Joachim Petrick

Frag Lacher in den Bauch

08.11.2011 | 17:02

"Liebe ist, dem Heim Monster Strampelhosen anzuziehen?"

"Liebe ist, die eigene, wie die Krankheit des anderen, als Weg  synchronisierter Achtsamkeit zu begehen?"

"Liebe ist, die Macken des anderen putzig zu finden", behauptet Hella von Sinnen.

"Liebe ist, dem  Drachen im Haus, munter & heiter,  Unterhaltungswert abzugewinnen?"

"Liebe ist, dem Vampir im Haus, unbemerkt vor 00.00 Uhr, vorher heimlich abgezapftes,  Eigen  Blut zu spenden?"

"Liebe ist, dem Monster im Hause detailgenau behutsam  Strampelhosen anzuziehen?"

"Liebe ist, die Tassen, die im Schrank fehlen, unauffällig, ohne Federlesen,  zu ersetzen?"

"Liebe ist, auf die Ticks, Macken, kleinen Manien, Schrullen, Spleens, Vögel, Meisen  im Gebaren des anderen, spiegelneuron, herzergriffen, mit Schluckauf zu reagieren?"

"Liebe ist, die Liebe um deren hoch- und niederfahrende Neigung zur Vergesslichkeit, einfach für jeden Tag neu zu ritualisieren?"

"Liebe ist, bereits vor der Pointe des Witzes des anderen auf Vorrat zu lachen?"

"
"Liebe ist, die Panik, die Phobien  des anderen als Gast an den Tisch des Hauses zu laden, um ihm, ihnen  Willkomm und Wiedersehen in Einem zu verheißen?"

"Liebe ist, mit Ticks, Macken, kleinen Manien, Schrullen, Spleens, Vögel, Meisen im Gebaren des anderen, ohne diesen, auf Reisen zu gehen?"

Wem noch mehr nach des Alltagswahn fette Beute dürstet, kann die Beute des Wahns unserer aller Gegenwart in der heutigen Sendung
"menschenbeimaischberger"
besichtigen, bis ihm Hören und Sehen vor lauter Entdeckungen der eigenen Macken, Ticks, Schrullen, Spleens vergeht, die da, geladen, ungeladen,  sind:

"Ticks
Panik Phobien Macken Schrullen
Rituale Patendlösungen
Paten Normopathen
Ängste Verfolgungsideen
Wahnwitz Vögel Meisen
"Sprung in der Schüssel"
Hexen Spleen
Fata Morgana überm Meer
der Klabautermann
Gedankenblitze ohne Donnerhall
vom Tode auferstehende Döner
verflixt und zugenäht

knarrende Dielen, Bohlen

krachende Leder Sohlen

quietschende Einlagen

der Teufel will mich holen
"Nicht alle Tassen im Schrank"
Okkultes Advocatus Diaboli
Strambamboli rote Socken
Exorzisten 
Strümpfe, die rätselhafte Wasser ziehen
Vampire Graf Dracula Spuk
Lid Wimpern Tusche, deren Farbe zur Unzeit verpfuschen
Gespenster Hexen Ungeheuer im Gemäuer
Dibukks, Teufel, Satan Drachen
Mepistopheles, Monster, Mutationen
"Die Lücke, die der Teufel als namenlose Hinterlassenschaft läßt"
"Der Teufel als Lücke im Detail"

JP


siehe:

www.daserste.de/maischberger/sendung.asp?datum=08.11.2011&;;;;startseite=true

SENDUNG VOM DIENSTAG, 8. NOVEMBER 2011, 22.45 UHR

Ticks, Panik, Phobien – Wann wird die Macke zur Krankheit?

 

www.freitag.de/community/blogs/joachim-petrick/innovatives-im-okkulten-in-wissenschaftlich-deutungsarmer-zeit

07.11.2011 | 23:49
Innovatives im Okkulten in wissenschaftlich deutungsarmer Zeit?
occupy okkultismus vampire gespenster monster, mutationen spuk phämomene wissenschaften innovationen aufklärung hegemon dasböse mephisto dracula parapsychologie spirtualismus theosophie theologie sarah_khan berliner_gespenster kraftorte geisterheiler hexen kunst

Wer hat da geklopft?,
Vampire, Dracula, Gespenster, Mephisto, Monster, Mutationen, Spuk Phämomene?
 

