Joachim Petrick

Frag Lacher in den Bauch

12.01.2012 | 02:06

Das Inquisitorische der Gretchenfrage

Johann Wolfgang Goethes satirischer Zugang  in die Glaubensfrage nach Gott

Gretchen fragt Ihren heimlichen Geliebten, Dr, Faust
in dem gleichnamigen Drama erster Teil des "Faust" von Johann Wolfgang von Goethe unmittelbar, in Medias Res gehend, nur scheinbar harmlos und selbstverständlich, nach seinem Glauben an Gott.

MARGARETE:

 "Nun sag, wie hast du's mit der Religion?

    Du bist ein herzlich guter Mann,

    Allein ich glaub, du hältst nicht viel davon, schon gar nichts von dem Glauben?"

Worauf Faust das Dilemma ahnend ausweichend anwortet.

FAUST:

    Laß das, mein Kind! Was sollen diese Grillen. Du fühlst, ich bin dir gut;

    Für meine Lieben  ließ' ich Leib und Blut.

    Will niemand sein Gefühl und seine Kirche, noch Glauben an Gott  rauben.

MARGARETE:

    Das ist nicht recht, man muß dran glauben.

  
FAUST:

    Muß man?

  
MARGARETE:

    Ach! wenn ich etwas auf dich konnte! Du ehrst nicht den Glauben, ehrst nicht die heil'gen

    Sakramente.

  
FAUST:

    Ich ehre sie.

  
MARGARETE:

    Doch ohne Verlangen. Zur Messe, zur Beichte bist du lange nicht gegangen.    
Glaubst du an Gott?

Faust fühlt sich in die Enge getrieben, windet, wendet sich, um sich vor einer direkten Anwort zu drücken und doch künden seine Worte zugleich von hohen Graden Innerer Weisheit, als hätte er seine Worte vom Altbundespräsidenten und langjährigen Kirchentagspräsidenten der EKD, Richard von Weizsäcker, vorauseilend entliehen, der sich solcher Art von Fragen:
"Herr von Weizsäcker!, glauben Sie an Gott?" 
stets mit dem robusten Hinweis entzieht, solche Fragen seien nicht statthaft, die beanworte er grundsätzlich nicht.

Das musste selbst die Moderatorin, Sandra Maischberger in Vorbereitung einer Dokumentation für den  90zisgten Geburtstages Richard von Weizsäcker im Jahre 2010 über sich ergehen lassen.
  
FAUST:

    Mein Liebchen, wer darf sagen: Ich glaub an Gott, ich glaube nicht an Gott?

    Und ihre Antwort scheint nur Spott

    Über den Frager zu sein.

  
MARGARETE:

    So glaubst du nicht, weder an die Seele noch an Gott?

  
FAUST:

    Mißhör mich nicht, du holdes Angesicht!

    Wer darf ihn rufen, wer ihn Gott nennen?

    Und wer bekennen:

    "Ich glaub ihn!"?

    Wer empfinden,

    Und sich unterwinden

    Zu sagen: "Ich glaub ihn nicht!"?

    Der Allumfasser,

    Der Allerhalter,

    Faßt und erhält er nicht

    Dich, mich, sich selbst?

    Wölbt sich der Himmel nicht da droben?

    Liegt die Erde nicht hier unten fest?

    Und steigen freundlich blickend

    Ewige Sterne nicht  herauf?

    Schau ich nicht Aug in Auge dir,

    Und drängt nicht alles

    Nach Haupt und Herzen dir,

    Und webt in ewigem Geheimnis

    Unsichtbar sichtbar neben dir?

    Erfüll davon dein Herz, so groß es ist,

    Und wenn du ganz in dem Gefühle selig bist,

    Nenn es dann, wie du willst,

    Nenn's Glück! Herz! Liebe! Gott! 

    Ich habe keinen Namen

    Dafür! Gefühl ist alles;

    Name ist Schall und Rauch,

    Umnebelnd Himmelsglut.

