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"Sie liebten sich ein einem Fort, oder liebten sie doch nur den "Ford""
Welche Wirkung entfalten Staats- und Pensionsfonds der reichen Länder in den Weltfinanzmärkten?
Henry Ford (1863- 1947, Erfinder des Fließbandes im Automobilbau) hat auch zu allerei anderen Späßen, außer seinen "Ford Witzen vom Fließband" als hochdekorierter "Mein Kampf" Fan beim Führer, Adolf Hitler, Anlass gegeben.
Vorzugsweise mit dem folgendem von ihm stammenden Zitat, das Oskar Lafontaine im Freitagssalon vom 20. Januar 2012 mit Jakob Augstein "locker vom Hocker" zum Besten gab:
"Wenn die Leute unser Geldsystem kennen würden, dann würden sie eine Revolution machen"
Oskar Lafontaine hat aber nicht verraten, in welche Richtung die "Revolution in einem fort" im gemeinten Sinne Henry Fords fortschreiten würde bzw. sollte
Ich unterstelle Henry Ford einmal folgende Befürchtung, warum eine Revolution ausbrechen täte, wenn..., nämlich, um für jeden Privathaushalt einen direkten Draht (Rohrpostsystem?) zum billigen Geld der Zentral- , Notenbanken, FED, EZB durchzusetzen, damit Privathaushalte, Unternehmen wenigstens in Sachen billiger Geldschöpfung den Banken, Versicherungen gleichgestellt sind?
Anders gefragt:
"Welche destabilisierende Wirkung entfalten die Staats- und Pensionsfonds der reichen Länder mit ihren gigantisch hochgestapelten Geldanlagevermögen (Haufen großer Geldmengen) auf die Geld- , Währungspolitik in den eigenen und übrigen Länder der Welt, samt deren Banken- und Versicherungsysteme?"
Staats- und bestimmte Arten von Pensionsfonds stapeln, anders als Pensionskassen, Rentenkassen, die auf der Basis gesetzlich solidarischer Sozialversicherungssysteme ihr Beitragaufkommen über generationsübergreifende Umlageverfahren direkt an Leistungsbezugsberechtigte auszahlen, zu einem gigantischen Haufen Gedlvermögens auf, um damit an den Internationalen Finanzmärkten spekulierend, investiv Renditen zu erwirtschaften.
Wer reguliert eigentlich das Treiben, monetäre Sinnen & Trachten dieser Staats- und Pensionsfonds, samt deren Hedgefonds als Kettenhunde in der Schattenfinanz- , Banken- und Versicherungswelt (Kreditausfallversicherungen)?
Werden nicht die ganzen gegenwärtigen Währungsrettungsfonds, egal wie diese auch heißen mögen, ob diese dem Euro, dem Sterling Pfund, dem Dollar zur Abdeckung des Restrisikos dienen sollen, nur diesen Staats- und Pensionsfonds der reichen Länder nachgebildet, um beim nächsten High- Noon "Show Down" an den Weltfinanzmärkten einmal als Grußaugust, aber vor allem als Pappkamerad für die Übernahme von Fremdschulden, zu Lasten der eigenen Staatshaushalte eingenordet, monetär belastbar, zur Verfügung zu stehen?
Der Unterscheid ist nur, die Staats- und Pensionsfonds der reichen Staaten(Golfstaaten, USA, Norwegen, China, Japan) verwalten, wie auch immer treuhänderisch bereits erwirtschaftetes Vermögen, die Rettungsfonds dagegen verwalten fremdfinanziert nichts als Schulden, d. h. im günstigsten Fall erst zu erwirtschaftendes Vermögen, um scheinbar, neben Staats- und Pensionsfonds, begleitet, befeuert von Hedgefonds, die mit nahezu grenzenloser Kreditlinie unterwegs sind, als gleichrangige Spieler das große Rad an den Weltfinanz- und Geldmengenmärkten zu drehen?
Was für ein prekär legalisiert asymmetrisches Geld- , Währungs- , Finanzpolitikverhältnis der Länder der Welt wird da global mit unabsehbaren Folgen festgeschrieben?
