Joachim Petrick

Frag Lacher in den Bauch

04.05.2011 | 17:17

Angela Merkel stimmt Ode auf die Freude über den Tod Osamas an!

Angela Merkel stimmt, gar nicht leise, Ode auf die Freude über den Tod Osama Bin Ladens  an!

Ist Bundeskanzlerin Angela Merkel nicht nur mit dem Klammeraffenbeutel ihrer ungecoachten Selbstrede gepudert, sondern direkt des Wahnsinns Schwachsinn fette Beute geworden, dass sie eine
"Angie Ode an die Freude über den Tod Osamas"
vom Podiums- Kateder herunter in der versammelten Bundespressekonferenz des gestrigen Tages anstimmt:
„Ich freue mich, dass es gelungen ist, Bin Laden zu töten“.

So ein verräterisch leidenschaftlich unverblümt moralisch entgrenzter wie, unverhohlen, entgrenzender Satz im gefühlten "Blümchenkleid" aus dem Munde unserer Bundeskanzlerin, Angela Merkel, ihres Zeichens wissenschaftlich leidenschaftslos studierte Physikerin,  verstandesbegabt,  vernunftverpflichtet  und -vergattert, verdattert gewählt, gestählt in der Helmut Kohl Parteispendenaffäre des Jahres 2000, verdonnerte  Partei- Vorsitzende einer „christlichen“ Partei und ausgebildete Pfarrerstochter aus der Uckermark, mit der Neigung, nicht nur in Stress- Situationen, sondern auch bei ganz alltäglichen Angelegeneheit, still und stumm, ganz beiläufig, mit beiden Händen, linke Zeigefingerspitze  kontaktet rechte Zeigefingerspitze,  vor ihrem Bauch, gleichnishaft  das Elypsen Runde eines Pessar, zwecks gleichförmig gerichteter Aufrechterhaltung ihres, durchaus vorhanden, zentrierenden  Konzentrationsvermögens zu bilden.

 Eine Bundeskanzlerin Angela Merkel, die, fern jeder rechtsstaatlichen Ethik, sich ganz den blutrünstigen Lynch Rufen der Vergeltung vorbiblischer Rachegefühle  überantwortend,  eine Ode der Freude, auf den Tod Osama Bin Ladens anstimmend, zum Allerbesten gibt,  der, angesichts seiner abstrus fatal mental gestörten  Neigung, sich Verbrechen zu rühmen, die er womöglich weder organisiert , noch begangen, nach dem rechtsstaatlichen Prinzip der Unschuldsvermutung, noch nicht einmal als Angeklagter, sondern vorläufig nur als Beschuldigter galt und posthum nun, dank seiner präjudizierenden Hinrichtung in der Stunde der weltweit operierenden US- Exekutive, mutmaßlich für alle Zeiten als Hassprediger erst zum Hassobjekt nun, gar ohne Not,  ganz für alle Zeiten zum Märtyrer stilisierbar,  zu gelten hat?

Abgesehen davon, findet sich Bundeskanzlerin Angela Merkel rechtsstaatlich moralisch rückgratlos, in eine global inszenierte Situation ein, die gespenstisch anmutet, wenn US- Präsident Barack Obama und Außenministerin Hillary Clinton vor dem Fernsehapparat m Weissen Haus sitzen und die Aktion gegen einen Gebäudekomplex in einer dichtbesiedelten Stadt in Pakistan beobachten, in dem US- Präsident Barack Obama und Außenministerin Hillary Clinton, neben einem mutmaßlichen Kriegsverbrecher Osama Bin Laden, seine Frau, erwachsenen Clan- Angehörigen, auch mehr als  20 anwesende Kinder vermuten.

Merke:
Angela Merkel ist ganz anders,
iAngela Merkel st
"Demokratie Jetzt",
Angela Merkel  kommt nur, wg.allerlei mentaler Ausfallserscheinungen im Momentum ihres Bundeskanzleramtes, vorläufig  nicht dazu.

Aber, was nicht ist, soll nun per "Moratorium" atomwaffen- , atomenergiefrei werden auf Erden.

Amen!, oder so?

JP

 
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Kommentare
ebertus schrieb am 04.05.2011 um 18:23
Hallo @Joachim Petrick,

hatte ja bereits in "meinem" Blog zum Thema auf Merkels Historie, auf die beiden Pole ihrer Sozialisation hingewiesen. Einerseits "das Gute" mit dem christlichen Elternhaus und allen, damit einhergehenden, positiven Zuschreibungen. Andererseits "das Böse", ihre Funktion als FDJ-Sekretärin, und von einer passiven Mitläuferin bis zur aktiven Gestalterin war das alles an Mutmaßungen, an möglicherweise Unterstellungen dabei.

