Joachim Petrick

Frag Lacher in den Bauch

24.11.2010 | 20:49

Bedingungsloses Grundeinkommen (BGE), eine Verdeckungsdebatte?

Bedingungsloses Grundeinkommen (BGE), eine obskure Verdeckungsdebatte?
   
Da schreibt der Blogger sozenschreck u. a. an anderer Stelle dieser BGE Debatte

www.freitag.de/community/blogs/denihilonihilfit/das-bge-als-emanzipation

24.11.2010 | 14:53 Red Bavarian):

"..........dass der überwiegende Teil der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten draufzahlen müßte.
Keine Partei/Koalition würde vor diesem Hintergrund dafür Mehrheiten erlangen".

Bei der ganzen BGE Debatte wird n. m. E. tunlichst, begeistert hier, empört da, übersehen, dass diese BGE Debatte  nur noch Begleitmusik für das ist, was die Agenda2010/Hartz IV über die ganze steuerliche  Aufstocker Lohnfinanzierung herbeiführt, nämlich der gesetzlichen Sozialversicherung durch prekäre Arbeitsplätze, Ausbeutung durch zu niedrig bezahlte Voll- und teilzeitarbeitsplätze, die Abschaffung der Renten- und Arbeitslosenbeiträge für Hartz IV Empfänger/innen( bisherige Anwartschaften für Hartz IV Empfänger € 1.57/anno) herbeigeführt, das Wasser für auskömmliche Rentenanwartschaften über dem Niveau der Grundsicherung auf Sicht absehbar in Zukunft abgegbraben wird.

Die Debatte über das Bedingungslose Grundeinkommen (BGE), gleich welcher Provenience und Ausrichtung,  entpuppt sich, je länger diese Deabtte unverdrossen läuft, als Verdeckungsdebatte, wie andernorts Verdeckungstaten, um Schandtaten unsichtbar zu machen, damit  sich das eigentliche vom Stapel gelassene sozialpolitische Monster in seiner verheerenden Wirkung auf Lebensläufe, Berufsausbildungen, -wege, ungestört entfalten kann, sein Zerschlagungswerk der gesetzlichen Sozialversicherung, samt Umlageverfahren, durch die Agenda2010/Hartz IV vollenden kann.

So schreibt der Blogger sozenscheck an anderer Stelle dieser BGE Debatte weiter:

"...........Andererseits kann ich es menschlich nachempfinden, dass die Klientel der ewig Benachteiligten das Thema immer wieder gut finden."

Diese BGE Verdeckungsdebatte schlummert doch gerade jene, wie man hier gerade besichtigen kann, ein, die es betreffen wird, weil eben (s.o) der gesetzlichen Sozialversicherung bereits jetzt über die Hartz IV Gesetze, Jahrgang um Jahrgang, vom unausgebildeten bis zum akademisch ausgebildeten  Arbetnehmer/in das Wasser für auskömmliche Rentenanwartschaften, angesichts zerfurchter, unterbrochener , gebrochener Berufslaufbahnen, zerschellter Karriereleitern, gescheiterter Selbstständigkeit  abgegraben wird.

Eine andere Debatte wäre keine Verdeckungsdebatte sondern ein Novum an Debatte, nämlich eine Debatte über einen von der deutschen Wirtschaft und Gesellschaft über die Wertschöpfung finanzierter Investivlohn an alle Bürger/innen für familien- , Vermögens- und Kaufkraftbildung zur Verstetigung einer anhaltend stabilen Binnenkonjunkur:
So ein Investivlohn könnte meinethalben auch BGE genannt werden.
Warum?
Weil nur ein nach unten abgesichert dynamisiertes BGE hinreichend vor den Gefahrenlagen einer Weltwirtschaftskrise beim Übergang von der Güterproduktions- zur Finanzprodoktgesellschaft schützen kann, wäre es da nicht sinnvoller, das BGE als eine Art vermögensbildenden Investivlohn der deutschen, der europäischen, der globalen  Wirtschaft zu organisieren, der aus dem von der Weltwirtschaft über eine globale Wertschöpfung aufgestellten Kapitalstock finanziert wird?

Die Verengung der politischen Debatte weg von allgemeiner Partizipation in Gesellschaft und Wirtschaft durch die Etablierung demokratischer Strukturen hin zu einer reinen BGE Debatte im bisherigen Verlauf birgt die Gefahrenlage, denen auf den Leim zu gehen, die das BGE schon längst über die Agenda 2010/Hartz IV auf Kiel gelegt, Moant für Monat. Jahr für Jahr nicht nur neu, sondern prekärer  vom Stapel lassen.

