Joachim Petrick

Frag Lacher in den Bauch

25.07.2011 | 00:39

Breivik 2083 ergibt verschlüsselt das Jahr 2011

Breivik2083 ergibt verschlüsselt das Jahr 2011

Anders Behring Breivik betont, dass seine Verhaftung nur einen Übergang zu einer neuen Phase markiert.

Diese Phase heißt ganz im RAF- Stil einer  "Propagandaphase",

den terroristischen Krieg gegen das sogenannte

"Schweinesystem"

mit jusristischen Mitteln über die Medienwelt in die Köpfe der Menschen zu brennen.

Der Anwalt des 32jährigen Anders Behring Breivik, Geir Lippestad, gab am Samstagabend, 23. Juli 2011  bekannt, dass sein Klient zugegeben habe, das Dokument "2083" verfasst zu haben.

In dem Dokument, das Breivik selbst als sein Manifest bezeichnet, läßt  er ahnen, dass er den Angriff über neun Jahre nach Nine Eleven 2001 geplant habe und so viele Menschen wie möglich töten wollte, um mit diesem Fanal  den von der NATO am 12. September 2001 ausgerufenen Ernstfall gegen den Rest der Welt als das zu erklären, was der Ernstfall, trotz der säkularen statt klerikalen Demokratiebewegungen in Afrika, Tunesien, Ägypten, Libyen, Marokko, Algerien Arabien, Syrien, Bahrein, Emirate, Saudi Arabien,  weiterhin ist, Krieg.

Das Dokument "2083"besagt kryptisch verschlüsselt nichts anderes als 2 plus 1= 3 plus 8= 11, in Jahreszahlen übersetzt ergibt das das Jahr 2011als Jahr der Schreckens Tat in Norwegen.

 Anders Behring Breivik selbst bezeichnet sich als "Märtyrer für die Sache".

Die Sache selber ist im Dunklen, klar ist nur, dass Anders Behring Breivik verbrecherisch aufzudecken sucht, dass sich Europa, Norwegen  als NATO- Partner seit dem12. September 2001 nach Nine Eleven, dem Anschlag auf die Twin Towers des World Trade Centers(WTC) in New York  im Ernstfall befindet, ohne diesen Ernstfall von Amtswegen zu kommunizieren, geschweige denn zu beenden, was schwache >Gemüter wie Anders Behring Breivik über den Rand ihrer Belastungsfähigkeit treibt?

JP

 
Senden Bookmarken Drucken
Kommentare
GeroSteiner schrieb am 25.07.2011 um 08:45
Naja.
Zahlenmystik hin oder her.
2 + 0 + 8 + 3 = 13
Am Ende kommt raus, dass er sich obendrein um zwei Jahre verrechnet hat?

Fakt ist, dass er darum gebeten hat, dass der Termin beim Haftrichter öffentlich ist und er seine Phantasieuniform tragen darf, während er der Welt seine Taten erklärt.

Das muss man sich mal vorstellen, er will das erklären. Sieben getötete Menschen bei einem Bombenanschlag und ein Massaker an 85 Jugendlichen auf einer Insel. Der Chirurg Dr. Colin Poole, der die Opfer untersucht hat, hat festgestellt, dass Breivik seine Opfer mit Dumdum-Geschossen getötet hat [Quelle].

Das ist es, was mich derzeit am meisten schreckt: Breivik zeigt bislang keine Reue, kein Mitleid, keine Nachsicht.
Joachim Petrick schrieb am 25.07.2011 um 09:52
@GeroSteiner

"Das ist es, was mich derzeit am meisten schreckt: Breivik zeigt bislang keine Reue, kein Mitleid, keine Nachsicht."

Da packt mich auch ein kaltes Grausen, dass Breivik womöglich beim Anblick uniformierter Polizei dachte, da kommen meine insgeheimen Verbündeten und dann einfach das Feuer von selber einstellte?
poor on ruhr schrieb am 26.07.2011 um 20:15
@GeroSteiner

"2 + 0 + 8 + 3 = 13"

Danke. Das habe ich vom Rechnen eigentlich auch noch behalten.

LG

por
GeroSteiner schrieb am 26.07.2011 um 21:22
Ironische Passagen werde ich zukünftig in Form kursiver GROSSBUCHSTABEN kenntlich machen. Wenn die Technik es zuließe, könnte ich Ironie zusätzlich mit einen Blinkmechanismus und einem auf- und abschwellenden Hupton unterlegen und kenntlich machen.
hardob schrieb am 25.07.2011 um 10:18
Zu verstehen, dass er Nachahmer animieren will, dazu braucht es keine Zahlenmystik. Er bereut nicht, er triumphiert. Er stellte das Feuer ein, -so kann man das auch sehen,- weil er jetzt die Bühne betreten will, von der aus er weiter agitieren kann, als vermeintliches Sprachrohr derer, die frustriert in der "Mitte der Gesellschaft" sitzen und an den Herausforderungen der Gegenwart (ver)zweifeln. Davon gibt es mehr als genug, wenn ich mich in den Foren so umschaue. Die Kälte mit der dort mit den Tränen und dem Leid der Mütter, Väter, Geschwister und Freunde umgegangen wird, lässt mich frösteln.
Joachim Petrick schrieb am 25.07.2011 um 10:27
@hardob

"Die Kälte mit der dort mit den Tränen und dem Leid der Mütter, Väter, Geschwister und Freunde umgegangen wird, lässt mich frösteln."

Das ist wohl wahr, da agieren mehr, unfähig zur Trauer, mit dem Horror mit, als sie selber ahnen!?
Joachim Petrick schrieb am 25.07.2011 um 10:28
@hardob

"Die Kälte mit der dort mit den Tränen und dem Leid der Mütter, Väter, Geschwister und Freunde umgegangen wird, lässt mich frösteln."