Ich selbst hatte da - zugegeben - oft das Gefühl einer gewissen Ambivalenz, hätte als bekennender (westdeutscher) Linker, als im Grunde gläubiger Mensch für mich sicher in beiden Varianten entsprechende Gründe finden können, damit "irgendwie" konform zu gehen.

Spätestens seit 2003, mit Merkel als eine(r) der treusten Vasallen von GWB und seiner Irak-Invasion setzte bei mir ein Umdenken, eine positionelle Neubestimmung ein. Die aktuellen "freudigen" Äußerungen von Merkel haben diesen, meinen Wandel im Denken lediglich bestätigt.

Ergo: Merkel ist im schlimmsten wohl denkbaren Sinne in einem absoluten, christlichen Fundamentalismus gefangen und verankert und das mit der FDJ war kein Gegensatz, kein notwendiges Mitlaufen unter den Verhältnissen. Es war eine ihr in natürlicher, dem institutionellen Christentum innewohnende, eine weitere Seite von Totalitarismus, von Herrschaft und Machtausübung, wie das eben Religionen, gleich welcher Couleur als Ordnungsfaktoren, als (staatliche) Institutionen nun eben einmal sind; egal, welche weltlichen Mächte da formal den Staat repräsentieren mögen.

Und weil das zu konstatieren ist, so sollte, so muss man sich größte Sorgen machen, falls die USA noch weiter nach rechts rücken, die dort offener agierenden, religiösen Fundamentalisten weiter an Macht und Einfluß gewinnen - was im Zuge der sich verschärfenden, ökonomischen Krise eine hohe Wahrscheinlichkeit hat. Mit Merkel an der Spitze - und dieser, Verfassung(en) und Menschenrechte negierenden Denke - werden wir spätesten dann und diesmal endgültig in die Koalition der Willigen, der neuen Kreuzzügler eingereiht.

No Mercy, ohne Gnade...
Joachim Petrick schrieb am 04.05.2011 um 18:43
Hallo ebertus,

wohin Angela Merkels Regieren nach demoskopisch prekärer Stimmungslage hinführen kann, erleben wir ja gerade mit ihrer herausgerutscht dahingeflutschten "Ode an die Freude über den Tod Osamas" in diesen Tagen, oder wurde Osama, doch schon, wie geunkt, gefunkt, im Jahre 2002 exekutiert(s. Anmerkung) ?, die eigentlich Freude folglich ungenutzt längst verwest, weshalb diese Freude über die Kunde vom Tode Osamas transatlantisch so künstlich angestrengt gewollt elektrisiert eilig scheinheilig aufgeladen zelebriert wird, damit die Völker der Willigen und Unwilligen Koaltionen nicht merken, wie verladen sie wurden und werden?
Joachim Petrick schrieb am 04.05.2011 um 18:46
Anmerkung:

www.freitag.de/community/blogs/wolfram-heinrich/osama-bin-laden---je-oben-desto-totmachen-nein

sachichma schrieb am 04.05.2011 um 09:39
Ist er wirklich tot? Ist nicht eigentlich der Zeitpunkt seit heute morgen, mehr als 2 Tage nach dem Vorfall, überschritten? Das Problem sind die bekannten und bewiesenen Lügen aus der Vergangenheit.

Anstatt alles zu tun um Verschwörungstheorien im Keim zu ersticken, sind konsequenterweise Zweifel an den offiziellen Versionen berechtigt. Je länger es dauert das definitive, unwiderlegbare Beweise vorgelegt werden, desto unglaubwürdiger wird die ganze Version. Mord oder Propagandashow ist dann nebensächlich.

Keine DNA zur Untersuchung von unabhängigen Laboren freigegeben, kein einziges Video, kein Foto (mit DGN/EXIF Daten). Nichts. Das erinnert langsam an die Powerpoint Präsentationen über die LKWs die die angeblichen WMD im Irak herum fahren und "deren Raketen in 10 Minuten Europa erreichen können" (Toni Blair).

Anstatt konkrete Beweise vorzulegen werden weiter Sicherheitswarnungen vor möglichen Racheaktionen herausgegeben.

Joachim Petrick schrieb am 04.05.2011 um 17:55
@sachima

sachichma schrieb am 04.05.2011 um 09:39
Ist er wirklich tot? Ist nicht eigentlich der Zeitpunkt seit heute morgen, mehr als 2 Tage nach dem Vorfall, überschritten? Das Problem sind die bekannten und bewiesenen Lügen aus der Vergangenheit.

