Die Einführung eines Bezahlsystems wie Flattr verändert den Rahmen, in dem die Blobgeiträge erscheinen in nicht nur unerheblicher Weise. Ich wäre deshalb der Auffassung, daß jeder einzelne Blogger hierzu gefragt werden müßte und zustimmen muß. Ich würde die Zustimmung hierzu nicht erteilen, weil ich an der Freitag Community aus rein ideellen Gründen heraus teilgenommen habe. Mit einer Kommerzialisierung wäre ich deshalb nicht einverstanden. In diesem Fall würde ich meine Texte zurückziehen. Über den Teilsatz „obwohl ich unsere AGB auf unserer Seite weiß, laut der ein Urheber, der bei freitag.de bloggt, alle Rechte an dem Text verliert, wenn er ihn auf freitag.de veröffentlicht hat“ sollte man meines Erachtens seitens des Freitag noch einmal etwas gründlicher nachdenken, als es bisher offenbar geschehen ist.
Lieber Jörn Kabisch, wenn Sie schreiben: „Ehrlich gesagt habe ich persönlich schon darüber nachgedacht, ob sich der Freitag nicht von einer ganzen Reihe von Usern trennen sollte.“, fällt mir Brecht ein: „… Wäre es da| Nicht doch einfacher, die Regierung| Löste das Volk auf und| Wählte ein anderes?“
Ich finde das Verschwinden Rainer Kühns auch sehr bedauerlich. Bin erst vor einigen Wochen hierher zum Freitag gekommen. Wenn ich das Ganze richtig verstehe, ist es ein "Projekt": eine in eine "Zeit...
@ruhrrot: Das ist freilich das Problem: Wer stur irgendwelchen Regeln folgt, die ja für alle gleichermaßen gelten, ohne dabei eine bestimmte Haltung zu haben, produziert eben am Ende so eine Community, in der sich dann gar einige tummeln, unter anderem auch Linke und „irgendwie Linke“.
Man hört das ja bisweilen, es ist mir aber bis heute ein Rätsel geblieben, wie jemand auf die Idee kommen kann, sich „aus etwas heraushalten“ zu können, an dem er beteiligt ist, was man ja an diesem B...
@ruhrrot: Du kennst also keine Parteien mehr, sondern nur noch Blogger. Ehrlich gesagt: Hier frierts mich vor Gemütlichkeit. Und es sind schon so viele gegangen. Und andere, ganz andere sind dafür gekommen. Schau bitte genau hin. Wenn mehr genau hinschauen würden, sähe die Welt anders aus. Daß ich hier überhaupt noch kommentiere ...
Man hört das ja bisweilen, es ist mir aber bis heute ein Rätsel geblieben, wie jemand auf die Idee kommen kann, sich „aus etwas heraushalten“ zu können, an dem er beteiligt ist, was man ja an diesem Blogbeitrag sehr deutlich sieht. Den Niedergang der Freitag Community bedauere ich sehr. Meinen Account lasse ich vorläufig weiter bestehen, weil ich die Links erhalten möchte.
"Ich glaube nicht, dass der Freitag die nächsten fünf Jahre überleben wird. Schade, denn dann bleibt nur noch die Zeit. Und mit der konnte ich noch nie etwas anfangen." *soifz* Ich fürchte, dass die ...
Siehst Du, Rainer, und deshalb komme ich mir hier immer mehr vor wie Waldorf & Stadler, die unermüdlichen „Kritiker“ aus der Muppets Show. That was a medium joke. What's that? Well, it was neither well done nor rare.
"Ich glaube nicht, dass der Freitag die nächsten fünf Jahre überleben wird. Schade, denn dann bleibt nur noch die Zeit. Und mit der konnte ich noch nie etwas anfangen." *soifz* Ich fürchte, dass die ...
"Ich glaube nicht, dass der Freitag die nächsten fünf Jahre überleben wird. Schade, denn dann bleibt nur noch die Zeit. Und mit der konnte ich noch nie etwas anfangen." *soifz* Ich fürchte, dass die ...
@Andreas, das ist gerade der Unterschied zwischen Konkret und dem Freitag: Konkret wurde als Abschreibungsmodell für andere (die Gesellschafter) gegründet, um erhalten zu werden, während der Freitag lediglich für den Verleger einen Vorteil einbringen wird. Es ist schon bezeichnend, wie hier unternehmerische Entscheidungen gegen den Widerstand der Leserschaft durchgepeitscht werden. Erinnere mich an viele belanglose Diskussionen, die Augstein über Wochen hier betrieb. Aber wenn es um die eigentliche Substanz der Zeitung geht (wer schreibt worüber und zu welchen ökonomischen und arbeitsrechtlichen Bedingungen?), herrscht Schweigen im Blätterwalde? Das ist sehr traurig und stützt unsere These vom baldigen Untergang der Zeitung, ganz gleich ob geplant oder ob (jedenfalls jetzt) billigend inkauf genommen.
"Ich glaube nicht, dass der Freitag die nächsten fünf Jahre überleben wird. Schade, denn dann bleibt nur noch die Zeit. Und mit der konnte ich noch nie etwas anfangen." *soifz* Ich fürchte, dass die ...
Warum sie an Barack Obama hassen, was wir lieben. 2012 steht in den USA im Zeichen des Präsidentschaftswahlkampfs und auch Europa schaut gespannt zu. Christoph von Marschall erklärt die unterschiedlichen politischen Kulturen dies- und jenseits des Atlantiks und entlarvt typische Vorurteile auf beiden Seiten
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