Jörn Kabisch

Vor dem Herd sind alle gleich

25.05.2010 | 13:24

Roland Koch - Die Wahrheit

"Denke daran, dass etwas, was du nicht bekommst, manchmal eine wunderbare Fügung des Schicksals sein kann."

Dalai Lama

 
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Kommentare
hardob schrieb am 25.05.2010 um 13:35
Was er wohl zukünftig bekommen mag, der Koch? Goldene Löffel?
misterl schrieb am 25.05.2010 um 13:55
Eine Unwahrheit...

"Er sei in einem Lebensalter, in dem er einen Lebensabschnitt noch selbständig neu beginnen könne, so der 52-Jährige. Dabei wolle er sich aber durchaus ein "paar Monate nehmen durchzuatmen" und in ein "normales Leben" zurückzukehren. Quelle: Spiegel Online"

Das muss man mal der Wirtschaft sagen. Mit 52 kann man noch einmal komplett von vorne anfangen. Das geht in manchen Bereichen bereits mit 40 kaum noch....
claudia schrieb am 26.05.2010 um 10:05
>>Mit 52 kann man noch einmal komplett von vorne anfangen. Das geht in manchen Bereichen bereits mit 40 kaum noch...<<
Das gilt für die "Normalangestellten".

Die wertvollen Bürger, die in jahrelanger Regierungsfunktion ihre hohe politische Zuverlässigkeit und Linientreue unter Beweis gestellt haben, die fangen ja nicht wirklich neu an:
Andere Funktion, gleicher Dienstherr...
Fritz Teich schrieb am 26.05.2010 um 12:01
Das ist ja wohl nicht wahr.

Auch nicht gleiche Interessen. Das sieht man schon daran, dass er nicht nur Industriepolitik gemacht hat. Ansonsten ist die Politik der Industrie doch eher egal. Es muss nur berechenbar sein.
claudia schrieb am 26.05.2010 um 17:11
Berechnet wird ja. Bekanntes Beipiel aus der jüngsten Zeit: Mövenpick.
Technixer schrieb am 25.05.2010 um 14:11
Es würde mich wirklich interessieren, aus welchen tatsächlichen Gründen Roland Koch zurück tritt. Er macht das bestimmt nicht, weil er plötzlich keine Lust mehr hat. Nach 10 Jahren als Ministerpräsident hat er sich zwar anstrengungslosen Wohlstand verdient (der Gute), aber machthungrige Persönlichkeiten wie er, wollen bis zum Tode an den Schaltstellen sitzen. Ergo würde ich daraus schließen, dass sein Wechsel in die Wirtschaft mit einem Posten garniert wird, der ihm großen Einfluss in die Wirtschafts-, Umwelt- und Sozialpolitik der BRD sichert.
Jörn Kabisch schrieb am 25.05.2010 um 14:24
lieber technixer, so ähnlich denken wohl viele. wenn es anders sein sollte, liefert die kochsche freundschaft zum dalai lama erklärungen. der sagt auch:

"Lerne die Regeln, damit du weißt, wie du sie brichst."
Wolfram Heinrich schrieb am 25.05.2010 um 17:35
@Technixer
...aber machthungrige Persönlichkeiten wie er, wollen bis zum Tode an den Schaltstellen sitzen.

Eben. Wieso soll er Zeit und Energie in der Politik vergeuden, wenn er für mehr Geld auch direkt für die Wirtschaft tätig sein kann?
Politiker wird man nicht, Politiker hält man sich. (Dagobert Flick)

Ciao
Wolfram
Technixer schrieb am 25.05.2010 um 20:54
naja vielleich, weil Politiker vor allem auch selbstdarstellerische Persönlichkeiten sind, mit einem Hang zum Narzissmus. Will sagen, wenn Kochi dann unterirdisch arbeitet, steht er auch nicht mehr im Rampenlicht und gerade bei ihm würde mich das arg wundern.
claudia schrieb am 26.05.2010 um 09:21
Wieso denn unterirdisch?
Gerhard Gazprom sitzt ja auch nicht in der Röhre, sondern oben drüber...
Technixer schrieb am 26.05.2010 um 11:37
so war das auch nicht gemeint claudia. ich meinte damit, dass Rattus rolandus coquus dann im hintergrund ist.

die mediale aufmerksamkeit ist gegenüber schröder, clement, fischer et al sehr zurückgegangen und das OBWOHL die weiterhin die fäden unserer landes- und europapolitik ziehen.
Fritz Teich schrieb am 26.05.2010 um 12:03
<<
Gerhard Gazprom
>>

darf das von mir aus sehr gerne machen. Er macht es hoffenlich gut.
Fritz Teich schrieb am 26.05.2010 um 12:04
<<
Rattus rolandus coquus
>>

Man muss es ihm auch lassen, dass er einen (1) ganz phantastischen Wahlkampf gemacht hat.
claudia schrieb am 26.05.2010 um 12:18
Na ja, ich meinte das so: Wenn die Staatsschauspieler von der Bühne abtreten, dann sind sie zwar aus dem Showbiz raus, aber man sieht sie durchaus noch.

