Joachim Petrick

Frag Lacher in den Bauch

20.07.2011 | 04:01

Ein furchtbarer Anfangsverdacht gegen Hamburger "Viererbande"

Manfred Bissinger, "Undercover- Geldkurier" der Hambuger "Viererbande" für die 67er Studentenbewegung.

War da nicht lange diese unselig einhellige Tonlage einer berühmt berüchtigten sozialliberalen
"Viererbande" aus Hamburg?


Rudi Dutschke verwarf es, eine große Kampagne für die Aufarbeitung des Nationalsozialismus zu starten. Bemerkenswert geschichtsvergessen verkündete Rudi Dutschke sozusagen als dialektisch entschärfter Politik Sportreporter kurz und bündig:

"Wenn wir das anfangen, verlieren wir unsere ganze Kraft. Man kann nicht gleichzeitig den Judenmord aufarbeiten und die Revolution machen. Wir müssen erst mal etwas Positives gegen diese Vergangenheit setzen."

War das nicht lange die einhellige Tonlage einer berühmt berüchtigten sozialliberalen
"Viererbande"
aus Hamburg, die sich die Entspannungspolitik gen Osten aus der Feder von Willy Brandt/Egon Bahr auf die Fahnen geschrieben?, denen deshalb jedes Mehrgenerationenprojekt der Aufarbeitung der NS- Verbrechen, der Kriegs- Verbrechen der Deutschen Wehrmacht innenpolitisch als ein unerträgliches Sperrfeuer und unüberwindliches Sperrwerk galt?

Das wurde dann auch, u. a. mit tätiger Finanzhilfe und sonstiger Hilfen der
"Viererbande"
aus Hamburg
"Rudolf Augstein, Herausgeber, Günter Gaus, Chefredakteur, Otto Köhler Kolumnist (Studenten- Hilfsfond Der Spiegel" 50.0000- 100.000.- DM") ,

Henri Nannen, Chefredakteur/Herausgeber/Sebastian Haffner, Kolumnist (Stern Studenten- Hilfs- Fond im Dunkeln, ungeklärt),
Manfred Bissinger (bekennender Geldkurier der Viererbande ),
 
Ulrike Meinhof, Erich Kuby, Stefan Aust (Konkret/Briefkasten)" ,

Gerd Bucerius (ZEIT- Studenten- Hilfs- Fond ca. 50.000.- DM), Gräfin Dönhoff, politische Kolumnistin, Fritz Raddatz, Kulturedakteur,

als Programm der Westberliner Studentenbewegung mit spektakulären Aktionen gegen die Axel- Caesar Springer Presse  allerorten im Lande propagandistisch erfolgreich verpulvert, in explosionsartig wachsende Spiegel- , ZEIT-; Stern- , Konkret- Auflagen umgesetzt.

Selbst der Presse Tycoon Feltrienelli aus Italien schaute schon einmal während des Vietnamm Kongresse, bei den Westberliner Studenten sonders interessiert bei Rudi und Gretchen Dutschke am Westberliner Cosimaplatz/Bundesplatz/Wilmersdorf  als "Unterstüzer" mit Dynamit Rollen im Gepäck vorbei.

Nach den ersten  Auschwitz- Prozessen, paralell zum Adolf Eichmann- Prozess in Tel Aviv/Israel, ab den Jahren 1962- 1965 war die Printmedienlandschaft in der Bundesrepublik Deutschland, trotz der kurzfristig vielversprechenden Auflagensteigerung nach der Spiegel Affäre
"bedingt abwehrbereit",
dem unerwarteten Ausbleiben des längst eingepreisten III. Weltkrieges im Herbst 1962 hinisichtlich des gesamten  Auflagen Aufkommens im Blick der Werbewirtschaft, Jahr für Jahr, beängstigender zusammen geschrumpft.

