Joachim Petrick

Frag Lacher in den Bauch

14.01.2011 | 01:16

Gesine Lötzsch die "Super Nanny" der Politik

Gesine Lötzsch die "Super Nanny" der Politik

Was weder Oskar Lafontaine noch Gregor Gysi, aus natürlichen Gründen, niemals  sein kann, Gesine Lötzsch ist es, die "Super Nanny" der Politik

Gesine Lötzsch  läßt  bei Maybrit Illner alle anderen Gäste alt ausehehen und doch gelten.

Sieht Maybrit Illner den Fliegenden Bündns 90- Wechsel von "Den Grünen" zur Linkspartei?

Claus Peymann, der Rasend Linksgewirkte  Roland vom Berliner Ensemble(RLRBE),  macht aus Maybrit Illners Sendung, ungefragt, eine gelungene Theater- Inzenierung mit klar definierten Rollenverteilungen, samt drastifiziernden Einlagen auf der Zunge, was allen Gästen unterhaltsam wärmend schlanke Füsse in den Schuhen macht.

Werner Schulz kriegt praecox vorzeitig von Claus Peymann die Rolle des Ruheständlers übergestülpt:
"Herr Schulz!, gehen Sie doch nach drüben, ääh in Pension!".
Dazu erhält Werner Schulz  die Rolle des brillianten Rhetorikers implantiert, der mental im Kern prekär mechugge ist, weil er historische Zusammenhänge von Kommunismus, Dailektischem Materialismus in der historischen Konftontation mit dem Klerikal Dioxion  angefetteten Kapitalismus in
"Christo Paternoster Dulce Jubilo"
des 19. und 20. Jahrhuderts nicht rafft und deshalb in Richtung Claus Peymann, rhetorisch gar nicht mehr brilliant, blafft, um nicht zu sagen blufft.
Dabei hat Werner Schulz nachweislich, fraglos. das Große EinmalEins Latinuum des Marxismus Leninismus noch selber in der DDR studiert.

Gesine Lötzsch fragt Claus Peymann gar nicht erst, welche Rolle sie nehmen soll, weil ihr ohnehin die Rolle der Super Nanny der Poltik über ihre  blonde Figur ins hell auflachend sympathisch freche  Gesicht geschrieben steht.

Woran Klaus von Dohnany (K.v.D), seine Gattin, seine persönliche Lyrikerin, Ulla Hahn, daheim am Kamin vorm Fernseher  gewiss, nicht vorbeisehen kann und deshalb, ohne Platzanweisung von Claus Peymann noch stubsigen  Schubs und Knuff von Maybrit Illner, mondwandlerisch sicher,  die Rolle des Elder Statement mit Schelmenverstande, samt tadelos adeligem Beritt, zusätzlich noch die Doppelrolle  des umwerfenden Charmours übernimmt, wenn K.v.D da aufrecht sitzend, seine blauen Augen blitzend,   fidelbums wohl heraus posant:

"Frau Lötzsch, so sympathisch, wie Sie aus der Wä... äh,  wie Sie ausschauen, kann ich mir von Ihnen ja, auf keinen Fall, so etwas Böses vorstellen, wie den Kommunismus!
Aber was ist  mit der Kommunistischen Plattform, was ist  mit Sarah Wagenknecht als deren Vorsitzende in der Linkspartei?"

So eine K. v. D  Steilvorlage läßt Gesine Lötzsch selbstverständlich nicht ungeschoren im Raume stehen und nutzt diese gleich, den politischen Super Nanny Ball flach haltend, mit allerlei Hinweisen, wie
"Frau Wagenknecht ist nicht Vorsitzende der Kommunistischen Plattform.
Frau Wagenknecht ist frei gewähltes Mitglied des Deutschen Bundestages. Da  bitte ich doch den Wählerwillen  zu repektieren",
um sich, überaus eloquent wie blitzgescheit, in den Vorzügen des demokratischen Sozialismus zum Schnäpchenpreis
"Laßt Millionen Blumen blühen"

überzeugend zu ergehen.

So kommt am Ende heraus, die Super- Nanny der Poltik, Gesine Lötzsch, braucht nicht eibmal den Ernst der Linkspartei bei ihrem Spass im am Medienschmaus.

Plötzlich gegen Ende der Sendung kommt Maybrit Illner ansatzlos aus der Tiefe des Sende Raumes angeprescht , um nicht zu sagen angebrechtet, reißt als Moderatorin elegant charmant die Doppelrolle des Jokers an sich, um sich gezielt einen vielsagenden Verprecher zu leisten:

"Frau Lötsch! die Frage ist doch, wo steht Bündnis 90/Die Linkspartei?
Habe ich eben Bündnis90/Linkspartei gesagt.
So ein Unsinn! ich meine natülich Bündnis 90/Die Grünen, obgleich....?"

Seit dem Moment des Maybrit Illner Versprechers  ist nun unauslöschbar das Gerücht in der politisch medial blühenden Landschaft, dass Maybrit Illner mehr weiss, als sie sagt.

Dass schon Morgen Bündnis 90 in etlichen Wahlbezirken Deutschlands, voran in Wahlbezirken der neuen Bundesländer
"Fünfneuland",
von den Grünen zur Linkspartei wechselt.
Ja warum denn?,
ja weil?,
ja weil?,
z. B. wegen der Haltung der Linkspartei seit PDS Tagen in der Frage des Auslandseinsatzes der Bundeswehr in Afghanistan.
Und?
ja was heißt und?,
na wg. der neuen Perspektiven des Demokratischen Sozialismus in der Welt mit global genossenschafltich verankertem und lokal angedocktem Kapitalismus unter dem Motto:
"Geld, das bleibt".

JP

 
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Kommentare
Joachim Petrick schrieb am 14.01.2011 um 01:25
siehe:

maybritillner.zdf.de/

Die Linke und der Kommunismus
Neues Deutschland, altes Ziel?

Völker, hört die Signale? Nach dem Zusammenbruch der DDR schien das Ziel einer kommunistischen Gesellschaft in Deutschland für immer von der Tagesordnung gestrichen zu sein. Doch nun sorgt Gesine Lötzsch, eine der beiden Vorsitzenden der Linkspartei, mit ihrem Artikel "Wege zum Kommunismus" für Aufsehen und Diskussion. Zeigt die Linke jetzt ihr wahres Gesicht? Bläst sie "zum letzten Gefecht"? Oder ist das alles nur ein Versehen? Viel Lärm um nichts? [mehr]

Video
Klaus von Dohnanyi, Gesine Lötzsch, Claus Peymann. Werner Schulz u. ? Quelle: ZDF
Joachim Petrick schrieb am 16.01.2011 um 21:50
übrigens:

Zeigt die Linke jetzt ihr wahres Gesicht?"

so kann nur fragen, wer gewohnt ist,an Görtzenbilder zu glauben, an Götzenbildern herumzufeilen,.

Was die Linkspartei zeigt ist erst einmal, dann zweimal, nun immer öfter das Gesicht von Frau Hefter äh Gesine Lötzsch.

So iissses
Joachim Petrick schrieb am 18.01.2011 um 21:19
"Was die Linkspartei zeigt ist erst einmal, dann zweimal, nun immer öfter das Gesicht von Frau Hefter äh Gesine Lötzsch."

im Februar 2011 sogar in Hamburg zum Bürgerschafts- Wahlkampf
ForenBoy schrieb am 14.01.2011 um 01:45
schöne Wunschträume, die du da hast, JP, mehr aber nicht.

Die Linkspartei fällt gerade auseinander, der Geburtsfehler zeigt Wirkung.
Als Sammelbecken für die Unzufriedenen der Republik mit einem Bodensatz Altkommunisten, dazu Funktionäre des Unrechtsstaates DDR und einer Handvoll ernst zu nehmender Linker, kann man weder eine homogene Politik machen, noch 2013 Koalitionspartner einer der übrigen Parteien werden.

Ich gehe davon aus, dass am 27.3 in BW die erste Schlappe kommt, und das wird dann von Wahl zu Wahl existenzieller.
2013 im Bund dürfte die 5%-Hürde kaum noch zu schaffen sein.

Da schon bei den Reden getrickst wird, kommt bald der Grabenkampf und die Partei zerfällt.
Die Unzufriedenen sind ohnehin überwiegend rechts orientiert, die werden
wohl von der CDU und der NPD aufgenommen, Ein Teil wird zu den Grünen oder zu SPD zurückkehren, der Rest ca. 25% von heute ist dann die Linke, die den Namen zu Recht trägt, zuwenig um Einfluss zu haben.

Die Linke hat sich selbst demontiert, mit Witzfiguren an der Spitze, die niemand mehr ERNST nimmt. Lafontaine und Gysi haben das längst geschnallt und warten nur auf den richtigen Zeitpunkt, wieder einzugreifen und alles an sich zu reißen. Mit dem Zerfall wollen sie nichts zu tun haben.

Ich weiß, dass Du das völlig anders siehst, ist doch prima, das macht die Sache spannend.Nur das Du es weißt, ich habe nichts gegen die Linke, sie ist mir einfach nur egal. Aber bis dahin kann uns Gesine ja noch ein bisschen unterhalten.

Gute Nacht
Deaktivierter Nutzer schrieb am 14.01.2011 um 01:48
Im Prinzip schließe ich mich der "Guten Nacht" von ForenBoy an.
Und überhaupt, das Nachtleben
Ehemaliger Nutzer schrieb am 14.01.2011 um 02:13
"Unrechtsstaat" ist etwas platt, so ähnlich "Rechtsstaat", hört sich beides rechthaberisch-muffig-zeigefinger-toitsch an.

Ansonsten: hätte der Bartsch sich nicht bei so einem Käseblatt wie der "Bunten" ausgekotzt und wäre die Unterstützung aus Berlin für NRW deutlich und klar gewesen, stünde die Linke etwas besser da. Die Leute aus NRW hatten wichtige Dinge zur Sprache gebracht die dann von den Kollegen in Bärlin nicht thematisiert wurden. Es wird so wie in Frankreich: sägen am eigenen Stuhl.
ForenBoy schrieb am 14.01.2011 um 02:24
um die Zeit bin ich einfach zu müde, mir über Begriffe Gedanken zu machen, wie würdest Du die DDR denn nennen?
Joachim Petrick schrieb am 14.01.2011 um 13:18
@ForenBoy
Die Pointe im Wesen der Super Nanny der Politik, gesine Lötzsch, liegt ja darin, nicht als Teil des Problemgemenges Politik in der Linkspartei zu agieren, sondern systemisch das ganze System Linkspartei, vormals SED/PDS/WASG zu rekonstruieren, um dessen Selbstheilkräfte, aufgedeckt, zu mobilisieren.

Insofern sehe ich da keine Wunschträume bei mir, sondern erlebe, wie sich die gesamte Politik durch alle parlamentarischen Bänke im Deutschen Bundestag wie Landestages, angesichts der realen Konfligtgemenge, Problemgedränge, hinter dem Tumult über Gesine Lötzsch Artikel in der Jungen Welt versucht, mit vermeintlichem Zeitgewinn in Deckung zu bringen.

Längst ist die Linkspartei nicht mehr das Problem, sondern die Art der Medien mit der Linkspartei umzugehen, diese wie andere Parteien, wenn auch nicht gleich erkennbar, mit wirklichen Fragestellungen, wie Reform der Parteienfinanzierung, des Stiftungswesen, der asstehenden Ratifiierung der UNO- Konvention gegen Korruption und Abgeordnatenbestechung durch den Deutschen Bundestag zu verchonen.

siehe:

www.freitag.de/community/blogs/joachim-petrick/gesine-loetzsch-oder-meinungsfreiheit-wird-als-gespenst-gejagt?

06.01.2011 | 17:10
Gesine Lötzsch oder Meinungsfreiheit wird als Gespenst gejagt?
meinungsfreiheit

Gesine Lötzsch oder die Presse- und Meinungsfreiheit wird nicht nur in Ungarn als Gespenst gejagt?

Wie sich die Menetekle auf den Wandschirmen der Herrschaftsmedien gleichen.
Im Jahre 1848 erkannte Karl Marx mit Engelszungen in bleiernen Lettern seines Kommunistischen Manifestes geschmettert, die legitimen Fordeungen der Arbeiterschaften aller Länder der Welt wurden von der säkular- klerikal despotischen Herrschafts Melange mit dem Kapmpfbegriff "Kommunismus" belegt, um diese legitmen Forderungen der Weltarbeiterschachf scheinlegal als diabolisches Gespenst dämonisierend, von Europa ausgehend, über den Planeten zu jagen.
Die Studentenbewegung samt globaler Anti- Vietnamkriegsbewegung der sechziger Jahre des Zwanzigsten Jahrhunderts hat dieses Phänomen der Dämonisierung von legitimen Forderungen von Reformen, von Frieden in Asien und allerorten,auf der Welt, durch ihre blockübergreifende Stigmatisierung über den medialen Kampfbegriff
"Achtundsechziger"
am eigenen Leibe und am Verlauf geknickter, gebrochener Karrieren und Berufswegverläufe erfahren.
ForenBoy schrieb am 14.01.2011 um 13:42
Auch das siehst Du nach meiner Meinung zu "einfach".

Verfolgungswahn ist für mich eine billige Ausrede, die Opfer rolle nehme ich weder Gesine noch einem anderen der linken Partei ab.
Die berechtigte Kritik haben sie sich selbst zu zuschreiben.

Vielleicht war es ja die Absicht von Anfang an, den Kommunismus in Deutschland wieder salonfähig zu machen, und man fand den Zeitpunkt für günstig.

