Joachim Petrick

Frag Lacher in den Bauch

18.01.2012 | 17:02

"Die Marktlücke", verbraucherorientierte Rating Agenturen?

Rating Agenturen im Umbruch?

Wurden die Rating Agenturen Standard & Poor`s, Moody, Fitch als willfährig nützliche Idioten gebraucht, die weltpolitische Krise, die nach dem Ende des Kalten Krieges, der Implosion der Ost- und Westblöcke durch das Kredit-  Ereignis (Credit Event) 
"Nine Eleven"
unübersehbar aufgedeckt war, als scheinbar unverfängliche Weltfinanzkrise organisiert, im Sinne des "Satus Quo!" schadlos als Fall von Kreditausfallvesicherungen auszutarieren?

Ohne die Regierungen, ohne die Zentralbanken, ohne politischen Segen in aller Form hätten die Privatmeinungen einer Handvoll Finanzdienstleister niemals das Gewicht erlangen können, das sie heute haben.

Die Europäische Zentralbank (EZB) pocht auf ihre Unabhängigkeit, über die sie als abhängie Agentur, finanziert von ihren Anteilseignern, den Zentralbanken der EU- Staaten,  ohnehin nicht verfügt, hat aber 2005 die Einstufung durch die großen Drei offiziell zum alles entscheidenden Kriterium für Staatsanleihen erhoben.
Jetzt rudern die EZB-Gewaltigen verzweifelt zurück, sitzen sie doch inzwischen selbst auf Bergen griechischer, portugiesischer, spanischer, italienischer  oder irischer Papiere.
Jeder Fall in deren Ranking kostet die EZB in ihren Bilanzen viel Geld.

Wird  bereits wieder über Finanz- Kommnadowirtschaften global an einem
"New Deal"
auf Staatsschulden Basis der Industrienationen gewerkelt?

Der "New Deal" hat das Deutsche Reich ab 1933, geldmengengesteuert,   auf den Internationalen Kapitalmärkten bis in den Herbst des Jahres 1938 problemlos mit Finanz- Ressourcen ausgestattet.
Scheinbar ganz nebenbei wurden in diesen Jahren von 1933- 1938 die Industrienationen, transatlantisch gegenseitig
"in einem Ford"
hochgerüstet, um auf den Zweiten Welt- Krieg unter dem  friedensbeseelt unverfänglichen Slogan:
"Wer den Krieg vermeiden will, muss für den Krieg gerüstet sein"
als "Nonplusultra" Konjunktur Motor vorbereitet zu sein.

Darüberhinaus hat damals die  Deutsche Reichsbank unter Reichsbankpräsident Hjalmar Schacht mit ihrem innovativen Finanzprodukt, den MEFO- Wechseln bis Mitte des Jahres 1938, überaus erfolgteich versucht, den Rating Agenturen in den USA eine Liquidität und Solidität des reichsdeutschen Staatshaushaltes, des deutschen Finanzmarktes vorzutäuschen, dass es einem noch heute den Atem verschlägt.

Spätestens Ende November 1938 drohte, nachdem Reichsbankpräsident, Hjalmar Schacht,  zum 31. Januar 1938 erfolgreich sein Rücktrittgesuch beim Führer, Adolf Hitler eingereicht hatte,  der reichsdeutsche Staatsbankrott,

War das der eigentliche Grund für die Reichspogromnacht 09. November 1938. durch die ein nie dagewesenes innovatves Finanzprodukt vom Stapel gelassen wurde?
Den Opfern der Reichspogromnacht, dem jüdische Teil der deutschen Bevölkerung, wurde verfassungswidrig pauschal eine sogenannte Sondersteuer in Höhe von 1 Milliarde Reichsmark in Valuta, auf US- $ Basis, aufgenötigt, um die in der Reichsprogramnacht enstandenen Schäden am eigenen Vermögen materiell zum eigenem Nachteil wieder zu heilen.
Allein diese Nachricht reichte den Internationalen Finanzmärkten, um das Deutsche Reich wieder einmal, mit einem aufgebesserten Schuldner- Rating versehen, vor der Ausrufung des  Staatsbankrottes zu bewahren.

