Was die Fünf Tibeter in Deutschland erleben, geht auf keine Kuhhaut
Einen von den berühmten Fünf Tibetern habe ich in Hamburg zum Freund.
Bloggerin Claudia schreibt im Blog von Daniel Schneider:
http://www.freitag.de/community/blogs/daniel-schneider/sozial-ist-was-arbeit-schafft
06.06.2011 | 10:53
Sozial ist, was Arbeit schafft?
>>…dafür gibt es das sozialamt das hier unmittelbar hilfe leisten muss.<<
>>…Somit ist niemand gezwungen solche "Sklavenhändler" zu bedienen.<<
Das Ganze heisst Hartz4 und ist mit dem Zwang verbunden, jeden Job anzunehmen. Unter Hartz4 gilt dass jede Arbeit zumutbar ist.* Das „verdiente „ Geld liegt oft unter der Hartzschwelle und kann „aufgestockt“ werden. Gerade damit ist die verschärfte Ausbeutung legitimiert worden, bei allen Arbeitsuchenden, nicht nur bei Haftentlassenen.
*Die Auskunft habe ich von einer Vermittlerin der münchner Agentur für Armut...."
Interessant.
Jetzt aber kommt der Hammer. wohnungslose Haftentlassene erhalten wie ander Wohnungslose, von Wohungslosigkeit bedrohte Bürger/innen, bildungsnah und bildungsfern, kein Hartz IV, solange sie keine Wohnung oder Unterkunft nachweisen können.
Selbst Dienststellen für hochtrabend sogenannten
"Drohenden Wohnungsverlust/Bestehende Obdachlosigkeit"
in den Bezirken Hamburgs heissen nur noch so, vermitteln selber aber, personell ausgedünnt, meist überfordert, dem Burnout nahe, unterqualifiziert, gar keine Wohnungen mehr, nicht einmal über Dringlichkeitsscheine, die in Hamburg
immerhin gar nicht schlappe € 17. 50/Person/Antragsteller/in kosten.
Da werden sprachunkundige Bittsteller/innen auf die persönliche Wonhungs- /Zimmersuche in den Lokalzeitungen, aufs Internet verwiesen und das in einem Hamburg der Gourmets- , Hundehalter/innen und Pfeffersäcke an der Elbe, Alster, Bille, Iserbek, Flottbek, Eilbek, Ilmenau, das aus hochnäsigem Prinzip
"Alles wird der Wonhungsmarkt selber richten"
keine Sozialwohnungen für soziale Härtefälle mehr im städtischen Wohnungsbestand, soweit überhaupt noch vorhanden, sowie in Wohnungsbaugenossenschaften vorhält.
Wer keine Wohnungsadresse nachweisen kann, wird von Ämtern in den nächsten Hamburger Bezirk, in die nächste Stadt in Schleswig- Holstein, Niedersachsen, verwiesen und zurück, der hat auf dem ersten, zweiten, dritten letzten Arbeitsmarkt keine Chance, geschweige denn Rechte.
Die BVG in Berlin, der HVV in hamburg mag ja schon, aufgrund der Abschaffung des Sozialtickets für Wohnungslose, Adressenlose, Abwesenheit des Nulltarifs für untere Einkommensbezieher/Einkommenslose, dramatische Zahlen an Warnschuss- /Kurzzeithäftlingen (Haft an Geldstrafe Statt ) produzieren, aber was die Handybetreiber Vodafone, Mobilcom, Telekom, Q2, Hansenet, Alice, Telefonica u. u. an Warnschuss- /Kurzzeithäftlingen (Haft statt Geldstrafe) produzieren, geht auf keine soziale Kuhhaut zu Lasten der Haushalte der Bundesländer, Kommunen mehr.
Einer der schärfsten Fälle, den ich kenne, ist, dass
"Fünf Tibeter auf keine soziale Kuhhaut mehr in Deutschland gehen",
ist ein Freund aus Tibet von mir, der ein großartig höflich wie tapferer Schweiger vor dem Dalai Lama ist, monatelang Post , erst von einer Videothek aus hamburg- Altona, , dann von einem Inkassobüro, schließlich vom Gerichtsvollzieher, mit privatim Handy- Nummer, inkl. Haftbefehl erhält, weil er Zahlungserinnerungen, Mahnungen, Aufforderungen zu Einsprüchen, Widersprüchen versäumt, nicht fristgemäß nachgekommen war.
Es stellte sich Folgendes heraus.
Mein tibetischer Freund hatte im Jahre 2009 einen DVD- Film von einer Videothek in Hamburg- Ottensen ordnungsgemäß als Kunde angemeldet, entliehen, war damit zu einem Freund in dessen Wohnung am Hamburger Hauptbahnhof im Steindamm gefahren, hatte nach dem Schauen des DVD Films diesen, samt der zurückgelassenen DVD, aus seinem Gedächtnis gelöscht.
Nun kommts.
Der Staat macht sich zum Büttel von privaten Inkassobüros, indem er nach unbesehener Sachlage, nur nach konstruierter Aktenlage zum willigen Inkassohelfer wird, der die volle Macht des Staates entfaltet, weil in diesem Fall (DVD- Miete/Tag 1. 20 €) wundersam eine Forderung der Videothek, samt Gebühren für Mahnverfahren, Gericht, Gerichtsvollzieher, Inkassobüro/Polizeieinsatz von über 210.- € binnen eineinhalb Jahren aufgelaufen waren.
Ja! bin ich denn in einem Staat der bekloppten Amtsträger/innen, die sich zum Büttel von Privatinteressen wie kundenunfreudlichen Handybetreibern u. a. machen, die wissen, dass mein tibetischer Freund in der Gastronomie Tretmühle in Hamburg mit Arbeitszeiten, unter der Hand, von über 14 Stunden/Tag unter deutschunkundigenKollegen/innen aus aller Herren- und Damenländer ausgepowert wacker rackert, dass die Schwarte kracht, weder Zeit hat, Deutsch, Lesen und Schreiben zu lernen, geschweige denn amtliche Briefe zu öffnen.
Das nächste Mal erzähle ich euch, ganz entpannt im Hier & Jetzt, wie gerade eben, u. a. , was vom sogenannten Pfändungsfreien Konto (P- Konto) und dem gar nicht freundlich gebührenwuchernden Umgang der Banken, Sparkassen mit Antragstellern/innen von P- Konten..
JP
vorab siehe:
www.freitag.de/community/blogs/joachim-petrick/pfaendungsfreies-konto-ab-01juli-2010-gesetzlich-geregelt
01.07.2010 | 16:54
Pfändungsfreies Konto ab 01.Juli 2010 gesetzlich geregelt!
wissen privatinsolvenz pfändungsfreieskonto überschuldung
Verbrauchertipp!
Aufgemerkt und aufgepaßt:
Der G- Punk Punkt bleibt als private Angelegenheit von Amtswegen weiter unbestimmt.