Joachim Petrick

Frag Lacher in den Bauch

19.01.2012 | 16:39

Entsetzliche Moritat: "Wie Adam & Eva Gott umbringen wollten?"

Ist Gott letztendlich seinem Urknall Traumata,  als Pflegefall heillos unterversorgt, himmelwärts angebetet und irdisch verlassen, anheimgefallen?

Haben Adam & Eva Gottes Ableben gemeinschaftlich auf dem Gewissen?, wenn ja, ist Gott wieder auferstanden und wann?

War Gott  beim Urknall, der unser  Universum entstehen ließ. zu nahe bei seiner ureigenen Schöpfung allgegenwärtig?.
Ist das der Grund, weshalb Gott seitdem möglicherweise an einem nicht mehr auskurierbarem Urknall Traumata mit der Folge leidet, dass Gott seitem nicht mehr hören kann?
 
Liegt darin auch der Grund, warum Gott von Adam und Eva im Paradies täglich Lippenbekenntnisse erwartete und verlangte. weil Gott deren Glaubensbekenntnisse nur noch von den Lippen ablesen konnte?

Da Adam und Eva aber noch sehr jung, voller kindlichem Ungestüm, Überschwang, noch nicht einmal im zeugungsfähigen, im gebärfähigen Alter, zu allerlei Schabernack, Scherzen, Neckereien in Worten und Taten aufgelegt waren, die Gott ihnen nicht von den Lippen ablesen können sollte, ersannen beide auf Abhilfe.

Eines Tages kam Eva auf die Idee, einen Apfel vom Baum der Erkenntnis zu pflücken, sich diesen vor den Mund zu halten, raunend zu Adam zu sprechen, ohne dass Gott ihre Lipenbewegungen ablesen konnte.
Nachdem Eva all und so zu Adam gesprochen hatte, biss sie kurz in den Apfel, um diesen dann Adam zu reichen, damit Adam ebenfalls, ungestört durch Gottes Einblick, Einrede zu Eva in gleichermaßen verdeckter Weise reden konnte.

In Adam und Evas verdeckten Reden ging es darum, dass sie die allgegenwärtige Beobachtung durch Gott leid, die stündlichen Belehrungen, Unterweisungen durch Gott im Glauben überdrüssig waren und gerne einmal vom Paradies Urlaub nehmen wollten, um die Gottes Freiheit außerhalb des Paradieses zu erproben und zu erkunden, denn sie waren, wie gesagt, noch sehr, sehr jung.

Adam und Eva glaubten an die Auferstehung ihres und Gottes Leibes, weshalb beide meinten, es sei gleich, ob der Mensch, ob Gott lebe, oder ob der Mensch, ob Gott stürbe, wenn Gott, der Mensch im Tode doch jederzeit wieder zu neuem Leben auferstehen könne.

Was mache es da aus, Gott außerhalb des Paradieses in eine Bärenfalle zu locken, auf dass Gott vorübergehend zu Tode käme, wenn Gott doch binnen drei Tagen wieder auferstanden sei?

Adam und Evas jugendlicher Plan war dabei, drei Tage bis zur Auferstehung Gottes das Paradies, völlig unbeaufsichtigt durch Gott, ungestört, als sturmfreie Bude genießen  zu können.

Gedacht, getan!
Adam und Eva lockten, einer Schlange folgend, Gott vor die Tore des Paradieses zu  einer Bärenfalle, in der Gott, sich selber gehörlos ausgeliefert, halsbrecherisch einbrechend, versank.
Doch Gott kam nicht zu Tode, wie es Adam und Eva geplant, sondern ward seitdem zum unterversorgten Pflegefall im Universum.

Das Einzige woran Gott noch dachte, bevor Gott in ein vorübergehends Wachkoma verfiel, war, Gott bediente seine galaktische Fernbedienung, verschloss die offene Tore zum Paradies, auf dass Adam und Eva nicht mehr ins Paradies zurückkehren konnten.

So geschah es.
Adam und Eva ward seitdem die Rückkehr ins Paradies versperrt und sie waren genötigt, sich im Schweiße ihres Angesichts,  ihren Unterhalt, Unterkunft außerhalb des Paradieses nach der göttlichen Devise arbeitend "ora et labora" zu sichern.

Als nun beiden nach einigen klenen Ewigkeiten zwei Söhne, Kain und Abel,  geboren waren, ersannen Adam und Eva als Verdeckungserzählung Lobpreisungen auf Gott im Himmel, ohne das Paradies mit einer Silbe zu erwähnen, auf dass Niemand, vor allem nicht ihre Söhne merken sollten, dass sie Gott zu Tode gebracht hatten.
Was sie ja immer noch denken mußten, denn Adam und Eva  hatten ja Gott hilfos, in jeder Hinsicht unterversorgt,  in der Bärenfalle allein zurückgelassen.

Merkwürdig kam Adam und Eva allerdings vor, dass Gott unheilvoll in der Bärenfalle zu Tode gekommen, nicht nach drei Tagen wieder auferstanden war.

