Kann "Alzheimer" überhaupt als Krankheitsbild aus dem Formenkreis der Demenz belastbar diagnostiziert werden?, wenn nicht, was dann?
Was macht manche so gewiss, dass sie Freunde, Nachbarn an diese angebliche Krankheit "Alzheimer" verloren haben?
Es gibt viele Anzeichen, dass diese Diagnosestellung "Alzheimer" im Sinne des ausgeprägten Bildes einer Demenz auf fragilen Füssen steht.
Der Chemiker Alzheimer hat in seinen Studien die Bildung von Plaquets im Hirn nachgewiesen. Welche Wirkung diese Plaquets auf die Hirnleistung wirklich haben ist damit noch lange nicht erforscht.
Inzwischen ist es angeblich gelungen, solche Palquets medikamentös im Hirn aufzulösen. Trotzdem hat sich keine Besserung der Hirnleistung dieser Patienten einstellen wollen.
Also ist da mehr als Vorsicht geboten, wenn die Diagose"Alzheimer" als Krankheitsbild in der chronifizierten Form einer Demenz ärztlich kommuniziert wird.
Menschlich interessanter ist doch da eine ganz andere Frage:
"Der Mensch wird geboren, um, unzureichend mit Mitteln ausgestattet, gefordert, gefördert, sich begeistert auf den Weg des Wachstums, des Heranwachsens, Erwachsenswerden als ganz persönliches Unternehmen des Gelingens zu begeben und dies aus guten Gründen erwobener Bildung, Ausbildung, Weiterbildung, Spezialisierung im Leistungsvermögen auch so zu kommunizieren.
Nur eine Lebensphase ist, wie früher die Weltkarte voller weißer Flecken. Fürs Alter gibt es kaum kommunizierte Entwürfe, Konzepte, Vorstellungen, Think Tanks der Begeisterung des Gelingens.
Der Neurobiologe Gerald Hüther bringt es in seinen Vorträgen auf den Punkt:
"Das Gerede vom Hirnabbau überhaupt und insbeondere im Alter entbehrt jeder wissenschaftlichen Grundlage. Wenn Kindern beim Lernen die Begeisterung für eim Thema fehlt, bilden diese kaum Verbindungen, Schaltkreise, Venetzungen im Hirn.
Wenn wir in Schulen, Ausbildung, Studium, Beruf, Kultur, Politik, Sport niemals gefordert, gefördert wurden, unsere Begeisterung für das Gelingen einer Sache, eines Unternehmens ernst zu nehmen, so werden wir insbeondere in Phasen des wirklichen und gefühlten Scheiterns, in Krisen, spätestens im Alter, Gefahr laufen, entgeistert, mit leeren Händen dazustehen.
Das Gelingen braucht Begeisterung, wie das Lernen überhaupt ohne Begeisterung im günstigsten Fall nur eine "Trockenübung" bleiben wird.
Das Alter als Lebensphase braucht Vorstellungen vom Gelingen, um sich für sich selber u. a. zu begeistern?
Eine Idee des Gelingens im Alter könnte vielleicht sein, sich für das gegenseitige Erzählen persönlicher Geschichte im Kreis mit anderen zu begeistern.
Dass Tiere, Pflanzen auch, wie Menschen, denken können, wissen wir inziwischen.
Was wir nicht wissen, ob sich Tiere, Pflanze auch, wie Menschen, recht gefordert und gefördert, für das scheinbar und wirklich anlasslose Denken begeistern können, wissen wir nicht
Andererseits stellte sich bei Untersuchungen heraus, dass Menschen mit diesen Plaquets im Hirn nicht notwendig an Demenz erkranken.
JP
Kultur : Ist "Alzheimer" gar kein Krankheitsbild des Formenkreises Demenz?
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