Joachim Petrick

Frag Lacher in den Bauch

15.03.2010 | 21:46

Kopf- und Beutejäger kennen in Krisen Regionen keine Schonzeit

Kopf- und Beutejäger kennen in Krisen Regionen keine Schonzeit

Professor Gunnar Heinsohn ist sich nicht zu schade als Kreuzfahrer, Raubritter, als Wiederholer des Raubs der "Sabinerinnen" anzutreten, die heute gut ausgebildete Menschen in aller Herren armen Länder sind, den Heimischen Arbeitsmarkt der EU, Deutschlands mit qualifizierten Arbeitskräften zu versorgen, ohne für die Ausbildung aufzukommen..

Die Spur die Professor Gunnar Heinsohn dabei hinterläßt ist in schwarzen Lettern geschmettert zu rekonstruieren:

fact-fiction.net/?p=3908«

 Ibn Warraq - Keine Lust auf Scharia!

 

 Finis Pax Europa?

»Gunnar Heinsohn - Hartz IV und die Politische Ökonomie

15.03.2010

Hartz IV und die Politische Ökonomie

Mit viel Geld hat der Sozialstaat nicht verhindert, daß die Unterschicht wächst. Die Zahl der Sozialhilfemütter steigt. Amerika hat vorgemacht, welche Reform hilft.

Von Gunnar Heinsohn

 Mit kühnem Schwung legt Professor Gunnar Heinsohn interessante Fakten vor, die für sich sprechen, aber nicht so recht in den verquasteten Rahmen passen wollen, in die er diese Fakten quetscht, bis es inhaltlos wie luftleer quietscht, weil Professor Gunnar Heinsohn frischen Sinns die Dinge, Probleme beim Namen wie Hartz IV, gebirtenraten, demografischer Faktor ruft ud meint durch diese Anrufung, seien es umdie Urrsachen der Gründung der Probleme schon geschehen.

Professor Gunnar Heinsohn schreibt drauf los:

"Diese unbequemen Einsichten haben in der amerikanischen Politik zu einem Umdenken geführt. Letztlich hat der linksliberale Bill Clinton die entscheidende Wende eingeleitet. Ungeachtet aller „Rassismus"-Vorwürfe aus den eigenen Reihen setzte er zum 1. Januar 1997 die wichtigsten von Murrays Vorschlägen um. Clintons Reform beendete das seit 1935 geltende Recht auf lebenslange Sozialhilfe. An seine Stelle trat ein auf fünf Jahre begrenztes Recht auf Unterstützung bei tatkräftiger Hilfe nicht zu irgendeiner abstrakten Integration, sondern zum Übergang in Arbeit. Der Erfolg dieser Maßnahmen war durchschlagend: Bezogen vor der Reform 12,2 Millionen amerikanische Bürger Sozialhilfe, so waren es 2005 nur noch 4,5 Millionen. Die Frauen der Unterschicht betrieben nun Geburtenkontrolle. So sank die Zahl der „welfare queens" drastisch, ebenso die Kriminalität der Söhne dieses Milieus.

Fährt Deutschland mit seinem sozialpolitischen Kurs, der die Clintonsche Lektion ignoriert, wirklich besser? Die Zahl der ausschließlich von Sozialhilfe lebenden Kinder unter 15 Jahren sprang von rund 130.000 im Jahre 1965 (nur Westdeutschland) über 630.000 im Jahre 1991 auf 1,7 Millionen im Februar 2010. Nicht nur 10 Prozent aller Babys wie damals in Amerika, sondern schon 20 Prozent werden mit Steuergeld finanziert. Während deutsche Frauen außerhalb von Hartz IV im Durchschnitt nur ein Kind haben und leistungsstarke Migrantinnen sich diesem Reproduktionsmuster nähern, vermehrt sich die vom Sozialstaat unterstützte Unterschicht stärker – mit allen Folgeproblemen. So sind in der Hartz-IV-Musterkommune Bremerhaven die Jungen in Sozialhilfe mit einem Anteil von rund 40 Prozent an der männlichen Jugend für mehr als 90 Prozent der Gewaltkriminalität verantwortlich.

Solange die Regierung das Recht auf Kinder als Recht auf beliebig viel öffentlich zu finanzierenden Nachwuchs auslegt, werden Frauen der Unterschicht ihre Schwangerschaften als Kapital ansehen. Allein eine Reform hin zu einer Sozialnotversicherung mit einer Begrenzung der Auszahlungen auf fünf Jahre statt lebenslanger Alimentierung würde wirken – nicht anders als in Amerika. Eine solche Umwandlung des Sozialstaats würde auch die Einwanderung in die Transfersysteme beenden. Deutschland könnte dann im Wettbewerb um ausländische Talente mitspielen, um seinen demographischen Niedergang zu bremsen. (FAZ, 15. 3. 2010, Dank an PP!)".

Professor Gunnar Heinsohn geht es scheinbar nur um den reinen Wettbewerb um qualifizierte Arbeitskräfte in der Welt, ohne auch nur einen Gedanken darauf zu verschwenden, dass in einer asymmetrisch aufgestellten Weltwirtschaft, Weltwährungsystem mit reichen und armen Regionen notgwendig ein so genannter dereguliert freier Welt- Arbeits- Markt den Charakter von Jagdrevieren für Kopf- und Beutejägern annimmt.

Die Vorstellug von Professor Gunnar Heinsohn, das verfassungsrechtlich garantierte Recht auf Sozialhilfe im Notfall sei auf fünf Jahre zu begrenzen entfaltet den unverschämten Charme von Politik & Crime.

Was das noch mit Politischer Ökonomie zu tun haben soll, bleibt vorläufig das Geheimnis von Professor Gunnar Heinsohns folgendem Satz im obigen Artikel:

„Politische Ökonomie" heißt die Volkswirtschaftslehre seit 1615, als Antoine de Montchrétien in seinem Buch „Traité d’économie politique" beide Termini erstmals zusammenrückte. Als Schüler von Jean Bodin lernte er, daß man zum Wirtschaften nicht nur Produktionsstätten und Märkte, sondern auch arbeitende Menschen benötigt"

JP

 

 
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Joachim Petrick
Hamburger, begeistert vom Theater Stadtgefluester, 66-71 in Westberlin gelebt, 1982-89 Beliner Maueröffner, Sympathisant"Tanzender Lachoffensive", bin fuer spontane Humortests im Oeffentlichen Nahverkehr.
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