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Hunderte Menschen entladen ihre Emotionen im Internet, über eine Person die sie persönlich nie getroffen haben. Sie beschimpfen sie ungehalten:
Gleichgültig wie dieser alberne Contest ausgehen wird, kann man am Beispiel von Lena ganz gut erkennen welche Industrie hinter der Musik steckt und welche Folgen das für Konsumenten und Künstler haben kann. Von Anfang an war Raab, die Fernsehanstalten ARD und ProSieben darauf aus möglichst viel Profit aus dem Erfolg ihres jungen und unerfahrenen Künstlers zu schlagen. Letztlich wurde ihre Persönlichkeit und Leichtigkeit vollständig von Kapitalinteressen aufgesaugt. Als sie gewann, kündigte Raab innerhalb kürzester Zeit die diesjährige Teilnahme an und hatte damit vor allem die eigenen Interessen im Blick, möglichst groß Kasse zu machen und größtmöglich in der Geschichte dieses Wettbewerbs zu stehen. Sein persönliches Verhältnis zu diesem Wettbewerb, welcher angeblich mehr als 125 Mio. Menschen erreicht, ist allgemein bekannt. Die Liebe zur Musik bleibt auf der Strecke, wird völlig von den materialistischen Interessen verdrängt. Der Contest kostet die ARD 12 Millionen EUR. Viele Menschen wollen verdienen und Lena gilt als wichtige Schlüsselfigur nach ihrem unerwarteten Sieg im letzten Jahr. Würde Lena wieder siegen, müsste die ARD wieder mindestens 12 Millionen EUR ausgeben um den Contest zu veranstalten und keiner von den Verantwortlichen traut Lena zu, die Nation erneut in Euphorie zu bringen, wie es letztes Jahr war und entsprechende Profite zu erwirtschaften. Sie ist tatsächlich ziemlich verheizt worden und das wird nun immer mehr Menschen klar, indem sie die ständigen Wiederholungen in den öffentlichen Auftritten von Lena erkennen. Dank der Überdosis Lena schlägt die Euphorie der Leute in blanken Hass um.

Lena ist nach ihrem Sieg kaum zur Ruhe gekommen, hetzte von Termin zu Termin, von Interview zu Interview, so wie man das gewöhnlich von bekannteren Künstlern kennt. Eine großartige Reflektion über das was mit ihr passiert, was sie eigentlich will, wird sie kaum geschafft haben und so haben das Typen wie Raab für sie übernommen. Stets waren alle Augen auf sie gerichtet und sie musste so sein wie man es von ihr gewohnt war, lustig, frisch und natürlich. Aber nach hunderten von Interviews, Terminen und Drehtagen, merkt man ihr heute an, das sie an die Wand gedrückt ist. Sie ist Teil einer Maschinerie, sie ist ein Produkt von Konzernen die sie auspressen wollen, so wie sie jeden Angestellten auspressen wollen um maximale Profite zu machen. Die Medien haben tausendfach über Lena berichtet, haben jede Regung seziert. So auch im Interview mit Frank Elstner. Elstner war schlecht vorbereitet, wußte nicht wie der Contest hies, behauptete Lena sei allein auf der Bühne, sprach in der Vergangenheit von einem Fußballstadion, welches auch in Zukunft eines sein wird und zwang Lena förmlich dazu Leuten dafür zu danken das sie einfach nur ihren Job machen.
Für die Medien und überbezahlten Typen wie Schmidt, welcher schon seit langem ein absolutes Schattendasein führt, schon alleine weil er erst mit Pocher zusammenarbeitet und ihn hinterher öffentlich zusammentritt, ist das natürlich ein gefundenes Fressen um ihre Sendungen vollzukriegen. Alle geiern nach Quote, Anerkennung und Aufmerksamkeit, ihnen ist jedes Mittel recht, auch wenn das auf Kosten einer jungen Frau geht. Erst wird sie hochgejubelt, nun wird sie fallengelassen und offen beschimpft. Man muss sich schon sehr wundern. Plötzlich soll sie arrogant und abgehoben sein, wo sie doch vorher als natürlich und bodenständig galt. Einiges wird außer acht gelassen. Sie hatte nämlich in ihren Bemerkungen gegenüber Elstner völlig recht. Die ganze Aufregung im Internet und der Spott von Harald Schmidt zeigen wie gelangweilt und kaputt dieses Land ist. Anstatt sich mal um Themen zu kümmern, die von tatsächlich bedeutsamer Relevanz sind, trampelt man auf dieser jungen Frau herum, die einfach nur Musik machen will und das zufällig nunmal beim ESC macht.