JP
siehe:
de.wikipedia.org/wiki/Henry_Ford
enry_Ford
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s0cialliberalism schrieb am 27.01.2012 um 21:19
Asymmetrisch - oder asozial? :-) " Asymmetrisch asozial! |
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in der wulff-runde bei illner drehte lafontaine den spieß auch mal eben um, als er auf die hoheitlichen eigenschaften der finanzmärkte abhob, wo es im übrigen um die kleinlichen lügen und wahrheiten um den wulff im christlichen schafspelz ging.
deine darstellung, lieber jp, lässt irgendwie die feudalen traditionen des systems deutlich durchschimmern. |
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@h.yuren
"deine darstellung, lieber jp, lässt irgendwie die feudalen traditionen des systems deutlich durchschimmern" Das Fatale ist dabei, dass die Mehreheit der Völker mit dem hochgestapelten Vermögen der Völker in Gestalt von Staats- , Pensionsfonds in ganz alte aber auch neue Arten von Gefahrenlagen gedrängt wird. |
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@h.yuren
Warum werden Staats- und Pensionsfonds nicht aufgefordert, in arbeitsmartpolitische Perspektiven, samt auskömmliche Arbeitsplätze in den eigenen wie in anderen Ländern zu investieren, statt spekulativ auf Renditejagd zu gehen? |
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@joachim petrick
die wolle und sollen wuchern mit dem pfunde. die jagd ist geblasen. die hasen und schwarzkittel rasen. da fällt ein und noch ein schuss. und es ist schluss. aus. ende der lustigen jägerei. darauf sind die müden weidemänner aus. |
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schöne Geschicht, noch ne Geschicht!
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siehe auch:
www.freitag.de/politik/1204-die-gleichheit-der-gotteskinder "Gleichheit der Gotteskinder" Oskar lafonatina und Jakob Augstein im Freitagssalon 20. Januar 2012 |
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Henry Ford wollte damit glaube ich etwas ganz anderes sagen. Nämlich das dieses Geldsystem mit seinem Zinseszins immer für eine Umverteilung von unten nach oben sorgt. Zumal das wertlose Papiergeld von einer privaten Firma in den USA nach Lust und Laune gedruckt werden kann. Alle anderen Währungen mußten sich durch eine gezielte Steuerung (Aufdrücken des westl. amerikanischen Systems) daran ankoppeln. Da Amerika die Weltwirtschaftsmacht besitzt, noch.
Googln sie doch mal wie das Geldsystem überhaupt funktioniert. Dieses System aus dem Mittelalter, das übrigens mit seinem Zins schon mal von der Kirche verboten wurde, erzeugt zwangsläufig immer Schulden! Also muß sich einer verschulden...entweder der Staat, Unternehmen oder privat. Global spielt der IWF eine entscheidende Rolle. In einer Demokratie, in einer gerechteren Welt, hat so ein Geldsystem keinen Platz mehr! Im Endeffekt bricht dieses Geldsystem immer alle paar Jahrzehnte zusammen. So wie auch jetzt....und zwar wird uns das irgendwann global um die Ohren fliegen. Oder ist Ihnen noch gar nicht aufgefallen, dass die Banken unaufhörlich um Kredite werben?! www.youtube.com/watch?v=3walhqkNP7Q www.wu.ac.at/taxmanagement/Institut/Mitarbeiter/Hoermann/new2006/vortraege/index.html |
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@KarinL.
Macht es in Wachstum boomenden Zeiten gar Sinn, auf den Zinseszins zu setzen, während es in Zeiten abflachenden Wachstum gar keinen Sinn mehr macht, sondern kontraproduktiv ist. Übrigens wird er Euribot nunur noch bei 1 % gehandelt. |
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Und hier mal eine von wenigen Alternativen
www.soziologie.uni-halle.de/huber/publikationen.html Es sind nicht die Banker und Pensionskassen schuld, sondern das System ist falsch und wird demzufolge ausgenutzt. |
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@KarinL.
