"Burn- Out" das Ergebnis des Diskurs Abbruchs über Mobbing?
Ist die Mehrheit der registrierten "Burn- Out" Fälle eine Folge des Abbruchs unseres gesellschaftlichen Diskurses über Mobbing Geschehen in der Arbeits- wie Alltagswelt, in den Familien?
Der Diskurs über das Thema Mobbing gewann Mitte der Neunziger Jahre nach dem Berliner Mauerfall 1989 fruchtlos an Breite, als in der Arbeitswelt unaufhaltsam ein neoliberal deregulierender Druck, weg von der 38 Stundenwoche hin zur 42 Stundenwoche, zu dereguliert verkürzten Zwangs- Teilarbeitszeiten ohne Lohnaufstockung, weder gesetzlicher Mindestlohn noch Mindesteinkommen von den Arbeitgeberverbänden, dem IFO- Institut, der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM), der Stiftung Markwirtschaft, der Bertelsmann Siftung mit Hilfe der privaten und öffentlich- rechtlichen Medien aufgebaut wurde.
Das Ergebnis war eine Entsolidarisierung der Tarifpartner, sowohl auf Seiten der Gewerkschaften al auch auf Seiten der Arbeitgeber- , Industrie- , Handwerksverbände, indem massenhaft Mitglieder diese Verbände dereguliert demotiviert verließen.
Der Diskurs über das Mobbing gewann an Fahrt, dass es damals schien, hier würde ein Bergmassiv vulkanisch exposiv brüllend zerbrechen. hervor kam dagegen nur die Maus eines ziemlich unwirksam administirierten Anti. Diskriminierungsgesetzes, das bis heite kaum als brandmauer gegen Verkürzung von Rechten am Arbeitsplatz in der Arbeits- und Alltagswelt wie Sozialabbau, vorsätzlich sozialpolitische Organisation von Armut im Alter, wie in der Familienzeit, Enteignung von Forderungseigentum (s.Prof. Paul Kirchhof) der Bürgerinnen über die Einführung der Agenda 2010/Hartz IV Gesetze im Jahre 2003 taugt.
Frage:
"Burn- Out" und MOBBING zwei Seiten derselben Medaille?"
Dafür spricht, dass das Thema
"Burn- Out"
mehr an prominenten Opfern und deren besonders priviigierten Arbeits- und Lohnverhältnissen, statt an den Allgemein prekären Arbeits- und Lohnverhältnissen der Mehrheit der Menschen als Arbeitsmarkt- Konfliktlinie entlang festgemacht wird.
Burn- Out wirkt wie das massenhafte Ohnmachtsgebaren der Menschen als psychosmatische Folge der Wirkungen dieser abgebrochenen MOBBING Debatte aus der Jahrtausendwende und den späten Neunziger Jahren des vorherigen Jahrhunderts.
Die anschwellende Debatte über das "Burn- Out- Syndrom" entfaltet wiederum zunehmend die Wirkung einer Verdeckungsdebatte des Versagens der Arbeitsmarkt- Gesundheits- und Sozialpolitik in Deutschland und Europa.
Gleichzeitig wird, medial befeuert, ein Versuch gestartet, die Zweiklassengesellschaft im Gesundheitsystem im Krankheitsfall weiter nährend, schleihend wie unerkannt, im Öffentlichen Bewußtsein toleriert, zu etablieren..
Ist es nicht auffällig, dass es bereits
"Burn- Out- Kliniken"
gibt, die wie Pilze aus dem Boden der Pillen blühenden Landschaft Deutschlands schießend sprießen, auch wenn das Krankheitsbild
"Burn- Out- Syndrom"
noch keinem ICD- Diagnoseschlüssel zugeordnet ist, der Ärzten/innen Krankschreibungen, gar Einweisungen auf Kosten der gesetzlichen Krankenkassen erlaubt?
Privatpatienten können sich dagegen auf eigene Kosten rezeptfreie Medikamente, Behandlungen in sogenannten "Burn- Out- Kliniken"
mental wie finanziell erlauben.
JP
siehe:
annewill.blog.ndr.de/2011/10/03/jobs-immer-gnadenloser/?cp=3#comment-119401
Politik : "Burn- Out" und MOBBING, zwei Seiten derselben Medaille?
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