  
MARGARETE:

    Das ist alles recht schön und gut;

    Ungefähr sagt das der Pfarrer auch,mit ein bißchen andern Worten

  
FAUST:

    Es sagen's allerorten

    Alle Herzen unter dem himmlischen Tage,

    Jedes in seiner Sprache;
          Die einen himmlisch, die anderen irdisch

    Warum nicht ich in der meinen?

Jetzt kommt die Stelle, wo Gretchen den Hammer der Inquisition schwingt:
  
MARGARETE:

    Wenn man's so hört, möcht's leidlich scheinen,

    Steht aber doch immer schief darum;

    Denn du hast kein Christentum.

  
Worauf Faust nur noch ratlos stammelt.

FAUST:

    Liebs Kind!

  
Und schon ist Gretchen beim angeblich liederlichen Umgang
"Böse Buben haben keine Lieder!" 
ihres Geliebten Faust mit einem gewissen Herrn , namens Mephisto, der für seinen Namen doch nun wirklich nichts kann.
Wieviel Herren Teufel kennen wir.
Mir fallen gleich zwei ein, Fritz Teufel, der Kommunarde aus der Kommune I in West- Berlin, der Spaßguerilla, Erwin Teufel der ehemalige CDU- Ministerpräsident von Baden- Württemberg.

MARGARETE:

    Es tut mir lange schon weh, Daß ich dich in der mir so fernen Gesellschaft seh.

Faust fragt überrrumpelt, zerknirscht  und verdattert.
  
FAUST:

    Wieso?

  
MARGARETE:

    Der Mensch, den du da bei dir hast, Ist mir in tiefer innrer Seele verhaßt;

    Es hat mir in meinem Leben

    So nichts einen Stich ins Herz gegeben

    Als des Menschen widrig Gesicht.

   Jetzt zappelt Faust an der inquisitorischen Angel von Gretchen.

FAUST:

    Liebe Puppe, fürcht ihn nicht!

MARGARETE:

    Seine Gegenwart bewegt mir das Blut.

    Ich bin sonst allen Menschen gut;

    Aber wie ich mich sehne, dich zu schauen,

    Hab ich vor dem Menschen ein heimlich Grauen,

    Und halt ihn für einen fränkischen Rappen Schelm dazu!

    Gott verzeih mir's, wenn ich ihm unrecht tu!

  
FAUST:

    Es muß auch solche freien Käuze geben.

  
MARGARETE:

    Wollte nicht mit seinesgleichen leben!

    Kommt er einmal zur Tür herein,

    Sieht er immer so schweizerisch, frank & frei,  spöttisch drein

    Und halb ergrimmt;

    Man sieht, daß er an nichts, gar am Schicksal anderer  keinen Anteil nimmt;

    Es steht ihm an der Stirn geschrieben,

    Daß er nicht mag weder Gott noch eine Seele lieben.

    Mir wird's so wohl in deinem Arm,
    So frei, so hingegeben warm,

    Selbst seine ferne Gegenwart schnürt mir das Innre zu.

  
Jetzt ist Faust Gretchen doch noch, voller Herzens Bangen,  fiebrig auf deren inquisitorischen Leim gegangen.

FAUST:

    Du ahnungsvoller Engel du!

Jetzt droht Gretchen gar, zu allem entschlossen, inquisitorisch, mit  Liebes- und Leibesentzug.

  
MARGARETE:

    Das übermannt mich so sehr,

    Daß, wo er nur mag zu uns treten,

    Mein ich sogar, ich liebte dich nicht mehr.

    Auch, wenn er da ist, könnt ich nimmer für Gott noch die Rettung des Euro beten,

    Und das frißt mir ins Herz hinein;
    Dir, Heinrich, muß es auch so sein.

  
FAUST:

    Du hast nun die Antipathie!

  
MARGARETE:

    Ich muß nun fort. wenn nicht mich, so doch meine Seele retten.

   Was lehrt uns das:

Goethe erhebt die Frau, in der Gestalt Margarethes, wenn auch satirisch konstruiert, seiner Zeit vorauseilend, hinan, sich in Glaubensfragen auf Augenhöhe an den Mann zu wenden, was im 18., 19. Jahrhundert in Europa nicht selbstverständlich war.