JP

 
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Kommentare
luggi schrieb am 24.11.2010 um 21:21
Ach JoPe, irgendwie hast du einen Fan, der seine wenigen ein-Stern-Verteilungsmöglichkeiten an dich verschenkt/verschwendet. Muss ein Star-Stalker sein. Vielleicht gibt er sich ja mal zu erkennen und schreibt, warum sie/er diese primitive Form, einer Kommentierung,verwendet.

btw. das Sternchensystem, quasi Bienchensystem, hat mich schon in meiner Zeit als Schulbub nicht nur irritiert

mal sehen, was der relaunch bringt; meint, dieser Blog oder Kommentar wurde von xyz so bewertet; oder ist das Absicht, dass man sich verstecken kann?
Joachim Petrick schrieb am 24.11.2010 um 21:35
Mensch luggi,

"mal sehen, was der relaunch bringt; meint, dieser Blog oder Kommentar wurde von xyz so bewertet; oder ist das Absicht, dass man sich verstecken kann?"

so um die Ecken habe ich in diesem Fall, anders als sonst, lange nicht gedacht.

Bei Lichte betrachtet, ist da extra was dran
sozenschreck schrieb am 24.11.2010 um 21:34
Mannoh...!
Schon wieder ein BGE-Blogbeitrag!
Aber, ich werde ganz sicher bald zum stolzen Troll!
Weil ich so oft in der FC zitiert werde!
Das darf ich eigentlich gar nicht! ;-)
Joachim Petrick schrieb am 24.11.2010 um 21:37
Ich nehme den Blogger sozenschreck zu aller Schreck gar nicht als Troll, sondern mit Ernst am Spaß
Joachim Petrick schrieb am 24.11.2010 um 21:38
Schon wieder ein BGE-Blogbeitrag!"

aber nicht von hinten, sondern mit Gegenwind von vorn
sozenschreck schrieb am 24.11.2010 um 21:41
@Joachim Petrick
Ich nehme den Blogger sozenschreck zu aller Schreck gar nicht als Troll, sondern mit Ernst am Spaß.
--------------------------------------------------------
...sind für mich hier bei der FC völlig ungewohnte Töne! ;-)

Herzlichst, Ihre Durchlaucht, von Ihrem Soschi.
Joachim Petrick schrieb am 24.11.2010 um 21:54
@sozenschreck

Danke Soschi,
alles, was da BGE kreucht, fleucht und keucht Herr Durchleucht!

Hezlichst
tschüss
JP
sozenschreck schrieb am 24.11.2010 um 22:04
@Joachim Petrick
Hezlichst
tschüss
--------------------------------
Ha, muß sich auch ein "r" kaufen! ;-)
Joachim Petrick schrieb am 27.11.2010 um 14:13
Hui!
da hat er ein "r" gekauft
sozenschreck schrieb am 24.11.2010 um 21:45
....man beachte auch des Tempo der Kommentierungen zum Bogbeitrag!

Ich schätze, da kommen ca. 3 - 400 zusammen! :-)
sozenschreck schrieb am 24.11.2010 um 21:48
...ich kaufe mir ein "l".
Joachim Petrick schrieb am 24.11.2010 um 21:55
wie wäre es mit dem kauf eines M zum I
sozenschreck schrieb am 24.11.2010 um 22:00
@Joachim Petrick
wie wäre es mit dem kauf eines M zum I
-----------------------------------
... bin gerade zu doof! Sie meinen?
Joachim Petrick schrieb am 24.11.2010 um 22:21
@sozenschreck

mein Fehler!

zum L paßt kein M, im Sinne von IM "indoktrinierender Mistkäfer"
oder
"Indoor Mishaufen" mit Dungqualitäten
sozenschreck schrieb am 24.11.2010 um 22:26
@Joachim Petrick
zum L paßt kein M, im Sinne von IM "indoktrinierender Mistkäfer"
oder
"Indoor Mishaufen" mit Dungqualitäten.
------------------------------------------------------
:-)
Muß ich da jetzt stolz drauf sein? ;-)

P. S.,
noch ein "t" für den Misthaufen!
Joachim Petrick schrieb am 24.11.2010 um 23:12
@sozencheck

"P. S.,
noch ein "t" für den Misthaufen!

was wird daraus?:
"Misfithaufen"
Joachim Petrick schrieb am 24.11.2010 um 23:55
@sozenschreck

"in Medias res"

Ist die BGE Debatte, ähnlich wie die Art der Führung der Klimawandel Debatte, eine Verdeckungsdebatte, indem auf vermeintlich und wirklich zuküntige, herannahende Probleme verwiesen, gegenwärtig auf den Nägel nrenende Probleme wundersam ausgeblendet werden?
sozenschreck schrieb am 25.11.2010 um 08:28
@Joachim Petrick
Ist die BGE Debatte, ähnlich wie die Art der Führung der Klimawandel Debatte, eine Verdeckungsdebatte,....
----------------------------------------------------------------
Also, die Klimadebatte ist eine ganz andere, meine ich.
Deshalb, weil überhaupt nicht klar ist, ob wir durch den Mensch verursachte Klimaprobleme bekommen werden oder ob die gleichen Klimaprobleme auch unabhängig vom Mensch entstehen würden.
Bevor man da angeblich etwas ausblendet, sollte man auch wissen, wodurch Klimaveränderungen überhaupt entstehen!
Das weiß nämlich bis jetzt kein Schwein so genau.
Außer von den Grünen natürlich.
Die wissen immer alles (besser).
Palavern diesbezüglich sehr laut, aber auch nur spekulativ.
Treiben deshalb auch gerne Schweine durchs Dorf, damit man sie beachten und wählen soll! ;-)