Besonders an diesem Kredit Ereignis (Credit Event)
"Reichpgromnacht 09. November 1938"
mit der dann auf dem Fusse folgenden Erhebung einer verfassungswidrigen
"Sondersteuer"
für den jüdischen Teil der deuschen Bevölkerung und deren Bewertung durch die Rating Agenturen an den Internationalen Finanzmärkten wird deutlich, wie Rating Agenturen unter dem fadenscheinigen Slogan ihrer "Sachbezogenen Rating Kriterien",
bar jeden Sinnes für Menschen- und Verbraucherreche, erfolgreich als Steigbügelhalter und Garanten von Verbrecherregimen fungieren können.
 
Welche Nation, welcher Staat  möchte schon, dass drei privatwirtschaftliche Unternehmen ihre Zukunft beeinflussen?
Zumindest das Hitler Regime erhob da in den Jahren von 1933- 1945 keine Einwände.

Eines sollte bedacht bleiben: "Bei privatwirtschaftlichen Agenturen ist Transparenz kein belastbares Geschäftsmodell.
Ratings sind an sich von der sache her ein Gewinn für Transparenz.

Bewertungen der Kreditwürdigkeit von Staaten, Unternehmen als Schuldner sollten gleichermaßen durch international privatwirtschaftlich wie verbrauchernahe, gar staatsnahe Rating Agentur vorgenommen werden.

Könnte man sagen.

Soweit, so interessant und womöglich gut.
Dabei wird nur vernachlässigt, dass es insbesondere die G 8 Staaten im harten Wettbewerb mit anderen Staaten um Investoren warenund sind, die Engagements von Staats- und Pensionsfonds in Staatsanleihen an die hohe Bewertung Tripple AAA von Rating Agenturen binden.

Bisher hat das zu Gunsten der G 8- 20 Staaten hinreichend, mehr schlecht als recht geklappt, für die übrigen Staaten, die heillos unterfinanziert sind, aber gar nicht.
Geht es folglich, weniger um die Frage, wie Rating Agenturen aufgestellt sind, sondern vielmehr um die Frage  nach einem global umspannenden Modell der Staatsfinanzierung, sei es durch Steuer- oder sei es durch Schuldenaufnahmen in Form von Staatsanleihen am Weltfinanzmarkt?

Warum werden vermögende Bürger/innen nicht einfach zu ihren Zinsrendite Gunsten verpflichtet, einen Teil ihres Vermögens zur Finanzierung ihres eigenen oder fremder Staaten in Staatsanleihen zu investieren, insbesondere dann, wenn sie anstehende Steuerveranlagungen, gar -erhöhungen vermeiden wollen?

Ist es nicht der helle Wahnsinn im grauen Anzug, wenn unser Staat das Bausparen, die private Altersvorsorge, darunter  die Riester- , Rörup Rente mit Milliarden € subventioniert, damti die deutsche Versicherungswirtschaft mit steuerbegünstigt hohem Werbeetat, Personalaufwand, samt Drückerkolonnen, ihre Finanzprodukte direkt an die Verbraucherinnen bringt, anstatt allen Bürgern/innen Anreize zu bieten, in deutsche Staatsanleihen, Kommunalobligationen zur Finanzierung gesellschaftlicher Angelegenheiten zu investieren?

Der deutsche Außenminister, Guido Westerwelle hat gerade diese Tage ein Rating- Agentur Modell ins Gespräch gebracht, dass dem Modell der privatrechtlich aufgestellten Zeitschrift Test (Finanztest) nachgebildet scheint.

Das hätte den Gewinn, dass Rating Agenturen neben der pauschalen Bewertung der Kreditwürdigkeit von Schuldnern, seien es Staaten, seien es Unternehmen,  bei deren Kreditverlangen auch den Einsatzzweck der durch Schuldenaufnahme eingesetzten Mittel mit einem speziell verbraucherbezogenen Rating vor Ort versehen.

Hilfreich im Sinne verbraucherorientierter Rating Agenturen wären differenzierende Unterscheidungen bei den Ratingkriterien, ob ein Staat überwiegend im Ausland, wie Greichenland, oder bei der eigenen Bevölkerung, wie Japan, Italien, verschuldet ist.