 
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Kommentare
poor on ruhr schrieb am 08.11.2011 um 20:58
Liebe ist nicht erzwingbar.
Joachim Petrick schrieb am 08.11.2011 um 21:47
@por

"Liebe ist nicht erzwingbar."

Wohl wahr, Liebe ist ein Synchronisations Tanz von seelenverwandten Wesen
SuzieQ schrieb am 08.11.2011 um 22:11
Liebe ist Punk, Punkt.
Joachim Petrick schrieb am 08.11.2011 um 22:46
Liebe!
Innerer oder Äußerer Punk?
Joachim Petrick schrieb am 08.11.2011 um 22:46
@SuzieQ

Liebe!
Innerer oder Äußerer Punk?
SuzieQ schrieb am 08.11.2011 um 22:51
Du scheinst schwer romantisch angehaucht.
Punk, eben,
innen, außen, oben, unten, rechts, links, drüber, drunter, vorn, hinten,
ich verkauf grad Ingo fürn Appel(t), raus aus der Anstalt.
Punk ist
übrigens
ziemlich
cool.
Gruß
Joachim Petrick schrieb am 09.11.2011 um 00:02
@SuzieQ

"Du scheinst schwer romantisch angehaucht.
Punk, eben,
innen, außen, oben, unten, rechts, links, drüber, drunter, vorn, hinten, "

Stimmt irgendwie,
ich bin leicht Punk auf dem Sprung der "So als ob" Verscmelzungsideen mit Personen und Themen
Joachim Petrick schrieb am 09.11.2011 um 00:04
@SuzieQ

"ch verkauf grad Ingo fürn Appel(t), raus aus der Anstalt."

es lebe die Macke, die Schnurre, der Panke Punk, die manische Schrulle nach und mit dieser Pointe.

Danke!
GeroSteiner schrieb am 08.11.2011 um 23:07
Liebe? Je länger ein Zyniker lebt, desto mehr beschleicht ihn das Gefühl, Liebe wäre eine hormonelle Entgleisung, ein Unfall im Schotterbett.
Joachim Petrick schrieb am 08.11.2011 um 23:55
@GeroSteiner

"Liebe? Je länger ein Zyniker lebt, desto mehr beschleicht ihn das Gefühl, Liebe wäre eine hormonelle Entgleisung, ein Unfall im Schotterbett."

Ist das nicht eher Minimalkonsens mit der Abwesenheit von Liebe, samt Ausschlussverfahren, denn Zynismus?
Yola schrieb am 08.11.2011 um 23:19
Ein noch größerer Zyniker (wer war es?) meinte: " L'amour, c'est offrir à quelqu'un qui n'en veut pas quelque chose que l'on n'a pas."
Joachim Petrick schrieb am 08.11.2011 um 23:45
@Yola

"" L'amour, c'est offrir à quelqu'un qui n'en veut pas quelque chose que l'on n'a pas."

übersetz doch mal! danke!
Yola schrieb am 09.11.2011 um 00:01
Liebe ist, jemandem, der es nicht möchte, etwas zu geben/schenken, was man nicht hat.
Gerne.
Joachim Petrick schrieb am 09.11.2011 um 00:07
@Yola

Danke!,
ich denke drüber nach:
"Liebe ist, jemandem, der es nicht möchte, etwas zu geben/schenken, was man nicht hat.
Gerne."

was der andere oder man selber nicht hat?
GeroSteiner schrieb am 09.11.2011 um 00:10
Der Google-Übersetzer sagt:
"Liebe ist, jemanden, der nicht will etwas, das man nicht angeboten."

Der Rest ist Interpretation.
Joachim Petrick schrieb am 09.11.2011 um 00:13
@GeroSteiner

Ist das schon eine Annäherung an den Kantschen Kategorischen Imperativ in Sachen der Liebe?
Yola schrieb am 09.11.2011 um 00:28
@Gero, der Google-Übersetzer ist doof.
Der gleiche Zyniker sagt auch: "Aimer, c'est essentiellement vouloir être aimé. " Sehr frei übersetzt: Lieben ist in letzter Konsequenz der Wille, geliebt zu werden.
Vielleicht trägt dies etwas zum Verständnis des ersten Zitates bei.
Yola schrieb am 09.11.2011 um 00:34
@Joachim Petrick

was man selber nicht hat.
Joachim Petrick schrieb am 09.11.2011 um 01:41
@Yola

"was man selber nicht hat."