Eigentlich ist das nicht Untergundaktivität, nur eben das Gleiche ohne Propaganda, denn sie müssen nicht mehr gewählt werden...
Katharina Körting schrieb am 25.05.2010 um 14:39
Ja, das ist eine gute Nachricht (hoffentlich).

Drei Möglichkeiten:

- Er hat eingesehen, dass er zu alt ist, um auf Merkels Untergang zu warten? (Schnauze voll von Hessens Langweile, Jetzt noch Geld scheffeln und dann auf die Malediven)
- Er schreibt ein "Enthüllungs"-Buch, Bestseller natürlich, und rechnet mit allen/m möglichen ab - auch eine gute Nachricht (auch hoffentlich)
- Oder aus Saulus wird Paulus: Er geht ins Kloster. Da wären wir dann wieder nah am Blog-Text dran.
B.V. schrieb am 25.05.2010 um 15:21
"Schnauze voll von Hessens Langweile, Jetzt noch Geld scheffeln und dann auf die Malediven."

Wäre eine kluge Entscheidung, aber ob er dafür der Typ ist?
S.Heinel schrieb am 25.05.2010 um 15:28
- er wird der Lafontaine Hessens, gründet eine rechtskonservative Partei und treibt ab 2011 die CDU in den Landtagswahlen vor sich her.
zelotti schrieb am 28.05.2010 um 15:38
Vielleicht wäre das sogar gut. Linkspartei, Rechtspartei, Sozdem, Liberale, Christdem, Grüne. Das schafft demokratische Flexibilität.
Alien59 schrieb am 25.05.2010 um 14:45
Da bin ich mal gespannt, was das werden soll.
Oder hat doch mal jemand mehr rausgefunden und er tritt lieber zurück, bevor er muss?
Jörn Kabisch schrieb am 25.05.2010 um 15:14
"Politik ist nicht mein Leben", hat Roland Koch auf der Pressekonferenz seinen Rückzug begründet. Das wäre eine ziemliche Kehrtwende:

"Koch trat mit 14 Jahren der Jungen Union bei. 1979 wurde Koch im Kreisverband Main-Taunus jüngster Vorsitzender eines CDU-Kreisverbandes. Er zählte zu Beginn seiner politischen Karriere zu den „jungen Wilden“ seiner Partei. Er ist seit 1979 Mitglied des sogenannten „Andenpaktes“, einer nichtoffiziellen Seilschaft damalig junger Unionspolitiker. Von 1983 bis 1987 war er stellvertretender Bundesvorsitzender der Jungen Union Deutschlands. Seit 1998 ist er Landesvorsitzender der CDU in Hessen. Roland Koch ist stellvertretender Bundesvorsitzender der CDU." (Quelle: Wikipedia)


Aber wie der Dalai Lama schon sagte: "Wenn die Wurzeln nicht vertrocknet sind, ist der Baum noch nicht tot."
B.V. schrieb am 25.05.2010 um 15:22
"aber wie der Dalai Lama schon sagte: "Wenn die Wurzeln nicht vertrocknet sind, ist der Baum noch nicht tot."

Genau, vielleicht geht er ja in ein tibetanisches Kloster.
luggi schrieb am 25.05.2010 um 15:25
Manchmal soll es schlaue Köche geben, die als erste einen faulen Braten riechen und von Bord gehen.
Technixer schrieb am 25.05.2010 um 16:20
Von Bord gehen doch als erstes immer die Ratten oder? Wegen dem sinkenden Schiff. Dachte ich.

Rattus rolandus coquus.
luggi schrieb am 26.05.2010 um 10:14
Hast Recht, Technixer, aber "Ratten" haben das im "Urin" und die Köche sind am nächsten dran, an den Ratten.
solaplexus schrieb am 25.05.2010 um 16:40
Und Merkel sowie einige andere aus dem inneren Machtzirkel der Union wußten dies schon seit einem Jahr !!! Da hat man aber mal dichtgehalten......
Andere gescheiterte "Möchte - Gern - Kanzlerkandidaten" gehen dann ja nach Brüssel,um sich weiterhin wichtig fühlen zu können, ein ordentliches Salär zu bekommen - wenigstens noch ein bißchen "mitspielen" zu dürfen.