Hätte man mich gefragt, ich hätte geäußert, dass es dafür in Deutschland nie einen richtigen Zeitpunkt geben wird.
Diese Illusion sollten die Linken ganz schnell begraben.
Joachim Petrick schrieb am 14.01.2011 um 13:45
@Deaktivierter Nutzer

Anschluss an welcher Stelle ?
Joachim Petrick schrieb am 14.01.2011 um 13:45
@sachima
wie wäre es mit entgleistem "Linksstaat" nach eigenem robust bekennden Verständnis der Ex- Nomenklatur der DDR statt Unrechtsstaat
Joachim Petrick schrieb am 14.01.2011 um 13:58
@Forenboy

Frage:

Wieso ist der Kommunismus als Kopfgeburt von links bis rechts so wenig "totzukriegen wie die Idee vom wahren Christentum?
Joachim Petrick schrieb am 16.01.2011 um 21:56
@sachima

ist es nicht komisch, dass sowohl Rechtsstaaten als auch Linksstaaten äh Unrechtstaaten eine Neigung zu Plattenbau offenbaren
Joachim Petrick schrieb am 16.01.2011 um 22:05
@ForenBoy

"Die Linke hat sich selbst demontiert, mit Witzfiguren an der Spitze, die niemand mehr ERNST nimmt. Lafontaine und Gysi haben das längst geschnallt und warten nur auf den richtigen Zeitpunkt, wieder einzugreifen und alles an sich zu reißen. Mit dem Zerfall wollen sie nichts zu tun haben."

Interessant? Bist Du an der unsichtbaren Front für den wirklichen Erfolg der Linkspatei, an vorgeschobenem Feldposten eingegraben, in Lauerstellung?
Joachim Petrick schrieb am 18.01.2011 um 21:21
@[Deaktivierter Nutzer

"Und überhaupt, das Nachtleben"

welches Nachtleben und wo?
ebertus schrieb am 14.01.2011 um 08:42
Wann mutiert (noch) aktuelle Politik zur Historie?

Das gab es in der alten BRD bis weit in die 70er und gern wechselweise anhand von furchtbaren Richtern bis hin zu Vaterlandsverrätern. Diffamierung, Indexierung, Relativierung schlußendlich. Porsche fahrende, Rotwein in der Toskana trinkende Linke sind da lediglich Beiwerk. Sind klammheimlich bis offen der Aufhetzung bis zur politischen Exekutierung anheim gestellt, es darf bei den medial bespaßten Zaungästen an dumpfe Neidkomplexe appeliert werden.

Derweilen und real wird weiter durchregiert, alternativlos...

Und weil das so ist, bleibt lediglich eine minimale Hoffnung an die fordernde Macht der halbwegs absehbaren Entwicklung. Das kann natürlich auch (wieder) fürchterlich schief gehen, weil zunehmende Verelendung, dieser neoliberale (rechte) Rollback in mittelalterliche Feudalgesellschaften nicht zwangsweise zu einem irgendwie linken und dahingehend positiven Bewußtsein führt.
Joachim Petrick schrieb am 14.01.2011 um 13:48
@ebertus
nicht zu vergessen die Ehrhardschen "Pinscher % & % Schmeißfliegen Gesocks". Dabei waren die Heranwachsenden ihren Vätern, Müttern viel näher als gewünscht, weil sie, anders als ihre Väter, Mütter im Felde Hanf als Stoff ihrer Uniformen am Leibe täglich schnuppern konnten, mussten die Kids Hanfsorten erst anbauen, um diesen ruchlos wie rauchenden zu schnuppern.
Joachim Petrick schrieb am 18.01.2011 um 21:22
Unwort des Jahres 2010

"alternativlos...
hadie schrieb am 14.01.2011 um 10:25
Gesine Lötzsch wirkte gestern weniger wie eine RTL-Supernanny, eher wie die nette ostdeutsche Hausfrau von nebenan, oder auch die redensartige "schwäbische Hausfrau". Im Grunde geht es bei diesen Talkshow-Tölpeleien doch immer nur darum, die nächsten Wahlen zu beeinflussen. Also am 20.3. in Sa.-An. und am 27.3. in Ba.-Wü.; da "all politics local" ist, wird es wohl weniger um allgemeine Rechts-Links-Gesäßgeographie gehen, dafür mehr um die vergangenen vier Jahre im jeweiligen Ländle. In Ba.-Wü. geht es um Verkehrspolitik, in Sa.-An. um Soziales, Bildungs- und Kultur-Abbau sowie die Nachwehen der Gemeindereform. Da hier kaum jemand überregionale Tageszeitungen liest, sind Talkshows schon das Einfallstor der marktradikalen Bewußtseinsindustrie. Und da hat sich die Frau Lötzsch doch gestern gut behauptet.
ForenBoy schrieb am 14.01.2011 um 10:55
@hadie, ich denke schon, dass JP Gesine in der Rolle einer "SuperNanny" qualitativ richtig eingestuft hat, als Galionsfigur einer gescripteten PolitShow. Mehr sehe ich darin nicht.

Für mich sin die derzeit aktiven Vertreter der Partei "Die Linke" eine schlecht gemachte Kopie der MuppetShow, die man einfach nicht ERNST nehmen kann, insofern stimme ich JP zu, wenn er das in die Comic sparte einordnet.

Selbst wenn man Gesine damit Unrecht täte, bleibt doch der passende Spruch: eine Schwalbe macht noch keinen Sommer.

Und Politik erst recht nicht.
hadie schrieb am 14.01.2011 um 11:07
@forenboy: Das ist die Trivial-Variante, aus der Feder von Döpfner, Schirrmacher & Co.; Diese Käseglocke ein Stück geöffnet zu haben, ist das Verdienst der Frau Lötzsch. Und was soll jemand wählen, der für Demokratie, aber gegen Angriffskriege, Sozialraub und Kampagnen mit Hasspredigern ist?
ForenBoy schrieb am 14.01.2011 um 13:11
@hardie, ganz sicher nicht die Partei "Die Linke", da es sich um eine Mogelpackung handelt.

Wenn es nicht gelingt, die rechten Mitglieder die massenhaft aus NPD und CDU/CSU aufgenommen wurden, zurück zu schicken, und die vom Rattenfänger aus Saarbrücken enttäuschten SPDler, die ebenfalls keine echten Linken sind, frei zu setzen, wird das nichts mit der Partei.
Die Glaubwürdigkeit der Partei war in dem Moment zerplatzt, als dieser ERNST in die Spitze gewählt wurde. Was hat die Mitglieder denn da geritten?
Wenn der den Mund öffnet, übertrifft er jeden Lügner der etablierten Parteien um Längen.

ERNST war der Anfang vom Ende, da beißt keine Maus den Faden ab. Und das geht so weiter, wenn sich diese Partei nicht auf ihre wirklichen Ziele besinnt.

Und wenn die dann von Gesine so dilettantisch vorgetragen werden, am nächsten Tag zurück gerudert und verschlimmbessert wird, dann frage ich mich, was will die Partei denn nun wirklich?

Vertrauen dürfte sie kaum noch haben und auch die von den Grünen gewechselten Mitglieder dürften langsam ihren Schritt bereut haben.

Nur wenn in Links auch drin ist, was drauf steht, hat die Partei eine Chance, mit den Grünen und der SPD zu koalieren und linke Grundsätze versuchen einzubringen.
Zu mehr wird es ohnehin niemals reichen, da die Mehrheit der deutschen Bevölkerung mit links nichts am Hut hat.
Und solange die Linken so militant und ideologisch auftreten, wird die Anhängerschaft eher schrumpfen.
Vor linkem Hintergrund wird der demonstrierte Populismus für jeden zur sichtbaren Farce, und an dem Punkt sind wir gerade.
ebertus schrieb am 14.01.2011 um 13:21
Dann wird eben - wie oben geschrieben - weiter durchregiert, alternativlos und bis es gegen die Wand knallt - so what...

Btw. Dann aber nicht die Linke dafür verantwortlich machen, deren geringes Mithampeln an einigen Katzentischen der Länder ist wohl zu vernachlässigen.
ForenBoy schrieb am 14.01.2011 um 13:34
Also das mit dem "durchregieren" sehe ich völlig anders.
Teflon-Angie hat ausgedient, die FDP liegt derzeit bei 3% das sich ändernde Bewusstsein der Bevölkerung sollte man nicht unterschätzen, da hätte die Linke "unter ehrlichen Umständen" gerade jetzt große Chancen.

Und just in diesem Moment macht sie genau das falsche, entlarvt kapitalistische Führungsmitglieder und zerstört damit das Wichtigste: die Glaubwürdigkeit.

Das wird Jahre dauern, bis der Flurschaden wieder beseitigt ist.

Da bleibt mir die Hoffnung, dass die Politiker, die was bewirken wollen, in die Parteien wechseln, in denen sie auch eine Chance dazu haben.
Joachim Petrick schrieb am 14.01.2011 um 13:49
@hadie

stimmt, in solchen Sendungen geht übergangslos darum, Verdeckungsdebatten zu inzsenieren, damit allen Beteiligten die Puste für die eigentlich anstehenden Debatten wie Bundeswehreinsatz in Afghanstan ausgeht.
ForenBoy schrieb am 14.01.2011 um 14:01
Joachim Petrick schrieb am 14.01.2011 um 13:49

"stimmt, in solchen Sendungen geht übergangslos darum, Verdeckungsdebatten zu inzsenieren, damit allen Beteiligten die Puste für die eigentlich anstehenden Debatten wie Bundeswehreinsatz in Afghanstan ausgeht."

Das verwirrt mich allerdings, warst es nicht Du, der das Blog hier installiert hat?
Und der Gesine als eine präsentiert hat, die es allen gezeigt hat?

Wenn ich Dich jetzt ernst nähme, sähe das nicht gut für Dich aus, also lasse ich das mal.
ebertus schrieb am 14.01.2011 um 14:03
@Forenboy,

manchmal zweifle ich an mir, hab' ich's nicht deutlich gemacht?

Geht es um Realpolitik, faktische Politik um deren bisherige, aktuelle und erwartbar zukünftige Umsetzung in Bund und Ländern?

Oder geht es um theoretische Denkfiguren in den sich selbst referenzierenden Theoriegebilden?

Oder geht es einfach nur um den Popanz an der Wand, den Geist in der Flasche?

Dann wäre es jetzt Zeit, von Stalin über Fidel bis PolPot etc. ein Ranking der Scheußlichkeiten hochzuziehen, aber bitte selektiv in der Konklusion des Schreckens...Freunde bleiben da außen vor!
ForenBoy schrieb am 14.01.2011 um 14:23
@ebertus, ich weiß nicht, um was es Dir geht, aber es kann auch an mir liegen, wenn ich es falsch verstehe, beides ist also möglich.

Hier geht es offenbar um einen Flash, zumindest einen Hoffnungsschimmer, den JP wohl im Auftritt von Gesine sah, und ich habe es gleich wieder kaputt gemacht, da ich auf solche Strohfeuer nicht herein falle.

Die Altlasten, dieser Partei, ergänzt um die "eingesammelten" parteifernen Mitglieder in Verbindung mit negativ besetzten Begriffen wie "Kommunismus", das sofortige Zurückrudern in ebenfalls negativ besetzte Begriffe wie "demokratischer Sozialismus" kann nur zum Scheitern führen, das sollten die hellen Köpfe in der Partei eigentlich wissen.
Das war Anti-Propaganda in Reinform.
Da bringt sich keiner in Deckung, wie JP meint, im Gegenteil, die liegen vor Lachen unter dem Tisch, mehr Harakiri geht doch kaum.

So kann man "Deckung" auch missverstehen.

Und dass dies nun weidlich benutzt wird, sollte doch keinen Realisten wundern.
Joachim Petrick schrieb am 14.01.2011 um 14:46
@Forenboy

".....warst es nicht Du, der das Blog hier installiert hat?
Und der Gesine als eine präsentiert hat, die es allen gezeigt hat?"

Das Missverständnis resultiert wohl eher aus der unterschiedlichen Einschätzung der Figur Super Nanny, die Gesine Lötzsch, insbondere durch Claus Peymann, systemisch zugewiesen und gesichert wurde
ForenBoy schrieb am 14.01.2011 um 14:51
eine höfliche Floskel eines Theatermanns sollte man jedoch nicht überinterpretieren.
Joachim Petrick schrieb am 14.01.2011 um 15:08
@Forenboy

zur Erläuterung meiner Position:

Folgendes ist geschehen:

Gesine Lötzsch, Mitglied des Bundestags und seit Mai 2010 eine der beiden Vorsitzenden der Partei Die Linke, hat mit ihrem Artikel
"Wege zum Kommunismus" in der Zeitung Junge Welt,
mitten im kalten und eisigen Winter 2011, an den Gipfelseiten des medialen Hochmassiv des Eurolandes eine Lawine losgetreten, die nun krachend in das neue Mediengesetz Jammertal der Ungarischen Präsidentschaft der EU, jede freheitliche Gesinnung mit sich reißend, donnernd über uns wetternd herniederbricht.

Weder Gesine Lötzsch noch der Kommunismus selber mit seinen entsetzlich abstrusen wie verbrecherischen Irrungen und Wirrungen auf der Suche nach gangbaren Wegen, mitten in einer globalen Mlange aus säkular klerikaler Ressourcen Despotie, aus der Baylonischen Gefangenschaft der Menschheit, tritt uns als viel und manigfaltig beschworenes Gespenst entgegen, sondern die Debatte über Gesine Lötzsch Artikel
"Wege zum Kommunismus"
selber, versucht sich durch alle außer- vor- und parlamentarischen Banken medial als Gespenst, als Vogelscheuche der Presse- und Meinungsfreiheit aufzuführen.
Warum?.
weil das den vergänglichen Gewinn, gemäß der spätbürgerlichen Dekadenz Devise:
"Warum denkst Du so direkt & stier Bube? Kommst Du gedankenreich beseelt aus der Bierstube?"
unterhaltsam spaßig eruierend entfaltet, sich nicht wirklich inhaltlich weder mit den Gedanken von Gesine Lötzsch noch dem Programmen der Linkspartei auseinander setzen zu müssen.

Dabei bietet Gesine Lötzschs Artikel, Gedanken transportierend, Gedanken ausblendend wie befruchtend, allerhand Ansätze zur kritischen Einrede.

Gesine Lötzschs veliert u. a. kein Wort darüber, dass sich Parteien, darunter die Linkspartei, die Kirchen, Gewerkschaften, Verbände, Medien, samt ihrer Stiftungen mit den stetig fortentwickelt ausgeweiteten Parteien- , Stiftungs- , Steuer- und Finanzgesetzen unseren Staat selber zur Beute gemacht, immense Erträge für sich erwirtschaftet haben und weiter in Tendenzbetirieben im In- und Ausland erwirtschaften, während vorparlamentarisch globale, regionale, lokale Bürgerinitiativen, NGOs, nicht nur finanziell ausgetrocknet, zunehmend darben.