JP

 
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Kommentare
Joachim Petrick schrieb am 18.01.2012 um 17:34
Hilfreich im Sinne verbraucherorientierter Rating Agenturen wären differenzierende Unterscheidungen bei den Ratingkriterien, ob ein Staat überwiegend im Ausland, wie Greichenland, oder bei der eigenen Bevölkerung, wie Japan, Italien, verschuldet ist.
Joachim Petrick schrieb am 18.01.2012 um 20:27
Ehemaliger Nutzer schrieb am 18.01.2012 um 18:37
Wow, der Fachmann staunt, der Laie wundert sich. Ich wundere mich :o)

Verstehe ich es richtig, dass du sagst, dass ein einheitliches Weltwirtschaftssystem ein sich selbst refinanzierendes Schuldensystem ist, bei dem - der Übersichtlichkeit halber - jedes Land seine eigenen Schulden refinanzieren sollte?

Das klänge plausibel für mich, denn ich habe im Zuge der Finanzkrise gelernt, dass wir in einem großen Nullsummenspiel aus Schulden und Guthaben leben - das eine ohne das andere nicht denkbar ist.

Insofern bleibt nichts anderes übrig, als dir recht zu geben:
Das wäre der theoretische Idealfall.

Aber da das Weltwirtschaftssystem als "Marktwirtschaft" ausgelegt ist, in der es ausdrücklich um Wettbewerb, also um Wohlstand (Guthaben) des Einen auf Kosten (Schulden) des Anderen geht, fällt diese einfache Möglichkeit doch schon allein theoretisch gesehen unter den Teppich..?

Basierte nicht "unser" jahrzehntelanger Wohlstand auf dem jahrzehntelangen Elend anderer? Wäre es überhaupt anders zu erklären? Und findet die Entschuldung der westlichen Staaten (Stichwort "Schuldenbremse") nach außen hin nicht gerade auf dem Rücken wachsender, innerstaatlicher Ungleichheit statt?

Gut, man könnte mir vorwerfen, ich hätte mich verguckt, eine "Entschuldung" der westlichen Staaten nach außen hin fände bisher nicht statt, das Gegenteil sei gar der Fall. Das mag, gemessen am absoluten Wert der hiesigen Staatsverschuldungen so sein. Ich wage allerdings zu behaupten, dass die Staatsverschuldungen des "Westens" in letzter Zeit langsamer zugenommen hat, als notwendig gewesen wäre, um den inneren, allgemeinen Wohlstandspegel zu halten.

Ich will den "großen Plan" so durchschaut haben, dass genau das gerade passiert, was im Text beschrieben wird - dass nämlich äußere Staatsdefizite zu Defiziten im jeweils Innern der Staaten umgeschichtet werden sollen (vgl. "allgemeiner Wohlstand" bei hohem Staatsdefizit, "Schere zwischen Arm und Reich" bei niedrigem Staatsdefizit).

Ich sage ja, dass ich Laie bin. Ich bin losmarschiert, um dein theoretisches Modell in Frage zu stellen und lande am Ende der Argumentation bei genau deinem Modell. Verrückt.
Hoffentlich ist mir gelungen, die Argumentation auf die Schnelle verständlich zu formulieren, formuliert man sich ja den Wolf dran :o)
Joachim Petrick schrieb am 18.01.2012 um 19:12
@Herr Katzer

Wer ist in solcher Art Angelegenheiten schon Laie, wer Fachmann/-frau?

Das ist ja eine spannende Argumentation. Danke!

Iiteressant ist viellicht auch dabei, das die Verschuldung im Euroraum n. m. E. nach deren Struktur eine andere ist, denn im Dollar Raum.
Während die USA in weiten Regionen bereits deindustrialisiert, China zur Werkbank gemacht hat, geht es jetzt im Euroraum mit Mitteln, aufgrund von industirellen Überkapazitäten, der Währungspolitik um die Deindustrialiserung ganzer Regionen im Süden der Eurozone, wie seinerzeit im Fall der DDR als Beitrittsgebiet zur Bundesrepublik nach Art. 23 GG?

