Joachim Petrick

Frag Lacher in den Bauch

10.10.2011 | 13:55

Augstein&Blome „Ballaballa in Walhalla? Nein!, Pofalla!“7/10/11

Augstein&Blome „Es pofallart die Berliner Republik“ 7/10/11
Augstein&Blome lassen mit Asterix&Obelix Majestic das Imperium Romanum in Gallien wieder auferstehen.
Augstein:
„Blome!, Sin doch auch Asterix Fan.
Kennen Sie die Stelle, wo Majestic am Boden fassungslos zerstört, einfach nicht mehr kann?
Blome:
“Das ist die falsche Stelle.
Die richtige Stelle ist da, wo Asterix&Obelix auf Korsika als Wahlbeobachter das dortigen Wahlverfahren kennen lernen! Alle Stimmen in die Urnen, als Flaschenpost ab ins Meer zu den Fischen. Danach an Land die Messer heraus, die fechten das urig echte Wahlstimmenergebnis aus,“
Was heißt denn hier bei der SPD, den Grünen in Berlin gesichtswahren? Da müssten die ja erst einmal überhaupt ein Gesicht haben.
Im Berliner Wahlkampf haben sich der Wowereit und die Künast doch schon in Harnisch grün wie rot pofallart, bevor wir wussten, was das ist.

,Augstein:
„Was heißt die Abfuhr der Grünen durch die SPD in Berlin für den Bund? Ist das nicht ein verheerendes Signal für die rotgrtünen Optionen, Chancen im Bundestagwahlkampf 2013?
Das finde ich von Klaus Wowereit absolut enttäuschend.

Da kennt Augstein den politisch Ausgebufften Klaus Wowereit nicht, der will seinen Chancen als Kanzlerkandidat der SPD gegen die Rolling Stone „Steinbrück & Steinmeier“ auf einen Gabriel wahren. Nur deshalb lässt Wowereit jetzt in Berlin eine rotgrüne Landesregierung sausen.

Die Berliner Landespolitik ist seit Jahrzehnten ein finsteres Energieloch, da könnte die Idee einer rotgrünen Koalition im Bund binnen zwei Jahren medial katastrophal kommunizierbar obsolet sein, indem sowohl Klaus Wowereit als auch Renate Künast als politische Rohrkrepierer auf Berliner Landesebene rotgrün vorgeführt werden.
Die Piraten kommen nicht nur frischer daher als Wowereit, Künast, Trittin zusammen genommen, sondern haben die Beifallsflotten der Medien, so jung, wie sie sind, geentert,
Da müssten die grau gewordenen Grünen, voran, Künast, Trittin „Mit Verlaub Herr….“ Ihre Partisanen Turnschuhe als Knobelbecher überstülpen, um den Piraten die Furcht vor den Herren & Damen der Demoskopien, impfend, einzutrichtern.

Schon ist nicht der Harnack aus Hannover mit seinem Hackebeilchen anno 1924 bei Augstein, sondern der Blome mit seinem Pofalla, wie er ihn interpretiert als die personifizierte Stalinorgel, als Flakgeschütz Kaliber 8 zur Zertrümmerung öffentlich gesitteter Diskurse.
“Alles Pofalla, oder was?“
„Der Tag geht, Pofalla kommt!“

Blome zu Augstein:
„Übrigens kann ich Ihre Visage nicht mehr ertragen. Sie gehen mir so was auf den Senkel. Dieser offene Kragen, den Sie zur Schau tragen, ihr ganzes Getue, Ihre Hackfresse.
Legen Sie sich doch gehackt!
Gehen Sie mir aus den Augen, bevor ich kotzen muss!“

Augstein zu Blome:
„Na!, der Mann, der das sagte, sind nicht Sie mein lieber Blome: das war der bis dato ministrabel taugliche Generalsekretär Herr Pofalla von der CDU, der das seinem Parteifreund Bosbach, dem hauptamtlichen Kritiker des Rettungsfonds im Fernsehen entgegen geschleudert.
Was hat der Pofalla gesagt?, der hat gesagt:
„ Ich kann Deine Fresse nicht mehr sehen. Ich kann Dich und Dein Gerede nicht mehr ertragen. Ich finde Dich so was zum Kotzen!
Noch ein Wort und ich vergesse mich, dass ich niemals schlagende Verbindungen eingehen wollte, auch wenn ich es tun sollte!“