Anstatt alles zu tun um Verschwörungstheorien im Keim zu ersticken......, "

Interessanter Aspekt, der mich auf einen weiteren Aspekt bringt, dass Osama bin Laden seit dem Jahre 2002 tot, aber als Untoter weiter gelebt, damit der Irak Krieg vonstatten ging, damit noch im Jahre 2009 Obama die US- Truppen in Afghanistan, innenpolitisch unbehelligt, aufstocken konnte, und nun sogar schon Morgen mit genetischem DNA Material und Bild aus dem Jahre 2002 der Tod Osama bin Ladens dreist dokumentiert werden soll?

Warum demonstrierte George W. Bush wohl ab dem Jahre 2002 so ein Desinnteresse an der Suche nach Osma "Nicht mehr erste Priorität....."?
---------------------------------

„Das wichtigste für uns ist, Osama Bin Laden zu finden. Es ist unsere oberste Priorität, und wir werden nicht ruhen, bis wir ihn finden.“ (George W. Bush am 13. September 2001)

Ich weiß nicht, wo er ist. Ich habe keine Ahnung, und es kümmert mich wirklich nicht. Es ist gar nicht so wichtig. Es ist nicht unsere Priorität.“ (George W. Bush am 13. März 2002)

Bush: "We Will Find Osama Bin Laden and Bring Him to Justice"

Obama:"Justice Has Been Done"

U.S. Refusal of 2001 Taliban Offer Gave bin Laden a Free Pass :

" When George W. Bush rejected a Taliban offer to have Osama bin Laden tried by a moderate group of Islamic states in mid- October 2001, he gave up the only opportunity the United States would have to end bin Laden's terrorist career for the next nine years.The al Qaeda leader was able to escape into Pakistan a few weeks later, because the Bush administration had no military plan to capture him.The last Taliban foreign minister, Wakil Ahmed Muttawakil, offered at a secret meeting in Islamabad Oct. 15, 2001 to put bin Laden in the custody of the Organization of the Islamic Conference (OIC), to be tried for the 9/11 terror attacks on the United States, Muttawakil told IPS in an interview in Kabul last year."

Frankfurter Rundschau:

"Ich weiß nicht, wo er ist. Ich habe keine Ahnung, und es kümmert mich wirklich nicht. Es ist gar nicht so wichtig. Es ist nicht unsere Priorität.“ (George W. Bush am 13. März 2002)

War zu dem Zeitpunkt des Jahres 2002 auch in der US- Administration an maßgeblicher Stelle, u.a. US- Präsident George W. Bush, bekannt, dass Osama Bin Laden in einem komfortablen Hausarrest in einer militärischen Anlage in Pakistan interniert "geparkt" war, um in "medial gebotener" Ruhe den deligitimierten Krieg gegen den Iraque, propagandistisch ungestört, vorzubereiten?
Immerhin behauptet ketzt der pakistanische Geheimdienst, der US- Administration sei spätestens seit dem Jahre 2009 durch eben diesen pakistanischen Geheimdient bekannt gemacht worden, dass Osama Bin Laden in dem besagten Terrain der pakistanischen Miltärs mutmaßlich sein Domizil eingerichtet hatte.
Vadis schrieb am 04.05.2011 um 19:00
Mit Verlaub,

hier sehe ich eher eine Ode auf Selbstgefälligkeit angestimmt. Langsam wird's peinlich, den gefühlt 1001sten Komparativ in Stellung zu bringen.
Joachim Petrick schrieb am 04.05.2011 um 20:09
@Vadis

"hier sehe ich eher eine Ode auf Selbstgefälligkeit angestimmt. Langsam wird's peinlich, den gefühlt 1001sten Komparativ in Stellung zu bringen."

Welchen Vergleich 1001sten Komparativ meinen Sie?
Joachim Petrick schrieb am 04.05.2011 um 20:11
Inzwischen läßt Bundeskanzlkerin Angela Merkel ja über ihren Pressesprecher ihr Verständnis über die von ihr ausgelöste Verstörung bekunden, weil wohl die Worte "Tod und Freude" in einem Satz nur schwer vermittelbar seien
Vadis schrieb am 04.05.2011 um 22:29
Ich fand »Ode« nun doch übertrieben und meinte auch die wachsende Anzahl an separaten Beiträgen zum Merkel-Zitat. Nichts für ungut.
Joachim Petrick schrieb am 05.05.2011 um 00:29
@Vadis

"Ich fand »Ode« nun doch übertrieben und meinte auch die wachsende Anzahl an separaten Beiträgen zum Merkel-Zitat"

Da sage ich mit Angela Merkel wie in ihrem Fall in meinem Fall, ich verstehe den Einwand.