Danke für die Klarstellung
SuzieQ schrieb am 09.11.2011 um 01:52
Helden, Epos
Liebe =
einem, der nichts annehmen mag, was nicht real ist, ein Geschenk machen, ein reelles,
so viel romance muss sein

einen, der eh nur annehmen mag, was auch wirklich da ist, zu beschenken, mit etwas, mit dem er nicht gerechnet hat, das ist Liebe.., die, sie ist weiblich,
immer diese Zweifler

ich sag doch:
Liebe ist punk
Punkt. Punkt. Punkt.
Joachim Petrick schrieb am 09.11.2011 um 03:28
@SuzieQ

Liebe ist auf jeden Fall der Fälle ein Wort, dem der Zauber des "Zunge, Lippen zeigenden" Anfangs innewohnt
Joachim Petrick schrieb am 09.11.2011 um 03:36
@SuzieQ

Liebe ist keine Gleichung, Liebe ist ein Wort
"Am Anfang war das Wort
"Liebe"

einem, der nichts selber von sich gben mag, absichtslos ein Geschenk machen, ein reelles,
so kriegen romancen eine Chance

einer, die eh nur annehmen mag, was auch wirklich verweilend bleibend ist, zu beschenken, mit etwas, mit dem sie nicht so flüchtig gerechnet hat, das geht nur.... mitten in einer Liebe....gut?, die, sie, er ist zweifelsfrei weiblich, wie männnlich

immer diese Zweifler
Joachim Petrick schrieb am 09.11.2011 um 03:36
@SuzieQ

Liebe ist keine Gleichung, Liebe ist ein Wort
"Am Anfang war das Wort
"Liebe"

einem, der nichts selber von sich gben mag, absichtslos ein Geschenk machen, ein reelles,
so kriegen romancen eine Chance

einer, die eh nur annehmen mag, was auch wirklich verweilend bleibend ist, zu beschenken, mit etwas, mit dem sie nicht so flüchtig gerechnet hat, das geht nur.... mitten in einer Liebe....gut?, die, sie, er ist zweifelsfrei weiblich, wie männnlich

immer diese Zweifler
SuzieQ schrieb am 09.11.2011 um 04:14
Liebe ist weder Gleichung noch Wort, Zunge, Lippen
(bin ich hier bei Simmel gelandet?)

sie ist nicht religiös (damn, jetzt hier heute, no)

aber

sie ist flüchtig,
Zauber,
nicht arretierbar

manchmal hat sie mit Strampelhosen anziehen etwas zu tun,
aber nicht hauptberuflich.

Facetten, wir reden hier von Facetten,

ja, ich könnte Dir zeigen, wovon ich schreibe, aber,
sie wird nur (") verschenkt,

angenommen,

real ist sie auch, aber in ungezählten Nuancen.
Kein Zweifel,
wenn Liebe, dann....

und manchmal spricht sie in Lippen und Zungen, manchmal wird sie verwechselt, manchesmal macht sie Musik.

Weißte was, JP, wenn Du ihr begegnest, dann weißte Bescheid.
Ich muss jetzt leider oder auch nicht, weil liebend gern, nochn bisschen was tun,
denn manche arbeiten nachts,
lieben aber zu jeder Tageszeit...
egal, wer zweifeln könnte,
da
stehn wa doch drüba,

Gruß zum Schluss
GeroSteiner schrieb am 09.11.2011 um 11:55
@Yola
"der Google-Übersetzer ist doof."

Ja. Und nicht nur der. Es gibt nur doofe Übersetzer.