Haben Sie den Blogbeitrag von @Kunibert Hurtig gelesen?
Steht jetzt so ca. auf der Blogbeitragsseite 9.
Joachim Petrick schrieb am 25.11.2010 um 15:44
@sozenschreck
Danke für den Urig Hurtig Hinweis

Mit verdeckungsdebatte meine ich wie ein Konfliktgemeng gen ein ein anderes ausgespielt wird.
Wir brauchen keinen Hinweis auf die gefahrenlagen von vermeintlichen und wirklichen Klimawandel durch menschen- oder Gotteshand , um seit Beginn der Indusztiellen Revolution nach den bleibenden Folgeschäden an der Umwelt durch das untergegangene Imperium Romanum zu wissen, dass die Art unserer heutigen Weltwirtschaft mit ihren asymmetrischen Produktionsweisen, samt prekären Währungsparitäten, Raubbau an der Lebenszeit von Menschen, Kulturen, Tieren, Pflanzen, Ressourcen verüben.
Statt ier nun fordern und fördernd Abhilfe zu verschaffen, wier eine Verdeckungskampagne von den Verursacher gesellschaten drer G 20 Staaten über den Klimawandel, vom Zaum gebrochen, finanziert, um in einer Koalition der Willigen gegen die Unwillien, die nächste Klimakatastrophe durch Kriege, miltärisch- human "unabdinglich notwendige" Interventionen zu organisieren?.
Joachim Petrick schrieb am 25.11.2010 um 15:51
@sozenschreck

Jetzt weiss ich, warum ich auf die Gefahrenlagen von Verdeckungskampagnen komme:
"Es ist die alte aber nachwievor bedeutsame Leier vom Hauptwiderspruch in unseren nachklerikalen Zivilgesellschaften, der auch nicht durch "Nebenschauplätze" außer Kraft gesetzt werden, geschweige denn aufgehoben werden kann, wie mancher Grüne/in bis hin zu den Neoökonomics überaus sympathisch engagiert meint
claudia schrieb am 25.11.2010 um 11:14
Ein paar Beobachtungen und wieder mal Gedanken:

Fast jede Debatte über das „BGE“ wird von Leuten besucht, die die ewiggleichen „neoliberalen“ Dogmen herunterbeten. Das führt dazu, dass Leute, die etwas analytischer an Sache herangehen wollen, die Geduld verlieren.

Tom Strohschneider schrieb:
>>Und hierin liegt womöglich die eigentliche Macht der Idee eines Bedingungslosen Grundeinkommens: Sie ist nicht zu diskutieren, ohne dass zentrale gesellschaftspolitische Auffassungen auf den Seziertisch kommen.<<
www.freitag.de/community/blogs/tom-strohschneider/grundeinkommen-anhoerung-im-bundestag-studie-die-fortsetzung?searchterm=Tom+Strohschneider

Es fällt mir sehr auf, dass der „Seziertisch“ in „BGE“ immer wieder in Keller verbannt wird, weil man eben die Lösung schon hat und gar nicht mehr viel nachdenken muss. Ausser über diverse Finanzierungsmodelle.

Ein „Modell“ zum Beispiel sagt: Alle Steuern werden abgeschafft zugunsten einer ausschliesslichen Besteuerung des privaten Konsums“ Aus der Konsumsteuer solle neben allen anderen Staatsaugaben das BGE finanziert werden. Natürlich sagen die Vertreter dieses „Modells“ dazu, dass damit Bezieher sehr hoher Einkommen, die nur zu einem geringen Teil für Konsum verbraucht werden, heftig profitieren würden, wenn sie von allen anderen Steuern befreit werden. Obwohl das natürlich ihre Intention ist. Stattdessen wird angeführt, dass die reine Konsumbesteuerung dem Staat, der sie als erster einführt, eine Zeitlang den Platz auf dem Siegertreppchen der Exportweltmeisterschaften sichern könnte. Das ist nachvollziehbar. Man muss nur nicht fragen, was wir langfristig davon haben, um sich für den Wettkampf der Produktionsüberschüsse begeistern zu können.

Andere sagen: „Finanzierung durch hohe Einkommensteuer.“ Dass Götz-Werner-Trommler das nicht gut finden, liegt auf der Hand, wie oben erläutert.
Auch haben natürlich Bezieher „mittlerer“ Einkommen Angst, dass durch die BGE-Steuereintreibung mehr verlieren als sie mit dem BGE dazu gewännen. (Kann man aus Berechnungen der Transfergrenzen ableiten). Angestellte, egal ob unten oder etwas weiter oben, haben kaum Möglichkeiten, sich von einem schlauen Steuerberater arm rechnen zu lassen, um sich vor dem Fiskus davonzumogeln. Die Sorge, dass diejenigen, die noch eine Verdienstmöglichkeit haben, die Hauptfinanziers wären, ist nicht ganz unbegründet. Dagegen zu stellen, dass sie dann aber bei Verlust des Arbeitsplatzes immer noch das BGE hätten, was ja besser wäre als der „Agentur für Armut“ in die Krallen zu fallen, beruhigt offenbar nur wenige. Unter Anderem auch, weil die Propaganda, das Erwerbslosigkeit eine geheimnisvolle „angeborene soziale Schwäche“, in vielen Köpfen fest verankert ist.

