Die darauffolgenden Anzeigen finde ich lustig: Mittel gegen Mundgeruch und dann noch ein Verweis auf den Antifa-Shop. Ist doch alles im Gleichgewicht, nicht wahr? :->
Zeitungen müssen sich - wie jedes andere Unternehmen - überlegen, was das Alleinstellungsmerkmal des Blattes ist. Und da viele Zeitungen es verpasst haben, kompetenten Nachwuchs auszubilden, fühlt sich die Leserschaft auch nicht mehr mit bestimmten Autoren verbunden. Dazu kommt dann, dass die abgedruckten Tickernachrichten sowieso online verfügbar sind und eigene Artikel nur an der Oberfläche kratzen. Die Zeitungen sind einfach austauschbar. Da gibt es also viel mehr strukturell zu tun als sich Gedanken über on- oder offline zu machen. Spiegel Online funktioniert auch.
Nicht zu vergessen, die positiven Effekte für das Gesundheitssystem: weniger Burnout, weniger stressbedingte Krankheiten. Und eventuell mehr Ausgaben für Freizeitaktivitäten. ;-)
Es ist besser so! Mehdorn verkörpert in den Augen der Menschen doch hauptsächlich die negativen Seiten der Bahn. Sparkurs, Unzuverlässigkeit, Gehalts- und Renditewahn sowie Börsengang. Kein anderer stand für "Die Bahn, das bin ich!" - wie richtig angemerkt wurde. Ich persönlich brauche keinen globalen Logistikriesen mit Börsendotierung. Ich möchte einfach günstig, alternativ zum Auto, von A nach B gebracht werden. Ist das so schwer?
Ich gehe zwar nicht zur re:publica, das Szenario finde ich aber trotzdem interessant. Deshalb hier meine Vorstellungen des mobilen Internets im Jahre 2020. Das Wort "Handy" steht inzwischen für einen hochentwickelten Alltagshelfer, der mir - vor allem - die Organisation meines Tagesablaufs erleichtert. Punkt Sieben wache ich auf und höre meine Lieblingsmusik. Dass mir das Aufstehen diesmal keine Schwierigkeiten bereitet, liegt an meinem Handy. Über Nacht hat mein mobiler Begleiter mit Hilfe von Last.FM meine Stimmung anhand der Songs analysiert, die ich am Vortag gehört habe. Mit belebender Musik starte ich also frisch gestärkt in den Tag und fühle mich um einiges wohler als frühmorgens im Jahre 2009. Während ich dusche, stellt mein Handy (via HSUPA/5) meine Tageszeitung zusammen und befreit mich vom täglichen Informationschaos. Unangenehm wird es für mich erst, wenn ich auf die Uhr schaue. Vollkommen in den Morgennachrichten versunken, verpasse ich meinen Bus. Doch kein Problem, auf meinem Display sehe ich schon, wann der nächste Bus fährt (mein Handy kennt ja meine Angewohnheiten). Sogar mein Chef hat automatisch eine Mail bekommen, dass ich wegen [Grund XY] später komme und erst gegen 8.32 Uhr, also 2 Minuten zu spät statt 10 Minuten zu früh, eintrudeln werde. Flott mache ich mich auf den Weg zum Bus. Zu allem Übel habe ich nun aber auch noch vergessen, zu schauen, was im Kühlschrank fehlt. Aber auch da kann mir das mobile Internet weiterhelfen, kurzerhand rufe ich - auf dem Weg zum Bus - den Inhalt meines Kühlschranks ab und bestelle mit einem Klick beim Supermarkt meines Vertrauens. Bezahlt habe ich die Sachen schon, natürlich über meine Handyrechnung. Und wenn ich abends in den Supermarkt komme, steht dort (hoffentlich) ein fertig zusammengestellter Einkaufskorb, dessen Erhalt ich nur noch bestätigen muss. Weil heute Donnerstag ist, schaue ich mir im Bus die aktuellen Kinotrailer an und lade per Rundmail Freunde ins Kino ein. Der Kinotrailer befindet sich im Anhang der Mail. In Zeiten von Cloud Computing und zweistelligen mobilen Bandbreiten keine große Sache . Um den Speicherplatz für meine Daten (und deren Sicherheit) muss ich mir keine Sorgen mehr machen. Denn meine Dateien befinden sich verschlüsselt in einer großen Wolke im Rechenzentrum meines Mobilfunkproviders, wo es mich gar nicht mehr interessieren muss, wieviel Gigabyte ich verbrauche. Schnell checke ich nochmal, was im Büro heute ansteht und überlege mir anhand des Online-Speiseplans, was ich heute Mittag essen werde - oder auch nicht. In weiser Voraussicht bestelle ich mir schon mal eine Pizza bei meinem Lieblingsitaliener, der mir prompt die Lieferung für 13 Uhr bestätigt. Im Büro angekommen kann ich mich ganz auf meine Arbeit konzentrieren und habe schon den Rest des Tages organisiert. Der Kühlschrank ist gefüllt, Kinotickets sind gebucht. Der Feierabend kann kommen - und da schalte ich das Handy erstmal aus.
Warum sie an Barack Obama hassen, was wir lieben. 2012 steht in den USA im Zeichen des Präsidentschaftswahlkampfs und auch Europa schaut gespannt zu. Christoph von Marschall erklärt die unterschiedlichen politischen Kulturen dies- und jenseits des Atlantiks und entlarvt typische Vorurteile auf beiden Seiten
>> mehr