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Abendstunde in einem kleinen Dorf strohbedachter Hütten am Rande des
Madagassischen Dschungels. Die Temperatur nimmt allmählich erträgliche Maße an und
nach einem Tag anstrengender Schreibarbeit verlässt der Anthropologe, dessen Name hier
keine Rolle spielt, seine Behausung, um kurz auf ein Bier an den Strand zu gehen.
Sein zurückgelassenes Notebook summt weiterhin durch die ansonsten flüsterleise
Nacht, denn eigentlich möchte er ja nur eine kleine Pause einlegen.
Wenn man den Blick durch das Zimmer gleiten lässt, könnte man annehmen dass nun
niemand mehr anwesend ist. Wirklich niemand? Halt! Was ist das?! Durch den bunten Vorhang
aufgefädelter Perlen schiebt sich eine der seltsamsten Kreaturen der Insel.
Gruselig anzuschauen, mit knöchrigen, viel zu langen Fingern, fast keinem Hals und genauso
selten wie hässlich: ein Aye Aye.
Vom Leuchten des Monitors angezogen, springt der kleine Lemur auf die Tastatur.
Er kratzt auf der Oberfläche herum, befühlt die Tasten und betätigt sie unrhythmisch
bei der Suche nach Fressbarem in den Zwischenräumen. Ohne eine Ahnung von
Wahrscheinlichkeitstheorie und ohne zu begreifen, wie unglaublich, wunderbar und
geradezu unmöglich das ist, was gerade passiert.
Begreifen aus seiner Perspektive hat eine ganz andere Dimension.
Seine Augen sind in etwa doppelt so groß wie sein Gehirn und nehmen pro Sekunde
mehr Informationen auf als er im ganzen Leben zu verarbeiten in der Lage wäre.
Da ein Knacken - er dreht den Kopf nach hinten und starrt angespannt einige Sekunden
in den Raum.
War doch nichts. Das Fellknäuel widmet sich wieder dem Keyboard.
Rüttelt hartnäckig______ an der Leertaste und sucht weiter, ob nicht doch etwas aus dem Ding
heraus zu klauben wäre. So ein Kunststoffblock ist nun einmal keine Baumrinde.
Was macht die Natur mit dir, diese Rabenmutter?! Wie ausgesetzt hockst du plötzlich da, in einer Welt aus Glas und Plastik. Ganz konfus siehst du aus, als wärst du schon die letzten paar tausend Jahre ununterbrochen im falschen Umfeld.
Alles Zufall? Warum nicht. Existiert das richtige Umfeld überhaupt, gab es so etwas denn jemals?
Wie frei und leicht ist das Leben, wenn man sich darüber klarwird.
^12e oö0ß#
odqw
Weit öffnet sich der Blick des zurückkehrenden Wissenschaftlers, als er auf den Bildschirm schaut.
Zu keinem Zeitpunkt wird die Verwandtschaft zu unserem pelzigen Freund deutlicher.
Die Evolution vergisst für einen kurzen Moment die zwischen den Arten liegenden Äonen und vereint die beiden im Gesichtsausdruck.
asc
v
EndE
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(Leicht geänderter Repost von vor paar Jahren an anderer Stelle, die nicht mehr existiert.)
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"Zu keinem Zeitpunkt wird die Verwandtschaft zu unserem pelzigen Freund deutlicher.
Die Evolution vergisst für einen kurzen Moment die zwischen den Arten liegenden Äonen und vereint die beiden im Gesichtsausdruck." Ich wäre extrem scharf darauf, diesen Gesichtsausdruck zu beobachten... waren dabei die Augen des Wissenschaftlers auch doppelt so groß wie sein Gehirn? |
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@FH
Zitat: "Ich wäre extrem scharf darauf, diesen Gesichtsausdruck zu beobachten... waren dabei die Augen des Wissenschaftlers auch doppelt so groß wie sein Gehirn?" Das Gehirn könnte durch den Bierkonsum genausogut eingelaufen sein. |
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Schön geschrieben und nachfühlsam.