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Ganz unterschwellig wird auch in allen BGE-Debatten vermittelt, man solle dem Staat zutrauen, dass er das schon im Interesse seiner Bürger einrichten werde und ein treuer Sachwalter der Bürgerinteressen sein werde.
Es wird aber nicht dazu gesagt, warum man plötzlich wieder dem bekannten Lobbystaat vertrauen soll, ohne dass er zuvor grundlegenden Reformen unterworfen wird.
Einfach nur ein fester Glaube, der bekanntlich jeden imaginären Berg versetzen kann? Das ist doch ein bisschen dünn.

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Manche sagen, der Kapitalismus werde von einem „protestantischen Arbeitsethos“ beherrscht, Ein „BGE“ könne den Kaputalismus von diesem überholten Ethos befreien und so menschenkompatibler machen.
Man sollte aber nicht fragen ob es wirklich ein „Arbeitsethos“ ist, das den Kapitalismus antreibt. Dann würden sich doch betriebsbedingte Entlassungen fleissiger und fachlich engagierter Menschen von selbst verbieten?
Man soll nicht fragen ob es nicht eher ein „Kapitalrendite-Ethos“ ist. Ob nicht vielleicht, wer sehr hohe „Rendite“ aus einem Produktionsmittel extrahiert, von der „Ethikkommission“ Börse belohnt wird und wer weniger „Rendite“ abzieht, bestraft wird, da können die Leute im Betrieb noch so fleissig sein? Ob es nicht sch….egal ist, wie diese Rendite zustande kommt: Durch den Verkauf guter Produkte, oder indem man Menschen gesundheitsschädliche Nahrung andreht oder ob man den Gesundheizminister korrumpiert?
Solche Fragen werden von der Geschmacksrichtung „Arbeitsethos“ konsequent abgeschmettert.
Wer praktische Betriebserfahrung hat, weiss dass es dieses Arbeitsethos nicht gibt. Gerade auf den unteren Rängen, wo die Arbeit besonders anstrengt und ermüdet, spielen fast alle Lotto: Sie hoffen, eines Tages vom Arbeitskraftverkäufer zum Renditebezieher mutieren zu können.

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Warum müssen in BGE-Diskussionen alle Grundfragen zum Kreislauf Produzieren/Konsumieren und auf welche Wiese er „Renditewachstum ausschwitzt“, ausgeblendet werden?

Einfach unter dem Kaputalismus und seiner neoliberalen Agonie durchtunneln?
claudia schrieb am 25.11.2010 um 11:17
Tippfehlerkorrektur:
>>zum Kreislauf Produzieren/Konsumieren und auf welche Wiese er „Renditewachstum ausschwitzt“,<<
auf welche Weise
nicht auf auf welcher Wiese :-)
claudia schrieb am 25.11.2010 um 12:59
Oh weh, noch ein Tippfehler:

>>Natürlich sagen die Vertreter dieses „Modells“ dazu, dass damit Bezieher sehr hoher Einkommen, die nur zu einem geringen Teil für Konsum verbraucht werden, heftig profitieren würden, wenn sie von allen anderen Steuern befreit werden<<
Natürlich sagen die Vertreter dieses „Modells“ nicht dazu, dass...
Joachim Petrick schrieb am 25.11.2010 um 16:29
@claudia

Danke für dieses aufrüttelnde Statement für und wider des BGE

Die Art des Verlaufs der bsherigen debatte über das BGE ist n. m. E. Wasser auf die Mühlen derer, die den hauptwidersprcu ausblendend, hohes Interesse an verdeckungs- und Verdunklungskampagnen haben.

Bereits heute können wir an den Wirkungen der Hartz IV Lohn Aufstockerie zu vordergründigen Gunsten der Unternehmen und abgründigen lasten des restvermögens vor dem Schonvermögen der Arbeitnehmer/innen besichtigen. ganz abgesehen, dass die mehr und mehr mit Hiweis auf die hartz IV Lohn Aufstockerie durch Die Politik und die Arbeitgberverbäde unorganisiert bei Lohnverhandlungen den Arbeitgbern ohnmächtig, beraten und verladen, genüberstehen.
Worauf dann BGE Befürworter/innen dieses entdemokratisierende Desaster fürArbeitssuchende in der Arbeitswelt als individuell ungeahnte Chance bei Lohnverhandlungen mit Arbeitgebern verkaufen wollen.

Die DDR hat am 13. August 1961 die mauer in Berlin gebaut, u, ihr eal- sozialistisches Lohndumping sozial abgefedert per Staatsverschuldung zu neuen Ufern zu treiben.