Die Bundeswehr ermordet in Afghanistan und überall in der Welt Zivilisten und repräsentiert eine repressive Außenpolitik unserer Bundesregierung, worüber sich kaum einer so sehr aufregt, wie über Lenas Kontras gegen Elstner. Die Steuergelder die wir für Krieg und Mord verheizen spielen keine Rolle mehr, wenn Lena den Wohlfühlpatriotismus nicht mehr adäquat ausfüllt. Jetzt reicht es den Leuten nicht mehr das sie frech und sexy ist, sie muss auch noch einem Elstner und diversen Journalisten in den Arsch kriechen und noch mehr als im letzten Jahr sich für alles bedanken, dessen Ursprung eigentlich im Hype einer Industrie steckt, die nur auf Kohle aus ist. Wie widerlich ist so eine Industrie eigentlich, die einer Wirtschaft angehört die alles zur Ware macht? Darüber wird nicht gesprochen. Lena ist das Problem. Lena muss weg. Aber nicht die Bundeswehr, nicht der Staat oder der Kapitalismus. Lena macht uns die Freizeit kaputt, unseren Stolz auf eine Nation die überall Nummer Eins sein will, egal ob im Fußball, in der Musik oder im Welthandel. Es ist eine beängstigende Reaktion der Massen, die man im Internet besonders gut beobachten kann. Mit welchem Hass sie auf eine völlig unschuldige Lena reagieren, die nichts weiter tat als ihren Neigungen und Vorstellungen zu entsprechen. Zu was ist unsere Nation eigentlich fähig, wenn solche Kleinigkeiten, derartige Ausbrüche hervorrufen können?
Eigentlich müsste Lena davonlaufen und alles hinschmeißen und lauthals protestieren gegen dieses enge Korsett der Profitmaximierung. Stattdessen hält sie still und gibt seltsam brav Interviews. Sie sollte wesentlich offener ihre eigentliche Haltung präsentieren. Ich bin sicher das sie nichts mit dieser Industrie zutun haben will, denn ihre Liebe zur Musik, wird genauso wie die Liebe aller Menschen zur Musik oder bestimmen Künstlern instrumentalisiert. Die Charts werden anhand von Verkaufszahlen ermittelt, alles andere zählt erstmal nicht. Ob Bushido oder Sido jemals einen konstruktiven Wert oder kulturellen Mehrwert für diese Gesellschaft bilden interessiert die Plattenlabels genauso wenig wie es die ARD oder ProSieben interessiert. Es muss sich verkaufen, das ist alles. Sie wird froh sein wenn sie heute verliert und der Rummel endlich aufhört. Und wir werden es auch sein, denn dann stürzen sich die Medien, Konzerne und geldgierigen Bastarde auf neue naive Opfer. Die nächste Generation von Menschen wartet schon darauf aufgesaugt und ausgekotzt zu werden.
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"Der Hass auf Lena" und o.g. Sprüche Richtung unbekannter Ottonarmalverbraucher grassieren doch nicht nur im Internet. Jeder Bahnfahrer muss sich derartiges Sprachniveau tagtäglich in Bus und Bahn unfreiweillig anhören, wenn er seine Musik nicht überlaut eingestellt hat.
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Habe ich mit großer Zustimmung gelesen, Deinen Beitrag. Und ich habe mich auch ziemlich erschreckt über die Reaktion auf Lena, wenn sie mal nicht lieb ist und widerspricht.
Aber ich glaube andererseits, dass Lena auch prima mitspielt, in dem Zirkus. Du solltest sie mit dem klaren Blick betrachten, mit dem Du die Musikindustrie betrachtest. |
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Ich sehe das auch so wie Magda, Interessante Infos zu Lena und eine faire Einordnung der Künstlerin.