Gesine Lötzschs äußert nicht einen Halbsatz darüber, wie sie und die Linkspartei, angesichts der anstehenden Anerkennung der islamischen Glaubensgemeinschaften als Kirchen, neben den christliche und jüdischen Kirchen hierzulande, zu den jährlichen Zuwendungen und Dotationen unseres Staaten an die Groß- Kirchen des Protestantismus und des Katholizismus in Höhe von 460 Milionen €/anno steht.

Darin ist zumindestens das Nordlicht der FDP, der rechtsnawalt und Landtagsabgeodnete chelswig Holsteins, Wolfgang Kubicki als Fragender, Mahnender im weiten Vordeld des Drei- Königstreffen der FDP im Staatstheater von Stuttgart robuster aufgestellt
siehe:
www.freitag.de/community/blogs/joachim-petrick/wolfgang-kubicki-fdp-fordert-ende-der-staatsknete-an-kirchen

05.01.2011 | 20:27
Wolfgang Kubicki, FDP, fordert Ende der Staatsknete an Kirchen
kirchen
Joachim Petrick schrieb am 14.01.2011 um 15:14
@ForenBoy

wo war Peymann höflich floskelnd?, war er nicht eher brachial archiisch, wie auf einer donnernden Theaterbühne des Berliner Ensembles?
Uwe Theel schrieb am 14.01.2011 um 15:37
@ ForenBoy schrieb am 14.01.2011 um 13:11

Sag einmal Forenboy, was "meinst" Du denn diemal, wenn Du schreibst:

Wenn es nicht gelingt, die rechten Mitglieder die massenhaft aus NPD und CDU/CSU aufgenommen wurden, zurück zu schicken, und die vom Rattenfänger aus Saarbrücken enttäuschten SPDler, die ebenfalls keine echten Linken sind, frei zu setzen, wird das nichts mit der Partei.

1) Glaubst Du allen Ernstes, die LINKE hätte Rechte gebunden, die jetzt wieder an diese (meinst Du da "nur" CDU/CSU oder auch NPD/DVU/REP?) zurückgegeben werden müssten?

2) Glaubst Du allen Ernstes, dass ehemalige Sozialdemokraten, die das sozialistische Erbe bei der SPD verraten sehen, kehrten zu dieser zurück, solange die SPD die reformistische Partei, keinne linke Partei bleibt, die sie wieder geworden ist? - Andere als solche Mitglieder hat die LINLE nämlich nicht aus der SPD gewonnen

Dann schreibst Du weiter:

ERNST war der Anfang vom Ende, da beißt keine Maus den Faden ab. Und das geht so weiter, wenn sich diese Partei nicht auf ihre wirklichen Ziele besinnt.

Und wenn die dann von Gesine so dilettantisch vorgetragen werden, am nächsten Tag zurück gerudert und verschlimmbessert wird, dann frage ich mich, was will die Partei denn nun wirklich?


3) Deine Frage ist heuchlerisch rhetorisch: Du weißt ganz genau, was die Linke will, den demokratischen Sozialismus und den willst Du nicht, sonst bräuchtest Du hier nicht das Geschwurbel von "Verschlimmbesserung", bzw. "Zurückrudern" zu verbraten: Merkst Du nicht, dass Du in Deinem Text gleichzeitig forderst, die LINKE solle von ihren linken Zielen Abstand nehmen und gleichzeitig verlangst, sie solle klar sagen, dass Sie für Sozialismus und in Deinen Augen Schlimmeres sei, dan habe sierst wieder Erfolg? Da Du in beiden Fällen davon ausgehst, dass die LINKE in der BRD niemals reüssieren wird, sind dies Verhöhnungen von Politik der LINKEN und von deren Mitgliedern hinter der Du Deine bürgerliche Gesinnung zu verstecken suchst indem Du glaubst den Leser täuschen zu können, Du würdest doch für die LINKE sein, sie ermuntern. - Durchsichtig!

In diesem Tenor geht es weiter, wenn Du schreibst:

Nur wenn in Links auch drin ist, was drauf steht, hat die Partei eine Chance, mit den Grünen und der SPD zu koalieren und linke Grundsätze versuchen einzubringen.
Zu mehr wird es ohnehin niemals reichen, da die Mehrheit der deutschen Bevölkerung mit links nichts am Hut hat.


4) Würde Die SPD so links sein wie die LINKE, dann gäbe es keine LINKE. Du wünschst Dir einen SPD ohne Konnkurrenz durch die LINKE. Das aber ist keine linke Option.

Der Rest Deines Textes ist pure rechts-bürgerliche Ideologie:

Und solange die Linken so militant und ideologisch auftreten, wird die Anhängerschaft eher schrumpfen.
Vor linkem Hintergrund wird der demonstrierte Populismus für jeden zur sichtbaren Farce, und an dem Punkt sind wir gerade.


und entlarvt Deinen Text als Propaganda gegen die LINKE, den Du als linksgefärbten freundlichen Rat an dieselbe auszugeben trachtest. Der Rat ist vergiftet und durchschaubar

Das Du gegenüber JP Dein Geschwurbel auch noch als Theorie ausgibst ist eher nur komisch, denn politisch wichtig.
ForenBoy schrieb am 14.01.2011 um 16:02
ach weißt Du Uwe Theel, suche Dir einen anderen Foristen zum spielen, ich mag Dich nämlich nicht, und mit solchen spiele ich auch nicht.

Aber passe auf, dass Du an Deinen Verschwörungstheorien nicht erstickst.
Deine Analysen sind sowas von krank, dass man schon Mitleid bekommen könnte, aber nur könnte.
Uwe Theel schrieb am 14.01.2011 um 16:28
Lieber Forenboy, dann versuch es doch einmal mit logischem Denken und Nachdenken, statt nur spielen zu wollen. Ich meinen es nämlich ernst.
ForenBoy schrieb am 14.01.2011 um 16:34
@UT, so ernst wie ich spiele, kannst Du nicht mal "meinen".
Joachim Petrick schrieb am 14.01.2011 um 16:42
@ut
Bei allem zu begrüßenden Eifer im Gefecht des Für und Wider die Linkspartei als Linkes Projekt, sollte doch nicht vergessen werden, dass die Linkspartei als Nachfolgepartei der SED/PDS Erfahrung als staatsbildende, staatstragende, wenn auch nicht so richtig staatserhaltende Partei hat, die durchaus wußte in feindlicher Umgebung der Nachkriegszeit, ehemalige SBZonen- Natiionalsozialisten, -demokraten als Blockflötenpartei autoritär in der Ansprache in die Nationalen Front der DDR einzutopfen. wie die CDU, Liberalen, Bauernpartei sei auch dabei u. u. u. samt propper Erfindung einer leckeren Intelligenzia Zusatzrente im Arbeiter- und Bauernstaat..

Richtig glaubwürdig war das nie!, oder?
Uwe Theel schrieb am 14.01.2011 um 17:59
@ ForenBoy schrieb am 14.01.2011 um 16:34

@UT, so ernst wie ich spiele, kannst Du nicht mal "meinen".

Ja, zu hause, da haben alle kleinen Buben Klicker.
Uwe Theel schrieb am 14.01.2011 um 20:22
@ Joachim Petrick am 14.01.2011 um 16:42

Sorry, JP, so ist das, was Du da schreibst ein ideologisches T-Argument:

Weise mir empirisch nach, dass das Personal eines zukünftigen, wesentlich von der Linkspartei gestellten Regierungs- und Verwaltungsapparates personenidentisch ist mit der Funktionärselite der untergegangenen DDR, die sich wieder genauso aufführen würden, wie früher, dann könntest Du mich besorgt machen.

Die heutige LINKSPARTEI hat mit der SED genauso wenig mehr zu tun, wie die CDU mit der NSDAP und die hatte mal einen Staatssekretär und später sogar mal einen Ministerpräsidenten gestellt, die sehr kontinuitiv waren. Wer, außer bürgerlichen Kommunistenfressern könnte sich das denn heute umgekehrt im Falle der LINKSPARTEI ernsthaft noch vorstellen? - Geschichte wiederholt sich nicht.

Wenn man bedenkt, wie hierzulande bis in die SPD hinein mit z.B. Lafontaine umgegangen wird, der nie in der SED war, könnte man bemerken, was das für ein Schwachsinnsargument ist, das du da - hoffentlich nur als advocatus diaboli - anführtest.
Joachim Petrick schrieb am 15.01.2011 um 13:59
@ut

"Weise mir empirisch nach, dass das Personal eines zukünftigen, wesentlich von der Linkspartei gestellten Regierungs- und Verwaltungsapparates personenidentisch ist mit der Funktionärselite der untergegangenen DDR, die sich wieder genauso aufführen würden, wie früher, dann könntest Du mich besorgt machen."

Machst Du jetzt den Fallensteller?

Wolltest Du nicht wissen, warum im öffentlichen Diskurs sogar noch heute Alt- und Neo Nazis bei der Linkspartei verortet werden und sich selber in Teilen gar verordnen?

Folglich geht es im Diskurs weniger um das aktuelle Personal der Linkspartei, sondern um den Kontext, in welchem Öffentliche Diskurse geführt und derer, die sich welchen Parteien, darunter der Linkspartei auch immer und aus welchen Impulsen, zuordnen.

Teile der Linkspartei sind von der Kaderstimmung her, Auswahl der Kader, unabhängig von politischen Zielen, politischer Programmatik, in ihrem staatstragend autoritären Habitus der Linkspartei, vormals PDS/WASG, Gewerkschaften, SED Nationale Front näher denn Bündnis90 !, oder?
Joachim Petrick schrieb am 15.01.2011 um 13:59
@ut

"Weise mir empirisch nach, dass das Personal eines zukünftigen, wesentlich von der Linkspartei gestellten Regierungs- und Verwaltungsapparates personenidentisch ist mit der Funktionärselite der untergegangenen DDR, die sich wieder genauso aufführen würden, wie früher, dann könntest Du mich besorgt machen."

Machst Du jetzt den Fallensteller?

Wolltest Du nicht wissen, warum im öffentlichen Diskurs sogar noch heute Alt- und Neo Nazis bei der Linkspartei verortet werden und sich selber in Teilen gar verordnen?

Folglich geht es im Diskurs weniger um das aktuelle Personal der Linkspartei, sondern um den Kontext, in welchem Öffentliche Diskurse geführt und derer, die sich welchen Parteien, darunter der Linkspartei auch immer und aus welchen Impulsen, zuordnen.

Teile der Linkspartei sind von der Kaderstimmung her, Auswahl der Kader, unabhängig von politischen Zielen, politischer Programmatik, in ihrem staatstragend autoritären Habitus der Linkspartei, vormals PDS/WASG, Gewerkschaften, SED Nationale Front näher denn Bündnis90 !, oder?
ForenBoy schrieb am 15.01.2011 um 14:08
klar, das ist die Höflichkeit von Theaterleuten.
Wenn der erst mal losbrüllt, gibt es kein Halten mehr.
Uwe Theel schrieb am 15.01.2011 um 16:01
@ Joachim Petrick am 15.01.2011 um 13:59

Wieso "Fallensteller", wenn ich für die Thesen, die Du aufstellst von Dir empirischen Beleg fordere?

Sollten Deinen Fragen an mich nicht nur rhetorische gemeint sein, so solltest Du bemerken, dass diese Fragen genau die sind, die Du beantwortetn müsstest, da Du die These aufstelltest und angibst ihr zuzustimmen.

Wenn also hier Fallen gestellt werden, dann stelltest Du sie Dir selbst.

Gruß
Uwe
Joachim Petrick schrieb am 16.01.2011 um 20:56
@ut

Mit Fallensteller war damit gemient, dass Du n. m. E. einen Ebenenwechselb vollzogen hast, ohne diesen kenntlich zu machen
Joachim Petrick schrieb am 16.01.2011 um 22:08
@ForenBoy

"Für mich sin die derzeit aktiven Vertreter der Partei "Die Linke" eine schlecht gemachte Kopie der MuppetShow, die man einfach nicht ERNST nehmen kann"

Das hat Dieter Hildebrandt Scheibenwischer Qualität.

Na dann wisch mal schön
claudia schrieb am 17.01.2011 um 12:08
>>Gesine Lötzschs äußert nicht einen Halbsatz darüber, wie sie und die Linkspartei, angesichts der anstehenden Anerkennung der islamischen Glaubensgemeinschaften als Kirchen, neben den christliche und jüdischen Kirchen hierzulande, zu den jährlichen Zuwendungen und Dotationen unseres Staaten an die Groß- Kirchen des Protestantismus und des Katholizismus in Höhe von 460 Milionen €/anno steht.<<
Der Arbeitskreis "Kirche und Staat" hat im Rahmen der Programmdebatte einen Alternativtext eingereicht, der die Forderung nach einer klaren Trennung von Kirchen und Staat deutlicher macht als das im Entwurf der Fall ist. (Die Formulierung im Programmentwurf ist schon etwas schwammig)
Es wird dort eindeutig klargestellt, dass keiner Kirche das Recht eingeräumt werden darf, sich staatlicher Strukuren und Ressourcen zu bedienen.

Die Information habe ich von der Linken selber. Das ist problemlos möglich.

Es sollte beachtet werden, dass die Debatte um den Entwurf läuft und noch nicht abgeschlossen ist.