In den Wirkungen des BGE liegen n. m.E. alle Instrumente, mitten in unserer Gesellschaft, sichtbar wie unsichtbar. eine neue Mauer hochzuziehen, hinter der die Arbeitswelt allen Absichten auf Demokratisierung der Wirtschaft entzogen, ungeahnt despotische Urständ feiert.

Anstatt sich mitten in einer Dynamisierung der Globalisierung der Weltwirtschaft dem ziviliserten Umgang mit dem Hauptwiderspruch zu widmen, drohen wir, dank BGE Verdeckungs- und Verdunklungsdebatte, auf Insellösungen zu landen wie einst das rotgrüne Dosenpfand und jetzt das BGE.

Jetzt erst verstehe ich, was der Blogger sachima mit seinem Hiweis auf die Gefahrenlage von schwarzgrün hierzlande meinen könnte
"Schwarzgrün" bedeutet "Ausblenden des Hauptwiderspruchs" wird alternativlos zur Ersten Pflicht der Staatsbürger/innen
Joachim Petrick schrieb am 25.11.2010 um 16:29
@claudia

Danke für dieses aufrüttelnde Statement für und wider des BGE

Die Art des Verlaufs der bsherigen debatte über das BGE ist n. m. E. Wasser auf die Mühlen derer, die den hauptwidersprcu ausblendend, hohes Interesse an verdeckungs- und Verdunklungskampagnen haben.

Bereits heute können wir an den Wirkungen der Hartz IV Lohn Aufstockerie zu vordergründigen Gunsten der Unternehmen und abgründigen lasten des restvermögens vor dem Schonvermögen der Arbeitnehmer/innen besichtigen. ganz abgesehen, dass die mehr und mehr mit Hiweis auf die hartz IV Lohn Aufstockerie durch Die Politik und die Arbeitgberverbäde unorganisiert bei Lohnverhandlungen den Arbeitgbern ohnmächtig, beraten und verladen, genüberstehen.
Worauf dann BGE Befürworter/innen dieses entdemokratisierende Desaster fürArbeitssuchende in der Arbeitswelt als individuell ungeahnte Chance bei Lohnverhandlungen mit Arbeitgebern verkaufen wollen.

Die DDR hat am 13. August 1961 die mauer in Berlin gebaut, u, ihr eal- sozialistisches Lohndumping sozial abgefedert per Staatsverschuldung zu neuen Ufern zu treiben.

In den Wirkungen des BGE liegen n. m.E. alle Instrumente, mitten in unserer Gesellschaft, sichtbar wie unsichtbar. eine neue Mauer hochzuziehen, hinter der die Arbeitswelt allen Absichten auf Demokratisierung der Wirtschaft entzogen, ungeahnt despotische Urständ feiert.

Anstatt sich mitten in einer Dynamisierung der Globalisierung der Weltwirtschaft dem ziviliserten Umgang mit dem Hauptwiderspruch zu widmen, drohen wir, dank BGE Verdeckungs- und Verdunklungsdebatte, auf Insellösungen zu landen wie einst das rotgrüne Dosenpfand und jetzt das BGE.

Jetzt erst verstehe ich, was der Blogger sachima mit seinem Hiweis auf die Gefahrenlage von schwarzgrün hierzlande meinen könnte
"Schwarzgrün" bedeutet "Ausblenden des Hauptwiderspruchs" wird alternativlos zur Ersten Pflicht der Staatsbürger/innen
claudia schrieb am 25.11.2010 um 19:41
JP:
>>Danke für dieses aufrüttelnde Statement für und wider des BGE<<
Danke für die tiefschürfende Analyse meines Textes :-))

Statemantras für und Statemantras wider BGE gibts ja zur Genüge. Dedswegen versuchte ich halt mal, ein paar Beobachtung zusammen zu fassen.

>>zu vordergründigen Gunsten der Unternehmen und abgründigen lasten des restvermögens vor dem Schonvermögen der Arbeitnehmer/innen besichtigen.<<
Mit dem Zwang, Altersrücklagen bis auf ein kleines "Schönvermogen" aufzubrauchen, ist ja noch mal Geld in Profit verwandelt worden. Die Sause ist wohl auch vorbei und ich tippe, dass demnächst die Lobby, die hinter Götz W. steht, am Zug sein wird: Einkommen- Körperschaftssteuer usw: alles weg und stattdessen Hochbesteuerung des privaten Konsums. Da ist noch was zu holen: Kohlenachschub für den Ofen, in dem der Finanzspekulatius gebacken wird. Und das nicht nur zur Weihnachtszeit...
Joachim Petrick schrieb am 26.11.2010 um 22:31
@claudia

"Die Sause ist wohl auch vorbei und ich tippe, dass demnächst die Lobby, die hinter Götz W. steht, am Zug sein wird: Einkommen- Körperschaftssteuer usw: alles weg und stattdessen Hochbesteuerung des privaten Konsums. Da ist noch was zu holen: Kohlenachschub für den Ofen, in dem der Finanzspekulatius gebacken wird. Und das nicht nur zur Weihnachtszeit..."

Du sprichst da was gelassen aus.

