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Kultur : Matthias Matussek, der Trojaner des Banalen im Katholizismus

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Matthias Matussek, die mediale Rampensau in einer Flagellanten Nighty- Light Show katholischer Abenteuer

Matthias Matussek, der Thilo Sarrazin fürs Grobe in Fragen religionskultureller Intergation der Konfessionen und Kirchen.

Matthias Matussek, der Schweinepriester im bizarr Ungefähren unerschütterlicher Standfestigkeit, nicht an den Gauben an sich, sondern an die überlieferten Formen, Lithurgie Normen und Nomenklaturen der Katholischen Glaubengsemeinschaft mit einem Bischof von Rom, der sich den Titel Papst seit Jahrhunderten, von Generation zu Generation, unberufen wie ungewählt vom Glaubensvolk anmaßt.

Matthias Matussek, der Ronald Barnabas Schill als Moral- Priester Dr. Schrill
"Gnadenlos"
auf dem Pilger Pfade mit einem Kreuz auf seiner Kutte, in die folgende "SS" Insignien opferwillig tragisch eingebrannt sind:
"Meine Ehre heißt Treue"
"Mein erleuchtetes Nahrungsmittel heißt Gehorsam".

Gründet Matthias Matussek mit seinem Buch
"Das katholische Abenteuer"
katholischen Hedgefond für den günstigen Aufkauf unterbelichtet, unterbewerteter Meinungen im katholischen Glauben?
Ja!
Warum?,
um diese unterbelichtet, unterbewerteten Meinungen im Katholizismus, hochgeschrieben, bei Höchstkursen. gewinnbringend abzustossen.

Was die Flagellanten in Zeiten der Pest im späten Mittelalter, ist Matthias Matussek den Heutigen für den Rest der Glaubens- und Meinungsfreiheit.
Flagellanten zogen im Jahre 1470 auf dem Höhepunkt der Pest in Europa in steigender Anzahl durch die grenzenlosen Landen, um sich öffentlich auf Marktplätzen, Wegen, Pilgerpfaden nahezu entblößt und nackt mit eisenbewehrten Peitschen- , verdrahteten Riemen kasteiend Wunden an Leib und Seele zuzufügen, dass die Fleischfetzen blutgetränkt, spritzend, Bakterienkeime Stäube verbreitend, durch die Lüfte stiebten, der Pestilenz letzte Nahrung neu zu sichern?"

Journalisten vom Schlaglicht eines Matthias Matussek pflegen nicht nur
"Spieglein an der Wand, wer ist der......"
einfach ihre Edelfeder als wäre diese ein Epochen Wedel, sondern sind Getriebene ihres Instinkts, Mehrheitsmeinungen, links wie rechts liegen zu lassen, sich unterbewerteten Minderheitsmeinungen, gleichsam unentdeckten Antiquitäten, als Auflagen- , Quoten- Goldgrube zuzuwenden, in uralten Argumentationsketten selbst zu fesseln, um in Zeiten schreiender Notdurft fehelnden Dialoges der Kulturen, Religionen, Konfessionen, mit jahrhundertalt angemaßter Deutungshoheit der Katholischen Kirche, solange es geht, andere Kirchen, Konfessionen weiter bis hin zu der Frage in den Zwängen historischer Bedeutungslosigkeit zu halten, ist der Protestantismus überhaupt eine Kirche oder nicht doch nur eine Reformbewegung innerhalb der Römisch- Katholischen Kirche, muss der Zölibat Zwang Schmerzen bereiten, um in diesem fühlend, Adrenalin gepeitscht, zu bestehen?