Das ist wohl wahr, da agieren mehr, unfähig zur Trauer, mit dem Horror, diesen befördernd, mit, als sie selber ahnen!?
Vadis schrieb am 25.07.2011 um 14:40
@GeroSteiner stellte in seinem Thread die Frage nach angemessenen Sanktionen, ohne sich mit den Methoden des Täters gemein zu machen. Es scheint allerdings so, dass das längerfristig angelegte Konzept Breiviks aufgeht, bei der Publicity, die ihm seitens der strafverfolgenden Behörden, den Medien wie auch der internationalen Netz-Community gewährt wird.

Ich bin der Meinung, der Mann müsse gänzlich in einem kommunikativen Vakuum verschwinden, nicht etwa insolationshaftiert sondern medial aufmerksamkeitsbeschnitten.

Das Breivik-Experiment, das auf Expansion seiner kruden Ideen spekuliert, sollte konsequent mit einer effektiven Dimension an Nachrichtensperre seitens Justiz und Medien ausgekontert werden.
Joachim Petrick schrieb am 25.07.2011 um 15:24
@Vadis

Es steht zu fürchten, dass die Welt der Medien ganz gewiss nicht mit den Zielen des Täters Breiviks übereinstimmt, aber umsomehr den Erfolg insgeheim feiert, so eine Figur aufs Schild gelockt, gehoben zu haben, mit der sich auf Jahre gut Auflagen, Quoten steigernd viel Geld verdienen läßt
poor on ruhr schrieb am 26.07.2011 um 20:09
@Vadis

"Ich bin der Meinung, der Mann müsse gänzlich in einem kommunikativen Vakuum verschwinden, nicht etwa insolationshaftiert sondern medial aufmerksamkeitsbeschnitten."

Genau. Wohl das Einzige was gegen die weitere Verbreitung dieser mörderischen Hetze von 2083 helfen würde oder ist es doch eher die offene gesellschaftliche Diskussion darüber.

Nur mir wäre natürlich unklar wie man über so einen Dreck wie 2083 diskutieren kann.

Eigentlich kann es da doch nur Distanzierung geben?
poor on ruhr schrieb am 26.07.2011 um 20:12
P.S

Ich habe gestern einen österreichischen Kanal gesehen. Der Journalist hat sich einen der politischen Scharfmacher aus der eigenen Gesellschaft vorgenommen und die Machenschaften seiner rechten Partei medial vorgeführt.

Das wäre eigentlich auch in Deutschland fällig.

LG

por
Joachim Petrick schrieb am 26.07.2011 um 23:34
@por

"Ich habe gestern einen österreichischen Kanal gesehen. Der Journalist hat sich einen der politischen Scharfmacher aus der eigenen Gesellschaft vorgenommen und die Machenschaften seiner rechten Partei medial vorgeführt."

das habe ich auch bei 3sat Nachrichtenkanal "10 nach 10" gesehen.

Du hast vollkommen recht"
Joachim Petrick schrieb am 25.07.2011 um 15:25
ergänzt:

Anders Behring Breivik betont, dass seine Verhaftung nur einen Übergang zu einer neuen Phase markiert.

Diese Phase heißt ganz im RAF- Stil einer "Propagandaphase",

den terroristischen Krieg gegen das sogenannte

"Schweinesystem"

mit jusristischen Mitteln über die Medienwelt in die Köpfe der Menschen zu brennen.
Joachim Petrick
Hamburger, begeistert vom Theater Stadtgefluester, 66-71 in Westberlin gelebt, 1982-89 Beliner Maueröffner, Sympathisant"Tanzender Lachoffensive", bin fuer spontane Humortests im Oeffentlichen Nahverkehr.
Ort:
Hamburg
Mitglied seit:
3 Jahre 13 Wochen
Zuletzt aktiv:
25.05.2012
Status:
Publizist
Aktivität:
Beiträge: 916
Kommentare: 9579
Mein Projekt:
Logbuch
17:34
brefcourte hat gerade einen Kommentar geschrieben.
17:33
Georg von Grote hat gerade einen Kommentar geschrieben.
17:31
merdeister hat gerade einen Kommentar geschrieben.
17:30
anne mohnen hat gerade einen Kommentar geschrieben.
17:29
merdeister hat gerade einen Kommentar geschrieben.
Jürgen Roth Gazprom – das unheimliche Imperium Westend Verlag 2012

316 Seiten. Gebunden.

19,99
 
Das Imperium Gazprom verfügt über eine eigene Armee und einen mächtigen Geheimdienst. An verantwortlichen Positionen arbeiten ehemalige KGB-Agenten, sein privater Besitz ist absolut geschützt, die Verantwortlichen sind unantastbar. Mit Hilfe williger deutscher und europäischer Industrieller versucht es, den Energiemarkt zu monopolisieren und die Verbraucher abzuzocken. Jürgen Roth enthüllt, wer hinter den Kulissen die Fäden zieht >> mehr
Arte-Kooperation

portlet_ArabienArte.png

portlet-gaertnerbuch.png

wir müssen reden

Augstein und Blome

portlet_Phoenix-12.png

Probe-Abo

probeabo260x120.jpg

Aktuelle Ausgabe bestellen
Der gefährlichste Mann Europas?

Ausgabe 21/2012
24.05.2012

keine Versandkosten
kein Aufpreis

Einzelpreis: 3.60 €

>> bestellen
der Freitag Kollektion

Freitag-Kollektion_Gaertner.jpg

Arte

portlet_arte+zeile.pngportlet_arte+zeile.png

Freitag-Buchshop.png

 
 
 
 
© der Freitag Mediengesellschaft mbH & Co. KG