Joachim Petrick

Frag Lacher in den Bauch

07.10.2009 | 13:47

An misterL " JA Empörungs- Krawall Idee vom bezahlten Internet"

Brief an misterL zu JA Empörungs- Krawall Idee vom bezahlten Internet!

Lieber misterL,
es hätte mich fassungslos umgehauen, wenn Sie meinen folgend zitierten Satz auf Anhieb vollkommen kapiert hätten:

"Der materiell demokratisierende Wert würde darin seine Wirkung entfalten, dass das alles, was Sie da an Optionen im Internet dargelegt, nicht an einem nächsten Dienstag, statt per Tagung des Politbüros, durch die eingeflogene Tagung eines konzertiert orchestrierten Leuchtturmwärter/innen Medien- Büros namentlichen wie anonymen Zuschnitts weggeräumt werden kann.",(siehe dazu: www.freitag.de/community/blogs/jaugstein/zukunft--freitag--bezahltes-internet-2-teil
03.10.2009 um 20:39
Zukunft / Freitag / Bezahltes Internet 2. Teil ),

will ich doch als Freitags Blogger bei Gelegenheit gerne gegenüber dem Freitags Eigner und Herausgeber Jakob Augstein (JA) weiterhin "Rätsel mit Rätsel" vergelten, bis JA sein wahres Ziel offenbart, nämlich nicht den Freitag als Printausgabe mit der werbewirksamen Praxis der Freitags- Community zu finanzieren, sondern umgekehrt, sein Projekt "Stadt statt Landschafts-, statt Stadtteil- ,Dorf- , Gemeinde- Internet Community mit dem Restvermögen ohne Schonvermögen des Labels „der Freitag“ durch den Verkauf der Freitags Community mit installiertem Bezahl- Modell an das Wochen- Magazin Die Zeit finanziert wissen will, indem die Printausgabe des Freitags glatt von ihm an einem Dienstag „Wochentag der Tagung des Politbüros der DDR“ platt gemacht wird?

Das kann umso besser in der unheilig hastig eiligen Vorstellung des Investors JA gelingen, je forcierter er ans Werk geht, mit der Freitags Community als „Internet Junkie Geisel“, gerade dieses Bezahl- System für den Zugang zur Freitags Community:
„Ihre Augen sind so blau Madam! Schauen Sie mich bitte nicht mit ihren blauen Augen so teuer an, ich fühle mich so fragil. Madam!“?,

als Herausgeber durchzuregieren!?

Rechtliche Fragen, wie Alt- User/innen, Blogger/innen als Alt- Internet Rocker/innen mit ihren Blog Beiträgen, Kommentaren, an Treu & Glauben vorbei, behandelt werden können, ohne eine Protest- bis Prozess Lawine mit präjudizierender Wirkung auszulösen, werden bis dato noch nicht einmal tangiert!

Diese Fragen aber sind es, die mich als Freitags- Blogger, mit Sinn für Bestandsgarantien, besonders interessiert umtreiben, wenn ich nicht zukünftig als Freitags Blogger Einkommen in einem gesamtgesellschaftlichen Zusammenhang, ohne Neigung zu Insel Lösungen im Internet für den Freitag, aufgelöst in der Wochenzeitung Die Zeit, realisieren kann.

tschüss
JP

 
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Kommentare
Streifzug schrieb am 07.10.2009 um 14:05
"Es ist zwar nur Schein, aber es funktioniert."

Alles nur eine Vanitas-Darstellung?
mh schrieb am 07.10.2009 um 14:13
das wäre ja noch die beste variante. ich fürchte es ist einfach so wie es ist und in der form vollkommen ernst gemeint.

und das macht mich etwas ratlos, vor allem aber desinteressiert.

mfg
mh
Joachim Petrick schrieb am 07.10.2009 um 16:15
Hallo Steifzug,
vor diesem Ansatz von Empörungskultur im Freitag scheinst Du ja, wen es um Kerne statt Kerner geht, zurückzuschrecken!, oder?

"Alles nur eine Vanitas-Darstellung?"

Wem wessen seine Vanitas meinst Du denn im lutherischen Sinne?

tschüss
JP
Joachim Petrick schrieb am 07.10.2009 um 16:18
Lieber MH120480,
es scheint ja Deine allgemeine Grundstimmung zu sein "desinteressiert und doch verweilend"

Was macht Dich denn hier etwas ratlos?

tschüss
JP
Streifzug schrieb am 07.10.2009 um 16:36
@Joachim Petrick,

zurückschrecken? Wäre mir neu.

Kann es sein, dass du momentan schneller kommentierst und das von der Zeit für die Beschäftigung mit dem Input abzwackst?

Francis Barrauds Bildnis des verstorbenen Hunds Nipper vor der "Stimme seines Herrn" aus dem Grammophontrichter ist in formaler Hinsicht eine Vanitas-Darstellung...