Ganz nebenbei hat diese schrille Matthias Matussek Methode den hirnrissigen Gewinn, dass ausgerechtnet in dem Moment, wo vom Kernland des christlichen Glaubens, der Katholischen Kirche in Rom Impulse der Verantwortung für Reformwerke der Versöhnung, Integration der Konfessionen von der ganzen Christenheit erhofft, erbeten, händeringend erfleht werden, diese Nomenklatur der Kurie der Furien der Römisch Katholischen Kirche in eine Regression verfällt, um sich in Fragen der Verantwortung für Reformen durch das Festhalten an Unhaltbarem unkenntlich zu machen.
"Oh Herr!, lass für unseren Pontifex Maximus in Rom Hirn vom Himmel fallen!"
"Kein Anschluss unter dieser Nummer!".

Von dieser Katholischen Kirche im Verständnis und Habitus eines Matthias Matussek ist nicht einmal ein Fest der Freude des Wiedersehens im Wege der Heimkehr des "verlorenen Sohnes" in Gestalt abgespaltener Kirchen zu erwarten, geschweige denn dessen Erhebung in gleiche Rechte wie die des Erstgeborenen Sohnes durch den Vater, Papst Benedikt XVI.

Stattdessen versteigt sich Matthias Matussek in seinem Essay im Spiegel 18- 136- 11 und Buch
"Das katholische Abenteuer"
in die adrenalingesteuerte Behauptung, der Protestantismus mit seinen homöopathischen Glaubensdosen verdünne den Spiritus Sanktus des Christentums bis hin zur wirkungslosen Unscheinbarkeit, wo doch klar ist, homöopathische Dosen potenzieren, je geringer dr Einsatz ihrer Substanzen, umso durchschlagender ihre heilende wie segensreiche Wirkung in alle erdenklichen wie ungeahnten Richtungen.

Matthias Matussek scheut im geifernden Eifer seines Gefechts, den Glauben an sich und insbesondere den Katholizismus als angstlustgesteuerte Banalität des Abenteuers zu präsentieren, nicht vor Eigentoren zurück.
Da ist er sortiert wie ein Tor, der selbst bei einem Eigentor schreit:
"Tor"
"Im festen Glauben bleibt Tor, Tor,
egal von wem, wie, wann, wohin, warum geschossen".

Matthias Matussek hat es im Glauben an den Katholizismus nicht nur gerne fett, sondern auch feste im selbst erfundenen Schlachtengetümmel der Religionen und Konfessionen:
"Viel Feind, viel Ehr"
bewahrt davor, zeitnah Verantwortung für die Beteiligung, gar Gestaltung von Reformwerken zu übernehmen.

Diese reformferne Haltung hat unselige Tradition in der katholischen Kirche, den Sinn für die Gesamtheit der Christenheit im Fall der Fälle, im Für und Wider des Immoblien- , Vermögensbesitzes der römischen Kurie, zu deren Gunsten, in Schismen treibend, fahren zu lassen.

So war es in den Jahren der Reformation um das Jahr 1525 und später, als sich der Papst, gar nicht Papst, sonderrn gefühlt nur noch unheiliger Bischof von Rom, unter eilig heillos fadenscheinigen Begründungen, als Oberster Immobilienfondkleriker und Bauherr für das überdimensionierte Projekt des fremdfinanzierten Petersdom zu Rom gegen die Einheit der Christenheit entschied.

Bis heute sind die wirklichen Eigentumsverhältnisse an dem Petersdom zu Rom ungeklärt, hatten doch insbesondere deutsche, mittel- und nordeuropäische Gemeinden der Christenheit, vor und noch während der Reformation, den Bau des Petersdom zu Rom, von 1495- 1595, selbstlos vorfinanziert.

Geht es nicht heute wie damals im Jahre 1525 um die Entscheidung für Privilegien, Pfründe, Immobilienbesitz, Vermögensteile der Nomenklatur der Kurie in Rom gegen Reformen, Reformationen, die den Bestand der Einheit der Christenheit in der Welt auf Sicht sichern?