Gleichzeitig macht Goethe durch diesen dramaturgischen Eiingriff und Trick die "Glaubensfrage" an sich, mitten im Zeitalter der Aufklärung, scheinbar  "herabgesetzt",  zur Frauensache, d. h. zur Frage, fern von den eigentlichen kulturellen und gesellschaftlichen Hauptwiderprüchen.

Damit weder die Frauenfigur Margarethe mit ihren "inquistorischen Streben" in seinem Drama Faust, noch die "Glaubensfrage im halbherzigen Dialog mit der Aufklärung"
zusehr an Gewicht gewinnt, bricht Goethe den Beziehungsdialog der beiden ins eher unverbindlich Ironisch Satirische und hat so vermeintlich allen, vor allem den unterhaltsamen  Gelüsten und höfischen Manieren des Theaterpublikums seiner Zeit,  gedient.

JP

 
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Kommentare
Joachim Petrick schrieb am 12.01.2012 um 02:10
www.hamburg-magazin.de/veranstaltungen-neu/detailansicht.html?terminuid=411690&dates=1&aktion=detail

Vorträge/Diskussionen
Neues zur Gretchenfrage: "Wie hältst du's mit der Religion?"

Geprächsabend in der Hauptkirche St. Nikolai mit Prof. Dr. Katajun Amirpur
sowie Propst und Hauptpastor Dr. Johann Hinrich Claussen

Am 11. Januar ist die Publizistin Katajun Amirpur, neu berufene Professorin für "Islamische Studien" an der Akademie der Weltreligionen der Universität Hamburg in der Hauptkirche St. Nikolai am Klosterstern zu Gast.
Als Muslimin mit deutsch-iranischen Wurzeln bringt sie Christen die Religion des Islam näher und ermöglicht überraschende Außenperspektiven auf den eigenen Glauben.
Besonders interessant ist ihre wissenschaftliche Beschäftigung mit dem Islam im Vergleich zur christlichen wissenschaftlichen Theologie.
Der Gesprächsabend am morgigen Mittwoch will auch auf die persönliche Auseinandersetzung mit Religion und Glauben hinführen und daher die sogenannte Gretchenfrage stellen: "Wie hältst du`s mit der Religion?"
Lukasz Szopa schrieb am 12.01.2012 um 09:58
Während Margarethes Argumente für Gott & Religion vor allem "inquisitorisch", oder zumindest dogmatisch sind (bzw. eher der Tradition als Theologie verpflichtet), versucht es meiner Meinung nach Faust in seiner langen Ausführung die Idee des Glaubens an Gott nicht zu verleugnen, sondern zu personalisieren ("Gefühl"). Er versucht den Glauben von Religion/Institution/Tradition zu trennen, gar zu befreien.
Übrigens finde ich die Antwort von von Weizsäcker feige und platt. Wer an Gott glaubt, sollte es - gefragt - gerne bekennen, genauso wie jemand, der es nicht tut, und auch jemand, der zweifelt. Warum soll eine solche Frage "unstatthaft" sein? Wären auch Fragen wie "Glauben Sie an Demokratie" oder "Glauben Sie an das Gute im Menschen" unstatthaft?? Sogar noch persönliches wie "Lieben Sie Ihre Frau/Kinder/Oma" würde ich immer klar beantworten.
Joachim Petrick schrieb am 12.01.2012 um 15:06
@Lukasz Szopa

Zugegeben, zuerst war ich erstaunt über von Weizsäckers Reaktion auf die Frage"Glauben Sie an Gott?"
Inzwischen denke ich aber, dass seine Antwort sehr wohl bedacht und angemessen ist. Als Bundespräsident war er dieses in einem säkularisierten Staat gleichermaßen für Gläubige wie Nichtgläubige. Das war und ist zu bedenken.
Der Faust begründet das ja, finde ich einleuchtend!, oder?