"Es ist zwar nur Schein, aber es funktioniert."

Joachim Petrick schrieb am 07.10.2009 um 16:40
Hallo Streifzug,

das Folgende verstehe ich nicht:

"Kann es sein, dass du momentan schneller kommentierst und das von der Zeit für die Beschäftigung mit dem Input abzwackst?"

Wie meinst Du das?
JP
Titta schrieb am 07.10.2009 um 23:12
Ich glaube, Streifzug meint das in dem Sinne von: erst denken, dann reden. Er hat's nur lieber ausgedrückt.
Titta schrieb am 07.10.2009 um 23:45
@JP

"Lieber MH120480,
es scheint ja Deine allgemeine Grundstimmung zu sein "desinteressiert und doch verweilend""

Gut beobachtetes Phänomen. Mich wundert's auch. Ist aber nicht jeder so, wie er scheint. Müßte dir doch auch bekannt sein, lieber wordmaster JP, dieses Phänomen.

Vielleicht ist das Spannende am Freitag ja ua die Anhäufung ausgesprochener Individualisten.
Joachim Petrick schrieb am 08.10.2009 um 16:01
Liebe Titta,
gemäß der Philosophie des Alexander Kluges:

"Bei Gefahr und höchster Freitags Not veheißt der Mittelweg den sicheren Freitags Tod!",
erlaube ich mir als Kriegskind nach den Regeln der Freien Assoziation, nicht um die Ecke aus dem Freitags Bunker zu jammern und zu picheln, sondern verbal zu hämmern und zu sicheln, wo es im Freitags Community Trümmerfeld, was zu beschaffen gibt!"

tschüss
JP
misterl schrieb am 07.10.2009 um 14:23
Heute ist Mittwoch. Richtig?

Das ich einen ganzen Blog als Antwort verdiene, ehrt mich - oder muss ich mich schämen? Wie auch immer, ich denke morgen wird nicht auf BezahlInternet umgestellt und somit ist noch Zeit für rechtliche Fragen. Aber, moment, die richten Sie an sich nicht an mich, sondern an die Rechtsabteilung des "Der Freitag".

Eins habe ich allerdings verstanden - Sie haben ein Problem und ich kann es nicht lösen.
Joachim Petrick schrieb am 07.10.2009 um 16:09
Lieber misterL,
machen Sie es nicht etwas zu einfach, wenn Sie das Problem des freien Zugangs zu eigenen Beiträgen der Blogger/innen in der Freitags Community als mein alleiniges identifizieren wollen?
Haben nicht alle User/innen, Blogger/innen mit ihren Beiträgen, Kommentaren die Printausgabe des Freitags und seine Community dorthin gebracht, wo dieser heute steht?
Welches Problem habe ich also, dass Sie nicht auch im und mit dem Freitag haben?

Scham ist übrigens der denkbar schlechteste aller Berater!

tschüss
JP
misterl schrieb am 07.10.2009 um 16:17
Lieber J.P.

Es ist fast lustig.

Ich habe das "Problem", dass nicht ich Ihr Problem lösen kann (und auch nicht will), sondern ein Herr J. A.. Warum haben Sie in der einfachen Klarheit von klara (siehe dort und Ihren Kommentar dazu) einen Beitrag an J.A. formuliert?

Was ich vom BezahlInternet halte ist das eine und was von Kaffe und Kuchen im realen Leben, um es persönlich zu begackern? Viel, aber so ein bundesweites Kaffee und Kuchen essen wird ziemlich teuer. Wer finanziert es?

der Verzweifelung nahe
misterL
misterl schrieb am 07.10.2009 um 16:27
Muss natürlich keinen statt einen Beitrag heissen...
Joachim Petrick schrieb am 07.10.2009 um 16:36
Lieber misterL,
ich habe doch vielfach JA eindeutig Fragen, Ideen, ohne ein klares Echo von JA zu erhalten, formuliet.

Aus reiner Verzweiflung geriet ich an Klara.

Denkbar sind ja auch Freitags Regionalkonferenzen!, oder?

Die würden die User/innen, Blogger/innen bestimmt in beachtlicher Zahl besuchen und gleichzeitig für Kaffee und Kuchen, Selters statt Sekt, selber Sorge tragen!

Wo also die Verzweiflung, die Not am größten, naht auch schon die Rettung (Friedrich Hölderlin 1770-1843 )

In diesem Sinne

tschüss
JP
?

Aus reiner Verzweiflung geriet ich an Klara.

Denkbar sind ja auch Freitags Regionalkonferenzen!, oder?

Die würden die User/innen, Blogger/innen bestimmt in beachtlicher Zahl besuchen und gleichzeitig für Kaffee und Kuchen, Selters statt Sekt, selber Sorge tragen!

