Empfehlung der Woche

Frieden – Wie geht das?

Frieden – Wie geht das?

Klaus von Dohnanyi, Erich Vad

Hardcover, gebunden

160 Seiten

22 €

Zur Empfehlung
Meine Frau weint

Meine Frau weint

Angela Schanelec

Drama

Deutschland, Frankreich 2026

93 Minuten
ab dem 11. Juni im Kino!

Zur Empfehlung

Kultur : Irgendwie Sprechen 4

Zum Kommentar-Bereich

Bei diesem Beitrag handelt es sich um ein Blog aus der Freitag-Community.
Ihre Freitag-Redaktion

Liebe Community,

heute weihnachtet es. Zumindest beim Freitag. Und ich habe gelernt, dass ich die Tasse, die ich als Geschenk für einen Kollegen/eine Kollegin ausgesucht habe (Wir verschenken alle Tassen), 3 mal verpacken muss. Mit verschiedenen Namen. Nun ja, Sinnfragen usw usf. Um 6 Uhr geht es los.

Abgesehen davon ist Donnerstag. Neues Glück also im Kommunikationsblog. Heute würde ich dementsprechend gerne 2 Dinge anreissen. Die erste Sache schließt wiederum an das Blog der letzten Woche an.

Folgebeiträge bzw. das Erzeugen eines Netzes zwischen Beiträgen (im Gegensatz zu einem zwischen den Usern (wird es natürlich auch wieder geben)): Mir schweben dort zum einen Artikel vor, die aus einem anderen als Antwort auf diesen erzeugt werden können (z.B. per Button) und dann eine fixe Relation aufbauen (der eine verweist auf den anderen). Zum anderen aber fände ich es sinnvoll, wenn Beiträge sich erkennen könnten, also merken, dass auf sie verlinkt wird. Das ginge intern, aber auch extern – wie es z.B. hier bei uns Twingly tut –, indem man ein Pingbacksystem anzapft (anpingt). Würde man dies durch ausgehende Links ergänzen, wäre jeder Beitrag in z.B. einem Portlet mit allen Seiten geschmückt, über die er redet bzw. die über ihn reden.

Die andere Sache ist eine generellere. Vielleicht eine kleine (erneute!) Antwort. Es wurde "kritisiert", dass ich hier über Technik rede, aber die tiefsitzende Komponente, die Philosophie hinter der dFC, außen vor lasse. Das ist aus meiner Sicht so nicht zutreffend, da es gerade die Technik (Ich tippe ja gerade in "die Technik") ist, die das System Freitag.de erst Wirklichkeit werden lässt. Beides bedingt sich: in der Technik muss sich die Philosophie widerspiegeln, die Technik muss eine Umsetzung der Philosophie möglich machen. Und darüber reden wir hier. Im Futur und mit viel Konjunktiv (für Christian Schneider! (; ).

Wer will, kann Begriffe wie Vernetzung, Verfügungsfreiheit über die eigenen Inhalte oder dezentrale Strukturen (siehe Moderation) aufladen und mit Bedeutung füllen. Diese Begriffe, Ziele und die daraus entstehenden Debatten sind mehr als bloßes Technikgefasel, sondern Kinder verschiedener Einstellungen und des beständigen Lernprozesses, den wir hier vollziehen. Sicherlich ist das Ganze nicht so meta wie andernorts, eher objektorientiert. Aber eben gerade deshalb nicht minder wichtig.

So viel für den Moment.

Besten Gruß

JJK

Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag.