Jan Jasper Kosok

Berufsjugendlicher

13.07.2011 | 11:59

Irgendwie Links: Rotz, Kilowattstunden und Facebook-Trottel

 

Mittwoch, 13.07.11

 

Wenn eine Kilowattstunde keine Kilowattstunde ist und ein Gigabyte kein Gigabyte, Die wunderbare Welt von Isotopp

“Wovon jedes Utility träumt: Das Produktschüttgut differenzieren - am Besten sogar real und nicht in einer Pseudodifferenzierung, etwa Gelben Strom. Wie wäre es also, wenn eine Stromfirma Preise unterschiedlich festlegen könnte, je nachdem, was man mit dem gezogenen Strom macht. Kilowattstunden für den Betrieb von Fernsehern und Rechnern zum Beispiel könnte man teurer bepreisen als sagen wir Kilowattstunden zum Kochen oder zur Bereitung von Essen. Irrsinn? Noch ja.”


Das Elend des investigativen Journalismus, Weissgarnix

“Das Spiel erweist sich im bisher letzten Akt als ein Funktionsversagen alter Eliten. Die neuen Eliten finden sich überall. Unter Tarnkäppchen, selten bisher mit vorladbarer Anschrift. Ihre Eitelkeit ist prozessbezogen. Das Lamento der alten Eliten über die Anonymität der Rechercheure und des Kommentariats ist pure Heuchelei. Sie jammern darüber, keine ladungsfähige Anschrift für strafbewehrte Unterlassungsverfügungen nutzen zu können.”


Der Rotz, der unser Leben lebenswert macht, Udo Vetter

“Der Gegensatz zum Rechtsstaat ist der Willkürstaat. Im Willkürstaat gibt es möglicherweise auch Regeln. Diese werden aber von denen, die das Sagen haben, außer Kraft gesetzt. Und zwar immer dann, wenn ihnen die Regeln gerade mal nicht in den Kram passen. Zum Beispiel dann, wenn sich das erhoffte Ergebnis nicht erreichen lässt. Das ist es wohl, was die Autorin [Nadine Lantzsch] jedenfalls bei möglichen Sexualstraftaten für notwendig hält.”


“Die Facebook-Trottel von der CDU”, Netzpolitik

“Zuerst hielt ich es bei Twitter für einen guten Fake, aber die Hamburger Morgenpost titelt heute tatsächlich zum Einrahmen und an die Wand hängen: “Die Facebook-Trottel von der CDU” – Sie wollten nur ein Fest feiern. Jetzt zittern die Provinz-Politiker vor 3.000 Trinkern aus dem Internet.”


Kino.to ist wieder da, heißt jetzt Kinox.to, Basic Thinking

“Christine Ehlers von der GVU schreibt in einer Pressemeldung, die uns vorliegt, der Start von Kinox.to sei für sie keine Überraschung. Die GVU sehe darin ein abgespecktes Angebot (was bezweifelt werden darf) und feiert das Auftauchen der Plattform gar als den eigenen Erfolg. Ehlers: “Dass es vergleichsweise lange gedauert hat, bis diese Resteverwertung von kino.to online gestellt wurde offenbart, wie empfindlich die Aktion der Generalstaatsanwaltschaft Dresden die Szene getroffen hat.” Kinox.to ist vermutlich aufgrund des neuen Besucheransturms derzeit nur schwer zu erreichen.”

 

 
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Jan Jasper Kosok
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