Jan Jasper Kosok

Berufsjugendlicher

22.11.2011 | 11:47

Irgendwie Links: Legitimationskrisen mit 200+ Peng

 

Dienstag, 22.11.11

 

Hauptsache, es macht peng!, Nils Minkmar, FAZ

“Heute können wir nur ihr völliges Versagen feststellen, mindestens zehn Menschen könnten noch leben, wenn sie ihre Arbeit gemacht hätten. Die Dienste dienen nur sich selbst. Es ist darum richtig, sie aufzulösen. Eine unabhängige Wahrheitskommission, wie sie etwa die Publizistin Carolin Emcke seit langem fordert, sollte die historischen Zusammenhänge zwischen Terrorismus und Geheimdienst ausleuchten. In ihr müssen die Opfer eine Stimme bekommen, jene, die überlebt haben, und die Angehörigen der Toten, denen man bis zuletzt einreden wollte, die Männer seien an Machenschaften gestorben, in die sie sich selbst verstrickt hätten.”

 

GK Netzpolitik der SPD lehnt Vorratsdatenspeicherung ab, Nico Lumma

“Der Gesprächskreis Netzpolitik und Digitale Gesellschaft beim SPD-Parteivorstand empfiehlt, dem Vorschlag der Antragskommission zur Vorratsdatenspeicherung auf dem SPD-Bundesparteitag nicht zu zustimmen. Eine anlasslose und verdachtsunabhängige Speicherung von Telekommunikationsverkehrdaten auf Vorrat, mit denen Bewegungs- und Kommunikationsprofile erstellt werden können, lehnt der Gesprächskreis Netzpolitik ab. Wir haben in einem langen und schwierigen Diskussionsprozess versucht, einen Kompromiss zwischen Innen-, Rechts- und Netzpolitikern zu finden und haben von unserer Seite konkrete Vorschläge unterbreitet. Leider hat die Antragskommission mit der Vorlage ihres Antrages zur Vorratsdatenspeicherung diese Kompromisse nicht aufgegriffen. Es wird damit zur strittigen Abstimmung auf dem Parteitag kommen. Der Gesprächskreis Netzpolitik fordert die Delegierten des Parteitages auf, gegen den Antrag I30 (in der Fassung der Antragskommission) zu stimmen. Stattdessen empfehlen wir, dem Antrag des Juso-Bundesvorstandes zur Ablehnung einer anlasslosen und verdachtsunabhängigen Vorratsdatenspeicherung zuzustimmen.“

 

Die Legitimationskrise des Urheberrechts, Internet Law

“Das geltende Urheberrecht befindet sich in einer Legitimationskrise, die der Gesetzgeber auflösen oder verschärfen kann. Bislang hat er sich für die zweite Variante entschieden. Diese Entwicklung wird früher oder später ihren Endpunkt erreichen. Dass dabei eine Reihe von Vermittlern wie Verlage oder Musiklabels auf der Strecke bleiben werden, ist eine zwangsläufige Begleiterscheinungen des Internetzeitalters. Altes verschwindet und Neues entsteht. Das war noch bei jeder industriellen Revolution so und wird auch diesmal nicht anders sein. Die Politik wird die Entwicklung nicht aufhalten können, sondern ist vielmehr aufgerufen, vernünftige Rahmenbedingungen zu schaffen. Der Reality-Check steht allerdings in der Breite noch aus.”

 

200+ Labels Withdraw Their Music From Spotify: Are Its Fortunes Unravelling?, Wired

“Following a study that claims that streaming music is damaging to record sales, a distributor representing more than 200 labels has withdrawn its entire catalogue from Spotify, Napster, Simfy and Rdio. The study, which was conducted by NPD Group and NARM, came out with results suggesting that subscription services — where you pay a flat fee each month to access a giant jukebox in the sky, rather than owning individual tracks — is discouraging other forms of music purchasing.”

 

Study Shows Fox News Viewers Less Informed on Major Stories, The Slatest

“"Because of the controls for partisanship, we know these results are not just driven by Republicans or other groups being more likely to watch Fox News," said Dan Cassino, a Fairleigh Dickinson political science professor who took part in the analysis of the PublicMind data. "Rather, the results show us that there is something about watching Fox News that leads people to do worse on these questions than those who don’t watch any news at all."”

 

 

 
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