Jakob Augstein im Takt der Meinungsfreiheit
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Jakob Augstein, der streitlustige „Freiheitshirte“ im Freitags- Hutewald
Jakob Augstein, hurtig auf der „Währungshut“ im Freiheit Hutewald
Wo andere ticken, hockt, weilend, hoch droben, auf hoher Warte
“Na warte Du Schwarte!“
lauernd, über dem ganzen Land, im Freitag Hüte stand, die Wacht an der Spree, Jakob Augstein als Medien Währungshirte im bunten Blätterwald, tollwütend, nur scheinbar domestizierte, Wildschweine der Journaille, schadensbegrenzend, im abgegrenzten Gehege unter Beobachtung zu halten?
Jakob Augstein ist die eine, unter den vielen seiner Rollen, Ehemann, Vater, Dauertestamentsvollstrecker auf dreißig Jahre für die Erbengemeinschaft der 24 % an unveräußerlichen Anteilen am Spiegel Verlag der drei Rudolf Augstein Kinder, in allem ein Gärtner, die liebste, die Rolle des Verlegers.
Wo andere einzubrechen drohen, wie anno im damaligen Berliner Freitags- Redaktionsteam, samt Herausgebern/innen, bläst Jakob Augstein unverkrampft, unter Dampf, als neuer Freitags- Eigner und Verleger zum Um- und Aufbruch ins neue Zeitalter medial sozialer Netzwerke im Internets.
Jakob Augstein argumentiert zivilisiert, kultiviert, einmal humorig spitz, nicht nur einmal empört wider die gegenwärtige Ausgestaltung des Euro. Dagegen umso mehr für ein freiheitlichdemokratisches Europa.
Jakob Augstein sucht, wo er kann, denn er kann nicht überall gleichzeitig sein, den kultiviert zivilisiert empörten Streit auf Gegenseitigkeit.
Bestes Beispiel dafür ist das Sende- Format
„Augstein&Blome“
bei dem öffentlich- rechtlichen TV- Sender Phoenix.
Jakob Augstein gibt sich da erstaunt und verwundert, wo der kultiviert zivilisierte Streit vor ihm zurückweicht, als hätte es Anlässe zum zivilisierten Streit nie gegeben.
So ist das eben mit einer Berliner Parteien Politik, die sich pragmatisch durch die blühende Landschaft Europas „pofallarend“ schiebt und das für das „Nonplusultra“
an gesellschaftspolitischer Entwicklung und Partizipation hält.
Die womöglich unverzüglich. parteipolitisch ausgewogen in allen Öffentlich rechtlichen Anstalten präsent, nach den medienpolitischen Sittenwächtern ruft, wenn da einer, wie Jakob Augstein, meistens im Freitag, angeblich, ungesittet empört, erhellend ins Ausgewogene dazwischen bellt.
Genau deshalb „blomet“ und wettert Jakob Augstein gegen den Allgemeinen Pragmatismus der Parteien in Berlin, Brüssel, Paris, London, Rom, Madrid, Washington, Moskau, Peking, Lissabon, Amsterdam, Den Haag.
Jakob Augstein fördert & fordert, absichtsvoll den vagabundierenden Pragmatismus der Parteien heilend, den Mut zur programmatischen Ideologie, ohne selber als Journalist noch Person Ideologe sein zu wollen.
Wie das?
Ganz einfach.
In Jakob Augsteins Weltbild ist Ideologie eine Sache programmatischer Parteipolitik und nicht die Sache eines unabhängigen Journalismus.
Für Jakob Augstein ist der kleinste Nenner eines unabhängigen Journalisten als des Währungshirte Devise:
“Im Zweifel links!“.
Darin sieht sich Jakob Augstein in der Nachfolge seines sozialen Vaters, Rudolf Augstein (1923- 2002).
Zu seinem biologischen Vater, Martin Walser, Jahrgang 1927, fällt Jakob Augstein an dieser Stelle nichts Ähnlich Nachstrebens wertes ein.
Da der Mainstream der Medien den Blick auf Zweifel allerorten im bunten Blätterwald zu verstellen sucht, ist Jakob Augstein schon mal vorauseilend, seismografisch, auf der Hut, auf Vorrat, zweifelfern empört, im Zweifel links, sozusagen linker, als er, bei Lichte der Gelassenheit und Weisheit betrachtet, wirklich sein will.