Aber bitte schön, wie soll ich die Ungeheurlichkeiten an Zumutungen versynapsen, ohne argumentativ ganz zu verblöden, wenn nicht durch Anflüge von Poesie,während Angela Merkel mit solcher Art Einlassungen, das Politisieren zu erwürgen droht.
poor on ruhr schrieb am 04.05.2011 um 21:42
@JP

Dieser unselige Satz von der Freude über den Tod eines Menschen hatz mich auch seltsam befremdet. Bin Laden war ein Terrorist und für viele Todepfer verantwortlich, aber so wie Merkel es gesagt hat, geht es einfach nicht.

Ob es ein Lapsus war? Oder cool kalkuliert? Ich würde eher die erste Frage mit ja beantworten.

Normalerweise ist Frau Merkel ja so drauf, dass sie doch eigentlich auf die Wirkung ihrer Worte achtet!

Ich kann nicht in Frau Merkels Kop reinsehen, aber selbst wenn es wirklich die Wahrheit ist, was sie denkt , passt so ein Satz eigentlich nicht zu ihr.

Da habe ich noch im Mai Konkret von Svenna Triebler über Merkel den Titel und die Geschichte gelesen, dass Mutti (womit Merkel gemeint war) die Beste ist.

Solch einen Satz konnte Frau Triebler auch nicht vorhersehen.

Das darf man nicht sagen.

por
Joachim Petrick schrieb am 04.05.2011 um 21:51
@por

"Bin Laden war ein Terrorist und für viele Todepfer verantwortlich"

Das fatale ist, selbst das ist ketzlich eine unbelegte Tasachenbeahuptung, die mutmaßlich vor keinem ordentlichen Gericht eines Rechtsstaates ohne Beleg bestand hätte.

Osama Bin Laden gehörte möglicherweise zu jenen Menschen, die sich gar bekenntniswütig, spirituell befeuert hirnrissig bescheuert mit Verbechen schmücken, die sie gar nicht oganisiert, geschweige denn persönlich begangen haben.
poor on ruhr schrieb am 04.05.2011 um 21:57
@JP

Es stimmt schon, dass die letztliche gerichtliche Überprüfung irgendwie fehlt. :(

por
Joachim Petrick schrieb am 04.05.2011 um 21:59
korrigiert:
"Bin Laden war ein Terrorist und für viele Todepfer verantwortlich"

Das Fatale ist, selbst das ist letzlich eine unbelegte Tatsachenbehauptung, die mutmaßlich vor keinem ordentlichen Gericht eines Rechtsstaates ohne weitere nachvollziehbare Geständnisse, Belege Bestand hätte.

Was uns im Fall Osma Bin Laden vermittelt wird, es bracuht keinen Nachweis mehr von persönlich zuzuordnender Schuld, es reicht für die Verurteilung, gar die Exekution die Tatsachenbehauptung der Zugehörigkeit zu einer kriminellen, bzw. terroristischen Vereiningung.
Ein Rechtskonstrukt, das es erst seit den Tagen der RAF- Prozesse in Stuttgart- Stamheim 1975 in Deutschland gibt.
Bei den Naziverbrechen, Kriegsverbrechen der Deutschen Wehrmacht ging es wundersam, sonderbar noch stets um den rechtsstaatlichen Nachweis persönlicher Schuld.
Joachim Petrick schrieb am 04.05.2011 um 22:03
@por

"Es stimmt schon, dass die letztliche gerichtliche Überprüfung irgendwie fehlt. :("

Wieso gibt es da keinen parteiübergreifenden Aufschrei?
poor on ruhr schrieb am 04.05.2011 um 22:28
@JP

Gibt es ja eigentlich! Sogar Frau Merkels eigene Leute gehen ja, was diesen bösen Satz betrifft aud Distanz"

Gruß

por
Joachim Petrick schrieb am 05.05.2011 um 00:23
@por

"Gibt es ja eigentlich"

Bisher aber nur was den prekären Satz von Angela Merkel betifft, aber nicht die fehlende Frage nach der gerichtlichen Überprüfung
archinaut schrieb am 05.05.2011 um 00:43
.... schon Kohl wusste den Grund:
"Kiffst Du, Mädchen?"

Oder war es der falsche Zettel
(auch bekannt als der Schabowski-Trick ;-))?
Joachim Petrick schrieb am 05.05.2011 um 03:05
@archinaut

köstlich dieser Unsinn sinnstiftende schwarze Hammer & Sichel Humor !

Madels! Jungens!
"Nicht Jammern und Picheln, sondern Hämmern & Sicheln!"
Joachim Petrick
Hamburger, begeistert vom Theater Stadtgefluester, 66-71 in Westberlin gelebt, 1982-89 Beliner Maueröffner, Sympathisant"Tanzender Lachoffensive", bin fuer spontane Humortests im Oeffentlichen Nahverkehr.
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