Wahrscheinlich sieht er den nahenden Untergang der schwarz-gelben Koalition vorraus. Und wenn es vorzeitig wieder eine eventuelle Große Koalition gäbe, hätte er keine Chance auf ein Finanz - oder Wirtschaftsministerposten - denn so ein agitatorisches Schwergewicht duldet Angela nicht neben sich.......

Vielleicht beerbt er den BDI Präsidenten Hundt...????
eykiway schrieb am 25.05.2010 um 16:50
oder er ist clever und Übernimmt nicht die verantwortung der Harten
einschnitte wie 25% Mehrwertsteuer Sozialabbau Bildungsabbau.
um dann wieder zukommen wenn alles in Schutt und Asche Liegt.
Als Phönix wenn das Angela und Machthunger Leider verjagt worden sind
Deaktivierter Nutzer schrieb am 25.05.2010 um 18:13
Der Dalai Lama sagt:
"Der wirkliche Feind ist in uns und nicht außen. Wir müssen hier zwischen äußeren und inneren Feinden unterscheiden. Äußere Feindschaften sind nicht dauerhaft. Respektiert man den Feind, so kann er sogar zum Freund werden. Nur der Feind in unserem Herzen wird immer ein Feind bleiben, mit ihm sollte man niemals Kompromisse schließen. Denn die schlechten Gedanken können niemals Freunde werden. Man muß ihnen entgegentreten und sie zu kontrollieren lernen." :))
KalleWirsch schrieb am 25.05.2010 um 18:25
Er hat wenigstens bei seinem Abgang Stil bewiesen und das Handtuch am Handtuchtag geschmissen. Auch wenn es höchstwahrscheinlich unbeabsichtigt war.

"Wenn es hier in der Gegend irgendwas Wichtigeres als mein Ego gibt, verlange ich, dass man es auf der Stelle verhaftet und erschiesst"

Zaphod Beeblebrox / Douglas Adams
Damian Bold schrieb am 25.05.2010 um 22:04
Ich glaube Roland Koch. Er hat immer klar Schiff gemacht, gerade in dreckigen Situationen. Er wußte, wo seine Feinde grenzüberschreitend sind und hatte als rechter Anwalt keine Schwierigkeiten, Gesetzeslücken sofort zu erkennen. Ich verstehe, daß er auf dieses schmutzige Geschäft keine Lust mehr hat. Er möchte im Main oder Rhein oder Wein sich reinbaden und ein schönes Leben führen. Wahrscheinlich hat er auch noch ein Handtuch.
mcmac schrieb am 25.05.2010 um 20:28
Ein weiterer Teil der Wahrheit könnte doch auch sein, dass der Koch sich vor seinen Köhler geworfen hat, damit dieser heute nicht auch noch seinen Rückzug aus allen Ämtern ankündigen musste...

bundeshorst.wordpress.com/
Technixer schrieb am 25.05.2010 um 20:58
vielleicht haben ja auch andere aus der Community zu dem Thema was zu sagen. Ist schon ein ziemlicher Skandal die Entwicklung Deutschlands.

www.freitag.de/community/blogs/technixer/das-vierte-reich-bundespraesident-koehler-ueber-den-krieg-in-afghanistan#comment-123449
Ehemaliger Nutzer schrieb am 25.05.2010 um 20:45
Bleib bitte dran, mcmac!
Danke.
mcmac schrieb am 25.05.2010 um 23:47
Würde mich freuen, wenn der Freitag sich redaktionsseitig auch langsam mal dran machen würde; die können das besser (hoffe ich).
Magda schrieb am 25.05.2010 um 21:16
Nach der Anstandspause wird der bestimmt ein gehobener Lobbyist. Der hat die nachlassende Gestaltungsmacht der Politik klar erkannt und überlasst das der amtierenden Trümmerfrau Merkel.
thinktankgirl schrieb am 25.05.2010 um 21:39
Da ist irgendeine grosse Schweinerei im Anflug :-(

- BRD bankrott
- die hessischen Ermittlern haben ihn an den Glocken
- der Euro crasht
....
merdeister schrieb am 26.05.2010 um 11:49
Koch hat sich klonen lassen.
weinsztein schrieb am 25.05.2010 um 21:52
Ich glaube eher an einen weiteren Skandal um Roland Koch und daran, dass demnächst alles auffliegt. Dass er dann nicht mehr Ministerpräsident sein wird, ist doch gut für die CDU.