Was sie nicht ahnen konnten Gott, war einmal, dass Gott in der Bärenfalle gar nicht zu Tode gekommen war und tatsächlich, das verschlossene Paradies auf Erden zurücklassend, gen Himmel gefahren war.

Da nun Eva in ihrem jüngeren Sohn Abel ein geneigtes Ohr zu finden vermeinte,  beichtete sie diesem in ihrer Seelennot, was mit Gott durch die Sünde Adam und Evas in deren jugendlichen Übermut und Überschwang  geschehen war.

Abel, der aber seiner Mutter Eva, hebephren (judendirre).  nur eine Klugheit und Reife vorgetäuscht, über die er so vollständig gar nicht wirklich verfügte, bedrängte eines Tages unvermittelt seinen älteren Bruder Kain, der  gerade von seinem Tagwerk  auf dem Acker in den väterlichen Hof zurückgekehrt,  mit der sensationlüstern vorgetragenen  Gottesmordgeschichte:

"Kain!, stell Dir vor, unser Vater und unsere Mutter haben Gott gemeinschaftlich ermordet! Hättest Du das von denen gedacht? Ist das nicht eine aufregend irre Geschichte?"

Noch bevor Abel das Ende seiner Gottesmordgeschchte ganz zuende erzähen konnte, lag Abel von seinem Bruder Kain, im Jähzorn hinterrücks erschlagen, auf den Bohlen am Boden in seinem sprudelnden Blute, bäuchlings gemeuchelt, leblos da.

 Endet hier die Moritat von Adam & Eva, Kain & Abel, biblisch eher separat?

JP
 

 
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Kommentare
poor on ruhr schrieb am 22.01.2012 um 20:28
Urghhs, mir läuft ein Schauer angesichts einer solchen Moritat über den Rücken. ;O)
Joachim Petrick schrieb am 23.01.2012 um 14:24
@por

das ist ja nur die halbe der wahren Geschiichte?

Dabei steht Abel hier für die Gefahrenlage der Medien.

Christian Wulff wünscht ja neuerdings (ZEIT Matinee) den Medien klammheimlich das Mittelater an den Hals, damit, die Hosen gestrichen voll, auf dem Scheiterhaufen landend, verbrannt werden?
poor on ruhr schrieb am 23.01.2012 um 14:30
;)

"Christian Wulff wünscht ja neuerdings (ZEIT Matinee) den Medien klammheimlich das Mittelater an den Hals, damit, die Hosen gestrichen voll, auf dem Scheiterhaufen landend, verbrannt werden?"

Das klingt bitter, aber ist angesichts der aktuellen Lage sehr gut nachvollziehbar. :oI
Joachim Petrick schrieb am 23.01.2012 um 14:37
@por

"Das klingt bitter, aber ist angesichts der aktuellen Lage sehr gut nachvollziehbar. :oI"

Meinst Du Wulff hat einigen oder gar allen Grund, die Medien auf den Scheiterhaufen zu wünschen?
Joachim Petrick schrieb am 23.01.2012 um 15:48
@por

Frage:

Wünscht Christian Wulff die Medien, wider bessere Verlautbarungen, klammheimlich auf den Scheiterhaufen, den er unabdinglich hinterlassen will?
poor on ruhr schrieb am 23.01.2012 um 15:57
@JP

Bezüglich "Bild" kannst Du Dir das sicher selbst beantworten. ;o)

...und trotzdem bin ich kein Bild-Fan.
poor on ruhr schrieb am 23.01.2012 um 15:58
@JP

Die Gründe von Wullf ionteressieren mich in erster Linie dann, wenn sie die Aufklärung seiner Affäre dienen.
Joachim Petrick schrieb am 23.01.2012 um 16:19
@por

"Wünscht Christian Wulff die Medien, wider anderslautende Beteuerungen, klammheimlich auf den Scheiterhaufen, den er unabdinglich hinterlassen will?"

Hier geht es doch nicht darum, wie BILD, sondern darum wie Wulff tickt?

Hat Wulff doch dreist versucht, BILD zum Komplizen seiner "Geschäfte" zu machen? oder verschont BILD Wulff mit bisher zurückgehaltenem Wissen?
Joachim Petrick schrieb am 23.01.2012 um 16:20
""Wünscht Christian Wulff die Medien, klammheimlich, auf den Scheiterhaufen, den er hinterlassen will?"
poor on ruhr schrieb am 23.01.2012 um 16:25
@JP

Es geht auch um Bild, aber es ist eine Wulff-Affäre.

Ich kenne die Wahrheit leider nicht.
Joachim Petrick schrieb am 23.01.2012 um 17:09
@por

Inzwischen geht es ja schon weniger um die Wahrheit, die sich ziemlich eindeutig zu Lasten Wulff in Umrissen abzeichnet, denn um den Umgang mit dieser?

Meinst Du das?, wenn ja, gebe ich Dir Recht
Joachim Petrick
Hamburger, begeistert vom Theater Stadtgefluester, 66-71 in Westberlin gelebt, 1982-89 Beliner Maueröffner, Sympathisant"Tanzender Lachoffensive", bin fuer spontane Humortests im Oeffentlichen Nahverkehr.
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Klaus.Fueller hat gerade einen Kommentar geschrieben.
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