Wenigstens steckt noch Eßbares in den Ritzen der Tastatur des Wissenschaftlers, bei meiner Tastatur wären es nur Tabakskrümel zu klauben. Und zum Stichwort Koinzidenz, noch ein paar Gedanken, welche ja noch grundlegender zu betrachten wäre. Wir sind gewohnt anzunehmen, daß wir Gedanken in uns, innerhalb unserer Hautbegrenzung, vornehmlich innerhalb des Schädels verfertigen. Wir sind der Ansicht Gedanken in uns zu haben, ebenso wie unser uns ins Verhältnis setzen zu ihnen innerhalb der Kategorien von Sympathie und Antipathie – also gemeinhin aufgrund eines gewohnten Urteilsbildungsrepertoires. Es ist das einer der bedeutsamsten und folgeschwersten logischen Fehler der von Menschen begangen werden kann, gleichwohl er permanent begangen wird. Man sitzt der Koinzidenz auf, da diesem vermeintlichen Zusammenfallen von eines Gedanken einerseits und dem sich dazu ins Verhältnis setzen andererseits, bedingt durch das gewohnte Urteilsbildungsrepertoire, an welches die innere Empfindungswelt gebunden ist, eine solche Plausibilität, so daß Letzteres, welches tatsächlich ein innerer Vorgang ist, spontan und unkritisch verknüpft wird mit dem Auftreten der Wahrnehmung und mit ihr zusammen verortet wird – nämlich im Naheliegendsten, welches selbstredend die eigene Empfindungswelt in ihrer Topic ist. Man begeht mit der Wahrnehmung eines Gedanken diesem gegenüber aber den gleichen Fehler, als würde man eine Blume die man anschaut, und die einem meinetwegen dann auch noch besonders gefällt, im Auge selbst verorten wollen. Setzt man aber voraus (was ja ohne weiteres auch so erforscht werden kann, wenn man nicht nur einfach drauflos denkt, sondern das Denken, den Denkvorgang selbst überdenkt und in den empirischen Erfahrungsbereich hebt, und darauf aufmerksam wird, daß das einfache Denken eben nur ein Reiz-Reaktionsschema darstellt), daß das Gehirn keine Gedanken selbst fabriziert, sondern es das entsprechende Wahrnehmungsorgan für Gedanken ist, die sich ebenso außerhalb in einer allgemeinen “Gedankenwelt“, Geistigen Welt befinden, so wie die Gegenstände der physischen Welt außerhalb der Sinnesorgane liegen. Und so, wie die physischen Wahrnehmungsorgane behindert sein können einerseits durch physische Schädigungen, und andererseits dadurch daß Beeinträchtigungen durch persönliche Neigungen, Begierden und individuelle Affirmationslagen gegeben sind, welche den gebrauch selektiv einschränken, wodurch es zu Wahrnehmungsstörungen resp. Wahrnehmungsverschiebungen kommen kann, genauso können Gehirne als die Wahrnehmungsorgane der geistigen Welt beeinträchtigt sein. Es ist also dasjenige, zu welchem ein Mensch in die Lage versetzt ist denken zu können, derjenige individuelle Anteil an Wahrnehmung der allgemeinen geistigen Welt, zu dem er mittels der entsprechenden Ausbildung seines Wahrnehmungsorgans – dem Gehirn -, befähigt ist wahrnehmen zu können. Gerade dies wirft ein besonderes Licht auch auf sogenannte Erkenntnisgrenzen! So wie ein Mensch mit behinderten Augen in seiner Wahrnehmung beeinträchtigt sein kann (es gilt das gleichwohl auch für die anderen physischen Sinne entsprechend), so kann er nicht behaupten, daß es die für ihn nicht wahrnehmbaren Dinge nicht gäbe. Er wäre damit lediglich ein Ignorant. Genauso wenig kann von geistigen Erkenntnisgrenzen überhaupt gesprochen werden, ohne sich ignorant zu stellen. Eine Hauptbeeinträchtigung der allgemeinen Denkbetätigungen ist eben genau die Koinzidenz bezgl. der vermeintlichen „Gedankenbildung“ innerhalb des Gehirns! |
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schrieb am
29.08.2011 um 09:54
Nee?
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schrieb am
29.08.2011 um 10:06
"Eine Hauptbeeinträchtigung der allgemeinen Denkbetätigungen ist eben genau die Koinzidenz bezgl. der vermeintlichen „Gedankenbildung“ innerhalb des Gehirns!"