Dass sich jedes Parteimitglied in jeder Äusserung zu jedem Punkt äussert, sollte nicht erwartet werden, weil sonst jedes Referat mindestens 5000 Seiten umfassen müsste...
Joachim Petrick schrieb am 18.01.2011 um 16:49
@claudia

auch wenn es da nur um die unentgeltlich wie entgeltliche Nutzung staatlicher Resssourcen und Strukturen durch Kirchen geht, aber nicht um die staatlich direkten, indirekten Zuwendungen, Dotationen aus nachwachsenden Altverträgen von 1806/1919, so will mir das doch allemal als Lichtblick erscheinen. Danke!
Joachim Petrick schrieb am 14.01.2011 um 11:24
ergänzt:

So kommt am Ende heraus, die Super- Nanny der Poltik, Gesine Lötzsch, braucht nicht eibmal den Ernst der Linkspartei bei ihrem Spass am Medienschmaus.
Ehemaliger Nutzer schrieb am 14.01.2011 um 14:17
@ Joachim, richtig, weil wenn dann Wahlen sind geht "den Wählern" durch wieder das Traditionsdenken durch und fragen aus Faulheit: "wenn solle wir sonst wählen?"
Joachim Petrick schrieb am 14.01.2011 um 14:49
@sachima

sachima:
von allgemeiner Wählerschelte bist Du also generell auch nicht frei?
ForenBoy schrieb am 14.01.2011 um 14:55
@JP das hat sachichma doch für die Linkspartei positiv ausgedrückt, denn wenn die Wähler konsequent wären, würden sie ja meiner Theorie folgen, du hast jetzt ein Problem.
Joachim Petrick schrieb am 14.01.2011 um 15:12
@Forenboy
sachma, wieso habe ich ein Problem?

sachima vergißt doch glatt das wachsende Heer der Nichtwähler/innen, oder?

Vielleicht sollten die eine eigene Partei gründen oder eine Partei treuhänderisch benennen, für die sie sein könnten?
Uwe Theel schrieb am 14.01.2011 um 15:40
@ Joachim Petrick schrieb am 14.01.2011 um 15:12

@Forenboy
sachma, wieso habe ich ein Problem?


Hast Du nichtt JP, FB hat eins, wenn eins reicht.

Siehe hier:

www.freitag.de/community/blogs/joachim-petrick/gesine-loetzsch-die-super-nanny-der-politik#comment-218892
Joachim Petrick schrieb am 14.01.2011 um 15:50
@ut

Danke für die beitretende Pointe
Uwe Theel schrieb am 14.01.2011 um 16:02
@ Joachim Petrick schrieb am 14.01.2011 um 15:50

@ut

Danke für die beitretende Pointe


Lieber JP,

für Dich hatte ich brav die Kurzfassung (s.o. in Uwe Theel schrieb 14.01.2011 um 15:40).

Die Langfassung war für FB.

So b in ich halt :-)
ForenBoy schrieb am 14.01.2011 um 16:08
@JP, verlasse Dich nicht zu sehr auf die Nichtwähler, denn die würden dieses Mal sicher Grüne und SPD präferieren, was ich mir auch wünsche.

Verlasse Dich also lieber auf sachichma inkonsequente und ratlose Wiederholungswähler der Linkspartei.
Joachim Petrick schrieb am 14.01.2011 um 16:28
@ut

Du bist ja einer, so einer ist ja nicht einmal Rainer
Joachim Petrick schrieb am 14.01.2011 um 16:52
@ForenBoy

Spielen Wähler, Nichtwähler überhaupt, angesichts der Netzwerke von Demoskopie Medien Verlagshäusern noch eine Rolle?, die wahlentscheidend wäre?
Wohl eher nicht. Die Frage ist doch eher, ob andere Parteien,wie die Basta SPD mehr nach den Demoskopen, Medien u. u., samt einbestellt fremdfinanzierten Politikberatern/innen schauen als auf den Willen ihrer tradierten Wählerschichten!?

Ist die Linkspartei nicht auch dabei, darin der Basta SPD schon Morgen zu folgen?
Hat Gesine Lötzsch da nicht engagiert eine Gegen Duftnote in der Linkspartei gesetzt?, auch wenn sie jetzt als Super Nanny der Parteien Politik von den Medien beworben wird?
ForenBoy schrieb am 14.01.2011 um 17:05
@JP, alles zusammen denke ich spielt da eine Rolle, wozu auf das eine verzichten?
Am Ende der Schlacht werden die Toten gezählt (jetzt hat UT weder was zu analysieren).

Warum sollten sich die Linken nicht der gleichen Möglichkeiten bedienen wie die etablierten Parteien, mich stört es nicht, und leisten können sie es sich allemal.

Aber Gesine kannst Du ganz für Dich haben, ich lasse sie jetzt auch in Ruhe.
Joachim Petrick schrieb am 14.01.2011 um 18:14
@ForenBoy

"Aber Gesine kannst Du ganz für Dich haben, ich lasse sie jetzt auch in Ruhe"

Der Witz ist gut, geht es doch weniger um Gesine, sondern um die Medien, um Maybrit Ilner, was die für Sendungen macht, um interessiert an der Poltik insgesamt und sonders der Politik bzw der fehlenden Politik der Parteien zu machen .

Du machst doch nicht etwas jetzt hier schlapp?
ForenBoy schrieb am 14.01.2011 um 18:29
@JP, jetzt wollte ich mal lieb sein, war das auch wieder nix.
Das mit der Illner ist für mich ein rotes Tuch, die Sendung kann sich kein emotionaler Mensch ansehen, ohne im Dreieck zu hüpfen.
Allein wegen ihren autoritären Dazwischengequatsche schaue ich mir das schon nicht an.Da gibt es besseres.

Schlapp bin ich auch, war gerade mit den Hunden laufen.....
Aktiviere mal Deine PN-Funktion, sonst kann man Dir keine Nachricht schicken :-)
Joachim Petrick schrieb am 14.01.2011 um 18:35
@ForenBoy

ich glaube bei mir ist zischendurch was abgestürzt.
Danke für den Hinweis

"Allein wegen ihren autoritären Dazwischengequatsche schaue ich mir das schon nicht an.Da gibt es besseres.

Schlapp bin ich auch, war gerade mit den Hunden laufen.....
Aktiviere mal Deine PN-Funktion, sonst kann man Dir keine Nachricht schicken :-)"

alles recht so

tschüss
JP
Uwe Theel schrieb am 15.01.2011 um 16:12
@ ForenBoy am 14.01.2011 um 16:08

Sie sind mir schon ein Gedankenkünstler:

Erst schreiben Sie mir

"Deine Analysen sind sowas von krank, dass man schon Mitleid bekommen könnte, aber nur könnte."

nachdem ich von Ihnen u.a. gesagt hatte

"Du wünschst Dir einen SPD ohne Konnkurrenz durch die LINKE. Das aber ist keine linke Option."

und jetzt kann ich bei Dir lesen:

"die (= die Nichtwähller; ut) würden dieses Mal sicher Grüne und SPD präferieren, was ich mir auch wünsche."

Genauso wünschen Sie sich die konkurrenzlose SPD herbei, einen Haltung, die ich Ihnen aufgrund Ihres ersten Threadbeitrags hier zuvor zuschrieb, was Sie mir dann erstmal als "kranke analyse" bezeichneten.

Lesen und verstehen Sie eigentlich Ihre eigenen Beiträge selbst, bevor Sie mich hier pöbelnd kritisieren?

P.S.: Wo beziehen sie eigentlich Ihre Kenntnisse über das Theaterspielen her? - Jemals auf der Bühnne gestanden und auch nur einen Satz herausgebracht?
ForenBoy schrieb am 15.01.2011 um 16:34
ach @Uwe Theel,
spare Dir Deine Lebenszeit für besseres als für Kommentare an mich, ob in der langen oder kurzen Version.

Wenn in einem Blog der Name "Uwe Theel" erscheint, bekommt das Srollrad meiner Maus Arbeit.
Uwe Theel schrieb am 15.01.2011 um 17:10
@ ForenBoy schrieb am 15.01.2011 um 16:34

ach @Uwe Theel,

Wenn in einem Blog der Name "Uwe Theel" erscheint, bekommt das Srollrad meiner Maus Arbeit.


Na also, dann arbeitet doch wenigstens etwas bei Dir.
Joachim Petrick schrieb am 18.01.2011 um 16:53
@ut

"Wenn in einem Blog der Name "Uwe Theel" erscheint, bekommt das Srollrad meiner Maus Arbeit"

"Na also, dann arbeitet doch wenigstens etwas bei Dir."

Das nenne ich Humor Duett
Joachim Petrick schrieb am 14.01.2011 um 15:41
siehe auch:

www.freitag.de/politik/1102-mutter-der-krise-v-ter-des-erfolgs

Linke | 14.01.2011 11:30 | Tom Strohschneider
Mutter der Krise, Väter des Erfolgs
Gesine Lötzsch bekommt nach ihrem Kommunismus-Text nicht nur die Folgen eines Fehlers zu spüren. Den Erfolg einer Partei aber kann ihr Apparat allein nicht erzwingen
ForenBoy schrieb am 15.01.2011 um 16:47
hi JP, ich denke, dass den Anhängern dieser Partei, die ich für eine ******* halte, weil sie aus einer gefährlich inhomogenen Masse besteht, der notwendige Abstand fehlt, um das bevorstehende Scheitern zu erkennen.

Sie scheinen sich ja noch nicht einmal bewusst darüber zu sein, dass der Großteil ihrer Mitglieder überhaupt keine linke Gesinnung verbindet. Und genau das ist der Sprengstoff, der letztlich zum Niedergang, der bereits im vollen Gange ist, führen wird.

Wir brauchen doch nur in Ruhe abwarten was passiert, denn die Linken scheinen ja keine solchen Anzeichen zu erkennen.

Am 27.3.11 können die ersten "Toten" gezählt werden. Der Kommentar wurde von der Moderation editiert
Uwe Theel schrieb am 15.01.2011 um 23:48
@ ForenBoy am 15.01.2011 um 16:47

Dass Du hier, wenn auch haltlos gegen die LINKSPARTEI schreibst, das haben wir ja nun alle mitbekommen.

Ich hätte nur gerne einmal erklärt bekommen, warum du "Mißgeburt" und "Tote" bei Deinen Behauptungen in Anführungszeichen setzt?

Wenn Du die Neofaschisten in Ihrer Sprache zitieren solltest, wonach es verdammt noch mal aussieht, wäre es schlimm.

Wenn Du die Worte nur besonders betonen willst, dann hätte ich doch gerne gewußt warum und mit welchen inhaltlichen Begründungen:

Wer sind denn Vater und Mutter dieser "Mißgeburt" und was genau ist ihr "Geburtsschaden"?

Wenn Die Linkspartei einen "Großteil" (Zitat) Miglieder hat, die gar nicht links eingestellt seien, was wären die dann und warum sind sie dann in dieser Partei, wievielle sind es, wer sind ihre Sprecher und wo hast Du diese Informationen her???

Wer werden die "Toten" sein, wer Ihre ja dann wohl "Mörder"? - Wenn einen Partei nicht genügend Wähler findet um regieren zu könnne, dann ist sie noch lange nicht tot. Du errinnerst Dich nicht zufällig an die Frühzeit der Grünen, die Du angeblich favorisierst?

Mir kommt Deinen Sprache nicht geheuer vor.

P.S.: Für eine Interpretation als Ironie sehe ich übrigens auch keinen Anlaß.
ebertus schrieb am 16.01.2011 um 07:29
"Revolutionäre Geduld ist angesagt", dass hatte ich in dem von JP verlinkten Strohschneider-Blog bereits empfohlen. Btw. Wie kann man hier direkt auf einzelne Einträge bzw. Kommentare verlinken?

Übrigens @Forenboy,

und ohne eine vielleicht nicht angemessene Schärfe hereinbringen zu wollen. Ihre fürsorgliche Belagerung der "wahren LInken" ist mir eher suspekt, als die von ut hinterfragte "Sprache"; die habe ich schon verstanden.

So what, "wofür" und nicht wogegen stehen und schreiben Sie hier eigentlich? Gern auch etwas im Detail, falls das möglich ist.
Joachim Petrick schrieb am 16.01.2011 um 20:46
@ForenBoy

"Am 27.3.11 können die ersten "Toten" gezählt werden."

Ich gllaube mich rammt ne Schnecke namens Kassandra, die auch noch eine Dosis ihrer `hauseigenen Dröhnung zu viel genommen hat!, oder?.

"Wo bitte schön geht es zur Front, wo der Sprengstoff wartet?
Joachim Petrick schrieb am 16.01.2011 um 21:44
@ebertus

"Revolutionäre Geduld ist angesagt"

ein großes Wort gelassen ausgesprochen, wo es doch allerorten selbst am fehlenden Mut zu Reformen, sogar in der Linkspartei geht, u. a. beim Parteienfinanzierungs- Stiftungsrecht, beim Mut, die UNO- Charta gegen Korruption, Abgeordnetenbestechung endlich durch den Deutschen Bundestag zu ratifizieren
Joachim Petrick schrieb am 16.01.2011 um 21:45
@ForenBoy

Was bitte schön ist eine linke Gesinnung?
ForenBoy schrieb am 16.01.2011 um 22:07
das weißt Du doch selbst.
Schau dir die laufende Sendung im 1. mit Anne Will an, dann verstehst Du was ich meine, Lafontaine fährt den Karren weiter in den Dreck.
Joachim Petrick schrieb am 16.01.2011 um 22:10
@ForenBoy

Du bist nicht nur schlau, sondern auch noch gesinnungsoffenbarungs faul.

ich denke Lafontaine fährt den Karren aus dem Dreck und nicht in den Dreck.!?

Was denn nu?
Joachim Petrick schrieb am 16.01.2011 um 22:13
@ForenBoy

mir gefällt Maybrit Illner übrigens in ihrer moderrerenden Art besser als Anne Will
ForenBoy schrieb am 16.01.2011 um 22:20
IN den Dreck, Lafontaine leistet der Partei nach Gesine einen weiteren Bärendienst.
Zyniker und machtgeile "UmdenheißenBreiRedner" braucht kein Mensch.
ForenBoy schrieb am 16.01.2011 um 22:22
Anne Will ist um Klassen besser, Illner geht gar nicht.
Joachim Petrick schrieb am 16.01.2011 um 22:43
@ForenBoy

Anne Will ist es doch die mit der Wahl ihrer Gäste samt Wahl des Themas diesen Brei aufrührt
Joachim Petrick schrieb am 16.01.2011 um 22:43
@ForenBOy

"Bärendienst"
Was hast Du gegen den Dienst am Bären
Joachim Petrick schrieb am 16.01.2011 um 22:45
@ForenBoy

linke Gesinnung zeichnet sich n. m. E. dadurch aus, dass diese zeitnah überprüft, nicht wie eine vatikanische Monstranz vor sich in Prozessionen her getragen werden
ForenBoy schrieb am 16.01.2011 um 22:51
dann sage das mal den Leuten in der Linkspartei, Lafontaine scheint es nicht zu wissen, oder nennst Du sein Rumgeeiere "zeitnahe Überprüfung".
Uwe Theel schrieb am 16.01.2011 um 23:19
@ ForenBoy am 16.01.2011 um 22:51

Forenboy, wie üblich mit wilden und abstrakten Vorwürfen, die nicht die leiseste rationale Begründung erfahren. Aber warum sollte ein mindestens rechter Sozialdemokrat in diesen Tagen mehr sagen (können)?

