Empfehlung der Woche

Frieden – Wie geht das?

Frieden – Wie geht das?

Klaus von Dohnanyi, Erich Vad

Hardcover, gebunden

160 Seiten

22 €

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Meine Frau weint

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Angela Schanelec

Drama

Deutschland, Frankreich 2026

93 Minuten
ab dem 11. Juni im Kino!

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Kultur : Irgendwie Links: Ich fordere nichts von King Kong

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Donnerstag, 01.03.12






Das Geheimnis des Gesprächs, Marietta Slomka, ZDF

Ich fordere nichts von Männern. Was ich stattdessen tue., Antje Schrupp

“Hierin liegt meines Erachtens ein wichtiger Grund, warum die Frauenbewegung für viele Frauen keine große Autorität hat: Sie stellt zu viele Forderungen und setzt sich damit selbst in die Position derjenigen, die nichts ausrichten kann. Warum soll ich mich mit meinem Wunsch, etwas zu bewirken und etwas zu tun, an einer Bewegung orientieren, die mir eingestandenermaßen gar nicht helfen kann, sondern selbst auf die Hilfe anderer angewiesen ist? Warum sollte ich mich dann nicht direkt an die Mächtigen wenden und ihnen meine Wünsche anvertrauen?“

Deutschland – Frankreich 1:2, Spielverlagerung

“Dieses Freundschaftsspiel muss zusammen mit den letzten Spielen gegen Belgien, die Ukraineund die Niederlande als Teil eines größeren Puzzle gesehen werden. Löw experimentiert taktisch viel im Moment, was seiner Mannschaft zur EM nur gut tun kann – er sorgt dafür, dass sein Team schwerer auszurechnen sein wird. Dabei sind Rückschläge wie diese Partie ganz normal. Deshalb zum Schluss folgende Empfehlung für hysterische Ergebnisfanatiker: Deutschland hat trotz der 1:2-Niederlage noch alle Chancen, die EM erfolgreich zu gestalten.”

Facebook, Apple und Google brauchen das Web, und sie wissen das auch, Marcel Weiß, Neunetz, in Antwort auf Johnny Häusler, Spreeblick

“Statt die Plattformen als sich immer stärker abgrenzende ‘walled gardens’ zu betrachten, bieten sich eher Städte als sprachliches Bild an. Facebook ist die stark wachsende Metropole. Sie bietet vielen Menschen mehr als die angrenzenden Dörfer, die untereinander über Straßen verbunden sind. Wer viel Zeit und Muße hat, kann auch in den Dörfern fast alles finden, was sein Herz begehrt. Aber eben nur mit viel Zeit und eben nur fast alles.“

UN streiten über Freiheit im Internet, Heise

“Pillay kritisierte, dass die nationale Sicherheit, der Kampf gegen den Terrorismus, aber auch den Schutz des geistigen Eigentums zunehmend als Vorwand missbraucht werde, um Grundrechte im Netz einzuschränken. Die Sicherheit der Bürger und deren Schutz vor Kriminalität seien zentral. Doch Methoden, Verbrecher im Netz aufzuspüren und auszuforschen, würden zunehmend auch gegen Blogger und Aktivisten eingesetzt. Ausdrücklich warnte die Hochkommissarin vor erdrückenden Auflagen und Haftungsregeln für Service Provider.”

King Kong gegen Godzilla, Wolfgang Michal, Carta

“Die Blutsbrüderschaft zwischen King Kong [Content-Industrie] und Godzilla [Plattform-Industrie] wird aber unangenehme Internet-Monopole erzeugen, die den Nutzern am Ende mehr schaden als die heutige Konkurrenzsituation. Dies sollten die Netz-Experten bedenken, die mit ihrer Forderung nach einem „zeitgemäßen“ Urheberrecht glauben, sie würden reinen Herzens die Interessen der Nutzer vertreten, während sie doch (vielleicht ohne es zu wollen) die Interessen von Plattform-Giganten bedienen. Und dieGewerkschafts-Experten, die reinen Herzens dem Rechtebesitz und der Rechtedurchsetzung der Content-Industrie das Wort reden, sollten sich im Klaren darüber sein, dass es der Content-Industrie nicht um den Schutz der Urheber geht, sondern um den Schutz der umfassenden Nutzungsrechte, die die Urheber an sie abtreten mussten.”

Untersuchung zu personalisierten Nachrichten-Apps: Flipboard & Co bedrängen Printmedien, Martin Weigert, Netzwertig

“Auf die entscheidende Frage, ob PNAA [Personalized News Aggregator Applications] Printmedien ersetzen können, äußerten sich 27 der 34 Befragten: 13 antworteten mit ja, 14 mit nein. Nur neun Experten sind der Ansicht, dass PNAA den Besuch von Nachrichtenseiten ersetzen kann. Tenor: “Ohne Websites gäbe es keinen Content”. PNAAs werden also eher als mobiles Zusatzangebot denn als Ersatz redaktioneller Websites angesehen."

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