Blome:
„Das hat er so gesagt? Ist doch egal, Es geht doch nicht um die Frage
“Wie viel ist im Pofalla von uns drinnen, wie jetzt allgemein gefaselt wird, sondern darum
“Wie viel ist im Pofalla von uns drinnen!“

Auch, wenn das , was der Pofalla da angestellt hat, nicht entschuldbar ist, so ist es doch menschlich!“

Augstein:
„Wieso menschlich?
Nein Herr Blome, so würde ich nicht einmal zu Ihnen reden, was der Pofalla zu dem Bosbach als Duzfreund gesagt hat, , wenn ich auf Sie böse wäre.“
Ende der Durchsage

„Gott habe Erbarmen mit den bildungsfernen den bildungsnahen Armen:
„Ausgerechnet in Krisen pofallart nicht die die Deutsche, es pofallart die Berliner Republik“

JP
 
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Kommentare
Joachim Petrick schrieb am 10.10.2011 um 13:58
Joachim Petrick schrieb am 10.10.2011 um 14:01
„Pofalla Walhall Ach unterm Berliner Merkel Dach“

„Ballaballa in Walhalla? Nein!, Pofalla!

Christdemokraten im Duett,
Gar nicht nett
Verlautbarten als
Verkannte Geisteshünen
allen deutschen Landen
nahend blühenden Untergang

Den einen Bosbach ein Wolfgang
Sehend
erleiden wir lange schon im
„Äther Bericht Freies Berlin“

Mit dem zweiten nun
Soll uns
Ballaballa?
Nein Pofalla!“
Der Teufel holen.

Es fielen garstig böse Worte in Harnisch
auf Regierungsebene zwischen beiden,
Wie einst in den letzten Tagen
Des andauernden Untergangs
des Dritten Reiches anno 1945
Im Führerbunker unter der zerstörten Reichskanzlei
Zwischen dem tortenvernichtenden Führer
Adolf Hitler und seinen Feldmarschällen, Generälen

„Halt Dein Fress Du Hess!“
„Ich kann Deine Scheiß Argumente nicht mehr hören!“
„ Ich kann Deine Fresse nicht mehr sehen.
Ich kann Dich und Dein Strategen
gestapeltes Schwadronie
im Planquadrat nicht mehr ertragen.
Ich finde Dein taktisches Motzen so was zum Kotzen! „

Wenn diese unholde Schalmei
in den Vereinigten Christstreitereien
in den Ohren des Alten,
des Kanzlers Konrad Adenauer
als schallendes Knall Trauma Kunde hallten,
der drehte sich in seinem Grabe
zu Rhön mit Sicht auf den Rhein
dreimal auf der Stelle
die politischen Seiten im Fluchen wechselnd um
und ließ sich gar nicht fidel,
wie einst Kaiser Barbarossa
unterm Kyffhäuser Bergmassiv
einen roten Bart
aus dem Knochen seiner Haxen wachsen.

Früher im wilhelminischen Kaiserreich hieß es weiland im Roman
„Der Untertan“
von Heinrich Mann:
„Unsere Leutnants macht uns keiner nach!“.

Im drohenden
„Pofalla Walhall Ach unterm Bundeskanzlerin Angela Merkel Dach“
des nahenden Untergangs der Berliner Republik der letzten Tage der Angela Merkel Kanzlerschaft heißt es schallend grell und drall: :
„Unseren Pofalla macht uns keiner nach!“

JP
poor on ruhr schrieb am 10.10.2011 um 19:52
Stehen die Politiker wie Profalla aber auch nicht unter einem Riesendruck wenn Ihnen sowas entfährt?
Ich will Profalla nicht entschuldigen, aber ich finde die Feststellung der Tatsache, dass auch Politikern so etwas passieren kann, sehr bemerkenswert.
Das ist doch eher Gerüstbauerjargon, aber da könnte das schon fast wieder freundschaftlich gemeint sein! ;)
Joachim Petrick schrieb am 10.10.2011 um 21:52
@por

"Das ist doch eher Gerüstbauerjargon, aber da könnte das schon fast wieder freundschaftlich gemeint sein! ;)"

Genau, so wollen das Pofalla und Bosbach jetzt kommuniziert wissen.