Geichzeitig sind ein erheblicher Teil der Staatsschulden der Eurostaaten nur dem Buchwert nach Schuldenaufnahmen für den Rettungsfond des Euro, ESFS, um bei dem monetäen Tanz der Elefanten, den Staats- und Pensionsfonds der gas- und erdölexportierenden Staaten an den Weltfinanzmärkten ungestört mittanzen zu wollen.

Dass das allein, medial inszeniert, zu Lasten der Sozial- , Kultur- , Bildungs- , Erziehungs- , Wissenschaftsetats der Länder im Euroraum geht, halte ich für einen unerhörten Skandal.

Was soll das ganze Gejammer der Vermögenden, keiner kauft mehr Staatsanleihen zu erschwinglichen Zinsen in?

Warum kaufen die denn selber kaum noch Staaatsanleihen der Länder, in denen sie von der vorfinanzierten Infrastruktur leben?
Täten sie es in beachtlicher Zahl, gingen die Zinsen für Staatsanleihen augenblicklich herunter.

Die Vermögenden könnten doch über Anreize des Fiskus von staatswegen zu ihrem Staatsanleihen Rendite Segen verpflichtet werden!, oder?
Ehemaliger Nutzer schrieb am 18.01.2012 um 22:03
>>Dass das allein, medial inszeniert, zu Lasten der Sozial- , Kultur- , Bildungs- , Erziehungs- , Wissenschaftsetats der Länder im Euroraum geht, halte ich für einen unerhörten Skandal. (...)

Die Vermögenden könnten doch über Anreize des Fiskus von staatswegen zu ihrem Staatsanleihen Rendite Segen verpflichtet werden!<<


Ja, wenn die Debatte ehrlich geführt würde, müsste es diesen Weg nehmen. Denn wenn "Verschuldung" Guthaben schafft, dann bedeutet "Entschuldung" zwangsläufig immer "Enteignung".

Die große Frage ist natürlich, wer oder was "enteignet" wird, um die Schulden zurückzuführen, bzw. die Zinsen der Staatsfinanzierung klein zu halten.

Und dafür sollen - laut klarer Ansage von EU-Komission, IWF usw. - eben die o.g. Staatsressorts herhalten, welche stets die Allgemeinheit, insbesondere aber die weniger Vermögenden am Stärksten betreffen.
Stichworte: Austerität, Gürtelengerschnallen etc.

Darüber hatte ich mir in meinem Blog mit der komischen Überschrift (Zur Systematik...) schon mal so meine Gedanken gemacht.

Die Behauptung, wir hätten es seit längerer Zeit mit "schuldengetriebenem Wachstum" zu tun, klingelt einem ja irgendwie in den Ohren. (In meinem Innenohr klingelt das mit Westerwelles Stimme, brüllend) Von "Sparwut getriebenem Wachstum" hört man eher selten bis nie, obwohl das wohl das ist, was wir gerade erleben dürfen. Geht zwar über horrende Arbeitslosenzahlen und den Ruin ganzer Volkswirtschaften einher, aber sie lassen halt nichts unversucht..

Vor ein paar Jahren habe ich zu diesem Thema schon mal ein lustiges Bildchen in einem (vielleicht bekannten) "Remix-Wettbewerb" angefertigt:

Ehemaliger Nutzer schrieb am 18.01.2012 um 22:04
Cool, wie hab ich das denn geschafft..? :o)
Ehemaliger Nutzer schrieb am 18.01.2012 um 22:09
Nochmal der obige Text in Gänze, ohne Bildchen:

>>Dass das allein, medial inszeniert, zu Lasten der Sozial- , Kultur- , Bildungs- , Erziehungs- , Wissenschaftsetats der Länder im Euroraum geht, halte ich für einen unerhörten Skandal. (...)

Die Vermögenden könnten doch über Anreize des Fiskus von staatswegen zu ihrem Staatsanleihen Rendite Segen verpflichtet werden!<<


Ja, wenn die Debatte ehrlich geführt würde, müsste es diesen Weg nehmen. Denn wenn "Verschuldung" Guthaben schafft, dann bedeutet "Entschuldung" zwangsläufig immer "Enteignung".

Die große Frage ist natürlich, wer oder was "enteignet" wird, um die Schulden zurückzuführen, bzw. die Zinsen der Staatsfinanzierung klein zu halten.

