Die darauffolgenden Anzeigen finde ich lustig: Mittel gegen Mundgeruch und dann noch ein Verweis auf den Antifa-Shop. Ist doch alles im Gleichgewicht, nicht wahr? :->
Zeitungen müssen sich - wie jedes andere Unternehmen - überlegen, was das Alleinstellungsmerkmal des Blattes ist. Und da viele Zeitungen es verpasst haben, kompetenten Nachwuchs auszubilden, fühlt sich die Leserschaft auch nicht mehr mit bestimmten Autoren verbunden. Dazu kommt dann, dass die abgedruckten Tickernachrichten sowieso online verfügbar sind und eigene Artikel nur an der Oberfläche kratzen. Die Zeitungen sind einfach austauschbar. Da gibt es also viel mehr strukturell zu tun als sich Gedanken über on- oder offline zu machen. Spiegel Online funktioniert auch.
1. Ich verstehe nicht, wie sich junge Menschen freiwillig mit der FDP / Westerwelle identifizieren können. Die FDP ist doch gerade die Partei, die die Zukunft z.B. in Sachen Jobsicherheit und Studiengebühren für uns noch wager macht. Dann könnte es zukünftig für Studenten richtig saftige Studiengebühren (siehe England) geben und Berufseinsteiger könnten jederzeit abgeschossen werden. Im Endeffekt profitieren von der FDP nur Menschen, die sowieso schon ausgesorgt haben und mitten im Leben stehen - und durch die FDP noch sicherer leben können. 2. Die FDP besteht zum Großteil aus Politikern, denen man aus Dankbarkeit und zur Vollendung der Karriere noch den einen oder anderen Ministerposten zuschieben möchte. Siehe Solms, Brüderle und so weiter. Ob deren Konzepte noch zeitgemäß sind, stellt keiner in der FDP in Frage. Warum auch? Man wird trotz immer gleichen Forderungen durch Abwanderung von CDU-Wählern trotzdem gewählt. Die Forderungen der Freien Demokraten ändern sich doch kaum.
Nicht zu vergessen, die positiven Effekte für das Gesundheitssystem: weniger Burnout, weniger stressbedingte Krankheiten. Und eventuell mehr Ausgaben für Freizeitaktivitäten. ;-)