Jan Jasper Kosok

Berufsjugendlicher

15.12.2011 | 12:39

Irgendwie Links: Netz, Lügen und Videos

 

Donnerstag, 15.12.11

 

Wachsam nach allen Seiten, Simone Schmollack, Taz

“Würde sich Angela Merkel mit Extremisten treffen? Diese Frage beantwortet Jürgen Reents, Chefredakteur der Tageszeitung Neues Deutschland (ND), mit: "Wohl kaum."Er und andere Chefredakteure werden regelmäßig von der Bundeskanzlerin und ihren Ministern zu Gesprächsrunden eingeladen. Daher waren Jürgen Reents und seine ND-KollegInnen mächtig erstaunt, als sie in der Broschüre "Demokratie stärken - Linksextremismus verhindern" auf Seite 21 lasen, dass ihr Blatt ein linksextremistisches Medium sei.“

 

A Statement from Louis CK, Louis CK

“The show went on sale at noon on Saturday, December 10th. 12 hours later, we had over 50,000 purchases and had earned $250,000, breaking even on the cost of production and website. As of Today, we've sold over 110,000 copies for a total of over $500,000. Minus some money for PayPal charges etc, I have a profit around $200,000 (after taxes $75.58). This is less than I would have been paid by a large company to simply perform the show and let them sell it to you, but they would have charged you about $20 for the video. They would have given you an encrypted and regionally restricted video of limited value, and they would have owned your private information for their own use. They would have withheld international availability indefinitely. This way, you only paid $5, you can use the video any way you want, and you can watch it in Dublin, whatever the city is in Belgium, or Dubai. I got paid nice, and I still own the video (as do you). You never have to join anything, and you never have to hear from us again.“

 

Der überraschende Newcomer, Martin Weigert, Netzwertig

“Zu Anfang hielt sich meine persönliche Nutzung von Quote.fm sehr in Grenzen. Doch in letzter Zeit geschieht es immer häufiger, dass ich über das Browser-Bookmarklet prägnante, clevere oder faktenträchtige Aussagen und Textabschnitte aus Artikeln meinen Quote.fm-Followern empfehle. Auch schaue ich nun vermehrt auf die “Quotes” meiner Kontakte, wenn mir gerade nach frischem Lesestoff ist. Seit dem Ende der Shared-Items-Funktion des Google Reader bin ich auf der Suche nach einer Lösung, die das dadurch entstandene Loch an Lese-Inspiration füllt. Quote.fm hat zumindest Potenzial, diese Aufgabe zu übernehmen (auch wenn bisher RSS-Feeds fehlen).”

 

PR im Netz: Schlechte Werbung schadet der Demokratie, Sascha Lobo, SpOn

“Der Online-Journalismus steht 2012 vor einer unangenehmen, existenziellen Aufgabe: Er muss einen Grund finden, weshalb der alte Deal "Aufmerksamkeit gegen Geld", die wirtschaftliche Basis fast allen privaten Medienschaffens, noch für ihn gilt. Ihm gegenüber steht das Monstrum Facebook mit dem Druck des Monstrums Börse im Nacken. Es ist reine Spekulation, was passiert und passieren muss, wenn in Deutschland keine geeignete Antwort auf diese Frage gefunden wird. Aber einen guten Teil der Schuld wird die Online-Werbung selbst tragen, die Milliarden schlechter Banner, lächerlicher Anzeigen und Zumutungen, die ein normaler Internetnutzer durch die Web-Werbeindustrie all die Jahre ertragen musste. Und wenn am Ende Journalismus im Netz entweder zu PR-verseucht oder zu bezahlt ist, um seine gesellschaftliche Kontrollfunktion ausüben zu können, werden hässliche Banner zum Problem für die Demokratie.”

 

TIME names "The Protester" 2011 Person of the Year, BoingBoing

“Massive and effective street protest' was a global oxymoron until-suddenly, shockingly-starting exactly a year ago, it became the defining trope of our times. And the protester, once again, became a maker of history....The stakes are very different in different places. In North America and Europe, there are no dictators, and dissidents don't get tortured. Any day that Tunisians, Egyptians or Syrians occupy streets and squares, they know that some of them might be beaten or shot, not just pepper-sprayed or flex-cuffed. The protesters in the Middle East and North Africa are literally dying to get political systems that roughly resemble the ones that seem intolerably undemocratic to protesters in Madrid, Athens, London and New York City."

 

 

 
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Kommentare
Anchesa schrieb am 15.12.2011 um 19:53
Zum TIME-Fundstück
Immer wieder verwundert mich, wieviel wir, die Deutschen, mit uns machen lassen. Wenn man von Protesten und landesweiten Demonstrationen in USA, England, Frankreich etc. hört - bei uns bleibts ruhig...
Jan Jasper Kosok
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Schachnerin hat gerade einen Kommentar geschrieben.
20:17
ed2murrow hat gerade einen Kommentar geschrieben.
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Wolfram Heinrich hat gerade einen Kommentar geschrieben.
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Uwe Theel hat gerade einen Kommentar geschrieben.
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