Früher schieden Spitzenpolitiker rätselhaft und jäh aus dem Leben, zu Lande, zu Wasser oder in der Luft. Heute treten sie zurück und das scheinbar ganz freiwillig.
mahung schrieb am 25.05.2010 um 22:58
"Ich glaube eher an einen weiteren Skandal um Roland Koch und daran, dass demnächst alles auffliegt. Dass er dann nicht mehr Ministerpräsident sein wird, ist doch gut für die CDU".

wenn das stimmt, was du sagst, dann wäre der rücktritt höchstens indirekt freiwillig. ;-))

ich glaube eher an das was magda schrieb. der wird ne kleine anstandspause nehmen und dann lobbyist. ich sag nur schnappauf, ich sag nur wissmann und ganz früher mal bangemann. kann wohl beliebig fortgesetzt werden ...

viele grüße
weinsztein schrieb am 26.05.2010 um 02:37
Nun ja, ich schrieb "scheinbar ganz freiwillig". Mit Verlaub, lieber mahung. :)
merdeister schrieb am 26.05.2010 um 00:45
Es war einmal ein Roland Koch,
Der herrschte über Hessen.
Wenn der vor ein Mikro kroch,
Das konnste voll vergessen.

Es war einmal ein Koch in Rage,
Der mochte keine Inder:
"Wir sind hier bald nur noch Staffage
Macht doch mal mehr Kinder!"

Es war einmal ein Roland, klug
konnt' man den nicht nennen:
Bezahlt 'nen Wahlkampf mit Betrug
Und spart dann bei den Pennen.

Es war einmal ein Roland Koch
Der herrschte über Hessen
Über den heißt's heute noch:
"Bist Du nicht lieb, wird er Dich fressen."
Cassandra schrieb am 26.05.2010 um 01:20
Roland Koch ist der geschickteste Politiker, den Hessen hat(te). Danach kommt nur Tarek Al-Wazir, ansonsten hat er keine ernsthaften Gegner in dieser Hinsicht. Er ist und war gut. Nach Europa wird er sich kaum schicken lassen, politisches Abstellgleis ist nicht seine Art.

Ich glaube auch nicht unbedingt, dass er immer im Rampenlicht stehen muss, von sich aus. Er hat das Rampenlicht genutzt, weil er es brauchte, um seine Position zu sichern. Hat er eine andere Position, wird er die Mittel ausnutzen, die für diese unabdingbar erscheinen. Vielleicht werden es die gleichen sein, vielleicht auch ganz andere.
Cassandra schrieb am 26.05.2010 um 02:05
Vielleicht sollte ich daraus noch ein Fazit ziehen, bevor ich missverstanden werde. Kochs Äußerungen und seine Politik sind mir zutiefst zuwider.

Ich plädiere aber dafür, Koch nicht zu unterschätzen. Wie heißt es? Man soll gehen, wenn es am schönsten ist? Wenn man auf einem Höhepunkt das Spielfeld verlässt, ist man tatsächlich frei 'beruflich' noch einmal voll und ganz durchzustarten, so sagt er, nicht?. Wieso denn ewig auf dem Posten da kleben bleiben, dort wird er nicht mehr viel weiter kommen. Hat er doch lang genug gehabt, um an dieser Stelle und ihren Möglichkeiten herumexperimentiert.

Sich in direkte Konkurrenz zu Merkel zu begeben ist momentan noch nicht mit Sicherheit von Erfolg gekrönt, könnte leicht arg daneben gehen. Mit dieser Entscheidung hält er sich alle Möglichkeiten offen. Hinzu kommt, dass das ja doch wieder Politik im Sinne von Berufspolitiker wäre. Ich glaube nicht, dass er geht, weil er Dreck am Stecken hat.
Frische Luft.
weinsztein schrieb am 26.05.2010 um 03:04
Aber liebe Cassandra,

wann je hatte Roland Koch denn mal nicht Dreck am Stecken? Warum sollte Angela Merkel das nicht nutzen? Findest Du sie naiv? Dass er mehrfach mit Frau Merkel konkurrierte, nervte Letztere doch sehr, ahne ich.

Kochs möglicher Nachfolger Volker Bouvier war als Anwalt schon mal des Parteiverrats im Zusammenhang mit einem Ehescheidungsprozess angezeigt worden, sagt mir Wikipedia.
Bouvier nahm ich erstmals vor Jahren als stramm rechten und dauergrinsenden Talkshow-Teilnehmer wahr, wenn's um Migrantenfragen ging. Nun gut, er wird künftig etwas moderater auftreten müssen.

