Joachim Petrick

Frag Lacher in den Bauch

09.12.2011 | 03:22

Bilanziert Klimagipfel in Durban weltweiten CO 2 Ausstoss neu?

Werden nach dem Weltklimagipfel in Durban/Südafika  2011 der CO 2 Ausstoss und andere Treibhausgasemisssionen nicht mehr nach dem Verursacher- , sondern nach dem Nutzerprinzip in Rechnung  gestellt?

Bei den alljährlichen Berechnungen des CO 2 Austosses und andere Treibhausgasemisssionen werden die Emissionsmengen an CO 2 und anderen Treibhausgasemisssionen bisher immer jenen Ländern zugeordnet, in denen durch die Herstellung von landwirtschaftlichen Produkten, wie Fleisch, Reis, Getreide, Soja, Tierfutter,  Biogas, Biosprit, sowie durch  die Herstellung von industriellen Anlagen- , Maschinen-, Verbrauchsgüter, wie Automobile, Flugzeuge, Computer, Telekommunikation, Handys u. u. anfallen, ohne darauf zu achten, ob diese produzierten Güter in den Export gehen oder nicht.

Bei dieser Art Berechnung des CO 2 Ausstosses stehen die Exportländer, voran China, Indien, Brasilien, Mexico als Werkbank aller Staaten der Welt , voran den USA, EU, Japan, England, Kanada Südafrika mit ihren CO 2 Ausstoss Bilanzen besonders schlecht da.

Schon wird mahnend, wie jetzt als Begleitorchester des Weltklima Gipfels in Durban/Südafrika, der Finger erhoben besonders diesen Schwellenländern, China, Indien, Brasilien, Mexico harte  Auflagen bei ihrem CO2 Ausstoss zu machen.

Andererseits wird angeführt, die Bevölkerung dieser Schwellenländer müßte eine Chance zur Entwicklung von angemessenem Wohlstand eingeräumt werden.
Wohl wahr.
Nur haben die Bevölkerungen dieser Schwellenländer bisher am wenigsten von den volkswirtschaftlichen beachtlichen Wachstumsraten ihrer Heimatländer, weil dieses Wachstum zuallererst durch den Export in Weltregionen wie  Nord- und Südamerika, Ausstralien, Europa generiert wird.

Warum eigentlich.
Müssten die CO 2 Ausstoss Bilanzen in der Welt nicht ehrlich gemacht, den Anteil an CO 2 Emissionen, der für die Exportgüterproduktionen anfällt, jenen Ländern nutzerbezogen zugerechnet werden, in die diese produzierten Güter  exportiert werden?

Das hätte den Gewinn, dass die meist hochentwickelten Empfängerländer, wie die USA, die EU, Japan, England, Australien, Kanada, Skandinavien  nutzorientiert schnell mit Nachdruck auf die Idee kämen, einen Technologietransfer mit modernsten Verfahren zu erchwinglichen Preisen in die produzierenden Länder, wie China, Indien, Brasilien, Mexico, finanziell unterfüttert,  zu organisieren, damit der CO 2 Ausstoss zu Lasten der Nutzer in den Empfängerländern wirksam durch CO 2 arme Produkion und Energierverbrauch heruntergeregelt wird?

Frage:

Sollte nach all diesen u. a. Erwägungen der CO 2 Ausstoss nicht mehr nach dem Verursacher- , sondern nach dem Nutzerprinzip in Rechnung  gestellt werden?

JP

siehe:

www.daserste.de/unterhaltung/talk/beckmann/index.html

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Kommentare
Joachim Petrick schrieb am 09.12.2011 um 16:04
www.taz.de/Klimakonferenz-in-Durban/!83383/

08.12.2011

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Der "Grüne Klimafonds", der Entwicklungsländer im Kampf gegen den Klimawandel unterstützt, soll in Durban entschieden werden. Unklar ist, woher das Geld kommen soll.von Bernhard Pötter

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Joachim Petrick
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