Koinzindenz von was und was? |
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@ Fahrenheit 451
Ich schrieb es oben: "Man sitzt der Koinzidenz auf, da diesem vermeintlichen Zusammenfallen eines Gedanken einerseits und dem sich dazu ins Verhältnis setzen andererseits, bedingt durch das gewohnte Urteilsbildungsrepertoire" |
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schrieb am
29.08.2011 um 14:30
Wie wären die Gedanken, die sich eben im Universum außerhalb des Gehirns befinden, zu definieren? Gibt es materielle Grundlage dafür... so etwa wie neuronale Netzen als materielle Grundlagen der Gedanken betrachten werden, aber nur von den banalen Leuten wie etwa mich, die davon ausgehen, dass Prozess des Denkens innerhalb des Gehirns stattfindet?
Wenn ich Sie richtig verstanden habe, findet die Wahrnehmung (z.B.: Es ist mir angenehm/unangenehm) immer noch im Gehirn statt... aber die Gedanken nicht mehr? Wo hört dann die Wahrnehmung auf und wo fängt der reine Gedanke an? Ich wurde schon früher in einem meinen Threads mit diesen Thesen von Ihnen konfrontiert... als ich dann nach den Beweisen fragte, wurde meine Frage als Diffamierungsversuch abgetan. Okay, die Frage nach Beweisen ist eine Diffamierung. Wie wäre es dann mit Definition? Ist es auch eine Diffamierung, wenn ich Sie frage, wie Sie den Begriff Gedanke definieren? |
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Das müssen Sie mir noch genauer erklären, was Sie damit meinen.
Das Gehirn hat keine Gedanken, es macht keine, es nimmt sie wahr. Wer oder was macht dann die Gedanken, die wahrgenommen werden ? |
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Außerdem sprechen Sie von "ins Verhältnis setzen von Sym- bzw Antipathie."
Bei Ihren Ausführungen denke ich mehr an Pathologie. Spaß beiseite, entscheidet Logik und Folgerichtigkeit nicht ? Mir ist der Gedanke, jetzt viel Geld materialisieren zu können, sehr sympathisch. Hilft aber nicht. |
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Das Gehirn wäre dann quasi so eine Art Empfangsstation, die im Gedankenkanal hängt. Aber gäbe es dann nicht unzählige Frequenzen, für jeden Menschen eine?
Da der Fall, dass Zwei dasselbe denken, doch äußerst selten zu sein scheint. Vielmehr ist es ja sogar so, dass Leute in einer ähnlichen, fast identischen räumlich-zeitlichen Konstellation sehr unterschiedliche Gedanken haben können. Im Gegenteil würde ich sagen, dass der Fall, wirklich auf einer Wellenlänge zu sein, vergleichsweise selten ist und oftmals eine Reihe ähnlicher Erfahrungen voraussetzt. Ausserdem wären dann andere Entwicklungen (z.B. Sprache) total überflüssig und hätten sich gar nicht ergeben, da die "Gedankenkommunikation" die zugrundeliegenden Probleme von vornherein elegant ausräumen würde. |
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(war @GEBE)
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Jan Fremder schrieb am 29.08.2011 um 15:42
Nun, ich denke, daß Problem liegt darin begründet, daß Sie Geist – von dem ich hier rede, denn Gedanken sind Geist -, von Ihnen anscheinend so vorgestellt wird, als sei Geist eine Art sehr verdünnte Materie. Jedenfalls ist diese Annahme dadurch begründet, da Sie Begrifflichkeiten darauf anwenden, die der sinnlich erfahrbaren, materiellen Welt entnommen sind und analog lediglich auf Geist übertragen werden. Beispiele: “Empfangsstation, Gedankenkanal, Frequenz, Wellenlänge“ Es ist vollkommen absurd. Sie verhalten sich dabei so, als fragten Sie darnach, wie man Gerüche sehen könne statt sie zu riechen, und da vielleicht Ihr Geruchssinn nicht ausgeprägt ist, Sie Gerüche nicht wahrnehmen können, behaupten, alles reden über Gerüche sei Unfug, und Sie versteifen sich auf Ihren ausgeprägten Augensinn dabei, der Ihnen recht zu geben scheint, da Gerüche nicht sichtbar seien, es sie ergo nicht gibt. Und seltsam ist, wie doch stets wieder Spekulationen und Konjunktive in den Rang einer Prämisse erhoben werden: “Da der Fall, dass Zwei dasselbe denken, doch äußerst selten zu sein scheint.