Wo also die Verzweiflung, die Not am größten, naht auch schon die Rettung (Friedrich Hölderlin 1770-1843 )

In diesem Sinne

tschüss
JP
misterl schrieb am 07.10.2009 um 17:08
Auch Du Lieber JP

Küdt sinn dat die Verzweifflung naht, aver nittens küdt da gleisch die Not ums Eck.

Tschöö wa,
misterL
Titta schrieb am 07.10.2009 um 23:32
@misterL

"Warum haben Sie in der einfachen Klarheit von klara (siehe dort und Ihren Kommentar dazu) keinen Beitrag an J.A. formuliert?

Wenn er es getan hätte, wäre er doch nicht Joachim Petrick, unser wordmaster, wie wir ihn kennen. Unanbhängig von seiner Un/Verständlichkeit scheint er aber ein ganz Lieber zu sein. (Er verzeihe mir die Rede in der dritten Person.)

Was ich allerdings auch nicht ganz verstehe, sind die angesprochenen, ich nenne es mal Vorbehalte, die JP offensichtlich in Bezug auf JA hegt. Das ist mir auch zu hoch, zu nebulös. Aber JP wird seine Gründe haben. Wenn ich sie nur endlich mal verstehen würde.
outnumber schrieb am 07.10.2009 um 23:45
"aus reiner verzweiflich an clara zu geraten" ist ja so ne böse formulierung, nicht gerade ein werbetext für die liebe clara :-)

wie immer, wenn man inhaltlich nichts beizusteuern hat, dann reicht es immer für noch unsinn

ach ja doch clar, sowas wie usertreffen hätte was, dann lernen wir ENDLICH die ganze wahrheit über meisterfalk, können eselchen streicheln, auch wenn sie nähe nur bedingt mag und vielleicht auch jp immer auf anhieb verstehen :-) wonöglich lieber jp liesse sich solch ein treffen oder mehrere auch ohne ein freitags-finanz-rettungspaket auf die beine stellen? wenn jemand sich berufen fühlte... :-)
Joachim Petrick schrieb am 08.10.2009 um 15:35
Hallo outnumber,
Deine Versuche, die böse Feder als Freitags JA Gutmensch herauszukehren, statt inhaltlich auf menen beitrag Stellung zu nehmen, wie:
"aus reiner verzweiflich an clara zu geraten" ist ja so ne böse formulierung, nicht gerade ein werbetext für die liebe clara :-)",

müssen notwendig am Lauf der Lebenspraxis scheitern.
Warum?,
weil ich in Verzweiflung über den diabolisch einseitig geführten Dialog mit und durch JA und seinen galloppierenden Rollenkonfusionen an die Klaraheit von Klara geriet, wie andere in die Selbsthilferuppe.
Mein KLARA-Ruf" war folglich ein werbender Ruf nach Freitags Selbsthilfe mit Feitags Location in Stadt und land, um endlich die ideell strapazierte Stadt- Metapher von JA mit Leben zu füllen.

Von Abwertungen Klaras meinerseits nicht der Hauch einer Spur, wie Du Schelm diese nahezulegen versuchst!, oder?

tschüss
JP
Joachim Petrick schrieb am 08.10.2009 um 15:46
Liebe Titta,
Du hast Recht, die Rede in der Dritten Person ist nicht von Übel, sondern kann zielführend erhellende Praxis in kreisenden Gesprächen sein.

Vorbehalte gegen JA als Person habe ich nicht. Ich möchte nur nicht Opfer seiner serienmäßig lapidar aufgelegten wie liebenswürdig gestarteten Verrücktmachereien aus den Früchten seiner Rollenkonfusonen als Eigner, Investor, Herausgeber, Chef- , Redakteur des Freitags sein.

Da neige ich schon dazu, Verrücktmachereien mit Verrücktmachereirn gemäß den Regeln des unterhaltsamen Boulevards zu vergelten.

Am Ende steht dan immer:
"Gut, dass wir drüber geschrieben haben!, anstatt was im Kleingedruckten zu unterschreiben! Man hat ich bemüht! Unser Freitags- Problemhaushalt wurde um eine Facette erweitert"

tschüss
JP
Joachim Petrick schrieb am 08.10.2009 um 15:52
Ach Du lieber Freitag Augustin, alles ist hin!

Hallo misterL,
vielen Dank fü Dein nacheilendes Verstännis für meine Person im Sinne von Friedrich Hölderlin:

"Küdt sinn dat die Verzweifflung naht, aver nittens küdt da gleisch die Not ums Eck.

Tschöö wa,
misterL "

Da sage ich nur mit Augustin:
"Hals- ohne Beinbruch!"

tschüss
JP
Joachim Petrick
Hamburger, begeistert vom Theater Stadtgefluester, 66-71 in Westberlin gelebt, 1982-89 Beliner Maueröffner, Sympathisant"Tanzender Lachoffensive", bin fuer spontane Humortests im Oeffentlichen Nahverkehr.
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