"Holocaust, Judenmord, Zwangsarbeit, Kriegsverbrecher- , Auschwitz- , Maidanek- KZ- Pozesse, Opferentschädigungen der Verfolgten des NS- Regimes,,  Kriegsversehrtenrentenanhebung, Dynamisierung der Rentenversicherung(1957), deutsche , europäische Teilung, Berliner Mauer, Rudolf Hess in
Spandauer Festungshaft, Lastenausgleichsanpassung (1955- 1965), Entlassung von Karl Dönitz (1955), Albert Speer aus der Spandauer Festungshaft (1967), selbst das bundesdeutsche Wirtschaftswunder waren keine Quotenbringer, keine  Auflagenknüller mehr, oder waren es nie gewesen..

Der Holocaust wurde erst ab der Fenseh- Serie im Jahre 1978 im neuen Medium, fern der Printmedien, zum Qotenbringer mit ansteigenden Werbeeinnahmeversprechen.

 Also musste spätesten zum Ende des Jahres 1967 ein neues Projekt zur Auflagensteigerung der Printmedienprodukte der
"Viererbande"
 aus Hamburg im unausgesprochen heimlichen Einklang mit den wirtschaftlichen Bestrebungen des  Springer Presseimperium nach der Devise her:
"Getrennt marschieren, gegeneinander aufhetzend aufstachelnd argumentieren, agitieren, operieren, in Talkrunden, im Internationalen Frühschoppen mit Werner Höfer  einen Kampf der Giganten inszenieren,  aber gemeinsam, jeder für sich, Auflagensteigerungen ungeahnten Grades abkassieren"

"Non Paper" gesagt, getan!".

Das neue Projekt war die Studentenbewegung
"Laßt die gesellschaftlichen Verhältnisse tanzen!"
in Westberlin an vorgeschobenem Posten, mitten im Warschauer Pakt Gebiet, umzingelt von der DDR,  in der Nähe der Springer Zentrale in der Robert Koch Straße, an der Berliner Mauer, mit direktem Blick auf den Fernsehturm in Ostberlin..

Es folgten Aktionen auf Aktionen der Studentenbewegung, die als gebildete wie eingebildete Herren des Verfahrens durchaus aufgschlossen waren, hochdotierte Beträge, nicht unter 5000.- DM,  von der
"Viererbande"
aus Hamburg für die kostenaufwendige Finanzierung ihrer Demonstrationen, Aktionen, Happenings (Fritz Teufel/ Gerhard Konzelmann) ,
"Sit ins",
"Go ins"
samt Anwaltskosten (absehbar zu erwartende und anstehende Gerichtsverfahren in Hunderten von Fällen)  für die Rechtsanwälte im sozialistischen Anwaltskollektiv, Horst Mahler, Otto Schily, Hans- Christian Ströbele, ohne Beleg entgegen zu nehmen.

Eine weniger bekannte Aktion geschah Ende 1968.

im Dezember 1968 gingen mehr als 5.000 Studenten in Westberlin auf die Straße, um gegen den Freispruch für den Kammerrichter Hans-Joachim Rehse zu demonstrieren, der als Beisitzer beim Volksgerichtshof in der NS-Zeit an mindestens 231 Todesurteilen beteiligt war.

Es war relativ viel Geld im Studentenbewegungsspiel, also packen wir das Geld und machen den revolutionären Umtrieben Beine und der
"Viererbande"
in Hamburg zum Wohlgefallen hohe Auflagen, spenden uns selber inspirierende Spontan  Erhellungen durch Aktionen, legale, illegale, scheißegale Demonstrationen"

So war das Feeling!

Die Ermordung Benno Ohnesorgs am 02. Juni 1967 durch den Kripo-  Zivilbeamten Karl- Heinz Kurras, , hatte die "Viererbande"
aus Hamburg, mit Ralf Dahrendorf als Dozent und Mentor von der Akademie für Wirtschaft & Politik, der späteren Hochschule für Wirschaft & Politik (HWP), als geistigem Einflüsterer, auf den Plan gerufen.