Bouvier nach Koch, klingt wie Jacke oder Hose. Hose ist schlauer, gut, dass sie abhaut.

Herzliche Grüße
weinsztein
Cassandra schrieb am 26.05.2010 um 03:49
Ich meinte ja eben nicht, dass er keinen Dreck am Stecken hat, sondern, dass er das nicht als Entscheidungsgrundlage nimmt.

Aber sicher: Wie gesagt, Merkel sitzt momentan zu fest, als dass er sicher an ihrem Stuhl sägen könnte.

Gute Nacht :)
ulysses schrieb am 29.05.2010 um 16:33
%%% Bouvier nach Koch, klingt wie Jacke oder Hose. %%%

... eher nach "Kotz wie Brocken". ;-) www.youtube.com/watch?v=wcICoz14euA

Übrigens: der Typ heißt "Bouffier" (de.wikipedia.org/wiki/Volker_Bouffier). Der Name ist Programm.
Thorsten schrieb am 26.05.2010 um 08:38
Brutalsmöglicher Rücktritt.
Deaktivierter Nutzer schrieb am 26.05.2010 um 09:05
Das einzige, auf was ich da jetzt hoffe, ist, diesem Gesicht in den Medien jetzt nichtmehr so oft begegnen zu müssen !
claudia schrieb am 26.05.2010 um 09:56
Was ist denn passieret?
Koch hat sich ein lukratives Pöstchen in „der Wirtschaft” erdient und tritt dort an. Bouffier übernimmt und macht genau dort weiter, wo Koch aufgehört hat.
business as usual

---
„Der 58-jährige Jurist und Vater dreier Kinder muss sich derzeit vor einem Untersuchungsausschuss des hessischen Landtags verantworten. Die Opposition wirft ihm vor, einen Parteifreund 2009 ohne ordnungsgemäßes Verfahren zum Präsidenten der Bereitschaftspolizei gemacht zu haben.”
(Quelle: de.reuters.com/article/domesticNews/idDEBEE64P01120100526 )
Das dürfte sich erledigt haben, denn:
„Koch stellte sich hinter seinen geplanten Nachfolger. Die Wahl von Bouffier sei eine gute Grundlage für die weitere Arbeit der hessischen Union, sagte er.”

So sind wieder mal alle zufrieden...
Alien59 schrieb am 26.05.2010 um 11:06
Ich dachte als erstes natürlich auch an einen bevorstehenden Skandal, aber es sähe Koch eigentlich nicht ähnlich, sich an sowas zu stören, hat es ja noch nie.

Wenn ich glauben würde, was ein Pressorgan mit vier großen Buchstaben schreibt, könnte man an eine Parteineugründung denken....rechts der CDU.
claudia schrieb am 26.05.2010 um 22:36
>>Wenn ich glauben würde, was ein Pressorgan mit vier großen Buchstaben schreibt, könnte man an eine Parteineugründung denken....rechts der CDU.<<
Würd ich mir an seiner Stelle nicht antun.
Er hat sich profiliert und kann die Früchte in gösserer Ruhe geniessen, als es die Politbühne erlaubt...

Der wirtschaftsfreundliche Sparvorschlag war doch ein guter Abgang...
Alien59 schrieb am 27.05.2010 um 05:24
Ich weiß es nicht. Aber wenn er sieht, wie z.T. in Nachbarländern Männer mit in etwa seinen Ansichten jede Menge Zulauf haben, könnte ihn das durchaus locken. Und ich glaube ihm schlichtweg nicht, dass er urplötzlich von der Politik Abstand nehmen will.
claudia schrieb am 29.05.2010 um 06:34
Nu ja, wissen kann ichs natürlich auch nicht, hatte ja noch nicht Kochs Kopf auf dem Hals...

Vielleicht hat er ja sich schon heimlich mit Sarrazin, Westerwelle und Metzger getroffen. Finanziers würden sie schon finden...
h.yuren schrieb am 26.05.2010 um 21:55
wenn jemand sein leben lang parteipolitik gemacht hat, dann zurücktritt und erklärt, politik sei nicht sein leben, der lügt - schon wieder.
wer so an winkelzüge gewöhnt ist, dessen rücktritt ist auch einer.
es sei denn, ein arzt hätte ihm eine diagnose gestellt, die ihm keine wahl ließ. in so einem fall lassen selbst süchtige von ihrer droge.
Alien59 schrieb am 27.05.2010 um 05:23
Oder auch dann nicht - siehe Schäuble.
Jörn Kabisch
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