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Dienstag, 27.09.11
Drogenbeauftragte: 560.000 Internetsüchtige in Deutschland, Heise
“Internetabhängigkeit wurde in der Studie durch eine Reihe von Merkmalen bestimmt. Es geht um Menschen, die "fast nur noch in der virtuellen Welt des Internets" leben. Zudem verlören die Betroffenen die Kontrolle darüber, wie viel Zeit sie im Internet verbringen und sie litten unter Entzugserscheinungen wie Missstimmung, Angst, Reizbarkeit oder Langeweile, wenn sie nicht online seien.”
Sean Parker's Real Life Is Actually More Impressive Than The Myths, Business Insider (Via Marcel Weiß)
“Sean Parker is a human accelerant, an idea catalyst who, when combined with the right people, has fueled some of the most disruptive companies of the last two decades," Bertoni writes in the cover story.“
Das Gebührenwucherphantom, Stefan Niggemeier
“ARD und ZDF können die Hoffnung getrost fahren lassen, dass private Medien unvoreingenommen über sie und die Rundfunkgebühren berichten. Ihre einzige Chance ist es, die Gebührenzahler selbst zu überzeugen. Dazu müssten sie lernen, transparenter zu werden. Das wäre nicht nur strategisch geschickt. Es wäre auch Ausdruck einer Tatsache, die ARD und ZDF gern vergessen: dass sie nicht sich selbst dienen, sondern uns.”
Facebook stehen stürmische Wochen bevor, Martin Weigert, Netzwertig
“Doch den Gedanken, Google+ sei das netzpolitisch gesehen bessere Facebook, halte ich trotz der nachvollziehbaren Suche nach Alternativen für falsch. Auch wenn es Google gelungen ist, sein “Sei nicht böse”-Mantra über viele Jahre und trotz einiger Ausrutscher zu verteidigen, kann niemand wirkliches Interesse an DEM einen übermächtigen Netzgiganten haben. Egal ob er Facebook oder Google heißt.”
talking on the radio / the internet with things, Russell Davies
“And once again we must think of Clay Shirky's wise words: "creating something personal, even of moderate quality, has a different kind of appeal than consuming something made by others, even of high quality" It's not just about the thing. It's about the relationships and satisfactions connected to the thing and to the making of the thing. That's what we need to remember. The Internet Of Things will be useful and interesting, the Internet With Things will be a flourishing of ideas and magic at least as exciting and creative as we've seen with the Internet Of Screens. Blogging was liberating for me and lots of people, social media does the same thing. When we get tools as good as that to help us make our own objects things are going to get fascinating.”
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Zum Heise-Artikel sollte die betreffende Studie unter www.drogenbeauftragte.de/fileadmin/dateien-dba/DrogenundSucht/Computerspiele_Internetsucht/Downloads/PINTA-Bericht-Endfassung_280611.pdf nachgelesen werden. Wobei mich angesichts dieser Drogenbeauftragten schon die Frage umtreibt, ob ihr Beritt in dem Maße wächst, wie etwa die Liberalisierung des Glücksspiels auf europäischer Ebene (i.e. Lottomillionen). Aber wahrscheinlich ist das nur Auslegungsfrage, wenn und soweit die Revenues unmittelbar Staatskassen zugutekommen.
Also halten wir fest: Fernsehen macht süchtig (vgl. Ergebnisse zu „Fernsehsucht“ in einer Suchmaschine), was beinhaltet, dass „schauen“ abhängigkeitsfördernd sein könnte. „Abhängigkeit vom Netz“ hat einen ganz anderen Klang: Wo Zugang zum Netz in vielen, neuerdings arabischen Staaten, als unabdingbares Grund-, mancherorts sogar als Menschenrecht gehandelt wird, ist es in deutscher Zunge ein Grund für Sucht. Die Frau Drogenbeauftragte kann also gar nicht ermessen, wie recht die Überschrift der Studie hat. Ihr Titel lautet: Prävalenz der Internetabhängigkeit. Bisher habe ich es noch nicht geschrieben: Danke, Jan, für Ihre eigenwillige aber sehr treffende Auswahl in Ihren Netzschauen. |
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Herzlichen!
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Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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