Aber was ich im Selbstversuch herausfand: Wenn man hin- und zurückübersetzt, ändert sich das Ergebnis ab dem 15ten Mal nicht mehr. Der Satz oder die Aussage ist dann in allen Sprachen völlig unverständlich und sinnlos aber eben konsistent unsinnig.
Doofheit ist eben ubiquitär.
Joachim Petrick schrieb am 09.11.2011 um 14:16
@Yola

"Liebe ist keine Gleichung, Liebe ist ein Wort, das nicht nur für sich spricht, wie sonst keines, sondern Liebe wird selbst als Wort schon eingefordert, wie sonst keines!, oder?
Joachim Petrick schrieb am 09.11.2011 um 14:20
@Yola

"Facetten, wir reden hier von Facetten,"

Das offenbart sich die Frage, ist Liebe Auge, Ohr, Hör-, Seh- , Geruchs- , Tast- , Geschmackssinn
Joachim Petrick schrieb am 09.11.2011 um 14:20
@Yola

"Facetten, wir reden hier von Facetten,"

Da offenbart sich die Frage, ist Liebe Auge, Ohr, Hör-, Seh- , Geruchs- , Tast- , Geschmackssinn
Joachim Petrick schrieb am 09.11.2011 um 14:20
@Yola

"Facetten, wir reden hier von Facetten,"

Da offenbart sich die Frage, ist Liebe Auge, Ohr, Hör-, Seh- , Geruchs- , Tast- , Geschmackssinn
Joachim Petrick schrieb am 09.11.2011 um 14:20
@Yola

"Facetten, wir reden hier von Facetten,"

Da offenbart sich die Frage, ist Liebe Auge, Ohr, Hör-, Seh- , Geruchs- , Tast- , Geschmackssinn
Joachim Petrick schrieb am 09.11.2011 um 14:22
@Yola

"ja, ich könnte Dir zeigen, wovon ich schreibe, aber,
sie wird nur (") verschenkt,"

Liebe ist einfach da, nicht zeigbar, auch wenn sie viel nachgefragt

"Zeig Dich doch mal!"
Joachim Petrick schrieb am 09.11.2011 um 14:26
@

"Weißte was, JP, wenn Du ihr begegnest, dann weißte Bescheid."

was ist, wenn ich der Liebe begegne, sie sich aber, egal, ob tags ob nachts, sozialphobisch, nicht zeigen mag?
Joachim Petrick schrieb am 09.11.2011 um 14:28
@Yola

"..lieben aber zu jeder Tageszeit..."

niemals nachts?
SuzieQ schrieb am 09.11.2011 um 20:29
@ Joachim Petrick

Ich mag es, wie Du meinen Namen schreibst, ; )

Gruß, 'Yola'
Joachim Petrick schrieb am 09.11.2011 um 00:27
Sind Formen der Liebe
selber einladend verführerische
Plattformen, eine Heimkunft
zum niedrigschwellig kompatiblen Ausleben,
Kultivieren eigner und fremder Macken,
Ticks, Phobien, Schrullen, Spleens,
Manien, Vögel, Meisen?
Joachim Petrick schrieb am 09.11.2011 um 00:27
Sind Formen der Liebe
selber einladend verführerische
Plattformen, eine Heimkunft
zum niedrigschwellig kompatiblen Ausleben,
Kultivieren eigner und fremder Macken,
Ticks, Phobien, Schrullen, Spleens,
Manien, Vögel, Meisen?
chrislow schrieb am 09.11.2011 um 17:11
Die leidenschaftliche Liebe (besonders am Anfang) ist ein besonderer Wahnzustand, der aber medizinisch gesehen keine Krankheit ist - obwohl der Zustand dazu taugte.

Was nach der Leidenschaft kommt, nennen manche auch noch Liebe, jedoch ist es mehr die Angst vor der Einsamkeit, die sich darin ausdrückt, jemanden das ganze Leben lang auf den Wecker zu gehen.

Beiden gemeinsam scheint diese sonderbare Anziehungskraft (aus offensichtlich versschiedenen ursachen) zu sein, die besonders viel Bewusstsein raubt, welches man auch gut anderweitig nutzen könnte - aber nicht dazu kommt.
Joachim Petrick schrieb am 09.11.2011 um 18:46
@chrislow

"Beiden gemeinsam scheint diese sonderbare Anziehungskraft (aus offensichtlich versschiedenen ursachen) zu sein, die besonders viel Bewusstsein raubt, welches man auch gut anderweitig nutzen könnte - aber nicht dazu kommt."

Interessante Einlassungen zum Thema Liebe, die eigentlich ganz anders ist, nur selten dazu kommt?
Joachim Petrick
Hamburger, begeistert vom Theater Stadtgefluester, 66-71 in Westberlin gelebt, 1982-89 Beliner Maueröffner, Sympathisant"Tanzender Lachoffensive", bin fuer spontane Humortests im Oeffentlichen Nahverkehr.
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