Die Frage nach dem "Guten" der "Demokratie" , nach dem "Lieben Sie ..." sind nun wieder ganz andere Bausstellen, die jeder für sich so oder so oder gar nicht beantworten kann.

Interessant ist, dass auf dem gestrigen Geprächsabend in der Hamburger Hauptkirche St. Nikolai Prof. Dr. Katajun Amirpur (s. o. ) doch tatsächlich auf meine diesbezügliche Nachfrage meinte:

"Vom Glauben abfallen, kann man/frau im Islam auch. Es sei aber besser, in der Nachbarschaft oder Öffentlichkeit nicht darüber zu reden. Dann sei das okay.Im übrigen bleiben das nach der Scharia ein Verbechen, dass aber von keinem Menschen nur von Gott bestraft werden darf. "

Prof. Dr. Katajun Amirpur verwendet dabei den weltlichen Begriff "Verbrechen" statt den geistlichen Begriff "Sünde".. Dass das von vielen Muslimen nicht akzeptiert werde, sei nicht dem Islam anzukreiden

Prof. Dr. Katajun Amirpur wirbt wiederholt dafür, auch wenn es schwer fallen mag, als Fortschritt, gar Annäherung an den Westen anzuerkennen, wenn im Iran seit einigen Jahren die Steinigung als Strafe durch die Strafe des Erhängens zum Beispiel wg. erwiesenen Ehebruchs ersetzt wurde.

Wenn also die, die vom Glauben abgefallen sind, quasi ein unausgesprochenes Gelübde des Schweigens eingehen sollen, warum dann nicht auch die Gläubigen?

Sind solcher Art Fragen nicht im günstigsten Fall "Nonsensfragen", die im Kern nur Einladungen zu Falschaussagen sind?

Inzwischen haben wir historisch erlebt, dass die Frage nach Gott durch die Frage nach der Staats- und Einheitspartei, die immer Recht hat, mutmaßlich übertroffen ward?
GEBE schrieb am 12.01.2012 um 11:53
Langer Rede kurzer Sinn, Herr Petrick: auf den Begriff Inquisition kann in dem Zusammenhang nur jemand kommen, der gedankenpurzlerisch a) Religion mit weltlicher Kirche verwurstelt und b) offensichtlich selbst nicht über die Erfahrung verfügt, wie sich die Frage an einen anderen Menschen, nämlich: 'wes' Geistes Kind bist du', vulgo: 'wie bist Du gestrickt', aus einer gewissen Konsternierung über dessen Verhalten ergibt, wenn ein vordem gemeinsam betretener Seelenraum sich z.B. als zweifelhaft zeigt.
Joachim Petrick schrieb am 12.01.2012 um 15:08
@GEBE
Ich räume ein, dass das Inquisitorische hier etwas reißerisch klingt, wenngleich auch die Inquisition erst einmal mit scheinbar harmlosen Fragen unterwegs war und zwischen einfachen, verschärftem und strengem Verhör unterschied. Die ansonsten eher verharmlosend dargestellte Gretchenfigur ist in in ihren Bestrebunen, tendenzen nicht zu uterschätzten, wenn sie bereits einen Geliebten Faus so befragt. Wie wäre das wohl, wenn Gretchen eine nicht von ihr geliebte Person befragte?, würde sie diese gleich an den anbetungswürdigen Herrn Pfarrer, gar die Inquisition denunzierend ausliefern?
Joachim Petrick schrieb am 12.01.2012 um 15:08
@GEBE

Ich räume ein, dass das Inquisitorische hier etwas reißerisch klingt, wenngleich auch die Inquisition erst einmal mit scheinbar harmlosen Fragen unterwegs war und zwischen einfachen, verschärftem und strengem Verhör unterschied. Die ansonsten eher verharmlosend dargestellte Gretchenfigur ist in in ihren Bestrebunen, tendenzen nicht zu uterschätzten, wenn sie bereits einen Geliebten Faus so befragt. Wie wäre das wohl, wenn Gretchen eine nicht von ihr geliebte Person befragte?, würde sie diese gleich an den anbetungswürdigen Herrn Pfarrer, gar die Inquisition denunzierend ausliefern?
GEBE schrieb am 12.01.2012 um 15:26
Es klingt nicht nur reißerisch, es ist reißerisch.