Und dafür sollen - laut klarer Ansage von EU-Komission, IWF usw. - eben die o.g. Staatsressorts herhalten, welche stets die Allgemeinheit, insbesondere aber die weniger Vermögenden am Stärksten betreffen.
Stichworte: Austerität, Gürtelengerschnallen etc.

Darüber hatte ich mir in meinem Blog mit der komischen Überschrift (Zur Systematik...) schon mal so meine Gedanken gemacht.

Die Behauptung, wir hätten es seit längerer Zeit mit "schuldengetriebenem Wachstum" zu tun, klingelt einem ja irgendwie in den Ohren. (In meinem Innenohr klingelt das mit Westerwelles Stimme, brüllend) Von "Sparwut getriebenem Wachstum" hört man eher selten bis nie, obwohl das wohl das ist, was wir gerade erleben dürfen. Geht zwar über horrende Arbeitslosenzahlen und den Ruin ganzer Volkswirtschaften einher, aber sie lassen halt nichts unversucht..
Joachim Petrick schrieb am 18.01.2012 um 23:40
@Herr Katzer

selten köstlich pointierte Bild.

"Sparwut getriebenem Wachstum" hört man eher selten bis nie, obwohl das wohl das ist, was wir gerade erleben dürfen. Geht zwar über horrende Arbeitslosenzahlen und den Ruin ganzer Volkswirtschaften einher, aber sie lassen halt nichts unversucht.."

Womit wir beim nächsten Dauerbrenner Skandal sind, dass die arbeitsmarktpolitischen Instrumente bis dato niemals unter der Beteiligung der Unternehmen, der Wirtschaft finanziert wurden, geschweige denn in deren Think Tank Verantwortung, sondern stets zu Lasten der gesetzlichen Sozialkassen vom Stapel gelassen wurden.
Joachim Petrick schrieb am 18.01.2012 um 23:47
@Herr Katzer

echt cool! Wie ging das?
Joachim Petrick schrieb am 18.01.2012 um 23:51
Hat Dein Nickname
"Herr Katzer"
wat mit Hans Katzer( 1919- ?) , dem legendären Vorsitzenden der Sozialauschüsse der CDU zutun?
Ehemaliger Nutzer schrieb am 18.01.2012 um 23:57
Tjoh, ich meine aus dem Quelltext entnommen zu haben, dass ich mit dem Attribut 'width' das Bild betreffend etwas hätte dran ändern können. Darf ich mal versuchen..? Hier..? :o)
Joachim Petrick schrieb am 19.01.2012 um 00:11
Darf ich mal versuchen..? Hier..? :o)

Wie denn?
Ehemaliger Nutzer schrieb am 19.01.2012 um 00:13
Ich weiß es ehrlich gesagt nicht. Was ich weiß, ist dass es was mit dem Nachnamen meines Vaters zu tun hat :o)

www.katzers.de
Ehemaliger Nutzer schrieb am 19.01.2012 um 00:21
@Joachim Petrick schrieb am 19.01.2012 um 00:11

Wollte fragen, ob ich mich an dem Kommentar mit dem Bild nochmal versuchen kann - und deinen Blog somit als Versuchsfläche misbrauchen darf :o)

Als ich das Bild über den Befehl 'img src' eingebunden habe, ist der Text darüber ja so merkwürdig verrutscht. War aber nur Spaß. Hinterher hast du hier lauter mislungene Kommentar-Versuche, dann wird's recht unübersichtlich :o)
Joachim Petrick schrieb am 19.01.2012 um 00:22
@Herr Katzer

"Ich weiß es ehrlich gesagt nicht. Was ich weiß, ist dass es was mit dem Nachnamen meines Vaters zu tun hat :o) "

Der ist gut!

"Darauf keinen Durjardin sondern einen "Katzer!"
Joachim Petrick schrieb am 19.01.2012 um 00:24
@Herr Katzer

"Wollte fragen, ob ich mich an dem Kommentar mit dem Bild nochmal versuchen kann - und deinen Blog somit als Versuchsfläche misbrauchen darf :o) "

Versuch macht klug!