 Das Attentat auf Rudi Dutschke am Gründonnerstag, dem 10. April 1968 durch den umherschweifenden Hilfsarbeiter Josef Bachmann war da nur noch der Schlussakkord zu einer nie gewesenen Auflagensteigerung der Printprodukte der
"Viererbande"
aus Hamburg, das selbst der Springerverlag, zwar kurzfristig  im studentischen Fegefeuer, weil die Studenten/innen Feuer & Flamme für Springerprodukte waren, doch hinsichtlich seiner gigantischen Auflagenzuwächse  frohlockte.

Frage:

Hat sich der furchtbare Anfangsverdacht bestätigt?

Der Anfangsverdacht hat sich bestätigt.
 Die Studentenbewegung wurde in wesentlichen Teilen von der
"Viererbande"
in Hamburg, im unerklärten Bunde mit dem Rechtsanwalt Horst Mahler, der heute ein offensiv jruristischer Garant unter den bekennender Holocaust Verleugnern ist, instrumentalisiert, das historisch anstehende Mehrgenerationsprojekt der Aufarbeitung der NS- Verbrechen, der Kriegsverbrechen der Deutschen Wehrmacht, samt der Frage der Entschädigung der Millionen Zwangsarbeiter/innen in reichsdeutschen Unternehmen, den Kirchen, Kommunen, in der Landwirtschaft während des Krieges von 1939- 1945 für das subversiv grinsend befristete Linsengericht eines
"Revolutionären Feelings"
auf den Nimmerleinstag bis ins Jahr 1997 gemeinschaftlich verschleppt.

JP

siehe:

www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=ku&;;;dig=2011%2F07%2F12%2Fa0104&cHash=da4c1

    taz  12.07.2011

    *Die revolutionäre Überwindung der Teilung

ZEITGESCHICHTE Ein Buch von einstigen SDS-Aktivisten legt dar, dass die Studenten von 1968 keine Marionetten der ostdeutschen Kommunisten waren, sondern autonome Linksradikale. Manche - wie Rudi Dutschke - dachten über ein vereintes Deutschland nach

VON MICHAEL SONTHEIMER

 
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Kommentare
Joachim Petrick schrieb am 20.07.2011 um 04:14
siehe:

www.evangelisch.de/themen/medien/tv-tipp-des-tages-die-anw%C3%A4lte-ard44891

TV-Tipp - Es gibt eine einfache Erklärung dafür, warum Zuschauer, die sich nur ein bisschen für Politik interessieren, von diesem Film unmittelbar gepackt sind: weil sich die Lebensläufe der drei Protagonisten immer wieder mit den eigenen decken.
Von Tilmann P. Gangloff

"Die Anwälte", 19. Juli, 22.45 Uhr im Ersten

Birgit Schultz porträtiert zwar die drei Anwälte Otto Schily, Hans-Christian Ströbele und Horst Mahler, doch gleichzeitig erzählt sie die Geschichte der Bundesrepublik Deutschland; zumindest die der letzten 44 Jahre. Wie bei so vielen Mitgliedern ihrer Generation hat sich das politische Bewusstsein des Trios 1967 in Berlin entwickelt. Damals standen sie noch auf der gleichen Seite. Jahrzehnte später hat sich das Bild völlig geändert. "Nur Idioten ändern sich nicht", erklärt der einstige RAF-Verteidiger Schily den eigenen Sinneswandel. Der ließ ihn von den Grünen ins Lager der Sozialdemokraten wechseln, wo er schließlich zu einem Innenminister wurde, der "law and order" zu sozialdemokratischen Werten erklärte. Mahler wiederum, einst RAF-Mitglied, geht heute für die NPD auf die Straße und vertritt ein höchst zweifelhaftes politisches Verständnis. Bloß Ströbele ist sich treu geblieben.
Otto Schily - der kontrollierte Redner
Joachim Petrick
Hamburger, begeistert vom Theater Stadtgefluester, 66-71 in Westberlin gelebt, 1982-89 Beliner Maueröffner, Sympathisant"Tanzender Lachoffensive", bin fuer spontane Humortests im Oeffentlichen Nahverkehr.
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