Dabei war und ist das ganze der Einschätzung meiner Frau und meiner ein durchsichtiges Manöver von Pofalla gewesen, statt Bosbach als Rettungsschirmkritiker sich in die Schlagzeilen zu katapultieren.

Das Echo hat ihm Recht gegeben.
Joachim Petrick schrieb am 10.10.2011 um 22:57
@por

Das war die harmlose Variante der Deutung von Pofallas Entgleisung.

Viel schlimmer wäre es, wenn Pofalla nichts inszeniert hat, sondern unter dem Druck der zugespitzten Banken- , Eurokrise mental in Untergangsstimmung aus allen Fugen ins Uferlose geraten ist.
poor on ruhr schrieb am 11.10.2011 um 17:57
@JP

Eine mögliche Deutung, aber die Blamage und der Imageschaden vonn Profalla war doch immens. Spricht das nicht dagegen?
poor on ruhr schrieb am 11.10.2011 um 17:58
@JP

Also ich glaube ja Deine schlimmere Deutung Des Entgleisens von Profalla. :(
Joachim Petrick schrieb am 11.10.2011 um 20:10
@por

".....aber die Blamage und der Imageschaden vonn Profalla war doch immens. Spricht das nicht dagegen?"

"Ingefahr und höchster Euro Not, ist der mitterle Weg der sichere Tod"

Weil Angela Merkel nicht nur Kluge kennt, sondern auch Alexander Kluge Aphorismus, hatte die Stunde des Genralsekretärs der CDU Ronald Pofalla geschlagen, wie einst der Ledgonärs Hauptmann Sebastian, alle heransausenden rettungsfond Weitungs Kritiker Pfeile, im Kamikazestil auf sich vereinigend, unschädlich zu machen.
Joachim Petrick schrieb am 11.10.2011 um 20:12
@por

Übrigens so wie Pofalla jetzt öffentlich drauf ist, platzt er ja geradezu unfehlbar unanfechtbar vor Sündenstolz:

"Wenn keiner zu mir steht, muss ich eben selber zu mir stehen, zu mir Ja sagen, mich mögen!"
Joachim Petrick schrieb am 11.10.2011 um 20:17
@por

"Also ich glaube ja Deine schlimmere Deutung Des Entgleisens von Profalla. :(""

Ich fürchte das auch.

Wir werden von denpolitischen Lügenbolden ja sogar bei guten nachrichten hintergangen.

Da wird doch glatt behauptet, die Stimme der Slowakei entscheidet über die Ausweitung des Euro Rettungsfond.

Dabei steht in den Euro Beschlüssen in Klartext:
"90 % an Zustimmungsstimmen der Eurostaaten reicht, um den Mechanismus des ausgeweiteten Euro- Rettungsfonds in Gang zu setzen (s. Deutschlandfunk heute gegen Miitag)
poor on ruhr schrieb am 12.10.2011 um 19:06
@JP

Na ja, könnte auch sein.
poor on ruhr schrieb am 12.10.2011 um 19:07
@JP

Der arme Profalla, jetzt ham sie ihn an den Ohren gepackt! ;)
poor on ruhr schrieb am 12.10.2011 um 19:08
@JP

Freut mich, dass wir beide das Gleiche befürchten. ;)
Joachim Petrick
Hamburger, begeistert vom Theater Stadtgefluester, 66-71 in Westberlin gelebt, 1982-89 Beliner Maueröffner, Sympathisant"Tanzender Lachoffensive", bin fuer spontane Humortests im Oeffentlichen Nahverkehr.
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