Okay!
Ehemaliger Nutzer schrieb am 19.01.2012 um 00:40
Versuch 1

>>Dass das allein, medial inszeniert, zu Lasten der Sozial- , Kultur- , Bildungs- , Erziehungs- , Wissenschaftsetats der Länder im Euroraum geht, halte ich für einen unerhörten Skandal. (...)

Die Vermögenden könnten doch über Anreize des Fiskus von staatswegen zu ihrem Staatsanleihen Rendite Segen verpflichtet werden!
<<

Ja, wenn die Debatte ehrlich geführt würde, müsste es diesen Weg nehmen. Denn wenn "Verschuldung" Guthaben schafft, dann bedeutet "Entschuldung" zwangsläufig immer "Enteignung".

Die große Frage ist natürlich, wer oder was "enteignet" wird, um die Schulden zurückzuführen, bzw. die Zinsen der Staatsfinanzierung klein zu halten.

Und dafür sollen - laut klarer Ansage von EU-Komission, IWF usw. - eben die o.g. Staatsressorts herhalten, welche stets die Allgemeinheit, insbesondere aber die weniger Vermögenden am Stärksten betreffen.
Stichworte: Austerität, Gürtelengerschnallen etc.

Darüber hatte ich mir in meinem Blog mit der komischen Überschrift (Zur Systematik...) schon mal so meine Gedanken gemacht.

Die Behauptung, wir hätten es seit längerer Zeit mit "schuldengetriebenem Wachstum" zu tun, klingelt einem ja irgendwie in den Ohren. (In meinem Innenohr klingelt das mit Westerwelles Stimme, brüllend) Von "Sparwut getriebenem Wachstum" hört man eher selten bis nie, obwohl das wohl das ist, was wir gerade erleben dürfen. Geht zwar über horrende Arbeitslosenzahlen und den Ruin ganzer Volkswirtschaften einher, aber sie lassen halt nichts unversucht..

Vor ein paar Jahren habe ich zu diesem Thema schon mal ein lustiges Bildchen in einem (vielleicht bekannten) "Remix-Wettbewerb" angefertigt:

Ehemaliger Nutzer schrieb am 19.01.2012 um 00:41
Danke! Geht!
Joachim Petrick schrieb am 19.01.2012 um 01:26
Herr Katzer schrieb am 19.01.2012 um 00:41
Danke! Geht!

Glückwunsch!!
Joachim Petrick schrieb am 18.01.2012 um 23:54
ergänzt:

Ist es nicht der helle Wahnsinn im grauen Anzug, wenn unser Staat das Bausparen, die private Altersvorsorge, darunter die Riester- , Rörup Rente mit Milliarden € subventioniert, damti die deutsche Versicherungswirtschaft mit steuerbegünstigt hohem Werbeetat, Personalaufwand, samt Drückerkolonnen, ihre Finanzprodukte direkt an die Verbraucherinnen bringt, anstatt allen Bürgern/innen Anreize zu bieten, in deutsche Staatsanleihen, Kommunalobligationen zur Finanzierung gesellschaftlicher Angelegenheiten zu investieren?
Ehemaliger Nutzer schrieb am 19.01.2012 um 00:01
Ja, das ist Wahnsinn, der Methode hat. "Prinzip Widerhaken" nenne ich das manchmal: einmal eingeführt, nicht mehr zurücknehmbar (ohne Knall Peng). Darf es nur nicht zu laut sagen, mein Schwesterchen arbeitet bei der LBS.
q.e.d.
:o(
Joachim Petrick schrieb am 19.01.2012 um 00:10
@

"Ja, das ist Wahnsinn, der Methode hat. "Prinzip Widerhaken" nenne ich das manchmal: einmal eingeführt, nicht mehr zurücknehmbar (ohne Knall Peng). Darf es nur nicht zu laut sagen, mein Schwesterchen arbeitet bei der LBS. "

Die LBS könnte sich ja ein neues Geschäftsmodell ausdenken.
Auf Sicht treibt die ganze Bausparsubventionierung nur die Immobilienpreise hoch und tut es schon?
Joachim Petrick
Hamburger, begeistert vom Theater Stadtgefluester, 66-71 in Westberlin gelebt, 1982-89 Beliner Maueröffner, Sympathisant"Tanzender Lachoffensive", bin fuer spontane Humortests im Oeffentlichen Nahverkehr.
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