Weil: Das Publikum bittet um konkrete Beispiele für z.B. "Herumgeeiere des Oskar Lafontaine"
Uwe Theel schrieb am 16.01.2011 um 23:31
@ ForenBoy am 16.01.2011 um 22:51

in Fortsetzung von

Uwe Theel am 16.01.2011 um 23:19

Werter Forenboy,

bevor Du dich jetzt wieder sinnlos echauffierst, dass ich Dich nur anpöbelte: Im Blog des udz „Ach Gott, Sie sind ein Kommunist?!“ hast Du dich heute Mittag selbst als rechter Sozialdemokrat bekannt:

Man lese dort Deine Antwort um 13:16 Uhr auf ebertus um 07:37 Uhr:

ebertus schrieb am 16.01.2011 um 07:37
Btw. @ForenBoy,

die fürsorgliche Belagerung der "wahren" Linken, quer durch alle halbwegs passenden Threads hat schon was. Seeheimer Kreis vielleicht, oder in Tradition von Oswald Metzger?

ForenBoy schrieb am 16.01.2011 um 13:16

schön lieber @ebertus, dass es wenigstens auffällt...... :-)
(Hervorhebung ut)
ForenBoy schrieb am 17.01.2011 um 00:11
@UT spare Dir doch deine abstrusen Analysen:

meine Äußerung "schön, dass es wenigstens auffällt, bezog sich ausschöießlich auch meine "fürsorgliche Belagerung" und nicht auf "ebertus" falsche Vermutung.

Deine ****** Analysen sind einfach nur peinlich. Der Kommentar wurde von der Moderation editiert
Uwe Theel schrieb am 15.01.2011 um 16:21
Grundsätzlich:

"A nanny, or childminder, is a person who looks after the child or children of another family. Childminding differs from nannying in that a nanny goes to the house of the child in order to care for it; childminders look after the child in the childminder's home. Modern nannies may live in or out, like other domestic workers, depending on their circumstances and those of their employers. The traditional nanny was a servant in a large household and reported directly to the lady of the house. A governess, in contrast to a nanny, concentrated on teaching and training children."

Wenn Die "RTL-Super-Nanny", die in meinen Augen die Denunziation einer wirklichen nanny ist, von JP hier zum Synonym, bzw. zur Charakterisierung von Gesine Lötzsch gemacht wird, so kann dies in meinen Augen keine solidarische Kritik sein, sondern ist Angriff gegen Gesine Lötzsch und ich möchte JP freundlich auffordern diese semantische Zuschreibung zu erklären, wenn sie denn mehr sein soll als boulevardeske Formulierung, die blinde Aufmerksamkeit auf seinen Blog ziehen sollte.

Ich empfinde es nicht zum JP-Lachen.
Joachim Petrick schrieb am 16.01.2011 um 20:54
@ut

Gute Grundsatzüberlegung. Endlich kommt Butter bei die Mutter.
gegenfrag:

vorab:
Wird Gesine Lötzdch nicht längst von den Medien als die Super Manny beworben, ohne das enntlich zu machen?

Gefahr erkannt, Gefahr gebannt!. oder?

Ich denke drüber nach.
poor on ruhr schrieb am 16.01.2011 um 20:59
@UT
:)
poor on ruhr schrieb am 16.01.2011 um 21:00
@JP
:) Der Titel ist wirklich klasse! ;)

Warum soll man denn keine boulkevardeske Formulierung nehmen?
Joachim Petrick schrieb am 16.01.2011 um 21:40
Hallo por,

Danke für Deine Ermutigung, mit boulkevardesken Formulierungen "in medias res" zu gehen
poor on ruhr schrieb am 16.01.2011 um 21:43
@JP

Danke. Eben. Es geht um das "in medias res".
Uwe Theel schrieb am 16.01.2011 um 23:14
@ Joachim Petrick am 16.01.2011 um 21:40

Lieber JP,

die einzige "Sache", die der Linke kennt ist die "res publica". Diese "öffentliche Sache" ist die Sache des Volkes und sie wird auf der "agora" nicht dem "Boulevard" ausgetragen.

Von daher keine ***** wert

@ Joachim Petrick am 16.01.2011 um 20:54

Nein, gesine Lötzsch wird nicht als "Super-Nanny", das heißt die für das Volk Sorgende ( the caring one) durch die Medien "beworben", sondern als schreckgespenstiger Popanz ausstaffiert zur Disziplinierung des Volkes mißbraucht.
Joachim Petrick schrieb am 16.01.2011 um 23:20
@ut

Das Phänomen der Möglichkeiten Menschlicher Kommunikation im Öfentlichen Raum ist, dass jeder sein eigner Chairman ist.
Joachim Petrick schrieb am 16.01.2011 um 23:21
@ut

"die einzige "Sache", die der Linke kennt ist die "res publica". Diese "öffentliche Sache" ist die Sache des Volkes und sie wird auf der "agora" nicht dem "Boulevard" ausgetragen."

Dein sprachlicher Duktus erscheint mir als der eines Kirchenbauers, einer Kathedrale, aber weniger der einer links engagierten Partei
Uwe Theel schrieb am 16.01.2011 um 23:42
@ Joachim Petrick schrieb am 16.01.2011 um 23:21

Wenn Du den Duktus und die Begrifflichkeit des demokratietheoretischen Gehaltes meines Satzes nicht erkennen kannst, darfst Du ihm auch nicht die Gestalt der Predigt zuweisen. Es sei denn Du würdest die Predigt - ganz im Wortsinne - als die Verkündigung (Kerygma) des Evangeliums anerkennen. Ich "verkündigte" Dir zwar nicht das Evangelium, aber analog als Bürger (d.h. als Miterbauer des Gemeinwesens) den ersten Grundsatz der Demokratie, die ich nicht im boulevardesken Spiel der beliebigen Meinungen verkommen gelassen sehen will.

Lieber JP, man kann nicht mit allem (Deinen) Spaß treiben!
Uwe Theel schrieb am 16.01.2011 um 23:53
Anmerkung zu Uwe Theel am 16.01.2011 um 23:42

Falls Dir, JP, das mit der "agora" spanisch vorkommen sollte, es kommt aus dem Griechischen und bedeutet in unserem politischen Zusammenhang:

Agora (altgriechisch ἀγορά), im antiken Griechenland der zentrale Fest-, Versammlungs- und Marktplatz einer Stadt. Sie war aber zugleich auch eine bedeutende gesellschaftliche Institution und als solche ein kennzeichnendes Merkmal der griechischen polis. Als wichtiger Kultplaz war sie der Veranstaltungsort vieler für die Ausbildung einer gemeinsamen Identität entscheidender religiöser Feste mit gymnischen und musischen Agonen. Als Ort der Volks- und Gerichtsversammlungen kam ihr eine herausragende Rolle für das geordnete Zusammenleben in einer Gemeinschaft zu. Bei Homer gilt das Fehlen einer Agora als ein Anzeichen für Recht- und Gesetzlosigkeit. Laut Herodot war die Agora für den Perserkönig Kyros II. das bestimmende Merkmal einer selbständigen griechischen Stadt (Historien 1.153). (Quelle: Wikipedia)
Joachim Petrick schrieb am 17.01.2011 um 01:56
@ut

interessanter Weise soll das mit dem Öffentlichen Raum (Agora) nur bei einer Bevölkerungszahl bis zu 10.000 gelingen.
Uwe Theel schrieb am 17.01.2011 um 03:44
@ Joachim Petrick schrieb am 17.01.2011 um 01:56

interessanter Weise soll das mit dem Öffentlichen Raum (Agora) nur bei einer Bevölkerungszahl bis zu 10.000 gelingen.

JP. Du sitzt bürgerlicher Propaganda auf. Wir haben die technischen Mittel des 21. Jhds. und wenn Du glaubst, der Boulevard in Athen war so lang, wie der Sunset-Boulevard, bzw. der BILD-Boulevard, dann irrst Du auch und trotzdem gibt es BILD.
Joachim Petrick schrieb am 17.01.2011 um 14:54
@Uwe Theel

Wenn ich an Hans Magnus Enzensberger denke, irre, scheitere ich gerne, wenn es der Wahrheitsfindung dient.

Ich glaube, jetzt war nicht ich, sondern Du zu schnell mit voreiligen Schlüssen.

Die Zahl 10.000 steht für Kommunale Selbstverwaltung, die nicht unter dem politischen Kuratel und der finanziellen Ausbeutung durch Zentralregierungen steht.

Dein Glaube an die alleinig wundersam seligmachend demokratisierende Wirkung von Technik erscheint hier unverwüstlich!, oder?
Joachim Petrick schrieb am 17.01.2011 um 14:57
@ut

Wer angekommen in der Demokratie, nur den Aufbau der Demokratie verkündet, hat den Blick für die Agenda verloren!, oder?
Joachim Petrick schrieb am 17.01.2011 um 15:11
@ut

"Ich empfinde es nicht zum JP-Lachen."

Was verdrießt Dich wirklich?
vedrießt Dich, dass gesine Lötzsch, deren Mann Nähe zur STASI nachgewiesen wurde, sich mit ihrem Junge Welt Artikel, innerparteilich an Gysi und lafontaine vorbei.legitim per Stimmenfang bestimmter Kohorten in der Linkspartei versichert, gleichzeitig die sichere Bank eines Boulevard Tickets zu Einladungen in Talk Shows wie Maybrrit Illner, nicht, politisch blauäugig, sondern zielführend gewählt?
Uwe Theel schrieb am 17.01.2011 um 18:14
@ Joachim Petrick am 17.01.2011 um 15:11

Lieber JP,

mische doch das ganze Thema nicht so unsäglich boulevardmäßig hoch, bitte!

Gesine Lötzsch hat in Ihrem ansonsten nichts weltbewegend Neues bietenden Artikel einzig darauf hingewiesen, dass es DEN Weg zum Kommunismus nicht gäbe, die eventuelle Verwirklichung wohl nur erreichbar wäre, wenn man den richtigen Weg dazu noch fände. Diese Trivialität ist nur interessant deswegen, weil Gesine Lötzsch damit dem bürgerlichen und reaktionären Lager abspricht,behaupten zu können, so wie der Forenboy mit Sprung in seiner Schalllplatte nicht müde wird, stumpfsinning zu wiederholen, der Kommunismus sei "verbrannt" .

Aus genau diesem Grund und ohne jedes rationale Argument öffnen dann solche Kampfmaschinen wie Anne Will ihre Magazine. Im übrigen braucht man in Deutschland das Wort Kommunismus nur leise und alleine ohne jede Prädikation auszusprechen und diese Reflexe laufen geifrend auf der anderen Seite automatisiert ab.

Gesine Lötzsch hat nicht gesagt, wie Kommunismus denn aussähe, der einen entwickelten Kapitalismus, der ungheure Schäden zurücklassen wird, aussehen sollte, sie ermunterte nur, nach der Möglichkeit sorgfältig zu suchen, den Weg nicht zu verfehlen. Die Dumpfbacken, die soetwas für "um-den-heißen-Brei-Reden" nennen begreifen nicht einmal den von ihnen angehimmelten Kapitalismus mit einem klaren Gedanken, glauben aber er sei einhegbar. Wie das gehen sollte, nach all den historischen, auch sozialdemokratischen Erfahrungen damit zumal, bringen diese Schmalspurpolitgärtner aber selbst nicht auf die Reihe.

Was da bei Dir nicht zum Lachen sei?:

Ich bezog mich dabei auf Dein Motto der "Tanzenden Lachoffensive", die ich nicht in jedem Fall für angemessen halte. Wenn eine demokratisch gewählte Politikerin - und jetzt bitte keine Sippenhaft JP - einer politischen Vision Sprache gibt, die schon vor und sicherlich seit faschistischen Zeiten nur zu - vorsichtig ausgedrückt - unangemessenen Reaktionen führte, dann sollte man jemanden bewundern dafür, dass sie an Rosa Luxemburg erinnert, statt eine angebliche politische Dummheit weglachen zu wollen. Anne Will oder Herr Brüderle wollen das, was Gesine Lötzsch meinen könnte jedenfalls auch weghaben, und würden dabei auch lachen.

lg
ut
Joachim Petrick schrieb am 18.01.2011 um 16:51
@ut

meine Antwort siehe unten
miauxx schrieb am 16.01.2011 um 23:38
Hab' mich gerade gewundert, wie hier plötzlich die Kommentare-Anzahl angeschwollen ist. Aber das liegt wohl hauptsächlich an der Redundanz seitens eines Foren-Jüngelchens - ostinat ein- und dieselbe Mitteilung, womit es um die Blogs zieht.

JP zu folgen habe ich ja - ich gebe es zu - immer 'n bisschen Schwierigkeiten. Nun habe ich auch die Sendung nicht gesehen.
Aber wenn (!) ich JP richtig verstanden habe, hat Lötzsch eine bella figura gemacht, so dass man sie zwar noch nicht ernst nehmen wollte (Dohnanyi), ihren nun plötzlich aber in Politikermanier geschulten Einwürfen aber trotzdem nichts zu entgegnen wusste?
Tja, sowas aber auch: Man hätte doch gedacht, da sitzt so ein Dummerchen, dem "Kommunismus" aus der Feder gerutscht ist, und es damit eine mühselig errichtete Fassade der Linkspartei-Realos wieder einreißt?
Joachim Petrick schrieb am 16.01.2011 um 23:55
@miauxx

"Aber wenn (!) ich JP richtig verstanden habe, hat Lötzsch eine bella figura gemacht, so dass man sie zwar noch nicht ernst nehmen wollte (Dohnanyi), ihren nun plötzlich aber in Politikermanier geschulten Einwürfen aber trotzdem nichts zu entgegnen wusste?
Tja, sowas aber auch: Man hätte doch gedacht, da sitzt so ein Dummerchen, dem "Kommunismus" aus der Feder gerutscht ist, und es damit eine mühselig errichtete Fassade der Linkspartei-Realos wieder einreißt"

Gut getroffen und doch ist Gesine Lötzsch nicht nur Opfer sondern auch daran beteiligt, die eigentliche Themen Agenda außen vor zu lassen
Uwe Theel schrieb am 17.01.2011 um 00:05
@ Joachim Petrick schrieb am 16.01.2011 um 23:55

doch ist Gesine Lötzsch nicht nur Opfer sondern auch daran beteiligt, die eigentliche Themen Agenda außen vor zu lassen

Ich bitte, nicht im Stile Forneboos zu schreiben. Solche Thesen will man schon ausgeführt und belegt sehen.