vorab schon einmal Danke für das Link. Sind zwar nicht die Pensionskassen aber die Staatsfonds der ölexportierenden Länder Schuld? |
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Werter JP,
abgesehen davon, dass fast nicht mehr grammatisch-semantisch auswertbare Konglomerate wie diese "Werden nicht die ganzen gegenwärtigen Währungsrettungsfonds, egal wie diese auch heißen mögen, ob diese dem Euro, dem Sterling Pfund, dem Dollar zur Abdeckung des Restrisikos dienen sollen, nur diesen Staats- und Pensionsfonds der reichen Länder nachgebildet, um beim nächsten High- Noon "Show Down" an den Weltfinanzmärkten einmal als Grußaugust, aber vor allem als Pappkamerad für die Übernahme von Fremdschulden, zu Lasten der eigenen Staatshaushalte eingenordet, monetär belastbar, zur Verfügung zu stehen?" ein Paradebeispiel von nonsense speak à la JP darstellen - oder können Sie das einmal halbwegs in verständliches Deutsch mit Inhalt, der sich auf irgendwie linke oder rechte Theorie oder Praxis bezöge, übersetzen? - ist die folgende steile JP-These natürlich in ihrer falschen Entgegensetzung der Fonds, aus der der Verfasser nicht einmal selbst einen Schluß zieht "Der Unterscheid ist nur, die Staats- und Pensionsfonds der eichen Staaten(Golfstaaten, USA, Norwegen, China, Japan) verwalten, wie auch immer erwirtschaftetes Vermögen, die Rettungsfonds dagegen verwalten fremdfinanziert nichts als Schulden," vollkommener Blödsinn, da Fonds immer Schulden verwalten, da der Fondnehmer immer der Schuldner gegenüber dem Einzahler ist. Und wo ein Schuldner, da ein Gläubiger. Auch die Quelle aus der Fondsgelder jeglicher Couleur "geschöpft" werden ist immer eine des Schuldenmachens. Da dem Kapital egal ist, ob es Dinge, das Geld selbst oder Schulden zur "Ware" macht um den Umschlag G-W-G´ zu vollziehen, ist Ihr Gerede nicht sehr zielführend, wenn es als Kapitalismuskritik überhaupt gemeint gewesen sein sollte. Oder können sie mir sagen, was besser daran sei, Vermögen, z.B. die Einzahlungen der Werktätigen in Pensionsfonds, zur Akkumulation zu verheizen, oder dies mit Versprechungen auf die Zinsen von Leergeschäften oder den Bürgschaften auf ein Wachstum, an das man allenfalls glauben kann, zu tun? Kapitalismus ist Schuldenmachen vorwärts, wie rückwärts. Nur bürgerliches Denken kann glauben, hier entstünde irgendwo Vermögen, das diesem Krieslauf am Ende entzogen werden könnte, bloß weil Geld sich temporär irgendwo im Kreislauf kurzfristig anhäufen kann. - Das ist der sozialdemokratische Irrtum und das ideologische Credo aller anderen Parteien im Kommando "Rettet den Kapitalismus" zumal. Aber es ist immer wieder schön, Sie beim Luftblasenblubbern zu beobachten, dessen Blasen, sie selbst auch immer wieder gleich zum Platzen bringen. |
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@UT
"....da Fonds immer Schulden verwalten, da der Fondnehmer immer der Schuldner gegenüber dem Einzahler ist. Und wo ein Schuldner, da ein Gläubiger. Auch die Quelle aus der Fondsgelder jeglicher Couleur "geschöpft" werden ist immer eine des Schuldenmachens" Habe ich Sie richtig verstanden, Sie meinen, meine Einlassungen seien an dieser Stell Blödsinn?, wenn ja, kann ich Ihnen nur empfehlen, meinen Text noch einmal genauer zu lesen. Es geht darum, dass bei den Rettungsschirmen, anders als bei Staats- und Pensionsfonds, bereits der Einzahler in den Rettungsfond als Schuldner auftritt, ohne dieses deutlich zu kommunizieren, d. h. sogar alles tut, diesen Schuldnerstatus vergessen machen zu wollen... |
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"Es geht darum, dass bei den Rettungsschirmen, anders als bei Staats- und Pensionsfonds, bereits der Einzahler in den Rettungsfond als Schuldner auftritt,"
Genau das ist ja der Blödsinn, vornehmer: Ihr Irrtum. Ich ahbe es iHnen bereits erklärt: Da ist nichts "anders": Es macht keinen Unterschied, ob Vermögen, z.B. die Einzahlungen der Werktätigen in "Pensionsfonds", zur Akkumulation verheizt werden, oder dies mit Versprechungen auf die Zinsen von Leergeschäften oder den Bürgschaften auf ein Wachstum ("Rettungsfonds, Staatsanleihen) , an das man allenfalls glauben kann, getan wird. Ansonsten erklären Sie mir den Unterschied, den Sie da bloß tönend behaupten in unterschiedlicher Ursache und Wirkung! |
Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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