"Wie wäre das wohl, wenn Gretchen eine nicht von ihr geliebte Person befragte?"

Die Frage ist vollkommen abseitig, oder wie man heutzutage zu sagen pflegt: off topic!

Herr Petrick, anstatt sich auf das einzulassen, was hier gegeben ist, was einzig und alleine hier in Rede steht, entwerfen Sie ersatzweise und ausflüchtig ein "Was-wäre-wenn".

Also, was wäre wenn, wenn Gretchen Herbert hieße und seine Oma ein Omnibus gewesen wäre? Könnte Herbert dann hupen?
Joachim Petrick schrieb am 12.01.2012 um 16:10
@GEBE

"Also, was wäre wenn, wenn Gretchen Herbert hieße und seine Oma ein Omnibus gewesen wäre? Könnte Herbert dann hupen?"

Ich habe ja meine helle Freude an Ihren gelungenen Pointen, auch wenn die statt auf den Busch zu schlagen, den Busch ruckizucki ratzfatz wegholzen.

Die Gretchenfragen gehört inzwischen zum sogenannten Bildungskanon und wird neuerdings gerne im kirchlichen Raum auf die Agenda für ganze Gesprächsreihen (s. o.) gehoben. Insofern nehme ich mir das deeskalierende Meinungsrecht heraus, diese Gretchenfrage einmal auf ihren Kern abzuklopfen, sozusagen zu hinterfragen, wer da eigentlich kollektiv heimlich bis unheimlich unlegitimiert berufen, unberufen "am laufenden Bande" lauschend, mitfragt.
Uwe Theel schrieb am 12.01.2012 um 19:36
@ Joachim Petrick schrieb am 12.01.2012 um 16:10

"Ich habe ja meine helle Freude an Ihren gelungenen Pointen,"

Sagen Sie, Herr Petrick, ist ihnen eine mir bisher unbekannte Form des geistigen Masochismus eigen, wenn Sie sich darüber begeistern, dass Ihr Goethe-Elaborat als das, was es ist erkannt wird: "Gedankenpurzelei" (GEBE ist für seinen Zurückhaltung im Urteil zu bewundern)?

P.S.: Nachdem Sie nun schon Luther, Kleist, Marx und Freud Ihrer Lachoffensive geopfert haben, mußte es jetzt auch Goethe sein? Wer wird der nächste sein?

Erbarmen, Der Petrick kommt!

Lesen sie doch mal ihrer Art Gedankenverrenkungen in der U-Bahn (=ÖPNV), wenn Sie Ihre "Humortests" machen, aber nehmen Sie bitte, bitte einen Personenenschützer für sich mit!
Joachim Petrick schrieb am 12.01.2012 um 20:33
@UT

Wenn hier jemand masochistisch unterwegs ist, sind das wohl im Zweifelsfall Sie und nicht ich. Sie holen sich hier und andernorts wöchentlich Ihre masochistische Dröhnung ohne Sinn für Versöhnung mit erhöhter Dosis berechenbar ab. "Guten Appetit!"
Joachim Petrick schrieb am 12.01.2012 um 20:34
@UT

"Lesen sie doch mal ihrer Art Gedankenverrenkungen in der U-Bahn (=ÖPNV), wenn Sie Ihre "Humortests" machen, aber nehmen Sie bitte, bitte einen Personenenschützer für sich mit!"

ist das jetzt Ihre sattsam bekannte Verbal Rocker Injurien Art brachial rabulistischem aus dem Gedanken Nichts daherkommenden Gewalthumortest oder schon eine persönlich gemeinte Gewaltandrohung meiner Person gegenüber?