Danke für das Blog. |
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jau! das beste:
diese arme junge frau. und das, wo in afrika die kinder hungern! sind so kleine füßchen, winzige schuhchen dran. mannmann, das ist richtig gute betroffenheitsprosa mit weltverbesserungsattitude als wort zum sonntag. bewerben sie sich bei BILD. |
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@eule
Lena ist genauso betroffen vom Kapitalismus wie die hungernden Menschen in Afrika, korrekt. |
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Ja die Musikindustrie ist profitorientiert und skrupellos. Aber welcher Wirtschaftszweig denn nicht? Der einzige Unterschied: Vieles findet in der Öffentlichkeit und in den Medien statt.
Lena profitiert davon und muss sich im Gegenzug auch einiges Gefallen lassen. Diese negativen Begleiterscheinungen sind fester Bestandteil des Geschäftes. Diese Typen, die Ihr eigenes Leben hassen und sich deshalb im Internet auskotzen ... wen interessieren die? Lena hat eine starke Leistung gezeigt. Mir ist sie im Vergleich zu Raab sehr sympathisch. Und jetzt gehe ich Frühstücken und danach staubsaugen. |
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@Ramon
Mag sein, die Musikindustrie ist nur ein Zweig der Marktwirtschaft und funktioniert wie jede Branche mit reiner Profitorientierung. Ich wollte am Beispiel der Musikindustrie & Lena darauf hinweisen. Vielleicht ist der Erfolg, die Bekanntheit und das Geld Segen und Fluch zugleich, ähnlich wie die Marktwirtschaft als solche ein Segen und ein Fluch für die Menschheit ist. Einerseits der unermeßliche Fortschritt, die Produktivität in Forschung und Wirtschaft, andererseits die unerträgliche Ungerechtigkeit bei der Vermögensverteilung und der Arbeitsteilung. Ich habe nur 5 Beispiele gebracht, in denen Lena angegriffen wird. Man kann ruhig von tausenden Menschen ausgehen die so ähnlich denken. Tausende Menschen die ihr Leben hassen sind da draußen. Was tun die den ganzen Tag und warum hassen sie ihr Leben? Bewusstlose entfremdete Opfer des Kapitalismus sind das für mich. Lena ist für ihre Stärke zu bewundern, andererseits muss man sich schon auch fragen ob es ihr so gut tut, dort mitzumachen. Ein eigenständigerer Weg als Künstler wäre sicherlich angenehmer für sie und ihre Fans. Musikkünstler gegeneinander auszuspielen ist so widerlich wie Arbeitnehmer gegeneinander auszuspielen. |
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Voll Zustimmung. Man bekommt im Leben nichts geschenkt. Ohne Nachteile ist Ruhm und Reichtum nicht zu haben.
Jeder muss seine Prioritäten so setzen, wie er es für richtig hält. |
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Die Entscheidung Raabs, dieses Jahr den Titel verteidigen zu wollen, fand ich sehr befremdlich, die Songauswahls-Shows habe ich nicht gesehen. Doch was am Ende dabei herauskam ist wahrscheinlich das beste was Lena passieren konnte:
Erstens ein durchaus faszinierender Song für Mainstreamverhältnisse, soetwas würde nie von einem DSDS-Teilnehmer zu hören sein. Bohlen würde sagen "Weil sowas keine Sau hören will, wo issn der Wumms? Wo is der Halb-/Ganztonsprung im letzten Chorus?" ... Lena und Raab strafen ihn Lügen. Zweitens ein eingedämmter Hype, der Lena wieder die Chance gibt, genau nachzudenken was sie musikalisch machen will. Und drittens sind die Lena-Haters nun beruhigt, da sie ja nur den 10. Platz gemacht hat ("wie zu Ralph Siegels besten Zeiten") und "jetzt hoffentlich endlich in der Versenkung verschwindet". Wird sie natürlich nicht. Was sie unterscheidet von all den geklonten DSDS-"Superstars", die nach einem Jahr kein Mensch mehr kennt, Lena hat Raab und nicht Bohlen hinter sich und sie ist eine kluge witzige hübsche junge Frau mit etwas abseitigem Charme und mit einer Stimme, die nicht viel "kann", aber dabei großen Effekt erzielt. Wenn man mal an Bob Dylan, Herbert Grönemeyer, Thom Yorke oder Tom Waits denkt: Immer gibt es viele Menschen die diesen grundverschiedenen Typen bescheinigen wollen, "nicht singen zu können". Diesen Menschen zufolge müsste wahrscheinlich jeder Sänger klingen wie Andrea Bocelli und jede Sängerin wie Celine Dion. Also Sänger, die dem Mainstream - zu oft erfolgreich - weis machen wollen, dass sie "extrem gefühlvoll" singen. Ich höre lieber Stimmen zerbrechen vor Emotion (Thom Yorke, Björk, Jeff Buckley) als sich in ein imposantes Timbre und Vibrato hinaufschaukeln. Lena ist noch relativ weit davon entfernt, eine "wichtige Stimme" zu sein. Aber sie hat an sich das Zeug dazu. Mal sehen ob sie auch etwas zu "sagen" hat im kreativen Prozess ihrer Musik. Als reine Interpretin könnte sie relativ schnell ihr Pulver verschossen haben. Und das wäre schade drum. |
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"und mit einer Stimme, die nicht viel "kann", aber dabei großen Effekt erzielt."
Das ist gut beschrieben. Lena - Mr. Curiosity von Eurovisionde Hier singt sie Mr. Curiosity Da frierts einen. Klasse. Ich hoffe, der Link klappt |
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Treffende Analyse der quotengeilen Unterhaltungsindustrie des Fernehens. Ich denke aber auch Lena ist klug und alt genug, sie kann da ganz bewusst eine Wahl treffen. Dass Raab nicht der beste Mentor ist wird sie ja auch schon gemerkt haben. Klasse fand ich Lena mit Frank Elstner im Interview. Hab echt lachen müssen wie resolut sie ihn korrigierte und wie verdattert er daneben seine Saetz stammelte. Das war höchste Komik. Die ist klasse, die schafft das.
Und den ganzen Fernsehquatsch schaut sich doch kaum noch einer an. Wir haben gestern einfach nur die ESC Twittermeldungen projeziert, das war viel geiler als sich den schrankenlosen Kitsch live reinzuziehen. |
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Die kleine Lena erregt doch nicht wirklich so sehr die Gemüter. Ich glaube das nicht. Sie ist nur zu sehr Klischee und zu wenig Lena. Vielen Leuten gehen inzwischen erwachsene Frauen, die sich benehmen wie achtjährige Kinder ein wenig auf den Wecker und Lena gibt sich, keine Ahnung, ob bewusst oder aus Dummheit und /oder aus kaufmännischer Berechnung grosse Mühe, den Erwartungen diesbezüglicher Art zu entsprechen. Würde sie einen Anspruch auf Kunst, notfalls eben im Popgesang, haben, müsste sie nicht ständig" geil!" quietschen und nicht so sehr nerven. Das gibt sich alles wieder, auch die Aufgeregtheiten.
Maxi Scharfenberg Publikationen |
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Man muss doch trennen zwischen dem Hass von enttäuschten Deutschmädelfans oder allgemeinem Neidshit und der "kulturindustriellen" Ausschlachtung vom Phänomen Lena.