Außerdem bitte keine falschen gegensätze aufbauen: Man wird als Opfer nicht dadurch Täter, dass man sich nicht wehrt oder wehren kann und sonst nichts anderes tut.

P.S.: JP Du bist bestimmt nicht das "Maschinengewehr Gottes", aber auch sonst niemandes. Daher: Schreib nicht immer nur so schnell irgendwas hin! :-)
miauxx schrieb am 17.01.2011 um 00:15
Gut getroffen? Na, da bin ich ja beruhigt.

"nicht nur Opfer" -- na, ich weiß nicht, ob Lötzsch auf Medienrummel spekulierte ... wahlergebnisabträgige (was'n Wort!) Anfeuerungen? Nein, ähäh. Aber was will man in diesen TV-Parlamenten schon machen? Würde sie absagen, würde ihr das auch entsprechend auf's Brot geschmiert. Man kann, so man an gesellschaftlichen Alternativen interessiert ist, die Linkspartei als solche gut kritisieren. Aber man muss auch an der inhaltlichen Debatte interessiert sein, wenn man gegen sie ist. (Bescheidener Tip: www.freitag.de/community/blogs/miauxx/meisterdenker-bitte-nicht-ueber-kommunismus-reden?loggedin=1)
Es gilt aber, dass Der Linken noch jeder Ausrutscher in der Performance doppelt ausgelegt wird.
Vielleicht fühlte sich Lötzsch mit ihrem Essay in der jungen welt zu sehr in einem gesicherten Umfeld. Dann wäre es, gemessen an gemeiner Politikermanier, höchstens unvorsichtig bzw. taktisch unklug gewesen. Aber auch wenn ihre "Wege zum Kommunismus" des 'K-Wortes' entbehren würden, wäre da doch nichts als die eigentliche Agenda formuliert. (www.jungewelt.de/2011/01-03/001.php)
Joachim Petrick schrieb am 17.01.2011 um 00:26
@ut

"Ich bitte, nicht im Stile Forneboos zu schreiben. Solche Thesen will man schon ausgeführt und belegt sehen.

Außerdem bitte keine falschen gegensätze aufbauen: Man wird als Opfer nicht dadurch Täter, dass man sich nicht wehrt oder wehren kann und sonst nichts anderes tut."

Danke für die Steilvorlage dieser Pointe:

siehe meinen obigen Text:

www.freitag.de/community/blogs/joachim-petrick/gesine-loetzsch-die-super-nanny-der-politik

Frage:

Was sind "Stile Forneboos?
Joachim Petrick schrieb am 17.01.2011 um 00:31
@miauxx

Ich halte Gesine Lötzsch wie der Linkspartei vor, dass die eigentlichen Themem auf der Agenda ausspart wie andere Parteien (siehe mein obiger Hinweis auf Angriffspunkte, die die Linkspartei wie andere Parteien im Bundestag bietet.)
Joachim Petrick schrieb am 17.01.2011 um 00:32
@miauxx

Danke für den Link
Joachim Petrick schrieb am 17.01.2011 um 00:35
@ut

"P.S.: JP Du bist bestimmt nicht das "Maschinengewehr Gottes", aber auch sonst niemandes. Daher: Schreib nicht immer nur so schnell irgendwas hin! :-)"

Du treibst Scherze im Schmerze Anderer oder dem eigenen?

Meinst Du Billy Graham?
ForenBoy schrieb am 17.01.2011 um 00:55
aber nur Comedy-Sicht, inhaltlich war da gähnende Leere.

hier noch was zum Nachdenken:
"Kritischer beurteilt er (Alternativtext zum offiziellen Programmentwurf) die DDR. Attestiert werden ihr "staatliche Willkür, eingeschränkte politische Freiheiten, Menschenrechtsverletzungen, Verhinderung von Bildungschancen aufgrund politischer oder religiöser Einstellungen sowie fehlende Rechtsstaatlichkeit".

Der offizielle Entwurf spricht nur von "Erfahrungen staatlicher Willkür und eingeschränkten Freiheiten".
--------------------------------------------------------------------------
Wieder ein Stück unglaubwürdiger Verklärung eines Unrechtssystems. Und so was soll Vertrauen erwecken?

Meine These: "Die Linke schafft sich ab" könnte schon bald Wirklichkeit werden.

tinyurl.com/forenboy49
Joachim Petrick schrieb am 17.01.2011 um 01:50
@ForenBoy

""Kritischer beurteilt er (Alternativtext zum offiziellen Programmentwurf) die DDR. Attestiert werden ihr "staatliche Willkür, eingeschränkte politische Freiheiten, Menschenrechtsverletzungen, Verhinderung von Bildungschancen aufgrund politischer oder religiöser Einstellungen sowie fehlende Rechtsstaatlichkeit".

Der offizielle Entwurf spricht nur von "Erfahrungen staatlicher Willkür und eingeschränkten Freiheiten"."

wer ist er?

Interessant! Passt in die allgmeine Tendenz selbst dokumentiert staatliche Willkür u. a. in der ehemaligen DDR als "Erfahrung" zu psycholgisieren.

Thilo Sarrazin versucht das übrigens mit seinem
"Deutachland schafft sich ab"
auch so im Allgmeinen Bewußtsein zu implantieren
Joachim Petrick schrieb am 17.01.2011 um 01:55
@ut

"Schreib nicht immer nur so schnell irgendwas hin! :-) "

merkwürdigerweise erinnert mich das an einen Text in dem Film"
"Über den Dächern von Nizza",
wo Gary Grant als Diamanten- Meisterdieb zu Grace Kelly bei einem Sprung von Dach zu Dach auf der Flucht ruft:
"Sprich nicht so schnell Kleines!",
um ungeniert das alte Klischee über Frauen und Männer Rollen zu nähren
ForenBoy schrieb am 17.01.2011 um 02:17
"er" ist der Alternativtext der Vize-Vorsitzenden Halina Wawzyniak und des Schatzmeisters Raju Sharma von der Partei "Die Linke", die damit eine Kampfansage an Ko-Parteichef Klaus Ernst und dessen Vorgänger Oskar Lafontaine gerichtet haben.

Wenn Du den Link tinyurl.com/forenboy49 geöffnet hättest, wäre Dir das klar gewesen.

Die Linke schafft sich ab, ich habe es ja schon oft genug gesagt.
Joachim Petrick schrieb am 17.01.2011 um 02:31
@ForenBoy

etwas nutzerfreundliche Hinweise Deinerseits auf Links wären nicht vergebens,

Danke für den Hinweis
ForenBoy schrieb am 17.01.2011 um 02:48
@JP, meine Links sind doch immer Kontext bezogen, dazu bedarf es keiner besonderen Hinweise.
Joachim Petrick schrieb am 17.01.2011 um 04:02
@ForenBoy

okay!

Gute Nacht
claudia schrieb am 17.01.2011 um 05:10
>>Aber das liegt wohl hauptsächlich an der Redundanz seitens eines Foren-Jüngelchens - ostinat ein- und dieselbe Mitteilung, womit es um die Blogs zieht.<<
Nach dem Meister der Lehrling... :-)
Joachim Petrick schrieb am 17.01.2011 um 14:47
@claudia

und danach der Anlernling in prekär ungesicherten Ausbildungs- Verhätnissen?
ForenBoy schrieb am 17.01.2011 um 14:56
genau, schließlich muss man ja für irgendwas gut sein........lach
claudia schrieb am 17.01.2011 um 16:48
>>und danach der Anlernling in prekär ungesicherten Ausbildungs- Verhältnissen?<<
Ach, ich finde, der Lehrling stellt sich schlauer an als der Meister. Der könnte schon seinen Weg machen. Garantie gibts natürlich nie...
Joachim Petrick schrieb am 17.01.2011 um 16:51
@claudia

also doch die Taliban ?
ForenBoy schrieb am 17.01.2011 um 18:37
"Die Linke schafft sich ab"
aber sie bekommt es nicht einmal mit, weil die rote Brille blind macht.

tinyurl.com/forenboy55
claudia schrieb am 17.01.2011 um 21:18
@JP
Richtig, das heisst ja "Schüler"...
"BRD-Taliban nutzen Freitag-FC als Trainingscamp!"
das wär doch eine schöne Schlagzeile...
Joachim Petrick schrieb am 18.01.2011 um 14:53
@claudia

ich habe es geahnt, mit Dir weiss ich es.

Wie wäre es, wir holen die Taliban aus Afghnistan auf die Community Schulbank des Freitag
Uwe Theel schrieb am 17.01.2011 um 18:17
Uwe Theel wiederholt hier, damits nicht übersehen wird, wa ser am 17.01.2011 um 18:14 Uhr schon an JP schrieb zu dessen Beitrag:

@ Joachim Petrick vom 17.01.2011 um 15:11

Lieber JP,

mische doch das ganze Thema nicht so unsäglich boulevardmäßig hoch, bitte!

Gesine Lötzsch hat in Ihrem ansonsten nichts weltbewegend Neues bietenden Artikel einzig darauf hingewiesen, dass es DEN Weg zum Kommunismus nicht gäbe, die eventuelle Verwirklichung wohl nur erreichbar wäre, wenn man den richtigen Weg dazu noch fände. Diese Trivialität ist nur interessant deswegen, weil Gesine Lötzsch damit dem bürgerlichen und reaktionären Lager abspricht,behaupten zu können, so wie der Forenboy mit Sprung in seiner Schalllplatte nicht müde wird, stumpfsinning zu wiederholen, der Kommunismus sei "verbrannt" .

Aus genau diesem Grund und ohne jedes rationale Argument öffnen dann solche Kampfmaschinen wie Anne Will ihre Magazine. Im übrigen braucht man in Deutschland das Wort Kommunismus nur leise und alleine ohne jede Prädikation auszusprechen und diese Reflexe laufen geifrend auf der anderen Seite automatisiert ab.

Gesine Lötzsch hat nicht gesagt, wie Kommunismus denn aussähe, der einen entwickelten Kapitalismus, der ungheure Schäden zurücklassen wird, aussehen sollte, sie ermunterte nur, nach der Möglichkeit sorgfältig zu suchen, den Weg nicht zu verfehlen. Die Dumpfbacken, die soetwas für "um-den-heißen-Brei-Reden" nennen begreifen nicht einmal den von ihnen angehimmelten Kapitalismus mit einem klaren Gedanken, glauben aber er sei einhegbar. Wie das gehen sollte, nach all den historischen, auch sozialdemokratischen Erfahrungen damit zumal, bringen diese Schmalspurpolitgärtner aber selbst nicht auf die Reihe.

Was da bei Dir nicht zum Lachen sei?:

Ich bezog mich dabei auf Dein Motto der "Tanzenden Lachoffensive", die ich nicht in jedem Fall für angemessen halte. Wenn eine demokratisch gewählte Politikerin - und jetzt bitte keine Sippenhaft JP - einer politischen Vision Sprache gibt, die schon vor und sicherlich seit faschistischen Zeiten nur zu - vorsichtig ausgedrückt - unangemessenen Reaktionen führte, dann sollte man jemanden bewundern dafür, dass sie an Rosa Luxemburg erinnert, statt eine angebliche politische Dummheit weglachen zu wollen. Anne Will oder Herr Brüderle wollen das, was Gesine Lötzsch meinen könnte jedenfalls auch weghaben und würden dabei auch lachen.

lg
ut
Joachim Petrick schrieb am 18.01.2011 um 15:28
@ut

Wenn Deine Freundlichkeit bis zum Vortrag einer Bitte nicht so vergiftet wäre, würde ich dieser Bitte, menschlich angerührt, mit Fliegenden Fahnen nach Art. 23 GG beitreten.

Vergiftet erscheint mir Deine Bitte deshalb, weil sie nicht mehr und nicht weniger n. m. E. eine besonders fiese Art der verdeckten, maskierten Zensur beinhaltet
"Bedecke Deine boulevardesken Formulierungen mit einem Kopftuch, gar einer Burka, wenn Du ihnen Freigang unbedingt verpassen willst.".

Orginalton Uwe:

"Wenn eine demokratisch gewählte Politikerin - und jetzt bitte keine Sippenhaft JP - einer politischen Vision Sprache gibt, die schon vor und sicherlich seit faschistischen Zeiten nur zu - vorsichtig ausgedrückt - unangemessenen Reaktionen führte, dann sollte man jemanden bewundern dafür, dass sie an Rosa Luxemburg erinnert, statt eine angebliche politische Dummheit weglachen zu wollen"

Wenn Rosa Luxemburg, Karl Liebknacht, auferstanden aus ihren namenlosen Gräbern, das formulieren würden, was Du hier Gesine Lötzschs rede in den Sinn gelegt, würde ich Deinem ergreifenden Enthusiasmus mit klerikal anmutendem Oberton unbesehen beipflichten.
Da ich aber weiss, dass Gesine Lötzsch ein Kind unserer Zeit ist, übe ich mich in "Hab Acht", was hat sie ansonsten an gesellschaftspolitischer Kriitik gebracht bzw, unterlassen, um sich selber niedrigschwellig bei Maybrit Illner einzuladen?.
Uwe Theel schrieb am 18.01.2011 um 22:06
@ Joachim Petrick am 18.01.2011 um 15:28

Ich zensiere hier überhaupt nichts und niemanden.

Ich kritisiere allenfalls Äußerungen oder stimme Ihnen zu.

Das mit der "Sippenhaft" habe ich Dir am 18.01.2011 um 21:58 Uhr weiter u. erklärt.