Das Sie gerne, nicht nur Richtung meiner Person ein:
"Ihnen wird schon noch das Lachen vergehen und wenn es das Letzte ist, wofür isch sorge"
in die Kommentarspalten prustend Anwürfe husten, macht uns quasi zu einem Dreamteam von Antipoden, dass wir Gefahr laufen, demnächst in der Prinatusgabe desFreitag gedruckt zu werden
"Vorsicht Mikrophon! Die Freunde/innen hören, lesen mit!"

.Denn mein Anliegen ist es ja, Ihnen Lacher in den Bauch zu fragen. Bisher sind Sie da eher fortgesetzt, ohne Unterlaß, in den wutentbrannten Widerstand gegangen. Was Ihr gutes Recht ist.
Kommt Zeit
Kommt, Rat, kommt Unrat, kommt das Lachen?

Ihre Bildungsgferne zum Thema "Goethe und Satire" finde ich allerdings frappant.

Im Gegensatz zu Ihnen, suche ich mit dem Material der von Ihnen genannten Herren zu arbeiten, während Sie wohl gerne deren Material unterm wutschnaubenden Staub Ihrer gewaltbereiten Hirngespinste verschwinden sehen?
GEBE schrieb am 12.01.2012 um 20:47
Ein geschwätziges Nichts.
GEBE schrieb am 12.01.2012 um 20:49
Bezig sich auf:
Joachim Petrick schrieb am 12.01.2012 um 16:10
@GEBE
Joachim Petrick schrieb am 12.01.2012 um 23:25
@GEBE

"Ein geschwätziges Nichts."

In Umkehrung:

Kann ein Nichts geschwätzig sein?
Uwe Theel schrieb am 13.01.2012 um 00:19
@ Joachim Petrick schrieb am 12.01.2012 um 20:34

"dass wir Gefahr laufen, demnächst in der Prinatusgabe desFreitag gedruckt zu werden"

Sie müssen die Projektion bei sich jetzt nicht soweit treiben, dass Sie sich selbst als Gefahr des gedruckten Wortes (den Genitiv in beiderlei Funktion gemeint) betrachten!
GEBE schrieb am 13.01.2012 um 00:36
Joachim Petrick schrieb am 12.01.2012 um 23:25
@GEBE

Möchten Sie wirklich eine ernste Antwort darauf?
Joachim Petrick schrieb am 13.01.2012 um 16:50
@GEBE

"Möchten Sie wirklich eine ernste Antwort darauf?"

Aber ja doch!

Sie machen es aber spannend
Joachim Petrick schrieb am 13.01.2012 um 16:52
@UT

Da machen Sie sich ja einen flüchtig schlanken Fuss, wenn Sie sich jetzt mit dem angeblichen Genetiv herausreden wollen.
Uwe Theel schrieb am 13.01.2012 um 18:54
Von wegen Bildungsferne, mal auf Petricksch:

Wo isser denn, der Genitiv, und wenn ja wieviele?
Uwe Theel schrieb am 13.01.2012 um 19:12
GEBE schrieb am 13.01.2012 um 00:36

@ Joachim Petrick

"Möchten Sie wirklich eine ernste Antwort darauf?

JP müßte die Antwort nicht unbedingt verstehen.
Joachim Petrick schrieb am 13.01.2012 um 20:00
@UT

Sind Sie persönlich mit einer Dame oder Herrn, namens Genetiv, bekannt im Land?, wenn ja in welchem?
Joachim Petrick schrieb am 12.01.2012 um 16:13
www.freitag.de/community/blogs/joachim-petrick/glauben-lehrt-nicht-glauben-leert

06.01.2012 | 04:00
Glauben lehrt nicht, Glauben leert
glaube unglaube glaubenslehre glaubensleere gott mut gelassenheit weisheit

Von der Glaubenslehre zur Glaubensleere und trotzdenm Mensch.
Joachim Petrick
Hamburger, begeistert vom Theater Stadtgefluester, 66-71 in Westberlin gelebt, 1982-89 Beliner Maueröffner, Sympathisant"Tanzender Lachoffensive", bin fuer spontane Humortests im Oeffentlichen Nahverkehr.
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