Einzig und allein, dass Euroland notwendig auf europaweiten Druck der PIIGS- Staaten zum Transferland wie das föderative Deutschland mit seinem Finanzausgleich unter den Bundesländern wird, kann da noch solidarisierend etwas lindern, gar besser richten.

D. h. es sich mit Portugiesen, Italinern, Iren, Griechen, Spanier zu solidarisieren, statt die an den Pranger zu stellen
claudia schrieb am 27.11.2010 um 13:56
>>D. h. es sich mit Portugiesen, Italinern, Iren, Griechen, Spanier zu solidarisieren, statt die an den Pranger zu stellen<<
Könnte €uronien demnächst auseinanderbrechen? Die skandinavischen Länder stünden sich wahrscheinlich besser, wenn sie eine eigene Skandinavien-Währung einführen. Island könnten sie als Energielieferant mit reinnehmen.
Der Import von deutschen Ärzten und Krankenpflegern wird dort langfristig eh nur funktionieren, wenn sie die wohlständigeren Arbeitsbedingungen halten können, was in Euroland unsicher ist.

Es bliebe eine €-Zone mit der BRD als Hegemonialmacht, die per Transfers und Bürgschaften ihre Vasallen am Gängelband hält.
Kommt hier die Idee eines innerdeutschen Garantieeinkommens zum Tragen? Als „stabilisierender Faktor“ im Herrscherland?
Wenn die Leute sich wirtschaftlich sicher fühlen können, aktzeptieren sie sogar einen regierenden Fürsten von dem sich das Parlament Gesetze genehmigen lassen muss, wie im Fürstentum Liechtenstein.

BGE-Diskussionen werden oft so geführt, dass ein wieder wachsendes Vertrauen in den Lobbystaat automatisch vorausgesetzt werden muss.

---
Deswegen sehe ich 3 Faktoren, die den BGE-Hype beschleunigen:
1. Ablenkungsdebatte, die Diskussionen über grundlegende, nachhaltige Teilhabe, die nicht an einer Geldverteilung durch den bekannten Staat und seine lobbyhörigen Regierungen aufgehängt wäre.

2. Überlegungen, damit eine Steuerreform auf den Weg zu bringen, die Renditemaximierung endgültig vollständig steuerfrei stellt (Götz Werner)

3. Eventuell ein BGE als ruhigstellendes Element. Dahinter würde von oben die Vorstellung stecken, dass ein mit Brot(BGE) plus Spielen(RTL) versorgtes Volk langzeitig beherrschbar bleibt. Ein bisschen Niedrigarbeitsentgelt dazu, und die Untertanen stehen hinter Kaiser Karl Theodor I und seinen Mannen/Frauen wie eine 1. Er ist der Garant für die Kaufkraft ihres BGE.

Ein paar Leute, die auf der Grundlage BGE, das die zu niedrige Erbschaft aufstockt, Kreativität ausbauen, stören ja nicht. Sie werden im Gegenteil ebenfalls den Staat lieben, der sie materiell grundversorgt.

Werbetechnisch aufbereitet und angesprochen wird das Bedürfnis arbeitsloser oder demnächst arbeitslos werdender Bürger, nicht der Zwangszuweisung in die „working poor“-Klasse anheimzufallen.

Eine fundierte Teilhabediskussion wird so immer wieder abgebogen.

Inhalte, die mir auffallen:
Es gibt viel Streit um die Frage, ob das BGE so hoch sein soll, dass „lohnarbeiten müssen“ durch „lohnarbeiten wollen“ ersetzt wird, oder ob es so niedrig sein muss, dass „lohnarbeiten müssen“ erhalten bleibt. Das bindet Energien.
Joachim Petrick schrieb am 27.11.2010 um 14:19
@claudia

"Könnte €uronien demnächst auseinanderbrechen? Die skandinavischen Länder stünden sich wahrscheinlich besser, wenn sie eine eigene Skandinavien-Währung einführen"

Olaf Henkel faselt ja was vom "Senkel":
"Raus mit den PIIGS- Ländern aus dem Euro, hinein mit den Skandinaviern in den Euro, damit Euroland nicht zum Transferland wird.
dabei ist ja gerade die künstlich wie strategisch herbeigeführte "Not" des Euro als Transferland der Grund, dass dieser Euro exportfördernd auf Talfahrt geht!, oder?
Deaktivierter Nutzer schrieb am 27.11.2010 um 14:33
@Joachim Petrick und @claudia

"Könnte €uronien demnächst auseinanderbrechen? Die skandinavischen Länder stünden sich wahrscheinlich besser, wenn sie eine eigene Skandinavien-Währung einführen"
*
"Raus mit den PIIGS- Ländern aus dem Euro, hinein mit den Skandinaviern in den Euro, damit Euroland nicht zum Transferland wird.
*****************************************

Ich habe gerade heute in der FAZ gelesen, dass der Ausstieg aus dem € das Bankensystem sprengen würde, weil dann alle €-Besitzer (Sparer, Anleger usw.) aus den "Weichländern" in harte Währungen flüchten.
Das erscheint auch plausibel!
Joachim Petrick schrieb am 28.11.2010 um 11:33
@ watte01

"Ich habe gerade heute in der FAZ gelesen, dass der Ausstieg aus dem € das Bankensystem sprengen würde, weil dann alle €-Besitzer (Sparer, Anleger usw.) aus den "Weichländern" in harte Währungen flüchten.
Das erscheint auch plausibel!".