Deine Argumentation vom "Weglachen" einer "politischen Dummheit", die Du im Rahmen des bürgerlich-antikommunistischen Arguments bleibend als solche bezeichnest und mit schiefen Bildern aus der Antike und dem RTL-Fernsehprogramm zu beweisen versuchst ist nicht ernstzunehmen. Solidarische, linke Kritik sieht anders aus.

Daruf habe ich Dich freundschaftlich ernsthaft angesprochen, von Dir aber keine entsprechende Reaktion, sondern nur wieder, wie Du es nennst "Weglachen" erhalten.

Zusätzlich zu sehen, wie Du das neofaschistische Gerede des Forenboy von der "chemischen Entfernung linker Flecke", mitalbernd aufnimmst, hat mich erschreckt.

ut
ForenBoy schrieb am 18.01.2011 um 22:22
Uwe Theel schrieb am 18.01.2011 um 22:06
"Zusätzlich zu sehen, wie Du das neofaschistische Gerede des Forenboy von der "chemischen Entfernung linker Flecke", mitalbernd aufnimmst, hat mich erschreckt."

Langsam sollte man sich Sorgen machen, Du bekommst ja nichts mehr richtig zusammen:

das "neofaschistische Gerede" stammt ausschließlich von Deinem Freund JP, er hat das eingebracht.

Ich habe die Chemie sogar wieder heraus genommen und geschrieben (du findest es ja sonst doch nicht):
---------------------------------------------------------------------
ForenBoy schrieb am 17.01.2011 um 22:08
keine Sorge JP, es geht auch ohne Chemie,

manche Flecken verduften einfach.......äh verdunsten, oder so.
---------------------------------------------------------------------
Also, wer ist also jetzt hier der Neofaschist?
Uwe Theel schrieb am 18.01.2011 um 23:24
@ ForenBoy am 18.01.2011 um 22:22

Klar bist Du der Meinung, dass es auch ohne Chemie ginge; auch dies historisch nichts Neues. Jedenfalls am Ende war und ist für Dich

In Fakt (...) eben ein Linksfleck verschwunden,...

Klar genug?
Joachim Petrick schrieb am 19.01.2011 um 01:28
@ut

"Solidarische, linke Kritik sieht anders aus."

Wie sieht "Solidarische, linke Kritik aus, ist die zu erlernen, käuflich zu erwerben?

"Zusätzlich zu sehen, wie Du das neofaschistische Gerede des Forenboy von der "chemischen Entfernung linker Flecke", mitalbernd aufnimmst, hat mich erschreckt."

Dass Du Dich erschrickst, ist Dein gutes Recht, dass Du ForenBoy als neofaschistisch stigmatisieren willst, ist nicht Recht.
Nach meiner Einschätzung erweist Du der Linken Sache mit Deiner "kleinmütigen" Bereitschaft, von einer Gekränktheit über spitze, freche, unverfrorene Formulierungen in die nächtse zu verfallen, einen Bärendienst.

Mitalbern, wie Du es nennst, ist bisweilen der Versuch, die Kurve zu Inhaltlichem wieder kriegend, zu deeskalieren.
In Deinem Fall war das wohl ein Schuss in den Ofen Deiner Angriffslusitigkeit.

Das tut mir leid. Da entschuldige ich mich i aller Form für meine Albernheit an offentsichtlich unpassender Stelle.

Vielleicht ist es Dir ja eventuell möglich, Deinen Neo- Faschismus Vorwurf in meiem Blog gegen ForenBoy zurückzunehmen? Falls nicht, sage ich mit Loriot
"Ist die Sache vorerst für mich erledigt"

"Deine Argumentation vom "Weglachen" einer "politischen Dummheit", die Du im Rahmen des bürgerlich-antikommunistischen Arguments bleibend als solche bezeichnest und mit schiefen Bildern aus der Antike und dem RTL-Fernsehprogramm zu beweisen versuchst ist nicht ernstzunehmen"

Auch hier ist es Dein gute Recht, da alles nicht ernst zu nehmen. Warum, aber bei Marx & Engelszungen in Gottes Namen, gerät Dir Dein ganzer folgender Text trotzdem zur unabdinglichen Demonstration Deines unerschütterbaren Ernstes?

"Daruf habe ich Dich freundschaftlich ernsthaft angesprochen, von Dir aber keine entsprechende Reaktion, sondern nur wieder, wie Du es nennst "Weglachen" erhalten."

Ich räume ein,
ich bin da in eine Beziehungsfalle getappt, für die Du nun wirklich nicht kannst. Mein Fehler.
Das liegt bei mir an Prägungen durch Auseinandersetzungen mit meinem älteren Bruder, der mich früher ansatzlos mit einem heiligen wie unheiligen Ernst überfiel, ohne dass ich recht wusste, woher der kam.
Was bei mir innerlich ein Gegluckse und Gekicher auslöste und mich zu manchen frech wie zugespitzten Pointen verführte, die mein Bruder nicht selten mit Angeboten von schlagenden Verbindungen aus der Welt schaffen wollte, was meistens misslang, und dadurch nur noch prägender wirkte..

Frage:
ist es für Dich völlig fremd, das an Themen und jene Personen zu necken, gar sich an diesen reibend, anzuecken, aufzurichten, die Du aus der Distanz ihrer medialen Prominenz wie im Fall von Gesine Lötzsch durchaus sympathisch findest?

Ich halte Gesine Lötzsch als Person mit ihrer DDR Sozialisation in der ganzen männlich geprägten Links- Mischpoke des östwestlichen Diwans der Linkspartei für einen Glücksfall und Gewinn.

ich registriere, dass Gesine Lötzsch überaus virtuos auf der Klaviatur der Medien zu spielen vermag, gar mit Vertretern/innen der Medien Schlitten fahren kann.
Ihre und die Nagelprobe der Linkspartei, ob diese wirklich mit den Pfunden an Ideen und Themen, die sie wahrnehmend, fordernd und fördernd, wuchern werden, steht ja erst noch bevor.
Joachim Petrick schrieb am 19.01.2011 um 01:30
@ForenBoy

"das "neofaschistische Gerede" stammt ausschließlich von Deinem Freund JP, er hat das eingebracht."

Das schlägt ja dem Butefass den Boden aus.
Wie kommst Du denn darauf?
Uwe Theel schrieb am 19.01.2011 um 01:53
@ Joachim Petrick am 19.01.2011 um 01:28

Lieber JP,

Danke für Deine Antwort,

ich will das hier jetzt nicht auswalzen und Du brauchst auch wirklich keine Lebensgeschichte zu erzählen, wenn die auch in den erzählten Aspekten erhellend für mich war. Ich gebe Dir jederzeit recht , dass hier viel ein Kommunikationsproblem war, dass durch die Struktur virtueller Blogs nahezu unvermeidbar scheint.

Ich bin Dir gegenüber im Ton auch immer sachlich und freundlich geblieben, sehe auch keinen Grund, dies zu ändern.

Es ist hier sicher nicht der Ort über einen Dritten in quasi Abwesenheit zu diskutieren. Forenboy müsste hier selbst ein Gesprächsangebot machen. Er reagierte bisher in dieser Hinsicht für mich noch nicht verständlich.

Für mich bleibt seine politische Position - vorsichtig ausgedrückt - weiter unklar.

So jetzt ist Zeit für Bettenhausen

mfg
ut

P.S.: Das mit dem Necken, tue ich lieber im realen Leben. Im Blog kann, muß ich mich in der Regel auf den text verlassen, wie beim lesen eines Buches, desssen Autor ich auch nur selten persönlich kenne, oder erlebt habe. Da ist für mich nur gültig der Boden der Kritik; (kritische) Ironie darf sein, ist aber schwierig genug.
Joachim Petrick schrieb am 19.01.2011 um 16:23
@ut

Danke für Deine zeitnahe Reaktion!

Ob Blogs im Internet und Bücher vergleichbar sind, wäre eine neue, eine überaus interessante Debatte wert.

tschüss
JP
Uwe Theel schrieb am 17.01.2011 um 19:34
Lieber JP,,

noch einmal ganz ernsthaft:

Der Kampf um einen demokratischen Sozialismus wird nicht lachend auf dem Boulevard mit dessen Mitteln ausgetragen. Der Demokratischen Sozialismus ist die res publica und sein Ort der Entscheidung ist die agora.

Dieser Satz ist ernst zu nehmen. Er ist politiktheoretisch und praktisch uneinholbar.

Wenn das Ziel erreicht ist kan man feiern, aber nicht einmal diese Feier sollte nicht unbedingt bloß ein Hupkonzert auf dem Boulevard sein.
miauxx schrieb am 17.01.2011 um 20:25
"res publica" auf der "agora" sollte überhaupt, wieder, der Platz für wenigstens ein Stück mitgelebte Politik sein.
Und wenn ich das mal wörtlich nehmen darf:
Wäre doch überaus sinnfällig und schön, wenn es eine Wiederbelebung der agora oder so etwas wie die rostra, die Redebühne des Forum Romanum, gäbe. Also eine 1:1 Kommunikationssituation zwischen Politik und Volk statt grummelnder Backen vor'm Fernseher, wenn dort Bundestag oder Anne Will läuft.
Joachim Petrick schrieb am 18.01.2011 um 15:10
@miauxx

"Wäre doch überaus sinnfällig und schön, wenn es eine Wiederbelebung der agora oder so etwas wie die rostra, die Redebühne des Forum Romanum, gäbe. Also eine 1:1 Kommunikationssituation zwischen Politik und Volk"

eine zündende Vorstellung, die die Auwertung Kommunaler, Regionaler Poltik, unter Berücksichtigung des Zahlenverhältnis von 1:10.000 (Verhältnis von Gemeinderat und Gemeinde) zur Voraussetzung hätte, waren doch die Gemeinwesen im Griechenland der Antike, wenn es hoch kam, nicht mehr als 10.000 Seelen an der Zahl.
Joachim Petrick schrieb am 18.01.2011 um 15:40
@ut

"Der Kampf um einen demokratischen Sozialismus wird nicht lachend auf dem Boulevard mit dessen Mitteln ausgetragen. Der Demokratischen Sozialismus ist die res publica und sein Ort der Entscheidung ist die agora.

Dieser Satz ist ernst zu nehmen. Er ist politiktheoretisch und praktisch uneinholbar.

Wenn das Ziel erreicht ist kan man feiern, aber nicht einmal diese Feier sollte nicht unbedingt bloß ein Hupkonzert auf dem Boulevard sein."

ebenso ernst gemeint:

Ich mache mir ernsthaft Sorgen um Deine spirituelle Befindlichkeit. Wieso meinst Du, die res publica, samt agora wäre per Internet als Global Village technisch herstellbar?, wieso darf auf dem Weg zum Demokratischen Spezialismus äh Sozialismus nicht mehr offensiv gelacht werden, geschweige denn Hupkonzerte veranstaltet werden"Der Demokratischer Sozialismus Ost ist gegen West, Nord,Süd Weltmeister des Jahres ?"

Sage einmal an, wer bist Du denn, dass Du weisst, wie der Kampf um und für einen Demokratischen Sozialismus aussehen wird und aussieht?

Habe ich etwas übersehen? hast Du uns da etwas gediegen verschwiegen? Bist Du der Sohn des großen Geistes, des Manitou ? der Wiederkehrer als Srecher, Verkünder der vernichteten Indianerstämme Nordamerikas?
Joachim Petrick schrieb am 18.01.2011 um 15:46
@ut

übrigens gilt nicht wenigen hierzulande der Hinweis auf ehemalige STASI Mitarbeit (IM oder Hauptamtlicher) als klammheimlicher Ritterschlag auf dem Weg in die Neue Zeit "Allzeit bereit!"..

Was soll da Deine Rede von angeblicher Sippenhaft?
Uwe Theel schrieb am 18.01.2011 um 21:58
@ Joachim Petrick schrieb am 18.01.2011 um 15:46

Was soll da Deine Rede von angeblicher Sippenhaft?

Du hast an anderer Stelle den behauptetetn Umstand, dass Gesine Lötzschs Mann IM o.ä. für die Stasi gewesen sei, als Grund genommen, Gesine Lötzsch sollte daher doch mit ihren Äußerungen vorsichtiger sein (singemäß).

Das ist intellektuell und inhaltlich nicht redlich.

Ich mache mir jetzt nicht die Mühe diese Stelle zu suchen.

Falls ich Dich dabei doch mit jemandem anderen verwechseln sollte, täte es mir leid und ich zöge das Argument natürlich zurück.

Deine "witzige" Art der Diskussion der Problematik scheint mir jedenfalls unabhängig davon nicht angemessen. Ich habe auch nicht erkennen können, dass Sie Dich selbst in Deinem Verständnis irgendwohin geführt hat, als dass der Thraed auf Platz 1 im FC-Ranking gelandet ist.

Das tut mir auch leid.

mfg
ut
Joachim Petrick schrieb am 19.01.2011 um 01:44
@ut

"Du hast an anderer Stelle den behauptetetn Umstand, dass Gesine Lötzschs Mann IM o.ä. für die Stasi gewesen sei, als Grund genommen, Gesine Lötzsch sollte daher doch mit ihren Äußerungen vorsichtiger sein (singemäß).
Das ist intellektuell und inhaltlich nicht redlich."

Hier verstösst Du eklatant gegen den Grundsatz "Gewaltfreier Kommunikation" und gegen die Prämissen einens ordentlichen Journalismus, fern des Boulevard, Fakten und Meinung auch und gerade sinngemäß nicht zu vermischen.

Wieso meinst Du, ich wolle Gesine Lötzsch nahe legen, in ihren Äußerungen vorsichtiger zu sein, weil ihr Mann Nähe zur STASI erst verleugnet, dann nachgewiesen wurde?
Mitnichten. Gesine Lötzsch weiss sehr wohl mit diesem Fakt in bestimmten Kreisen der Linkspartei "köhlernd" auf Stimmenfang zu gehen "Nicht alles und jeder in der STASI war schlecht. Sonst wäre es gar nicht zur Friedlichen Auflösung der DDR, samt deren Beitritt zur Bundesrepublik Deutschland gemäß Art. 23 GG gekommen".
Recht hat sie.

