Jörn Kabisch

Vor dem Herd sind alle gleich

26.04.2010 | 12:19

Malen auf vier Rädern

Das hat sich gestern am Sonntag auf dem Rosenthaler Platz in Berlin-Mitte abgespielt. Ich wohne ganz in der Nähe, hab es aber leider verpasst. Deswegen für mich und für alle ein Video dieser schönen Farbaktion. Mehr dazu auf just.blogsport.de. Es handelte sich offenbar um wasserlösliche Farbe.

 

 
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Kommentare
Alien59 schrieb am 26.04.2010 um 12:50
Amanda: meiner auch.
Aber ich finds klasse.
Jetzt könnte man dazu natürlich einen Krimi erfinden, in dem diese Spuren die Fluchtroute markieren.... bis zum nächsten Regenguss natürlich nur.
B.V. schrieb am 26.04.2010 um 12:58
Eine tolle Aktion, super Idee!
Könnte man auch überall in Berlin mit Schlaglöchern machen: Farbe rein füllen und schauen was passiert. Ich würd´s gern selber machen, bin aber zu faul ;-)
Lee Berthine schrieb am 26.04.2010 um 16:59
Einfach nur schön, die Farbspuren und Streifen in rosa, blau, gelb und rot.

Sogar die Autos fahren mit einer selten gesehenen Eleganz und Grazie, fast schon tanzen sie die Malerei auf die Straße, tolle Idee. Jeden Tag so!
Fro schrieb am 26.04.2010 um 18:52
Wunderschöne städtische Frühlingsaktion.
In der grauen Asphalt-und Betonwelt der Städter ist so eine Aktion wahrscheinlich ein angemessenes Mittel, um die auf dem Lande zur Zeit übliche Blütenpracht nachzuahmen.
Warum keine Daueraktion daraus machen? Und Autoreifen mit Blümchenprofil könnten da auch noch etwas realistischere Ergebnisse bringen.
Blümchenprofilierte Frühlingsreifen – ein schönes Konjunkturprogramm für die Reifenindustrie... wenn man sie für die Städter zur Pflicht machte.:)
Fro schrieb am 26.04.2010 um 20:28
Es müssen ja nicht ausschließlich Blümchen sein.
Denkbar sind alle möglichen Formen. Sinnsprüche etc.
Muss auch keine Pflicht für alle werden, reicht, wenn man die Befahrung bestimmter Gebiete ausschließlich mit Art-Profilierung zulässt. Eine gute Möglichkeit für die notleidenden Künstler sich mit einem Wegegeld – sie könnten Reifenprofile zum schnellen Aufziehen vermieten – über Wasser zu halten.:)
Auf jeden Fall könnte man nächstes mal etwas Schöneres hinbekommen. Einige Stellen haben mir nicht so gefallen. Die etwas filigraneren Fahrspuren fand ich sehr ansprechend. Vielleicht ist es auch die Farbdosierung und Verteilung, an der die Künstler noch feilen müssen.
Bei Projekten solcher Größe muss man m.E. auch darauf achten, dass das ästhetische Empfinden der Anwohner und Staßennutzer nicht gestört wird. Vielleicht sollten sie mit entscheiden dürfen, welche Formen und Farben genutzt werden.
Fro schrieb am 26.04.2010 um 20:31
Es müssen ja nicht ausschließlich Blümchen sein.
Denkbar sind alle möglichen Formen. Sinnsprüche etc.
Muss auch keine Pflicht für alle werden, reicht, wenn man die Befahrung bestimmter Gebiete ausschließlich mit Art-Profilierung zulässt. Eine gute Möglichkeit für die notleidenden Künstler sich mit einem Wegegeld – sie könnten Reifenprofile zum schnellen Aufziehen vermieten – über Wasser zu halten.:)
Auf jeden Fall könnte man nächstes mal vielleicht etwas Schöneres hinbekommen. Einige Stellen haben mir nicht so gefallen. Die etwas filigraneren Fahrspuren fand ich sehr ansprechend. Vielleicht ist es auch die Farbdosierung und Verteilung, an der die Künstler noch feilen müssen.
Bei Projekten solcher Größenordnung muss man m.E. auch darauf achten, dass das ästhetische Empfinden der Anwohner und Staßennutzer nicht gestört wird. Vielleicht sollten sie mit entscheiden dürfen, welche Formen und Farben genutzt werden.
B.V. schrieb am 27.04.2010 um 10:47
Das hier ist auch gut: URBAN KNITTING
(Urbanes Stricken)

deputy-dog.com/2008/11/urban-knitting-worlds-most-inoffensive.html



B.V. schrieb am 27.04.2010 um 10:55
" Vielleicht ist es auch die Farbdosierung und Verteilung, an der die Künstler noch feilen müssen.
Bei Projekten solcher Größe muss man m.E. auch darauf achten, dass das ästhetische Empfinden der Anwohner und Staßennutzer nicht gestört wird. Vielleicht sollten sie mit entscheiden dürfen, welche Formen und Farben genutzt werden."

Dann wäre das keine spontane Aktion mehr. Wahrscheinlich würde dann das Projekt sogar nie zustande kommen. Kunst lebt m. e. auch vom Widerspruch, d. h. es macht nichts wenn ästhetisches Empfinden auch "verletzt" wird. Wenn fast alle es gut finden, gibt´s sowieso keine Diskussion mehr darüber.
;-)
Fro schrieb am 27.04.2010 um 12:22
@B.V.
Ich fand die Aktion auch super – gerade als überraschendes spontanes Ereignis. Falls sie allgemeines Gefallen gefunden hat, wird diese Art der Malerei u.U. als Kunstform weiter betrieben und erfahrungsgemäß eine Weiterentwicklung erfahren – waren nur einige Gedanken, die mir dazu kamen.

Denke auch gerade an die Abbildung Gesamt-Berlins in google-map – Berlin als farbenprächtiges Gesamtkunstwerk mit planetarischer Wirkung – zur Freude der sie überfliegenden Flugzeuginsassen, Astronauten und Aliens....;-)
Deaktivierter Nutzer schrieb am 26.04.2010 um 23:10
Ich finde die Aktion einfach nur sensationell. Schade - verpasst.
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