Sicher hat die Omnipräsenz im TV, das Ausdehnen des Events auf mehrere Wochen tägliche (?) Abendunterhaltung dazu geführt, dass viele Leute, die die Fernbedienung nicht bedienen können, verstärkt genervt von der letztes Jahr so tollen Lena wurden, aber im Internet wird Lady Gaga massiv dafür gehasst, schlicht nicht Madonna zu sein und unter jedem einzelnen Artikel der gmx/web.de-News schreiben irgendwelche Kommentatoren, in China sei ein Sack Reis umgefallen und es gebe wichtigere Probleme. Dass also Flames und Shitstorms im Internet passieren, kann man nicht einfach durch kapitalistische Interessen im Musikgeschäft erklären oder jenen die Schuld dafür geben, zumal Lena mit Raab vergleichsweise noch ziemlich gut beraten scheint und beide eine gewisse (emotionale/finanzielle) Unabhängigkeit vom Urteil der Masse zumindest darstellen. |
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@obskuro
Ich möchte der Musikindustrie nicht die ganze Schuld aufladen, das Problem ist freilich wesentlich breiter und komplexer. Die Abneigung der Leute speist sich aus ihrer Entfremdung im kapitalistischen System. Lena und andere Stars bilden bloss leichte Ziele um eigenen Frust los zu werden und sich vom eigenen unerfüllten Leben für einen kurzen Augenblick abzulenken. |
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Grundsätzlich stimme ich der Analyse ja zu, aber der Bundeswehr-Absatz ließe sich so an jeden beliebigen Text zu Pop- und Alltagsphänomenen in Deutschland anhängen und scheint insofern überflüssig. "Wie kann man Playmobil spielen / vögeln / Kafka lesen, während in Dingsbumstan Menschen..." - wie soll man diese Frage beantworten?
Und bei diesem Satz: "Zu was ist unsere Nation eigentlich fähig, wenn solche Kleinigkeiten, derartige Ausbrüche hervorrufen können?" wurde mir dann kurz schlecht. 1. ist Erregbarkeit über Albernheiten nicht auf "unsere Nation" beschränkt und 2. wurden keine Pogrome veranstaltet, sondern es wurde von verschiedenen Leuten mehr oder - meist - weniger geschmackvoll dem Gefühl Ausdruck verliehen, dem du auch in deinem Artikel Ausdruck verleihst: sie wurde verheizt und jetzt will man sie nicht mehr ständig überall sehen. Zusammenfassend wäre meine Frage an den Text "gehts nicht ne Nummer kleiner?" |
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@Drommetenrot
Genau das ist es, wie kann man feiern gehen während Menschen verhungern, wie kann man ficken gehen in einer Welt in der die Politik und die Wirtschaft den Großteil der Menschheit daran hindert sich frei zu entfalten? Warum erkennen die Menschen nicht ihre selbstgemachte Entfremdung und Bewusstlosigkeit? Warum nehmen sie ihre Situation hin, anstatt die Quelle ihrer Probleme, Sorgen und Nöte zu erforschen? Den meisten Menschen ist es unangenehm darüber zu reflektieren, sie müssten persönliche Fehler eingestehen, die teilweise zu regelrechten Lebenslügen ausgeartet sind. Es ist schon ein Unterschied, ob man einen anderen Menschen beschimpft oder ob man sich mit seiner Position auseinandersetzt. Die genannten Flame-Beispiele kommen nicht über bockiges Verhalten hinaus, sie haben überhaupt keinen konstruktiven Wert, weder für den der solche Kommentare liest, noch für den der sie schreibt. Ich versuche da schon mehr zu beleuchten, als einfach nur Ablehnung zu formulieren. Ich finde schon das die Frage berechtigt ist, wozu unsere Nation fähig ist, wenn sie nicht fähig ist Lena oder das dahinterstehende Geschäft korrekt zu analysieren. Das beschränkt sich natürlich nicht nur auf Deutschland, sondern auf alle Menschen und Nationalitäten. Wieso gibt es solche Kommentare die eine fremde Person aufs übelste beschimpfen? Als blosse Erregbarkeit kann ich das nicht abtun, es muss mehr dahinter stecken. |
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Die arme, arme Lena. Hilflos will das arme Mädchen seine Großmutter besuchen, da lauert ihr der Wolf am Wegesrand aus, und zwingt sie gegen Zahlung einiger Millionen Euro den Geschlechtsakt zu vollziehen. Was kann einem jungen, unbeholfenen Ding schlimmeres widerfahren?
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schrieb am
15.05.2011 um 18:46
*lololol*
großmutter, warum hast du so gelbe zähne??? |
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schrieb am
15.05.2011 um 18:54
"...damit du im Scheinwerferlicht nicht geblendet wirst."
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Dem Teufel die Seele zu verkaufen, kann man auch als ein lohnendes Geschäft betrachten, klar.
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schrieb am
15.05.2011 um 20:36
Teufel?
Der NDR, Stefan Raab oder Großmutter? |
Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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