ausgegeben zu haben – im Endeffekt genau so viel Asche pro (!) Patent gezahlt hat. Und außerdem noch ein marodes Unternehmen an der Backe hat. Zugegebenermaßen ist er allerdings auch ein Apple-Fanboy.

Was den Samsung-Deal angeht, muss man gespannt sein. Ob man sich bei Apple einen Gefallen getan hat, hängt nicht nur vom Gewinn/Verlust bei Gericht ab. Das Netz jedenfalls findet die (Re-)Aktion im Gros schon jetzt überzogen und selbstrufschädigend. So zumindest meine Einschätzung.

Grüezi, JJK
Jan Jasper Kosok
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