Jakob Augstein ist in Zeiten weicher Währungen an den Börsen der Welt ein standfester Währungshüter harter Valuta, nämlich der Valuta der Presse- und Meinungsfreiheit bei der politischen Willens- und Kulturbildung, die, statt dereguliert mit dem Gegenwert von Moneten, Geld mit der grundgesetzlich regulierten harten Währung
„Demokratie“
handelnd, dem Öffentlichen Gemeinwohl verpflichtet, im Für & Wider wandelnd, umgeht.
Jakob Augstein unterzieht sich, tagaus, tagein, als Journalist der außerordentlichen Anstrengung, selbst unter Freunden/innen, sich selbst und anderen ein Fremder zu bleiben, um seinen Vorstellungen von einem unabhängigem Journalismus, frei von Versuchungen, Verlockungen der Korrumpierung, folgend, beispielhaft hinreichend zu genügen.
Begonnen hat Jakob Augstein seine Laufbahn als Journalist als Gerichts- und Lokalreporter bei der „Berliner Zeitung“ unter der damaligen Redaktionsleitung von Erich Böhme.
Erich Böhme war vormals, als ewig präsente Medien- Rampensau, bis kurznach dem Berliner Mauerfall 1989, langjähriger Chefredakteur beim Spiegel.
Erich Böhme wollte damals nicht reichsdeutsch wieder vereinigt werden, wie er dies in jenen Monaten der Wendezeit 1989/90 u. a. in einer Spiegel Kolumne gegen den Willen des Spiegel Herausgebers, Rudolf Augstein, freimütig öffentlich bekundete.
Darauf wurde Erich Böhme nach einer, ganz anders politisch gelagert, geartet unerhörte Kolumne von Rudolf Augstein
„Danke Kanzler“
ziemlich kurzfristig durch Rudolf Augsteins persönliche Intervention als Chefredakteur gefeuert.
Ich wollte übrigens auch nicht reichsdeutsch wiedervereinigt werden, wirft der Autor dieses Textes hier schnörkellos ein..
Bundeskanzler Helmut Kohl, mag dieses Dankeschön aus der Feder des Spiegels Herausgebers, Rudolf Augstein, als vergiftetes Lob und Dankeschön empfunden haben.
Denn selbst diese öffentliche Anerkennung Helmut Kohls als Einheitskanzler durch Rudolf Augstein, vermochte das erkaltete Klima aus den siebziger Jahren des vorherigen Jahrhunderts zwischen dem Spiegelherausgeber, Rudolf Augstein, und Helmut Kohl nicht zu erwärmen.
Jedenfalls blieb Helmut Kohl, selbst als Bundeskanzler, mit seinem Elefanten- Gedächtnis dabei, dem Spiegel, nach einer angeblichen Kränkung durch ein Spiegel Hintergrund Gespräch im Jahre 1976, niemals mehr ein Interview, geschweige denn ein Hintergrunds- Gespräch anzubieten.
Nicht zuletzt diese Kanzler Helmut Kohl herbeigeholten Empfindlichkeiten & Umstände mit kritischen Medien im Lande, wie em Wochenmagazin „Der Spiegel“ wurde als Startschuss im Verleger- Hause Burda verstanden, mit FOCUS ein neues deutsches Nachrichtenmagazin mit liberal- konservativer Ausrichtung, auf Kiel gelegt, im Jahre 1992 vom Stapel zu lassen.
Jakob Augstein sieht sich nachwievor als Reporter, niemals als digitalisierten Nachtrichtenjunkie.
Jakob Augstein reichen ein Blatt Papier und Stift, um seinem Beruf als Reporter mit dem Impetus nachzugehen:
“Ich komme von der Presse.
Erklären Sie mal, was machen Sie da?“
Wie gesagt, Jakob Augstein streitet gerne viel und am besten allerorten, kultiviert, zivilisiert, empört.
Vor lauter Impulsen Richtung Streit, weiß Jakob Augstein bisweilen gar nicht, wo er zuerst mit dem Streit anfangen soll.
Für Jakob Augstein kann Demokratie, folglich, nur täglich neu durch Streit erworben sein.
Das Gerede davon
“Wir sitz e
entlarvt Jakob Augstein spätestens im Meinungsmedium der Freitag als hohle Phrasenphase.
Das exotische Plus zum Schluss:
Kurzeitig wollte Jakob Augstein in München als Student der Wissenschaften vom Gelde, zu Zeiten des Bundesbankpräsidenten Karl- Otto Pöhl, selber Bundesbankchef werden.
Zum Glück für den streitbaren Freitag. dessen streitbare Community, samt seinen, kultiviert zivilisiert, kritischen Gegnern, hat Jakob Augstein sich anders entschieden
JP