“, und diese Adelung dann naßforsch weiterbetrieben wird. Was denn nun, ist das eine „zu-sein-scheint“ oder eine Tatsache, ein empirischer Wert, auf den Sie dann aufbauen? Nur ein Beispiel dazu: Papier machen ist nicht nur von Menschen erdacht worden, Wespen z.B. konnten es schon davor. Es gibt eine Reihe von Erfindungen, von Ideen, die zu sogar sehr unterschiedlichen, auch räumlichen und vollkommen kulturell unterschiedlichen Konstellationen auftreten. Zur Aspekt Sprache: Worauf bezieht sich hier das „außerdem“, welches in einem „total“ gipfelt? Außer was/wessen/welchen und meinetwegen auch noch wem? Und: war jemals von einer „Gedankenkommunikation“ in meinem Text überhaupt die Rede? Sie setzen einfach diesen Begriff hin und tun so, als wäre er Gegenstand meiner Erörterung gewesen. |
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@GEBE
Zitat: „Nun, ich denke, daß Problem liegt darin begründet, daß Sie Geist – von dem ich hier rede, denn Gedanken sind Geist -, von Ihnen anscheinend so vorgestellt wird, als sei Geist eine Art sehr verdünnte Materie.“ Ich hab lediglich versucht, Ihre Theorie nachzuvollziehen. Persönlich halte ich Geist für ein emergentes Phänomen, das zwar an stoffliche Prozesse gebunden, aber nicht mit ihnen gleichzusetzen, ist. Zitat: „Jedenfalls ist diese Annahme dadurch begründet, da Sie Begrifflichkeiten darauf anwenden, die der sinnlich erfahrbaren, materiellen Welt entnommen sind und analog lediglich auf Geist übertragen werden. Beispiele: “Empfangsstation, Gedankenkanal, Frequenz, Wellenlänge“ Es ist vollkommen absurd.“ Dann habe ich Sie einfach falsch verstanden. Ich dachte, sie meinten, es gäbe eine Art Gedanken-Äther und jedes Individuum hätte quasi einen Zugang zu diesem. Um quasi ohne sensorischen Zugang zu einer Wirklichkeit auf diesen zuzugreifen. Persönlich denke ich, wir befinden uns einfach in einer Realität, die jeder mittels seiner Wahrnehmungsmöglichkeiten eben wahrnimmt und die die gemeinsame Grundlage für die Kommunikation ist. Zitat: „Sie verhalten sich dabei so, als fragten Sie darnach, wie man Gerüche sehen könne statt sie zu riechen, und da vielleicht Ihr Geruchssinn nicht ausgeprägt ist, Sie Gerüche nicht wahrnehmen können, behaupten, alles reden über Gerüche sei Unfug, und Sie versteifen sich auf Ihren ausgeprägten Augensinn dabei, der Ihnen recht zu geben scheint, da Gerüche nicht sichtbar seien, es sie ergo nicht gibt. Ich kann die Geruchswahrnehmung aber auch ohne Geruchssinn erklären. Genauso, wie ich den „Ultraschall-Sinn“ einer Fledermaus erklären und nachvollziehen kann. Dazu muss ich keine Fledermaus sein. Dann behelfe ich mir eben mit Gerätschaften. Oder mit der Anatomie der Fledermäuse. Dass der Mensch ein olfaktorisches System hat, kann man auch an den dafür zuständigen Organen erkennen. Selbst ein geruchloser kann das. Hätten wir eine Gedankenempfangsapparatur müsste die ja auch irgendwo verortet sein und nach irgendwelchen Prinzipien funktionieren. Für übrige Sinne haben wir ja auch die entsprechenden Geräte (Augen, Ohren, Nase, Haut ...) Zitat: „Und seltsam ist, wie doch stets wieder Spekulationen und Konjunktive in den Rang einer Prämisse erhoben werden: “Da der Fall, dass Zwei dasselbe denken, doch äußerst selten zu sein scheint.