Da ist was dran.
Nur ist es wohl so, dass bereits jetzt Bürger/innen der PIIGS- Staaten "flüssiges" Vernögen aus ihren Ländern abziehen.
In Griechenland kommen gegenläufig die Chinesen und kaufen sich u. a. in Häfen ein
Deaktivierter Nutzer schrieb am 28.11.2010 um 11:43
@Joachim Petrick
Da ist was dran.
Nur ist es wohl so, dass bereits jetzt Bürger/innen der PIIGS- Staaten "flüssiges" Vernögen aus ihren Ländern abziehen.
***********************************************
Um so schlimmer für die, die es nicht tun oder nicht können, weil sie nichts haben.
In den PIIGS- Staaten gibts es dann nichts mehr zu holen für die Konsolidierung der Staatsfinanzen und wir deutsche Steuerzahler müßten für den "€-Schutzschirm" noch mehr als ohnehin schon bezahlen.

Die größte Gefahr liegt aber wohl darin, dass im Falle geänderter Währungen (z. B. beim Austieg der Weichländer aus dem € oder die Einführung früherer Währungen div. Länder) alle zur Bank rennen und ihr Geld abheben wollen. Dann bricht das Finanzsystem zusammen.
Joachim Petrick schrieb am 28.11.2010 um 16:38
@ watte01

"In den PIIGS- Staaten gibts es dann nichts mehr zu holen für die Konsolidierung der Staatsfinanzen und wir deutsche Steuerzahler müßten für den "€-Schutzschirm" noch mehr als ohnehin schon bezahlen."

Wie wär es, wenn die Banken haftend risikobewußt an der Entscchuldung Griechenlands u. a. PIIGS- Staaten beteiligt würden, wie im Fall Argentinien?
sozenschreck schrieb am 25.11.2010 um 14:27
Hallo @Claudia,
Ihr betet auch immer die gleichen Analysen herunter.
Das ist mindestens genauso langweilig für die „neoliberalen“ Dogmatiker!
Ihr könnt aber soviel analysieren, wie ihr wollt.
Das BGE hat keine Chancen, weil es keine politischen Mehrheiten dafür geben wird.
Wer draufzahlen muß, wird das BGE bei Wahlen usw. nicht unterstützen.
Keine Partei mit der arbeitenden Bevölkerung als Klientel wird sich dafür einsetzen wollen.
Linke Spinner, die es auch in den sogenannten großen Volksparteien gibt (z. B. Althaus), werden umgehend zurückgepfiffen, wenn sie mit dem BGE aufschlagen.
Das BGE ist deshalb nur etwas für "Die Linken".
Die bekommen aber nur 5 - 10 % der Wählerstimmen. Mehr nicht!
Puntk, - aus!
Nix BGE! :-(
Joachim Petrick schrieb am 25.11.2010 um 16:45
@sozenschreck
Ein Denken im Irrtum kann auch zur unsicheren Bank werden.

Es bedarf ja gar keines BGE mehr, um die Arbeitswelt, wie wir diese noch immer mehrheitlich blauäugig, BILD blindwütig, organisiert in Kapital und Humankapital vermuten, zertrümmert zu erleben. Das besorgt doch schon, weitgehend bejubelt wie ignoriert von den Medien, seit dem Jahre 2004 die Hartz IV Aufstockeriei ohne gesetzlichen Mindestlohn.
Die alles Lohngefüge deregulierende Entdemokratisierung unserer Arbeitswelt und Wirtschaft ist im vollen Gange und Schwange.
Wenn will Sozenschreck da noch schrecken, wo die Sozen weg vom Hautwidersprcu verführt. beraten und verladen, zerstreut in alle heißen Winde der politischen Wüstenei, enthydriert ihr Rest- Dasein fristend, geschickt sind?

Sozenschreck wo bleibt der gedeckte Sozen- Scheck?
Selbst der Nick Name Sozenschreck erscheint mir, gewollt oder ungewollt, als Teil dieser BGE/Klimawandel Verdeckungs- und Verdunklungskampagne, um den Hauptwiderspruch, beiläufig anderweitig engagiert, auszublenden!?
Joachim Petrick schrieb am 25.11.2010 um 17:53
siehe auch:

www.freitag.de/politik/1046-ein-grundeinkommen-aber-welches

Essay | 21.11.2010 08:53 | Richard Hauser
Ein Grundeinkommen – aber welches?
Nur als Kindergrundsicherung ist die Idee des Grundeinkommens realitätstüchtig. Sinnvoll wäre sie außerdem: Die Kinderarmut würde auf ein Viertel reduziert
Joachim Petrick schrieb am 25.11.2010 um 18:25
ergänzt:

