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"Was würden Sie tun, wenn sie sehen, wie eine Kellnerin ein homosexuelles Paar diffamiert?"
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@Jan Jasper Kosok
'(...) "Was würden Sie tun, wenn sie sehen, wie eine Kellnerin ein schwules Paar diffamiert? ...' Vielleicht darf ich korrigieren: Beim ersten Paar handelt es sich um ein lesbisches Paar (natürlich, es sind Schauspieler/innen), nur damit hier keine Ignoranz einzieht und wieder einmal die Frauen unberücksichtigt bleiben, o.k.? Ansonsten ..., "interessant" und "augenöffnend" besonders für Heterosexuelle ... Ach übrigens, "Tennessee: Senat beschließt "Don't Say Gay"-Gesetz ..." www.queer.de/detail.php?article_id=14280 und "Tennessee verbietet Anti-Diskriminierung ..." www.queer.de/detail.php?article_id=14299 Noch Fragen? Knüppel PS Was Sie vielleicht schon immer wissen wollten ... community.zeit.de/user/kn%C3%BCppel/beitrag/2009/04/09/was-sie-schon-immer-%C3%BCber-homosexualit%C3%A4t-wissen-wollten-aber-bisher-n |
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@Knüppel
Sorry, mein Fehler. In meinem Bekanntenkreis bezeichnen sich lesbische Frauen häufig ebenfalls als schwul. Dass das keine standard sein muss, hätte mir klar sein sollen. War es aber aus ganz persönlichen Gründen eben nicht. Viele Grüße, JJK PS Habs im Beitrag geändert. |
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@Jan Jasper Kosok
Vielen Dank! Ich bekam regelmäßig "Prügel" :-), wenn ich lesbische Bekannte, als "schwul" bezeichnete und seitdem habe ich gelernt, dass es - besonders für Frauen - ein Unterschied ist schwul oder lesbisch zu sein ... :-) Beste Grüße Knüppel |
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Finde ich wichtig, da innerhalb der homosexuellen Community die Frauen auch immer ganz gern mal untergehen.
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Den Eindruck kann ich zumindest in meinem Bekanntenkreis nicht wirklich teilen. Da geht nichts unter. Vielleicht ist Berlin innerhalb des Rings da aber auch wenig repräsentativ.
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Ich bin in Berlin. Hier habe ich, - selber mit heterosexueller Identität - allerdings bisher kaum Kontakte zur schwul-lesbischen Community, während ich da, wo ich vorher wohnte mehrere schwule Männer vor allem, und auch ein paar Lesben, im Bekanntenkreis hatte und auch zumindest am Rande mit Institutionen (d.h. Clubs und Beratungsstellen) in dem Bereich zu tun hatte.
Meine Bemerkung bezog sich aber auch auf den öffentlichen Diskurs zum Thema, das ist nochmal eine völlig andere Ebene als Freunde und Bekannte, die man ja eher zufällig kennenlernt, im Zweifel unabhängig von ihrer sexuellen Orientierung (war bei mir jedenfalls so, hatte allerdings auch damit zu tun, dass ich ein einem Bereich gearbeitet habe, wo halt bewußt auf Antidiskriminierung geachtet wurde). |
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dem vernehmen nach soll es menschen geben, die bereits mit dem aussehen ihrer mitmenschen probleme haben. weil sie zuviele runzeln haben, oder eine bestimmte hautfarbe, einen buckel, eine vertikale wachstumsherausforderung, eine entstellung. und doch betrifft das „nur“ das offensichtliche, das greifbare. wie erst, wenn es um einstellungen geht, um bekenntnis, um lebensstile oder gender?
der film ist eine montage, eine bearbeitete realität. die wirklichkeit ist wesentlich brutaler und ausgedrückt in wendungen wie „du ...“ oder anderen in zwei worten zusammengefassten reduktionen. und irgendwann wird dieses „du ...“ so vertraut, dass es zu einem stöckchen herabsinkt, über das man einfach nicht mehr drüber springt. und anfängt, sich gedanken über zusammenhänge zu machen. zwischen zuweisung eines bestimmten platzes und den sich daraus entwickelnden fähigkeiten, die umso verfeinerter werden, je enger der platz wird. bis auch dieser platz streitig gemacht wird ... |
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Danke, ignaz.
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Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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