“, und diese Adelung dann naßforsch weiterbetrieben wird. Was denn nun, ist das eine „zu-sein-scheint“ oder eine Tatsache, ein empirischer Wert, auf den Sie dann aufbauen? Naja, würde sagen Lebenserfahrung. Ich bin ja manchmal schon froh, nicht total entgegengesetzt verstanden zu werden. Fragen Sie doch mal ein paar Leute, sie sollen das ihnen gesagte sinngemäß wiederholen. Zitat: „Nur ein Beispiel dazu: Papier machen ist nicht nur von Menschen erdacht worden, Wespen z.B. konnten es schon davor. Es gibt eine Reihe von Erfindungen, von Ideen, die zu sogar sehr unterschiedlichen, auch räumlichen und vollkommen kulturell unterschiedlichen Konstellationen auftreten. Was hat das mit Gedankenübertragung zu tun? Wir greifen auf das selbe Medium der Wirklichkeit zurück – die Wirklichkeit mit ihren Naturgesetzen, in der wir alle uns bewegen und sie (wenn auch bisweilen unterschiedlich) wahrnehmen. Also indirekt. Einerseits durch die Auseinandersetzung mit der Wirklichkeit an sich, andererseits mittels Kommunikation in Form von Sprache, Schrift, Bildern usw. Und dann gibt`s halt „Erfindungen“, die ähnlich oder gleich sind. Die Amerikanischen Ureinwohner kannten beispielsweise das Rad vorwiegend als Kinderspielzeug. Woanders benutzte man es zum Transport. Nicht weil die Gedanken (von Mensch zu Mensch) in Verbindung standen, sondern weil die Realität nun mal so beschaffen ist, dass ein Rad gegenüber anderen Konstrukten (z.B. Quadrat) bestimmte Vorzüge aufweist. Die Wespen benutzen das Papier ja auch nicht zum Briefeschreiben oder als Klopapier etc. Zitat: “Zur Aspekt Sprache: Worauf bezieht sich hier das „außerdem“, welches in einem „total“ gipfelt? Außer was/wessen/welchen und meinetwegen auch noch wem? Und: war jemals von einer „Gedankenkommunikation“ in meinem Text überhaupt die Rede? Sie setzen einfach diesen Begriff hin und tun so, als wäre er Gegenstand meiner Erörterung gewesen.“ Keine Ahnung. Ich habe nur wiedergegeben, was ich aus dem Text verstanden habe. Vielleicht benutzen sie nur eine andere Wortwahl als ich. Die Gedanken haben natürlich irgendeinen Bezug zur äußeren Welt. So ganz allein im Hirn aus sich selbst heraus entstehen wohl nur wenige Eindrücke und die sind dann wohl auch an Merkmale der Physis gebunden. Jedoch kann ich autark mit diesen Eindrücken im Hirn operieren, sie verändern, damit experimentieren. Mir auch unmögliche oder nur wenig wahrscheinliche Situationen konstruieren. |
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Dass das Fellknäuel auf Nahrungssuche reduziert wird. Einen Erkenntnisprozess der Interaktion von Tasten (sic!) und Lichtereignissen fände ich auch erwähnenswert. Würde sich Mensch in der Szene auf das freiheitsfolkloristische Intervall dauerhaft einlassen, liefe er Gefahr, vom Aye Aye überholt zu werden, welches bereits optimal an dieser Umwelt angepasst ist und ggf. auf jegliche Verwandschaft zum anwesenden Zweibeiner verzichten könnte.
Ebenfalls weit würden sich Augen öffnen, käme das Fellknäuel in die Verlegenheit, an der Auslösemechanik einer Atombombe nach Nahrung zu suchen. |
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Korr.
... an diese Umwelt... |
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Danke für die Post aus Madagaskar: Lustige und gleichzeitig nachdenklich stimmende Geschichte... : )
Meine Katze betätigt auch gelegentlich die Tastatur, sie schafft es dann, dass gar nichts mehr funktioniert... : ( |
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@LB
Zitat: Meine Katze betätigt auch gelegentlich die Tastatur, sie schafft es dann, dass gar nichts mehr funktioniert... : ( Eine Tatze macht nunmal keine fünf Finger wett. |
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ioqerjqeü-- ö)
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Zitat: ioqerjqeü-- ö)
Ich übersetze mal: Miau, miaumau, Miahau-iau, `iau. |
Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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