Da es bei der BGE, wie auch bei der Klimawandel- Debatte um Menschen, Neinungen, deren Metamorphosen, Mutationen geht, schließe ich nicht aus, dass sich beide letzendlich als Verbündete in der Wahrnehmung des Hauptwiderprcuhs wie bei der Thilo Sarrazin Debatte wundersam kreisend, drehend offenbaren
Deaktivierter Nutzer schrieb am 26.11.2010 um 13:28
Herr Petrick,
was sind denn "Verdeckungsdebatten"?
Joachim Petrick schrieb am 26.11.2010 um 22:34
@ watte01

Verdeckungsdebatten" sind erfundene Debatten, um notwendigen Debatten das Wasser des Interesses abzugraben oder ins Unsichtbare versetzt, zu marginalisieren
claudia schrieb am 27.11.2010 um 05:22
Das bekannteste Beipiel des Jahres 2010 ist die Gauckomanie im vergangenen Sommer. Vor lauter Gauckelei bileb kaum noch Zeit, sich mal mit den Schweinereien zu befassen, die das Regime währenddesen ausköchelte. (Nachdem der Nebel verflogen war, wussten wieder alle dass sch....egal ist, ob als Unterschrift "Gauck" oder "Wullf" unter den Schweinereien stehen wird.)
Deaktivierter Nutzer schrieb am 27.11.2010 um 11:00
@Joachim Petrick
Verdeckungsdebatten" sind erfundene Debatten, um notwendigen Debatten das Wasser des Interesses abzugraben oder ins Unsichtbare versetzt, zu marginalisieren.
*************************************************
O. K., verstanden.
Sie hatten den Begriff unter anderem im Zusammenhang mit der Klimadebatteverwendet.

Nun habe ich den Beitrag zum Klimawandel von Herrn Kunibert Hurtig gelesen. Der gefällt Ihnen offensichtlich nicht, weil Sie ihn als "Urig Hurtig" bezeichnet haben.

Woher soll ich wissen, dass er nur eine "Verdeckungsdebatte" führt.
Ich meine, dass ich nicht beurteilen kann, wessen Argumente zum Klimawandel eigentlich richtig sind.
Wenn man Herrn Kunibert Hurtigs Argumente einfach mit dem "Vorwurf" einer "Verdeckungsdebatte" wegdiskutieren will, kann man auch daneben liegen.
Das gilt meine ich, gilt auch für alle anderen kontroversen Themen.

Niemand kann so ohne weiteres, nur weil es ihm gerade paßt, des Gegners Argumente als "Verdeckungsdebatte" abtun, meine ich.
Deaktivierter Nutzer schrieb am 27.11.2010 um 11:06
...ein "gilt" reicht!
claudia schrieb am 27.11.2010 um 13:35
Ich habe den Titel als Anregung verstanden, über die Art, wie die "Debatte" von wem gelenkt wird, nachzudenken. Weil ein Fragezeichen dahinter steht.
Deaktivierter Nutzer schrieb am 27.11.2010 um 14:09
@claudia
Ich habe den Titel als Anregung verstanden, über die Art, wie die "Debatte" von wem gelenkt wird, nachzudenken.
**************************************************
Ja, nach Herrn Petricks "Nachhilfe" für mich, verstehe ich das jetzt inzwischen auch so.
Die Debatten um das BGE sollen zweifellos gelenkt werden.
Aber weshalb führt jemand, der gegen ein BGE argumentiert, gleich auch eine "Verdeckungsdebatte"?
Die oben genannten Argumente von den Leuten, die es finanzieren sollen, sind doch plausbel und nachvollziehbar. Ganz ohne "Verdeckung"!
Joachim Petrick schrieb am 27.11.2010 um 14:22
@claudia

"Gauckomanie "
gutes Beispiel vor lauter politischer Verliebtheit in Niederlagen, in Verdeckungskampagnen zu fliehen
Joachim Petrick schrieb am 27.11.2010 um 14:29
@watte01

"Woher soll ich wissen, dass er nur eine "Verdeckungsdebatte" führt.
Ich meine, dass ich nicht beurteilen kann, wessen Argumente zum Klimawandel eigentlich richtig sind.
Wenn man Herrn Kunibert Hurtigs Argumente einfach mit dem "Vorwurf" einer "Verdeckungsdebatte" wegdiskutieren will, kann man auch daneben liegen"

Da stimme ich Ihnen irgendwie zu.

Mir geht es nur darum, mit dem Begriff Verdeckungsdebatte darauf hinzuweisen, dass viele Themen, wie der Hauptwiderspruch asymmetrischer Wirtschaftsverhältnisse in der Welt, die auf dem Tisch liegen, in neue Kleider gepackt, von zeitnahen Lösungen wegführen.

Die wachsende Armut der der V ielenin der Welt ist ein kardinaler Faktor, der den Klimawandel antreibt,nährt, weil wir uns den Reichtum der Wenigen zuviel an Ressourcen kosten lassen
Joachim Petrick
Hamburger, begeistert vom Theater Stadtgefluester, 66-71 in Westberlin gelebt, 1982-89 Beliner Maueröffner, Sympathisant"Tanzender Lachoffensive", bin fuer spontane Humortests im Oeffentlichen Nahverkehr.
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