"Deine "witzige" Art der Diskussion der Problematik scheint mir jedenfalls unabhängig davon nicht angemessen. Ich habe auch nicht erkennen können, dass Sie Dich selbst in Deinem Verständnis irgendwohin geführt hat, als dass der Thraed auf Platz 1 im FC-Ranking gelandet ist."

ich sachmaso: In der Sache sind wir nicht wirklich weiter, wie auch?, aber wir haben uns ein wenig besser kennen und verstehen gelernt, hoffe ich!, oder?

tschüss
JP
weinsztein schrieb am 19.01.2011 um 02:05
@ JP

Zu einem Blog wie diesem lässt sich kaum seriös diskutieren, wohl aber prima rumblödeln und schnöseln. Das zeigt dieser Thread.
Wem hilft so was?

Erneut mein Rat: schreiben Sie munter und lassen Sie den Text eine Nacht lang ruhen, dann gucken Sie noch mal drauf, korrigieren evtl. - und dann erst sollten Sie ihn veröffentlichen.

Diesmal werden Sie weder Gesine Lötzsch noch sich selbst gerecht. Schade.
Joachim Petrick schrieb am 19.01.2011 um 02:16
@weinsztein

Danke für den Rat.

Was ist aber Gerechtigkeit, wenn es um die Wahrnehmung der Möglichkeiten Menschicher Kommuniaktion geht?

Nichts für ungut.

Mich juckt bsweilen nach dem Prior Motto das Fell:

"Alles ist Show, alles muss raus!"

"Gut, dass wir uns nicht verstanden haben, aber doch, verbal aneinander reibend, miteinander, dies & das gesprochen!"

In diesem Sinne werter weinsztein
Gute Nacht
Joachim Petrick schrieb am 19.01.2011 um 02:19
@weinsztein

Übrigens trefe mich dereinst ansatzlos Ihr uneingeschränktes Wohlgefallen, ich fiele unrettbar aus allen Wolken samt Kuckucksheim
ForenBoy schrieb am 17.01.2011 um 19:45
Wenn ich das Wort "Kampf" schon höre bin ich echt froh, dass uns dieser "Kampf" ganz sicher erspart bleibt.

Gesine und ihr ERNST (jetzt weiß ich auch warum der so heißt) haben wirklich nichts zu lachen, die wissen nämlich nicht, wie sie die Bevölkerung vom "Kampf" begeistern können, deshalb verraten sie ja auch nix. So wird das alles das Geheimnis der Linken bleiben, zumindest solange es sie noch gibt.

Alles furchtbar traurig, das Ganze.
miauxx schrieb am 17.01.2011 um 20:15
Falls es irgendjemand noch nicht verstanden haben sollte, fasse ich mal zusammen:

Die Linke wird untergehen, und zwar schon im März. Weil alle zu doof da und Witzfiguren.

Gefühlte 100 Kommentare sollten doch nun mal reichen, dass eine so simple Botschaft ankommt. Hört denn dem Foren-Bub keiner zu?!
ForenBoy schrieb am 17.01.2011 um 20:21
genau, ich verstehe auch nicht, warum hier ein Blog nach dem anderen mit dem gleichen Kontext eröffnet wird, in dem immer das Gegenteil behauptet wird.

Echt schlimm ist das.
Uwe Theel schrieb am 17.01.2011 um 21:10
@ ForenBoy schrieb am 17.01.2011 um 20:21

Echt schlimm ist das.

Es ist vielleicht nicht so schlimm, dumm zu sein, aber sicherlich dumm ist es wenn, jemand absolut unempfindlichfür Ironie ist.
ForenBoy schrieb am 17.01.2011 um 21:14
so wie Du gerade.........lach.
Uwe Theel schrieb am 17.01.2011 um 21:36
@ ForenBoy schrieb am 17.01.2011 um 21:14

Retourkutschen heißen deswegen Retourkutschen, weil Sie immer genau da ankommen, wo sie losgefahren zu sein glaubten.

Oder, für Sie ganz einfach formuliert: Forenboy sie kommen keinen Schritt vom Fleck.
Uwe Theel schrieb am 17.01.2011 um 21:40
@ ForenBoy schrieb am 17.01.2011 um 19:45

Wenn ich das Wort "Kampf" schon höre bin ich echt froh, dass uns dieser "Kampf" ganz sicher erspart bleibt.

Na und wie froh ich erst sein kann, dass Sie ja dann wohl auch nicht Ihren Kampf im Sinn haben werden, denn: "Was Du nicht willst, dass man Dir tu, das füg` auch keinem andern zu!"
Joachim Petrick schrieb am 17.01.2011 um 21:48
@miauxx

Foren sind doch dazu da, Unglücksraben als Kassandras Kommentar für Kommentar daran zu hindern, sich in falschen Vorstellungen zu wiegen!, oder?
Joachim Petrick schrieb am 17.01.2011 um 21:50
@ForenBoy

"Echt schlimm ist das."

wo soll das bloß hinfhren?
Joachim Petrick schrieb am 17.01.2011 um 21:52
@ut

wie wäre es mit "Fleck weg!"?

Die Pharma Firma ? bedankt sich vorauseilend
Uwe Theel schrieb am 17.01.2011 um 21:56
@ Joachim Petrick schrieb am 17.01.2011 um 21:48

Foren sind doch dazu da, Unglücksraben als Kassandras Kommentar für Kommentar daran zu hindern, sich in falschen Vorstellungen zu wiegen!, oder?

Jetzt muss ich Dir schon wieder aus Griechenland erzählen: "Kassandras" haben immer recht und sie wiiisen das. Deshalb kann sie niemand, auch kein Gott daran hindern sich in falschen Vorstellungen zu wiegen, da sie die eben gar nicht erst haben.

JP, schreib nicht so schnell. "Denke zweimal, denke mindestens zweimal" (Mao-tse-tung, auch wenn`s schwer fällt))!
ForenBoy schrieb am 17.01.2011 um 22:08
keine Sorge JP, es geht auch ohne Chemie,

manche Flecken verduften einfach.......äh verdunsten, oder so.

In Fakt ist eben ein Linksfleck verschwunden, schlimmer gehts nimmer, was die dusseligen Weiber da verzapft haben.
Uwe Theel schrieb am 17.01.2011 um 23:29
@ ForenBoy schrieb am 17.01.2011 um 22:08

manche Flecken verduften einfach.......äh verdunsten, oder so.

In Fakt ist eben ein Linksfleck verschwunden, ...


Forenboy,

Sie sind nicht zufällig Vertreter der Firma I.G. Farben in Auflösung vor der Auflösung?
Joachim Petrick schrieb am 17.01.2011 um 23:54
@ut

wo Du Recht hast, hast Du Recht plus Bonus auf ein neues Recht, nämlich das der eingebildeten Kassandra, die ich (s. o.) meinte
Uwe Theel schrieb am 18.01.2011 um 00:04
@ Joachim Petrick am 17.01.2011 um 23:54

Wo stand da

Foren sind doch dazu da, Unglücksraben als Kassandras Kommentar für Kommentar daran zu hindern, sich in falschen Vorstellungen zu wiegen!, oder?

was von "eingebildeten" Kassandras? Ich sehe da nur Kassandras in Gestalt von Raben, ergo Unglücksraben statt in der von Frauen!

lg
ut
Joachim Petrick schrieb am 18.01.2011 um 03:47
@ut

ut gute Frage!

Wo bleiben hier die Frauen?
Joachim Petrick schrieb am 18.01.2011 um 14:36
@ForenBoy

"In Fakt ist eben ein Linksfleck verschwunden, schlimmer gehts nimmer, was die dusseligen Weiber da verzapft haben."

machst Du jetzt den schusseligen Mann, der als "Frauenfüsterer" die Weiber für dusselig erklärt?

Was haben die denn da so schlmmes in Fakt verzapft?
Joachim Petrick schrieb am 18.01.2011 um 14:39
@ut

""Kassandras" haben immer recht und sie wiiisen das. Deshalb kann sie niemand, auch kein Gott daran hindern sich in falschen Vorstellungen zu wiegen, da sie die eben gar nicht erst haben".

Du hast leider vergessen, dass Kassandras erst in rechtlosen Zeiten wie Pilze aus dem Boden sprießen, wie Phönixia auf der Asche im Leben der Anderen tanzen
Uwe Theel schrieb am 18.01.2011 um 21:49
@ Joachim Petrick schrieb am 18.01.2011 um 14:39

Du hast leider vergessen, dass Kassandras erst in rechtlosen Zeiten wie Pilze aus dem Boden sprießen, wie Phönixia auf der Asche im Leben der Anderen tanzen

Lieber JP,

Du erwartest nicht, dass ich auf diesen völlig unsinnigen Satz eingehe?

Und: Gesine Lötzsch ist auch keine Kassandra.

Schließlich: Worauf willst Du eigentlich hinaus?

Ich habe nicht erkennen können, wer oder was Gesine Lötzsch Deiner Meinung nach zur "Super-Nanny" oder "Kassandra" gemacht hätte und was das bedeuten sollte.

Ansonsten hast Du ihre Äußerung diskussionslos genauso zur Dummheit erklärt, wie der Rest des dümmlichen Publikums und mit Deiner Gleichsetzung von "Boulevard" und "agora", die Dich auch inhaltlich nirgendwo hinführte für mich kein tiefes Verständnis in demokatietheoretischer oder -praktischer Hinsicht gezeigt.

Ratlos

Uwe
Joachim Petrick schrieb am 19.01.2011 um 02:00
@ut

"Du hast leider vergessen, dass Kassandras erst in rechtlosen Zeiten wie Pilze aus dem Boden sprießen, wie Phönixia auf der Asche im Leben der Anderen tanzen

Lieber JP,

Du erwartest nicht, dass ich auf diesen völlig unsinnigen Satz eingehe?"

Ach wenn ich nichts erwarten kann, frage ich Dich, wieso ist mein Satz unsinnig?, weist dieser doch auf die Tatsache hin, dass es in der Antike gar kein Recht in unserem heutigen Verständnis gab, wie Du dieses Recht in Gänze n. m. E. Kassandra unterstellst..

War es nicht eher so, dass sowohl das Orakel von Delphie wie Kassandras u. a. eine hohe Kunstfertigkeit im verbalen "sowohl als auch" gepflegt und kultiviert haben? Insofern, gleich wie die Zeiten Läufe sich entwickelten, auf der richtigen, der sicheren Seite zu stehen suchten?

"Ich habe nicht erkennen können, wer oder was Gesine Lötzsch Deiner Meinung nach zur "Super-Nanny" oder "Kassandra" gemacht hätte und was das bedeuten sollte.

Ansonsten hast Du ihre Äußerung diskussionslos genauso zur Dummheit erklärt, wie der Rest des dümmlichen Publikums und mit Deiner Gleichsetzung von "Boulevard" und "agora", die Dich auch inhaltlich nirgendwo hinführte für mich kein tiefes Verständnis in demokatietheoretischer oder -praktischer Hinsicht gezeigt."

Ich sachmaso
"ich habe versucht, mich und andere, spielerisch assoziierend, medien- und politiknah, zu unterhalten, ohne Bekenntnisse als Lippenpredigten im Munde für oder gegen Gesine Lötzsch zu führen."

Das ist meine Schuld.
Ich nehme mein Urteil vor der Geschichte in dieser Angelegenheit, demütig, im vollen Umfang entgegen.

Und bin in Sachen ut weiterhin bis auf weiteres

Ratlos

tschüss
JP
Uwe Theel schrieb am 20.01.2011 um 12:19
@ Joachim Petrick am 19.01.2011 um 02:00

Lieber Joachim,

da ich nicht die "Geschichte" bin, von der Du ein "Urteil in vollem Umfang" entgegennehmen müsstest, magst Du der geschichte gegen über ratlos bleiben - bin ich manchmal auch. Was meine Person betrifft so, so läßt sich mit mir reden und widereden und es sei mir gestattet Deinen Sprachspielen, deren ursprüngliche Intention Du mir jetzt erklärt hast, manchmal auch mit kritisch Ernst gegenübertzutreten, wenn ich meine, dass die Wirklichkeit, auf die Du spielerisch referiest längst (tödlichen) Ernst macht, oder Dein Spiel m.E. die Wirklichkeit nicht mehr unideologisch abbildet.

In diesem Sinne

keep in touch

Uwe
Joachim Petrick schrieb am 20.01.2011 um 17:27
Lieber Uwe,

Du scheibst:

".....es sei mir gestattet Deinen Sprachspielen, deren ursprüngliche Intention Du mir jetzt erklärt hast, manchmal auch mit kritisch Ernst gegenübertzutreten, wenn ich meine, dass die Wirklichkeit, auf die Du spielerisch referiest längst (tödlichen) Ernst macht, oder Dein Spiel m.E. die Wirklichkeit nicht mehr unideologisch abbildet."

Da stimme ich Dir selbstredend zu und frage Dich gleichzeitig:

"unideologisch",
was ist unideologisch?

Auch im vorgeschlagenen Sinne

tschüss
Jochen
ForenBoy schrieb am 20.01.2011 um 22:27
ach wie jetzt, ich dachte Uwe heiratet Emma?
Uwe Theel schrieb am 20.01.2011 um 22:49
@ Joachim Petrick schrieb am 20.01.2011 um 17:27

was ist unideologisch?

lieber JP,

Ich machs ganz kurz: "Ideologisch" ist, wenn Karl Marx es so genannt hätte, "unideologisch" ist das Gegenteil. :-)

ok?

Guts Nächtle!

uwe
Joachim Petrick schrieb am 21.01.2011 um 00:54
@ForenBoy

Tja!,
so kann s vorüberghend, anders laufen, als man denkt

Was meinst Du, wie Die Linkspartei zur subventionierten Massentierhaltung in Neufünfland und andernorts in Deutschland steht?
Joachim Petrick schrieb am 21.01.2011 um 00:56
@ut

Guts Nächtle!

ebenso

Jochen
Joachim Petrick
Hamburger, begeistert vom Theater Stadtgefluester, 66-71 in Westberlin gelebt, 1982-89 Beliner Maueröffner, Sympathisant"Tanzender Lachoffensive", bin fuer spontane Humortests im Oeffentlichen Nahverkehr.
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