Da will der forsch missionierende Katholik, Matthias Matussek, sendungsbewußt robust, an vorderster Stelle als Medien Frontmann zu ökonomischen Diensten der römischen Furien der Kurie unter dem Motto nicht fehlen:
"Besser fein und klein alles Kirchenvermögen für sich allein,
denn als katholische Kirche der sozialen Mehrheiten in der Welt,
Vermögen, Wohlstand für alle tatendurstig predigend verbreitend,

Konsequent zuende gedacht, müsste Matthias Matussek schon Morgen seinen Lieben, wie einst Harpe Kerkeling, einen Zettel mit dem Hinweis hinterlassen:

"Ich bin dann mal weg auf dem Pilgerpfad in der Flagellanten Reih und Glied, schmettern werde ich wie zu Zeiten der Pest der Jahre 1470- 1489 in Europa unter selbst appliziertem Peitschen- , Riemenhieb ein chorales Sendungs- Lied , um mit mir in täglich stündlichen Ritualen öffentlich spirituell handgreiflich schlagende Verbindungen einzugehen:
"So Gott will, werde ich meinen Flagellanten Wahn überleben!
Betet für mein Seelenheil, ich werde es hochpeinlich brauchen.
Euer Matthias".

So gesehen:

Matthias Matusseks atonal stoisches Lied
"Das katholische Abenteuer"
gilt, behämmert & gesichelt, mit Schwert & Schild, dem

"Flagellanten Unwesen als katholisches Abenteuer Ungeheuer".

Gott hat viele Strafen für vermeintlich klerikalfreie Zonen als Anfechtung in seinem Köcher.
Rudolf Augstein hat für die vermeintlich klerikalfreie Kampfzone
"Der Spiegel"
postmortem nur eine Strafe als Anfechtung aus seinem Köcher hinterlassen:

"Matthias Matussek"

Matthias Matussek,
das letzte Aufgebot, der Volkssturm in Personalunion
"Wir sind Papst"
des Katholizismus in aussichtsloser Lage auf europäischem Boden, von refomrwütigen Freunden/innen umzingelt, sich ein letztes Mal für alle Male für jeden Tag, spirituell katholisch neu aufbäumend, zu fragen:
"Wer bin ich, wenn ja, doch wohl nur in klerikalem Harnisch!, oder?"

"Liebe wackeren Rest- Feinde des Katholizismus,
lasst mich bitte nicht allein, ich will auch weiter adrenalingesteuert bescheuert zur Ausweitung der Kampfzonen unser aller christlich- abendländischen Empörungskultur sein!
Euer Matthias Matussek"

JP

siehe:

www.spiegel.de/spiegel/print/d-78313710.html

ESSAY
Das katholische Abenteuer

Von Matussek, Matthias

Vom Mut, der Moderne ein Ärgernis zu bleiben. Von Matthias Matussek

"Snobs bringen uns von der Religion ab, heutzutage, wenn's ihnen gelingt. Ich scheiß auf sie. Und wünsch Dir Gott."

LES MURRAY, DIE LETZTE BEGRÜßUNG

Journalisten sprechen nicht über ihren Glauben. Es gilt als Kunstfehler, wenn sie es tun, als Eintrübung der "Neutralität". Doch hinter dieser Scheu, das vermute ich, verbirgt sich oft Ratlosigkeit, eine Art spiritueller Analphabetismus.

www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,761854,00.html

Matusseks Leben als Katholik
Weg mit der Kirchensteuer!
Abenteuer Katholizismus: Fromm ohne Staatsknete
Fotos
Matthias Matussek

Und nun wollen Reform-Katholiken, allen voran Heiner Geißler und Hans Küng, erneut die Axt anlegen? Warum nur sind es immer die offenbar gelangweilten über 80-jährigen, die sich - ganz besonders im glaubensermatteten Deutschland - in revolutionäre Kraftposen schmeißen? Der Katholizismus ist eine 2000 Jahre alte Bastion, ein Kulturspeicher, ein Gedächtnisspeicher der Menschheit, und er sollte es bleiben.

Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag.